Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Dienstag, 20. Dezember 2011

OREL - September 1943 - Was für ein Wort, was für ein Ort! Tausendmal gehört!

Archiv Lt. Grigat

Archiv Lt. Grigat

Archiv Lt. Grigat
Archiv Achatz

Archiv Achatz

Archiv Achatz
Das wir ein langer, langer Weg! Film Nummer 33 von Lt. W. Grigat.
Danke auch an Familie Edi und Jürgen Achatz für die Überlassung der Bilder!

Montag, 19. Dezember 2011

OGfr. Robert Wern "special"

Der "Putzer" des Olt. aber oft der "Chef" - "ich bin öfters abgehaut!" - Ein unvergessliches Interview!

Grosse Freude für seinen Oberleutnant Fritz Schneider...














Robert Wern ist gefunden und er könnte noch seine Fotoalben kommentieren...


Einer der wirklich letzten Soldaten auf der "frischen Nehrung" vom Panzerregiment 35, allerdings als Infantrist...Panzer gab es keine mehr... Jeden Tag gingen wir 2km zurück. Ich konnte mir ausrechnen, wann die Nehrung zu Ende war.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Okt. 1942 - Pz.Rgt.35 gräbt sich in "Mütterchen Russlands Erde" ein! - Bunkerlandschaft -

18. Dezember 4. Advent - Interview Robert Wern

Heute hätte unser Adam Utzmann Geburtstag - Wir denken an ihn.
Heute habe ich Fritz Schneider abgeholt und ich bin an die Stadtgrenze von Nürnberg / Fürth gefahren. Dort haben wir im Maximilians - Heim, Fritz Schneiders ehemaligen Funker Robert Wern besucht. Ich habe ein bemerkenswertes Erlebnis gehabt und könnte schon wieder ein kleines Buch darüber schreiben. Robert Wern war der Kamerad im Krieg und nach dem Krieg von Franz Weber. (Pz. Nachrichten Nr. 32+32) Robert Wern war in der 2. Kompanie von Karl Gsell. Dann war er in den Kurlandschlachten Funker von Fritz Schneider. Fritz Schneider sagt von ihm, dass er einer der gefährlichsten Männer des ganzen Regimentes war und dass selbst die Offiziere großen Respekt von ihm hatten. Robert Wern war ein Überlebenskünstler und Hollywood könnte Filme über ihn drehen. Im Kurland sass er im Nebenpanzer von Fritz, als dieser abgeschossen wurde ( amerik. Glattrohrkanone) und überlebte mit schweren Brandverletzungen nur, weil Fritz ihn rausgezogen hatte. Alle anderen Beastzungsmitglieder waren tot und Fritz schlug mit einem Spaten auf der brennenden Uniform die Flammen aus. Ich hoffe, dass mein Interview gelungen ist, Dann habt Ihr wirklich ein einmaliges Dokument zur Verfügung. Er ist den Russen entwischt, den Engländern und den Amerikaners. Fritz sagt, dass er dreimal am Tage Grund gehabt hätte, ihn zu erschiessen. Als Fritz ihm dreimal das Leben rettete, bedankte sich Robert Wern nicht einmal, denn das war für ihn selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich rettete er Fritz öfetr das Leben. Aber er hat Fritz immer alles weggefressen... Ihr hättet dabei sein sollen! Robert Wern, der "Putzer" vom Leutnant, Fritz der spätere Olt. sass mit offenem Munde daneben und ließ Robert Wern eine halbe Stunde ohne Unterbrechung reden! Nur meine Frau versuchte verzweifelt mich anzurufen, ich konnte aber nicht das Interviwe unterbrechen! Es war einfach zu einmalig, was ich hörte! Robert Wern ist seelig, dass sein Fotoalbum wieder gerettet wurde! Er musste die Wohnung auflösen, alles wurde verkauft... Er bekam ganz große Augen, als ich ihm seine Besitzzeugnisse und sein Album auf meinem Smartphone zeigte! Diese einzigartige Quelle gilt es zu nützen! Morgen mehr dazu!

Okt. 1942 - Pz.Rgt.35 gräbt sich in "Mütterchen Russlands Erde" ein! - Bunkerlandschaft -


Freitag, 16. Dezember 2011

Für Bruno Jaffre und Frankreich

Heute habe ich Fritz Schneider angerufen. Er kam erst zu Ende des Frankreichfeldzuges zum Einsatz.
Das Regiment war zwischen Bordeaux und Cognac in einem Wallfahrtsort eingesetzt. Er musst mit Sigi Breu ( Stary Bychow) die Fahrzeuge bewachen. Plötzlich wurden alle Reifen der Wagen durchschnitten! Fritz und Sigi bekamen grosse Angst vor einer Bestrafung! Sie mussten nach Bordeaux zum Verhör. Da hatte Unteroffizier Jörg eine Idee:
Als der Bischof eine Messe abhielt, ministrierten die Panzermänner in ihren schwarzen Uniformen!
Sie hatten darüber die Ministrantenkleidung! Als die Franzosen dies gesehen haben, sind alle aufgestanden und waren sehr ergriffen von der deutschen Beteiligung an der heiligen Messe. Sie bekamen neue Reifen von den Franzosen und es wurde nichts mehr zerstört!

Die Brücke von Mzensk...







Danke Mzensk! Danke Stanislav...



Wer nie wirklich die Uniform auszieht und mit der Vergangenheit bricht, kann niemals die Wahrheit berichten und muss bis zum Grabe diese Rolle spielen.

Warum haben Sie nicht geschossen Herr General? Warum haben Sie sich nicht geopfert, wie Tausende Ihrer Soldaten vor Ihnen?

Okt. 1942 - Pz.Rgt.35 - Frohe Weihnacht, etwas später... Мценск

Stanislav musste sich lange gedulden, bis dieses Foto erschien. Ich möchte ihm eine Freude bereiten und schiebe es in die Bildfolge ein, bevor er verzweifelt - Denn er ist aus Mzensk...

Unten steht die Brückenwache... Bilder aus jetztiger Zeit werden folgen und eingefügt.
Россия не может ждать, Москва не может ждать ... Только бункер, бункер, бункер ... В перерывах между, теперь "приятный" фото ...

Frohe Weihnachten! - Im Namen der Liebe...

Wanda und Sepp... Eine verlorene Liebe...
Frohe Weihnachten! Eine gute Zeit und einen Google Translator, der noch besser übersetzt, denn nur mit gleicher "Zunge" können wir Frieden halten, Frieden machen.
Ich widme diesen Post allen Frauen und Mädchen, die an die Liebe geglaubt - und sie verloren haben. Sie wurden gebrandmarkt, geschlagen, gedemütigt, erniedrigt, ausgestossen, ermordet, weil sie mit dem "Feind" wer immer dies auch war, eine Beziehung eingegangen sind. "Feind" konnte jeder sein, unsere abendländische Kultur hat hier versagt. Wir haben nicht begriffen, dass die Liebe heilig ist. Wir haben den Krieg geheiligt, aber nicht die Liebe!

Okt. 1942 - Pz.Rgt.35 gräbt sich in "Mütterchen Russlands Erde" ein! - Bunkerlandschaft -

Der (russische) Ofen wird gesetzt. Mzensk wartet auf weitere Bilder und ist ungeduldig... Interessanter Querschnitt durch den geologischen Aufbau der Erde.
Zum Panzerregiment 35 - Warum ist gerade dieses Regiment so interessant für die Historiker? Weil hier eine dünne Scheibe aus der deutschen Gesellschaft ausgeschnitten wird und unter das Mikroskop der Historienforschung gelegt wird. Während die Ältesten des Regimentes vor 1900 geboren wurden und noch Kaiser und König dienten, wurden die Jüngsten Anfang bis Mitte der Zwanziger Jahre geboren und alle blieben über alle Jahrzehnte in der Panzerkameradschaft Bamberg verbunden. Es war auch keine Findung Gleichgesinnter, sondern ein repräsentativer Schnitt durch alle vorhandenen Gesellschaftsschichten. Vom Adeligen bis zum Bauern, vom Großindutriellen bis zum einfachen Arbeiter, vom Offizier bis zum einfachen Schützen. Alles wurde in die Zeit, die Ereignisse und Geschichte eingebacken und konserviert bis in unsere Tage. Wir finden also ein Zeitspanne von über hundert Jahren homogen erhalten und können jetzt, oder später verschiedene Bereiche soziologisch, historisch oder psychoanalytisch erforschen.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Noch ein Stück Wahrheit...

Eine ganz schlimme Sache...
Natürlich hatten die Soldaten auch Kontakt zu russischen Mädchen.Die Soldaten waren ja schlau und wussten genau, was nicht in Russland zu kaufen war und was ein junges Mädchen gerne im Besitz hatte.
Die russischen Frauen und Mädchen waren aber sehr tugendhaft und verteidigten ihre "Ehre" bewundernswert.
Keine anständige russische Frau hatte Sex vor der Ehe.
Die Jungfräulichkeit war eine ganz wichtige Angelegenheit.
Einem deutschen Soldaten in Vaters Einheit stand eine junge russische Frau sehr nahe, sie gab aber zu verstehen, dass eine engere Beziehung, ohne vollzogene Ehe niemals in Frage käme. Da ließen sich der Soldat mit seinen Kameraden einen bösen Trick einfallen: Sie organisierten eine Scheinhochzeit! Eine umgedrehte Mütze war die "Kopfbedeckung" des angeblichen Pfarrers. Auch etwas ähnliches wie eine Soutane hatten sie gebastelt. So wurde die ahnungslose Frau Opfer dieses grausamen Scherzes, den die Soldaten sich mit ihr machten.
Die ganze Zeremonie wurde durchgespielt und am Ende bekam der frischgebackene "Ehemann" dann das, um was er so lange vergeblich sich bemüht hatte. Die Nachrichteneinheit war recht lange an dem gleichen Ort und das junge Paar lebte wie ein rechtmässig verheiratetes Paar mit allen Glückseeligkeiten.
Schlimm wurde es, als die Einheit verlegt wurde.
Die Frau schrie und klammerte sich an die LKW Bordwand und wollte nicht von ihrem "Mann" getrennt werden. Sie ließ nicht los und ließ sich vom LKW mitschleifen!
Es half alles nichts, schreiend und völlig verzweifelt blieb die Frau zurück...
So unglaublich handelten junge Soldaten und erst nach vielen Jahren und zu spät begriffen sie, was sie der Frau angetan hatten.
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Eines der schlimmsten Erlebnisse meines Vaters kann man heute gar nicht mehr so richtig nachvollziehen...
Es war im Jahre 1943, genau in der Nacht vom 6. auf den 7. August. Mein Vater schlief wie immer in seinem PKW. Dort hatte er sich ein gemütliches Bett eingerichtet und das war für ihn die beste Schlafstatt. Plötzlich huschten in der Nacht vermummte Gestalten um seinen Wagen!
Mein Vater erschrak tödlich und dachte sofort an einen Partisanenüberfall.
Die dunklen Gestalten schaukelten sein Auto,  schrien als wenn sie ihn masakrieren wollten und hüpften ums Auto. Aus tiefen Schlaf erwacht, muss das Erlebnis und der Schock schrecklich gewesen sein... Vater tastete nach seiner Pistole, die er im Seitenfach stecken hatte. Er lud durch und war eben im Begriff, sein Leben zu verteidigen und wenigstens so zu schießen, wie es nur ging, da lachten die Maskierten laut auf, entblößten sich und gratulierten ihm zum Geburtstag! Das war kurz davor, als Vater zu schießen anfing. Vater freute sich nicht, sondern schrie sich die ganze Panik und Todesangst aus dem Leibe. "Ich wollte gerade schießen! Brüllte er noch voller Adrenalin" Er hatte noch längere Zeit Darmprobleme... ( Noch Jahrzehnte danach immer wieder ) Solch blöde Späße wurden auch gemacht!
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Fallschirmjägereinheit
Eines schönen Tages wurde eine ganze Brigade junger Frauen in Uniform hinter den deutschen Linien mit Fallschirmen abgesetzt. Man musste sich in der Berechnung des Absprungpunktes unglaublich verrechnet haben. Jedenfalls ging die Meldung wie ein Lauffeuer rundum, dass jede Menge junger Frauen gelandet seien. Sofort wurde alles in Bewegung gesetzt, was Räder hatte und innerhalb von kürzester Zeit wurden die jungen Frauen aufgesammelt und auf alle möglichen Stellen der Divison verteilt. Küchenpersonal, Wäscherinnen, etc.
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Ein älterer Jagdkamerad erzählte mir auch glaubhaft, dass sie Zeuge waren, wie eine ganze Einheit russischer Fallschirmjäger abgesetzt wurden - ohne Fallschirme! Die lagen dann tot auf dem Gelände...
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Mein Lehrer Ludwig Haßler von ganzen Wellen russischer Soldaten, die nur mit Bajonetten auf Birkenstöcken bewaffnet waren und die von Kommissaren mit Revolvern, gegen die deutschen MG Stellungen getrieben wurden.
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Wieder ein grosses Stück "Ballast" der Seele entsorgt. Mir wird langsam leichter ums Herz ...

Zwischendurch und Grundsätzlich...

Historisches Material haben wir einiges zu bieten. Da wurde auch wahrlich viel geschrieben, publiziert und unsere Panzernachrichten liefern auch noch einen grossen Teil historisch verwertbaren Materials. Wirklich neues Material gibt es wenig, wahrheitsgetreues Material ganz wenig, fast nichts, weil nie aufgeschrieben!... Ein paar Fotos, die nie veröffentlicht wurden, weil sie damals uninteressant waren, oder sehr persönlich. Sie haben den Vorteil, wenigstens nicht zu lügen. Propagandamaterial dagegen sieht man häufig. Berichte die wir heute nicht mehr lesen können, weil die Art zu schreiben so plump war, dass wir uns grausen und erbrechen müsssten, wie man so etwas nur schreiben mochte. Es zeigt dass wir uns weiterentwickelt haben und dass die Zeit doch etwas für unser Gefühl getan hat. Eine Sensibilität für die plumpe Lüge entwickelt haben, ist ein grosser Verdienst. Lügen, verfälschen, plagieren, täuschen, mogeln, manipulieren werden immer schwerer, dies zu "enttarnen" immer mehr Sache des "normalen" gebildeten Menschen.
Ich wärme deshalb auch nicht die alten, längst bekannten Publikationen auf.
Das kann man alles nachlesen. Ich schreibe mir die letzten Wahrheiten von der Seele, auch wenn es weh tut und wieder alte Wunden bluten.

Wir kommen langsam zu einer neuen, noch nie gekannten Moral.
Übersetzungsprogramme machen einen Kontakt zu allen Nationen möglich. Die Welt verändert sich! Was gestern noch in einem Archiv schlummerte, ist morgen schon in aller Welt lesbar. Die Grenzen des Geistes fallen jeden Tag mehr und mehr.

Ich beantworte jetzt Mails aus Russland, Polen, Frankreich, Italien, Griechenland, Amerika, England, Belgien, Niederlande, Weissrussland mehr schlecht als recht - aber es funktioniert! Wir stehen erst am Anfang eines großen Austausches von Infomationen. Der Austausch von Wahrheit ist dagegen marginal.
Warum?
Ganz einfach: Auch nach dem Kriege konnte die Wahrheit niemals gesagt werden. Alles was nicht in die Zeit, zu den Kameraden, zur Familie gepasst hat, wurde weggelassen. Musste weggelassen werden! Es ist noch genau wie heute.
Kein Mann wird seiner Frau erzählen, wie toll die Geschäftsreise nach Brasilien, oder Budapest, oder Thailand war. Er wird auch nicht von den wunderbaren Mädchen schwärmen und seinen Erlebnissen. Das nur als Beispiel aus dem Frieden. Wie mag das im Kriege ausgesehen haben?

Mein Vater schwärmte mir vor, wie straff die Brüste der Russinnen waren.  Nicht so dekadent schlaff wie die Brüste der Mädchen in der Heimat. Richtig frei stehende feste Brüste, die keinen Bleistift halten können. Strümpfe, Unterwäsche Strapse, vorzugsweise Beutestücke aus Frankreich, dazu Parfüm, war ein Zahlungsmittel, das Vieles öffnete. Wem hätte das Vater sagen können? Meiner Mutter ganz bestimmt nicht!

Eine der schönsten Erinnerungen war immer Frankreich! Aber nicht Kriegserlebnisse. Das wurde nie erwähnt. Nach Russland Erlebnissen war Frankreich vergessen. Französischer Wein, französische Edelpuffs, Etablissements, Moulin Rouge, Oben Ohne Tänzerinnen! Cognac, Chanel Parfüm. Das war es, was den Landser in der Seele erwärmte. Frankreich war sowieso wie auch Polen nur der Vorort der Hölle gewesen. Nur Russland hinterließ die schweren Traumata, die noch nach Jahrzehnten meinen Vater schweissnass aufwachen ließen.
Trommelfeuer aus allen Rohren, Katjuscha, das ganze Grauen war nicht zu beschreiben. Dazu Hunger und Kälte, als wenn es nicht schon genug gewesen wäre.
Nur in Russland war die Alternative zu Gefangenschaft, die letzte Kugel!
Fritz Schneider: "In jedem Schützenloch lagen tote SS- Soldaten. Um jedes Schützenloch lagen Mengen von toten Russen!" Es wurde also wirklich bis zur letzten Patrone gekämpft. Auf beiden Seiten!

Im Kreise der ehemaligen Kriegskameraden herrschten auch ungeschriebene Gesetze. Keine Diskriminierung, keine Anklagen, keine Anschuldigungen, keine Geständnisse, kein Verrat, ganz einfach - das Gesetz des Schweigens.

Das war auch aus ganz anderer Sicht der Dinge notwendig. Hier eine wirklich wahre Geschichte:
Es betrifft nicht das Panzerregiment 35! Es betrifft meinen Vater, der mir dieses Erlebnis öfter erzählte. Er hatte in seiner Gruppe, die er als Schirrmeister leitete, einen Würzburger, einen Mann ohne Nerven. Ein Metzger dessen Eltern und Bruder eine Metzgerei in Würzburg führten. Dieser Metzger hatte einen Spitznamen. "Knicker". Alleine der Name und die Aussprache waren schon falsch, weil auch mein Vater nicht wusste, dass der Name sich zwar auf das feststehende Messer bezog, das der "Knicker" immer mit sich führte, aber der Name sich auf ein Jagdmesser bezog und eigentlich "Jagd - Nicker" hieß. Mein Vater wusste auch nicht, dass sich der Name Nicker auf die Tatsache bezog, dass es ein feststehendes Messer mit einer besonderen  Spitze war, die sich dazu am besten eignete, dass Wild "abgenickt" wurde! Abnicken bedeutet, dass der Kopf sich nach unten senkt - also nickt - und dann das Messer in die freie Öffnung zwischen Atlas und Kopf gestossen wird. Damit lässt sich ein sofortiger und schneller Tod herbeiführen. Der Jäger sagt zu diesem Vorgang "abnicken".

Der "Knicker" war eine besonders robuste Spezie seiner Art. Obwohl Metzger hatte er sich ein besonderes Mass an Ehrgefühl behalten. Dies findet man öfters in unserer rauhen Umgebung und bei sonst eher kargen und einfachen Menschen.
Als im Weihnachts Winter ein junger SS Mann das Strohdach einer russischem Famile anzündete und "Frohe Weihnachten" hineinrief, riss der "Knicker" seinen Karabiner von der Schulter und schoss den SS Burschen über den Haufen. Er antwortete lapidar über den eigentlichen Mord: "So ein Saukerl braucht den Leuten nicht das Dach über dem Kopf anzünden!" Das abfackeln eines Strohdaches, also dem absolut notwenigen Lebensraum einer Familie, war für die Moralvorstellung des "Knickers" ein todeswürdiges Verbrechen, das er sofort vollstreckte!

Ebenso kaltblütig ging er mit einer illegalen Schlachtung um, als die Feldgenarmerie sofort nach der Sau suchte.

Den Höhepunkt erlebte mein Vater mit dem Knicker, als er mit seiner Kolonne von Fahrzeugen auf der Rollbahn in Russland beim Rückzug, also eigentlich auf der Flucht war:
Es kam plötzlich ein Kübelwagen mit Fahrer ihnen entgegen gefahren. Ein SS- Offizier sprang mit gezückter Pistole heraus und befahl meinem Vater die Strasse frei zu machen, da eine Kampfgruppe im Anmarsch sei... Der Fahrer blieb in seinem Kübelwagen sitzen.
Ein fahrtüchtiges Fahrzeug war damals eine Lebensversicherung und mein Vater dachte nicht daran, sofort dem Befehl zu gehorchen. "Wo soll ich denn mit meinen Fahrzeugen hin?" fragte mein Vater.
"Fahren Sie Ihre Fahrzeuge in den Graben!"
"Sie werden dann der Kampfgruppe angeschlossen!"
Mein Vater entgegnete, dass es doch ihm nicht zuzumuten sei, die ganzen so wertvollen Fahrzeuge in den Graben zu fahren und damit zu vernichten...
Der SS- Offizier ließ mit seiner Pistole keine Diskussion aufkommen, und mein Vater bekam später noch öfter Befehle mit gezogener Pistole, was er hasste und was er dem deutschen Militär als öfter praktiziert, sehr verübelte und nie vergass.
Alles nahm eine schnelle und dramatische Wendung, denn plötzlich peitschte ein Schuss und der SS- Offizier sackte tödlich getroffen zusammen.
Bevor sich mein Vater versah und zur Besinnung kam, was sich ereignete, peitschte wieder ein Schuss und durchschlug die Windschutzscheibe und tötete den Fahrer.
Vater drehte sich um und sah, wie der Knicker durchrepetierte und hinter einem Wagen hervorkam, den Karabiner senkte. Er hatte alles mit angehört und die einzige richtige Schlussfolgerung gezogen. Nur durch sein Handeln konnten sie überleben. Der Knicker ging zu dem SS-Offizier, packte ihn an seinem Koppel- Tragegestell, schleifte ihn am Kübelwagen vorbei, zog den Fahrer auch am Koppelgestell heraus und zog wie zwei Puppen die beiden Toten ein Stück die Strasse entlang, um sie dann in den Graben zu werfen. Den Kübelwagen rollten sie auch in den Graben und die Kolonne meines Vaters setzte dann ihren Weg fort. Es bleibt noch zu sagen, dass der "Knicker" den Krieg überlebt hat.
Von einer nachfolgenden Kampfgruppe hat mein Vater übrigens nichts gesehen...


Wie hätte mein Vater mit einer solchen Geschichte umgehen sollen?
Wem erzählen? - Solche Erlebnisse konnte man nur im engsten Kreise der Familie besprechen.
Wen hätte es auch in damaliger Zeit interessiert? Wen interessiert es heute?
So ging es mit allen geheimen Erlebnissen.
Auch beim Panzerregiment 35.
Nur hinter vorgehaltener Hand wurde manchmal etwas erzählt. Also diese wahren und geheimen Geschichten wurden und werden in den meisten aller Fälle mit ins Grab genommen.

Fritz Schneider erzählte mir zum Beispiel, dass ihm Toni Müller erzählte, dass der Gefreiter Himmelskamp hinterm Panzer verblutet ist und die Geschichte "Geben Sie mir die Hans Herr Lt. ich sterbe jetzt!" ein wohlgemeintes Märchen ist und nicht den Tatsachen entsprach.

Rudi Strunz war im Panzer vom "Pikra" Helmuth Krause Richtschütze. In Bad Kohlgrub ist er plötzlich verstorben, Zuvor hatte er Fritz Schneider erzählt, wieviele Menschen er wohl "Auf dem Gewissen" habe. Es mag wohl eine Division gewesen sein, sagte er!

Man hat also auch in den Panzernachrichten immer die Geschichte manipuliert und geschönt.
Schöne Berichte geschrieben, Heldenepos niedergeschrieben. Nibelungensaga letzter Teil.
In den ganzen Panzernachrichten liest sich nichts über deutsche Kriegsverbrechen, Judenverfolgung. Exekutionen, Verbindungen... Auch nicht zum Widerstand, die es zweifellos gab.
Viele Veteranen können nicht verstehen warum Eberbach schwieg...
Eberbach wäre ein wichtiger Schlüssel zur Wahrheit gewesen.
Aber mit dem schnellen Meyer im Gepäck?
Nur die noch zu veröffentlichen Briefe, wichtiger Regimentsangehöriger die noch irgendwo herumliegen, können ein Fenster öffnen.


Man kann sich alles leisten, nur die Wahrheit nicht.
Ich habe nie etwas gehört von den Erhängten, die wie Zwetschgen in den Bäumen hingen, die mein Vater in Russland sah...Vergeltungsaktionen deutscher Kommandoeinheiten für Partisanenangriffe.
Nie etwas vom Pfarrersohn gehört der in Briansk erschossen wurde...
Nie etwas von Kannibalismus gehört, der im Winter 41 von Soldaten des Pz. Rgt 35 gesehen wurde.
Das ist alles ausgelagert im "bad- Archiv" - so wie es jetzt so praktisch eine "bad Bank" gibt.
Auslagern vor unserem Gewissen!

Es geht im tieferen Sinne nur um die Tatsache, dass wir uns als Menschen erkennen.
Erkennen in unserer Bestialität, in unserem Mitgefühl, in unserem gemeinsamen Ringen um Wahrheit.
Nur in der Wahrheit haben wir noch eine Chance gemeinsam zu überleben.
Es geht nicht mehr um Rivalität. Es geht nicht mehr um militärische Siege, oder Vormachtstellungen, es geht nicht mehr um Eroberungen, Überlegenheit, oder militärische Vormachtstellungen. es geht um unser gemeinsames Überleben in einer geschundenen Natur, in einer geschundenen Umwelt. Und unsere Chancen sind gering!

Ich leiste mir diese Wahrheit, denn ich bin 65 Jahre und mir kann nichts mehr passieren!
Die meisten sind tot und nur ich kann aussprechen was sie mir sagten.
Euer Hans-Jürgen Zeis

Also mit Google Translator kann ich das nicht übersetzen!

Okt. 1942 - Pz.Rgt.35 gräbt sich in "Mütterchen Russlands Erde" ein! - Ein Bunker wird gebaut 1 --

Ein Bunker entsteht.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Die erste Mail aus Frankreich! Kann jemand Bruno helfen?



Für die "Spezialisten" 1940
In Respekt für Georges Hillion
Cher Hans,
Mon oncle raconte qu'il tire sur un char, lueur et fumée noire (Est-ce celui d'Eberbach?). Il tire sur un autre; l'obus semble ricocher sur la tourelle. Il tire une seconde fois en visant plus bas; le char allemand est atteint en dessous de la tourelle.  Il apperçoit 4 autres chars et veut les pointer mais des branches d'arbres l'en empêchement. Il dit au conducteur (PHEZ) de se porter sur le chemin. Leur char traverse la haie. A ce moment, un obus allemand atteint l'arrière de son char. Son conducteur ne peut pas le remettre en route. Un obus allemand traverse la tourelle le blessant à la tête et au bras gauche. Douleur très vive dans le dos et dans une oreille dont le sang coule abondamment. Le char est rempli de fumée. Choc violent sur la tourelle. Il voit que son canon est déchiqueté. Il sort par la tourelle , reçoit un choc violent dans son casque (en réalité : un éclat d'obus qui y termine sa course et met le feu dans le casque de cuir) et tombe sur le sol; il se traîne vers un arbre et perd connaissance.
la suite (version orale) : pendant qu'il est évanoui sur le sol, un char allemand lui passe sur les chevilles qui sont protégées par une haie d'aubépines. Il se retrouve au couvent des pères croisiers à Hannut et à l'hôpital de Liège où sa dernière vision est un seau rempli de membres humains amputés. Plus tard, il retrouvera dans une poche une photo inconnue  d'un couple avec un enfant et un chien. Sa fille Edith, qui allait souvent à Bruxelles dans les années 1970, passe un jour à Thisnes et montre la photo en question à des habitants qui reconnaissent les époux Rapp et leur fils Willi. Willi est décédé en 2002. Hubert Laby me dit qu'il a une cassette enregistrée de Willi qui parle d'un militaire français inanimé sur la table de la cuisine. Les époux Rapp,  pendant une accalmie, avaient été le cherché sur le champs de bataille et l'avaient transporté chez eux.
Avez-vous contacter Fritz Schneider aujourd'hui? Merci de votre réponse.
amicalement
bruno
Cher Hans,
Vous pouvez insérer la photo de mon oncle dans votre blog. Avez-vous le
livre d'Hubert Laby sur l'invasion de la Belgique en Mai 1940. Ce livre,
écrit en français, contient beaucoup de photos prises par des particuliers
belges et aussi des photos prises par des reporters Américains qui suivaient
la Panzer Division 4. Hubert Laby ne parle pas Allemand. Il n'a  donc pas
fait de recherches en Allemagne. Je souhaite avoir le plus de renseignements
possible sur le combat de Thisnes et surtout des photos de l'équipage du
Panzer IV qui a détruit le char de mon oncle. Merci de votre réponse.
amicalement
bruno

Cher Hans, mon oncle, Georges Hillion, était chef de l'un des 5 hotchkiss français qui étaient à Thisnes le 12 Mai 1940. Son char a été détruit. Resté inanimé sur le sol, un panzer lui est passé sur les chevilles. Il a été retiré du champ de bataille par les époux Rapp et transporté à l'hôpital de Liège où il a été fait prisonnier. On me dit qu'il y aurait des vétérans Allemands de ce combat. Merci de me dire ce que vous savez et, si possible, me mettre en rapport avec les vétérans. Le chef du peloton des Hotchkiss français, Auguste Deymier, a maintenant 94 ans. Merci de votre aide.
amicalement
bruno jaffré - Cannes France

Hallo an alle meine Mitarbeiter! Bitte helft für Bruno etwas zu finden, das ihm nützt. KTB Frankreich, Bilder etc. jaffre-bruno@wanadoo.fr

Lieber Bruno, unsere Veteranen sind meist 90, 91 Jahre, also Jahrgang 1920/21, oder jünger. Sie sind als ganz junge Soldaten nach Russland gekommen. Jahrgang 1918, waren die jungen Soldaten! Es ist also sehr schwer, Veteranen zu finden. Ich kenne persönlich nur Russland-Kämpfer. Alle anderen sind schon verstorben. Vielleicht kann Dir ein Leser des Blog helfen. Danke für Deine Nachricht. Du bist der erste Interessent für militärische Historik aus Frankreich! Unser ganzes Archiv steht für historische Forschungen offen.

Okt. 1942 - Pz.Rgt.35 gräbt sich in "Mütterchen Russlands Erde" ein! - Bunkerlandschaft -


Es ist schon möglich, dass es etwas früher war, sieht man die Blätter der Bäume...