Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Sonntag, 23. Oktober 2011

erfolgreiche Suche nach Fw. (Uffz.) Friedrich Ludwig - "Ich warte auf meinen Papa!"

Kleine Wunder gibt es immer wieder!
Hallo liebe Mitglieder dieses Blogs,nach langem Suchen bin ich in den letzten Monaten auf verwertbare Spuren meines Großvaters gestoßen. Sein Name war Friedrich Ludwig, geb. 10.11.1915 in Hagen, Feldwebel in Stbs./Pz.Rgt 35. Er fiel am 26.08.1943 in der Ukraine in Lokot. Wer kann mir helfen, mehr über ihn zu erfahren? Meine Großmutter verstarb leider 2007 und konnte mir keine genauen Auskünfte mehr geben.
Vielen Dank für ihre Hilfe,Frank Pfeil
Email: frank.pfeil@yahoo.de
Telefon:             0951/9176293       (abends)
Handy:             0151/11703305     

Für mich heute früh eine kleine Sensation, als ich in den Kommentaren über den Namen Ludwig stolperte. Ich klopfte bei Frank Pfeil an, der sagte, dass ich in drei Stunden wieder anrufen solle! Nachdem ich sagte, dass Fw. Ludwig gefunden wurde war er schlagartig hellwach und es wurde eine Stunde geplaudert! Mein Kaffee wurde kalt, das Frühstück abgetragen. Wir beschlossen das Gespräch mit der Gewissheit, dass heute der "Opa Ludwig Tag" sei- Strahlender Sonnenschein, ein kleiner Sensationsfund, was kann es schöneres für unsere Arbeit geben?

Fritz Schneider konnte sich heute sofort an Friedrich Ludwig erinnern, denn er führte als junger Leutnant den leichten Zug genau in der Nacht, als Uffz.Fw. Ludwig ums Leben kam. es war der Tag seiner Beförderung zum Feldwebel. 

Der Sohn war gerade geboren und sollte seinen Vater nie mehr wiedersehen. 
Als Dreijähriger zog er seine Holzente zum Bahnof... Als man ihn fragte, was er hier macht, antwortete er: "Ich warte auf meinen Papa!"

spätes Wiedersehen... li. der Sohn, der Enkel, Fritz Schneider...
 Für Sohn und Sohn des Sohnes ein großer und wichtiger Moment...
Sie treffen den ersten Menschen, der ihren Vater noch als Soldat kennengelernt hat...
Noch dazu als unmittelbaren Vorgesetzten und Begleiter in den letzten Lebenstunden.
Endlich erfahren sie zum ersten Male die Wahrheit über den Tod des Vaters, bzw. Großvaters.
Fritz Schneider:" Ich musste als junger Leutnant vor dem Angriff aus Ssewsk den leichten Zug übernehmen. Die 4. Panzer Division marschierte auf. Sie hatte mit den Trossen eine Länge von 42 km... Wir waren fünf Panzer neben einander, dann Kolonne... Fritz ermahnte seine Leute im Turm zu bleiben und wenn nötig beim Funker zu schlafen. Es war eine Nachtfahrt angesagt und Ziel war es noch in der Dunkelheit rechtzeitig die Bereitstellung zu erreichen. Fritz war mit seinem leichten Zug die Spitze zu fahren und hatte einen Russen mit ca. 40 Jahren als Lotsen dabei. Fritz hatte seine Pistole schussbereit und hatte grosse Angst, nicht den richtigen Weg zu finden. Fw. Ludwig hatte sich aber irgendwann in der Nacht hinter dem Turm schlafen gelegt. Er hatte sich nicht gesichert, oder wenigstens mit einem Gurt angebunden und das Ende in die Turmluke geklemmt. Er fiel schlafend vom Panzer und brach sich das Genick, war wohl sofort tot. Der Unfall wurde nicht sofort bemerkt. Am nächsten Tag suchte Fritz mit zwei Feldwebeln Friedrich Ludwig. Als man ihn  fand hatte er die Augen offen. Man schloss sie ihm wickelte ihn ihn Zeltbahn und transportierte ihn auf der Kettenabdeckung, um ihn später zu begraben. Das Grabfoto ist nicht erhalten geblieben, weil ein Denunziant die Wohnung nach dem Kriege beziehen wollte und bei den Amerikanern sagte, dass dort eine SS Wohnung sei. - Es waren die Kragenabzeichen der Panzer mit dem Totenkopf der Husaren aus dem Napoleonischen Kriegen... Diese wurden vielen Soldaten zum Verhängnis. Alle Uniformteile, alles was Teil der Erinnerung an Fw. Ludwig war, wurde zusammengerafft und in die Regnitz geworfen... Die Frau von Fw. Ludwig hatte in der Todesnacht einen Traum, dass ein Reiter ohne Kopf ihr erschienen sei... 
Es war heute ein bewegender und ein wichtiger Moment. 
Wir hoffen alle, dass es dazu beiträgt, dass sich ein grosser Kreis schliesst und Trauerarbeit einen wichtigen Beitrag erfährt.
 

Samstag, 22. Oktober 2011

kurze Unterbrechung... Der Schäfer Kiessling aus Buch...

Der alte Schäferkarren (alte Liebe)
 Gerade komme ich von meiner sportlichen Runde mit dem Fahrrad zurück...
Das hat jetzt nicht unmittelbar mit dem Regiment zu tun, weil wir aber ja auch Aufklärungsarbeit leisten und gerade weiter entfernt lebenden Personen Einblicke gewähren wollen, so schweife ich einmal etwas vom Thema ab und lege einfach los:
Im Ortsteil Buch bei Nürnberg steht noch seit vielen Jahren ein Schäferkarren, den ich immer wieder aufsuche.Der Schäferkarren ist in keinem guten Zustand, er ist sehr alt und mich interessierte vor allem die Inneneinrichtung. Alles ist aus einfachen Brettern gezimmert. Ein einfaches Bett, ein schmales Brett, um etwas abzulegen, zwei kleine Fenster, aussen mit Blech beschlagen, grün gestrichen. Sonst nichts. Das musste früher genügen.
Heute war jemand im Stall und so sprach ich den Mann mit dem breitkrempigen Hut an, von dem ich mir schon dachte, dass er der Besitzer des Karrens sei.  Es war der alte Schäfer Kiessling aus Buch. Den kannte ich noch nicht, nur seinen Sohn und die Enkeltochter vom Sehen. Schnell kamen wir ins Gespräch und er sagte mir, dass er ursprünglich aus Altentrüdingen komme.
Ich sagte, dass mein Urgrossvater Schäfer in Gunzenhausen war und meine Großmutter auch aus einer Schäferfamilie komme. Er fragte sofort nach dem Namen und "Huber" war ihm sogar ein Begriff. Ich sagte dass es schade sei, wenn der Schäferkarren langsam verkomme und dass ich ihn übernehmen könnte.
Der alte Schäfer: " Soviel Geld hat niemand, dass er mir den Karren abkaufen kann!
Weisst Du, in dem Wagen habe ich schon 1940 als Hüterbube bei 25 Grad minus auf einem Strohsack geschlafen! Mehr gab es damals nicht! Das ging bis 1944 so, dann wurde ich eingezogen nach Erlangen in die Artilleriekaserne. Dort hatten wir einen Ausbilder, einen Oberfeldwebel mit einem Arm, den hatte er in Frankreich verloren.Das war ein ganz feiner Mensch. Der sagte zu uns, dass in der Kaserne alles wie am Schnürchen funktionieren müsse, aber da draussen, und da deutete er ins Gelände, da draussen sieht uns keiner, da können wir uns verstecken. Er liebte das Singen.Wir hatten einen, der kam aus Heidenheim. Der konnte so etwas von schön singen! Der hat eine Stimme gehabt! So übte unsere Stube jeden Tag eine Stunde das Singen. Wir sangen wunderschön und waren in der Kaserne auch tadellose Soldaten. Doch sobald wir nach Marloffstein in die Lamagrube ( Lehmgrube)  kamen, versteckten wir uns und hatten eine gute Zeit.
Der  OFw. sagte zu uns, dass wir bei ihm keine dreckigen Stiefel bekommen würden. Ausserdem deutete er an, dass es nicht mehr lange dauern würde...( Bis zum Kriegsende) Sagen durfte er es ja nicht. In der anderen Stube waren die von der HJ. Die kamen abends heim und sahen aus wie die Schweine..
Zu Weihnachten gab es keine Kohlen und nichts mehr und wir durften nach Hause.
Ich hütete wieder unsere Schafe. 200 eigene und 400 Gemeindeschafe.  
Abends wurden die Nachtwachen aktiv und ich musste sehr vorsichtig sein mit den Schwarzschlachtungen.
( illegale Schlachtungen)
Unser Bürgermeister hatte das Parteiabzeichen und führte sich auf wie der grösste Nazi, aber insgeheim
war er keiner. Er sagte zu mir, dass er persönlich Nachtwachen übernehmen würde und wenn die Gendarmerie kontrolliert, dann klopft er an die Türe.
Viele Bürgermeister waren damals "dreckert" ( sie hatten einen schmutzigen Charakter) aber "Unserer" war ein feiner Mann!     
Ende Februar 45, als der Schnee langsam schmolz und wir wieder mit den Schafen auf die Weide konnten, bekam ich einen Stellungsbefehl nach Ansbach.
Der Bürgermeister sagte zu mir, dass ich nicht hingehen solle!
Er geht statt meiner. Mit 75 Jahren wäre er bald wieder zuhause. Das war dann auch so.
Bald wurde nach mir gefragt. Der Bürgermeister sagte den Gendarmen, dass ich auf der Hut mit den Schafen wäre...
Bald wurde wieder nach mir gefragt. Der Bürgermeister sagte wieder das gleiche...
Das fiel bald auf. Immer öfter wurde nach mir gesucht. Der Bürgermeister sagte zu mir, dass ich mich im Wald aufhalten sollte. zeigte mir den besten Platz an. Am Tage verkroch ich mich im Walde, nachts bewachte ich die Schafe und ging auch zu meiner Schwester nach Hause.
Einmal stürzte sie in die Küche: "Du musst sofort weg, da kommen Lichter herauf, das sind Gendarmen, die schieben ihre Fahrräder!" Schnell war ich zum Küchenfenster hinaus und durch den Garten weg,
Der Bürgermeister brachte mir dann das Essen und das Notwendigste zum Leben.   
Dann sagte er einmal zu mir: "Es geht nimmer lang- die Ami sind schon in Gunzenhausen!"
Als die Gendarmen wieder kamen sagte er zu ihnen:
" Den Kiessling haben doch schon die Feldgendarmen geholt!" ( Militärpolizei - Jargon: "Kettenhunde")
So war es dann auch und ich konnte wieder in Ruhe meine Schafe hüten."

- Die ganze Unterhaltung dauerte vielleicht eine halbe Stunde und gerne hätter der alte Schäfer Kiessling noch weitererzählt, aber im Schatten war es schon kalt und ich musste weiter. Die Moral von der Geschicht: Es bestimmt letztlich immer der Einzelne über sich selbst und wenn er sich bemüht, gerecht zu sein, dann kommen solche Menschen wie der Oberfeldwebel und der Bürgermeister heraus. Gerechte Menschen in einem ungerechten System. Das ist das Mass der Dinge! Danach ist zu streben, zu handeln.

Es ist sehr lehrreich sich die Urteile der 4. PD unter v. Langermann und Erlencamp anzusehen.

Beispiel aus Franken: Brettheim! ( anklicken!)
Verfahren Lfd.Nr.494 - Tatkomplex: Verbrechen der Endphase
Angeklagte:
G., Friedrich 3½ Jahre
O., Ernst Freispruch
S., Max vor Erlangung der Rechtskraft verstorben
Gerichtsentscheidungen: LG Ansbach 600723 - BGH 590630
Tatland: Deutschland - Tatort: Rothenburg o.T., Schillingsfürst, Brettheim
Tatzeit: 450409, 450410
Opfer: Zivilisten - Nationalität: Deutsche
Dienststelle: Justiz Standgericht des 13.SS-Armee-Korps, Waffen-SS 13.SS-Armee-Korps
Verfahrensgegenstand: Standgerichtliches Todesurteil gegen einen Zivilisten
 (wegen Entwaffnung von 4 Hitlerjungen und Beseitigung ihrer Waffen)
sowie sodann gegen den Bürgermeister und den NSDAP-Ortsgruppenleiter von Brettheim,
die sich geweigert hatten das Todesurteil gegen den Zivilisten zu unterschreiben.
Alle Urteile wurden durch Erschiessen bzw. Erhängen vollstreckt
Veröffentlicht in Justiz und NS-Verbrechen Band XVI
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Hans Weigand aus Kitschendorf (SS) war nach seiner schweren Verwundung beim Kriegsgericht in Neustrehlitz als Gerichtsdiener eingesetzt: "Wir mussten die Gefangenen von der Bahn abholen. Wenn sie einen roten Begleitschein angebunden hatten, dann wussten wir, dass es Todesurteile waren. Einmal holte ich einen sympathischen Feldwebel mit eben diesem roten Begleitschein ab. Ich fragte ihn was er denn angestellt hatte. Die Antwort: "Du wirst es nicht glauben, aber ich habe 1 Pfund Butter gestohlen!" Das hat genügt, um ihn zu erschiessen!

Link zu den Kriegsgerichtsurteilen der 4. Panzerdivision
http://www.mediafire.com/?biq2w515550yb

Meine Mutter wartete kurz vor Kriegsende auf dem Bahnhof in Gunzenhausen auf einen Zug.
Es wurden eine Gruppe noch sehr junger Gefangener, deutsche Soldaten ausgeladen. Alle hatten gefesselte Hände. Jemand fragte, was mit den Soldaten geschehe!
Antwort: "Das sind Deserteure, die werden alle erschossen!"
Die Leute brachen auf dem Bahnhof in Tränen aus!
Meine Mutter hat dieses Erlebnis noch nach Jahrzehnten sehr bewegt.

Fritz Schneider hat in Gotenhafen  auf seinem Weg vom Hospital auf das Schiff "Pretoria"  Ritterkreuzträger an den Laternen hängen sehen! - So war das System!

1943 - Bahnhof Juskowsky...


War es vielleicht das schöne "Gesicht" der sicher sehr wertvollen Kuh? Mir gefällt sie besser als ein Panzer!

Selbst einfache Kühe waren es wert fotografiert zu werden. Er hätte auch Technik und Waffen, oder Soldaten forografieren können, doch so ist es ein grosses Kompliment und zeigt den Respekt, auch an friedlichen Dingen des Lebens.

Das Filmaterial war kostbar, aber trotzdem war eine russische Bäuerin so wichtig zu fotografieren wie einen Offizier.

Freitag, 21. Oktober 2011


Nur eine kleine Plakette ...

...eine kleine Plakette mit der Darstellung des Fürsten Otto von Bismarck, 3,7 mal 5,5 cm groß, aus geprägtem Messingblech, hauchdünn versilbert, dunkel angelaufen und mit einigen Grünspanausblühungen. Ein kleines, scheinbar unbedeutendes Stück Metall, für das ein Antiquitätenhändler vermutlich nicht einmal fünf Euro bezahlen würde. Und doch ist diese Plakette...

... mehr wert als jedes Ritterkreuz!

Dieser Wert ist natürlich nur ideell, trotzdem ist das Stück unbezahlbar. Es gehörte unserem Freund und Kameraden Adam Utzmann.

Vor vielen Jahren schenkte er mir diese Plakette, denn er wusste, dass ich sie in Ehren halten würde. Er blickte mir dabei tief in die Augen und sagte, dass sie ihm wirklich sehr viel bedeuten würde. Schon in diesem Moment begann ich, den wahren Wert dieses Stückes zu erahnen.

Wer die Geschichte unseres Regiments kennt, der weiß auch, dass Adam zu jenen Soldaten gehörte, die schon seit Aufstellung des Panzer-Regiments 35 im Jahr 1938 dabei waren. Er hatte sich freiwillig zur "Wehr"-macht gemeldet, denn er wollte seine Heimat im Ernstfall verteidigen. Einen "Angriffs"-krieg hatte er nie gewollt, doch er musste losziehen, das war seine Pflicht. Warum der Krieg überhaupt entstanden war und wofür wirklich gekämpft wurde, hatte den "kleinen Mann" nicht zu interessieren. Der "kleine Mann" hatte den Schnabel zu halten und gegen den Feind zu ziehen. Wer der Feind war, das bestimmten andere.

Als Funkmeister saß Adam die meiste Zeit über im Panzer des Kompaniechefs. Dieser Panzer hatte nicht einmal eine richtige Kanone, sondern nur eine Attrappe aus Holz (später auch aus Metall). Der Panzer sollte nicht auffallen. Trotzdem bemerkte der Feind meist sehr schnell, welcher Panzer die "Nummer 1" ist und setzte alles daran, gerade diesen auszuschalten.

Die Plakette mit der Darstellung Fürst von Bismarcks war Adam so sehr ans Herz gewachsen, dass er sie während des gesamten Krieges bei sich trug: in Polen, in Frankreich, in Norwegen, in Finnland, in Russland. Und dieses kleine Stück Blech scheint Adam wirklich Glück gebracht zu haben. Insgesamt neun Mal konnte er aus getroffenen oder auf Minen gelaufenen Panzern ausbooten. Es gab dabei viele Tote. Einmal war er sogar der einzige Überlebende. Meist standen er und seine Kameraden beim Ausbooten unter heftigem Beschuss, so dass es erneut Tote und Verwundete gab.

Es ist fast unglaublich, aber es gelang ihm sogar drei Mal aus Kriegsgefangenschaft zu fliehen, zuletzt Ende April oder Anfang Mai 1945 aus einem tschechischen Lager. Zusammen mit einigen Kameraden konnte er an den Wachen vorbeikommen. Sie rannten in einen Wald und sprichwörtlich um ihr Leben. Die Tschechen schossen auf die Flüchtenden wie bei einer Hasenjagd. Nur ganz wenige überlebten.
Die Flucht in den Westen war abenteuerlich. Man bewegte sich nur Nachts und dann auch nur über Feld- und Waldwege. Ortschaften und Häuser wurden gemieden. Im Sammellager Friedberg stellten sie sich. Adam wurde schon nach kurzer Zeit entlassen, da Leute wie er, mit technischem Fachwissen und handwerklichen Fähigkeiten, dringend gebraucht wurden.

Kennt man diese Geschichten und viele andere, die mit Adam zusammenhängen, kennt man Adam als Person, als lieben Verwandten, als liebenswürdigen Mitmenschen, als guten Freund mit trockenem Humor und einem stets offenen Ohr für alle Sorgen, als leidenschaftlichen Imkerkollegen, als treuen und geselligen Kameraden, so kennt man auch den wahren Wert dieser Plakette...

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen.


1943 Film 37 - Bahntransport - Juskowsky - verladener Tross

verladener Tross in Juskowsky

Donnerstag, 20. Oktober 2011

1943 Film Nr.37 - Dr. Grigat Archiv - 11.-14.3. Juskowsky - Bahntransport

vorne Lt. Heinz Burkard?

Das Küchenpersonal Spitzname beim deutschen Militär: "Küchenbulle"

HFw. Schuhmacher - Ass.Arzt Dr. Klein - Inspektor Jäger

Brief des Karl Lang an Georg Fuss 26.Mai 2006

Vielleicht für einige wenige wichtig, wenn sie an einem betreffenden Thema arbeiten.
Das ist ein Einzelstück,
deshalb will ich es hier "deponieren" Die Arbeit des Georg Fuss,
Armin Fischermeiers und aller anderen "Schreiber des Regimentes 35"
wird somit fortgesetzt.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Dienstag, 18. Oktober 2011

1943 Film 37 - Seredyna-Buda - "mein Panzer" Lt. W. Grigat im Quartier Kalijowka 12.3.43

Gefr. Hempl, oder Hampl und Obergefreiter Lehrrieder - Inszenierung mit Piratenflagge...

Obergefreiter Lehrrieder

Obergefreiter Lehrrieder - Alle schauen zuerst auf die Kanone, auf die Ketten, auf die technischen Details - Du musst hinter die Bilder schauen! Das ist alles inszeniert! Das ist ein Fotoshooting!

24/25 - "Mein Panzer"  im Quartier Kaljowka 12.3.43 mit Gefr. Hampl, oder Hempl und OGfr. Lehrrieder (rechts der Dünne)
Es heisst also "mein Panzer!" - nicht unser Panzer! Es ist sein Panzer, wo sich die Besatzung diskret im Hintergrund hält! Normalerweise stellt sich die Besatzung vor den Panzer, wenn schon die Leica lockt...
Auch die Uniform, die geputzten Stiefel zeigen die Distanz.
Reichlich Distanz - Alle verdrücken sich hinter den Panzer, suchen sich Arbeit...
Keiner in Uniform, sondern im Arbeitsanzug.

Montag, 17. Oktober 2011

1943 Film 37 - Seredyna-Buda - 28/30 - Lt. W. Grigat - Papierkrieg in der Sonne

Manchen ist ein Leben lang ein Sonnenplatz reserviert...

28/30 - Papierkrieg in der Sonne (später wird er Banker bei Trinkaus) - Immer mit guten Karten...

1943 Luka - Juskowsky 3. März 1943 - Bild der jungen Ukrainerin -

Ukrainerin
...mehr steht nicht im Filmverzeichnis. Vielleicht wohnte sie in dem Bauerhaus... Vielleicht war es ein Gastgeschenk des Lt. Grigat. Das ist die Rekonstruktion eines unterbelichteten Filmes. Jetzt ist dies digital möglich.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Film 37 - 11.-14.3.1943 Juskowsky I.Pz.Rgt.35

 
Stabsgefreiter Erich Schmidt † in Seredina Buda

Meldung an das Regiment: "Adam Utzmann ist tot!" ...


Adam Utzmann, wie wir ihn in Erinnerung behalten


Fw. Adam Utzmann 1. Kompanie, Pz.Rgt.35
18.12.1917 - 15. 10.2011
Einer unserer honorigsten und dienstältesten Panzermänner ist gestern am 15. Oktober um 16:oo gestorben. Sein feiner Humor, sein liebenswerter Charme, seine Treue zu seinem Kameradenkreis, seine Zuverlässigkeit schliessen ein ganzes Kapitel unserer Miltärgeschichte. Seine Lücke schliesst niemand.

Sein Platz bleibt leer.
Sein Stuhl bleibt erhalten.
Sein Name, seine Würde werden hier vertreten.

ADAM UTZMANN
Militärische Dienstzeit:
Adam meldete sich 1938 freiwillig zum Militär und wurde bereits zur Aufstellung des neuen Panzer-Regiments 35 eingezogen. In seiner Kompanie waren bei der Einberufung insgesamt 70 Mann. Er selbst hatte die Nummer 63 (Nummernvergabe in alphabetischer Reihenfolge).Die meiste Zeit des Krieges über war er beim Panzer-Regiment 35, 1. Abteilung, 1. Kompanie, 1. Zug, 1. Panzer. Wie schon an den Zahlen zu erkennen, saß Adam überwiegend im Befehlspanzer, also im Wagen Nummer 1 (gleichzeitig die letzte Ziffer der Turmzahl). In diesem Panzer überlebte er mehrere Kompaniechefs, die durch Volltreffer des Panzers oder durch Scharfschützen gefallen sind.
Adam war bei Einsätzen dabei in Polen, Frankreich, Norwegen, Finnland und Russland. Zuerst war er Funker, dann Funkmeister. Die Ausbildung zum "Funkmeister für 120 Zeichen pro Minute" hatte er schon als Unteroffizier. In den ersten Jahren fuhr er viele Einsätze auf verschiedenen Panzern mit. Später war er hauptsächlich mit der Ausbildung von neuen Funkern betraut.
Insgesamt musste Adam neun Mal aus stark beschädigten oder zerstörten Panzern ausbooten. In einem Fall war er sogar der einzige Überlebende. Die Panzer waren teils durch Abschuss, teils durch Minen außer Gefecht gesetzt worden. Einer der Panzer war auf dem Rückzug in den Pripjet-Sümpfen in das Eis eingebrochen und vollständig versunken. Der Panzer (ein Pz. III) muss sich noch heute dort befinden.
Besonders bemerkenswert ist auch, dass es ihm insgesamt gleich drei Mal gelang, aus Kriegsgefangenschaft zu fliehen, zuletzt Ende April oder Anfang Mai 1945 aus einem tschechischen Lager.

Auszeichnungen:
- Eisernes Kreuz zweiter Klasse (1939 in Polen)
- Verwundetenabzeichen in schwarz (21. August 1941)
- Kriegsverdienstkreuz zweiter Klasse (22. November 1941 in Norwegen)
- Panzerkampfabzeichen in silber (1. März 1942 in Lappland)
- Finnische Tapferkeitsmedaille von General von Mannerheim persönlich überreicht.
   (genaues Verleihungsdatum nicht bekannt)
- Eisernes Kreuz erster Klasse (12. Februar 1944 in Russland)

Privatleben:

Adam wurde am 18. Dezember 1917 in Trailsdorf geboren. Er arbeitete bereits als Kind in der Landwirtschaft seiner Eltern mit. Schon sehr früh war er leidenschaftlicher Imker. Er züchtete Bienen (vornehmlich Königinnen) seit er 14 Jahre alt war. Er hatte immer 12 bis 15 Völker. 2011 waren es immerhin noch fünf Bienenvölker. Die restlichen Bienen hatte zwischenzeitlich sein Sohn Günter übernommen. Für seine Verdienste um die Imkerei wurde er im Januar 2011 mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Nach dem Krieg profitierte Adam von seinen Kenntnissen, die er sich als Funkmeister erworben hatte. Er ging als Telegrafenarbeiter zur Deutschen Bundespost, wo er sich bis zum Bautruppführer emporarbeitete.

Im Jahr 1946 heiratete er Resi (Theresia Utzmann, geb. Schwarzmann). 1950 zogen die beiden nach Forchheim. Adam und Resi haben zwei Kinder, fünf Enkel und drei Urenkel.

Adam war bis zuletzt geistig und körperlich unglaublich rüstig. Jeder, der ihn bei den Panzertreffen erlebte, kann dies nur bestätigen. Er nahm an allen Treffen seiner Imkerfreunde, seiner ehemaligen Arbeitskollegen von der Post und seiner alten Panzerkameraden teil. Auch fuhr er bis zuletzt noch selber Auto.
Bis vor drei Monaten ging es ihm ausgezeichnet. Dann wurde ihm die Diagnose "Krebs" mitgeteilt. Die damit einhergehenden psychischen Belastungen und die schnell fortschreitende Krankheit schwächten ihn zusehends. Adam verstarb am 15. Oktober 2011 gegen 16:00 Uhr im Krankenhaus Forchheim.

Freitag, 14. Oktober 2011

Offizierstellenbesetzung 15.7. 1943


Unsere früheste Stellenbestzung aus dem Jahr 43, danach haben wir fast jedes Monat komplett.

Offizierstellung 42- Orientierung für Anfang 43




Um einen aktuellen Bezug zwischen den Bildern und den beteiligten Soldaten herstellen zu können füge ich eine Offiziersliste ein.1943 ist gut dokumentiert, allerdings nicht so früh. Hauptmann Herre hat jetzt auch einen "Paten" bekommen, Lt. Honstetter sowieso, Lt. Heinz Wagner, Lt. Karl Gsell hat jetzt deren zwei und viele Andere... Also ist dies eine kleine Orientierungshilfe für die gezeigten und noch kommenden Aufnahmen des Lt. Grigat.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

14. Februar 1943 - L´gov - Ligov - OGfr. Barth - Gefr. N. Schuster - Uffz. Arno Seiler - Gefr. Link - Gefr. Schlötterer - Uffz. Friedrich Ludwig


  
Uffz Arno Seiler mit Bertl Cramers Uhr


OGfr. Barth - Gefr. Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler


OGfr. Barth - Gefr.Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler - Gefr. Link - Gefr. Schlötterer - Uffz. Friedrich Ludwig aus Hagen fällt in Lokot am 26. 8. 43

OGfr. Barth - Gefr. Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler - Gefr. Link - Uffz. Ludwig
OGfr. Barth - Gefr. Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler - Gefr. Link - Gefr. Schlötterer - Uffz. Ludwig
Es könnte gut sein, dass Gefr. Schuster der UKW-Funker von Cossel wird und im Panzer verbrennt, und Uffz. Seiler unser MW- Funker Arno Seiler, der MW- Funker von Cossel ist und verwundet überlebt.

1943 Pz.Rgt.35 - Verladen alter Ketten

Wer spektakuläre Bilder erwartet, wird etwas enttäuscht... Der Krieg schaut manchmal völlig "normal" aus... Vielleicht ist es gerade das, was so trügerisch ist. Einmal tiefster Frieden - und dann wieder sofort sterben...

1943 - Nachts in Bobrowa 2.März -ohne Sprit - brennender Waggon


Das muss nicht so wichtig gewesen sein, denn es fehlt eine Erklärung...

Mittwoch, 12. Oktober 2011

1943 - Luka bei Juskowsky 3. März - Russischer Bauernhof


Es wurden zu Zeiten des Krieges seltsame Motive gewählt. Aber scheinbar war es dem Lt. Grigat wichtig.
So sehen wir nun den Hof des Kleinbauern. Wahrscheinlich Unterkunft der Besatzung Lt. Grigat.

Das Bild von der Ukrainerin ist so schlecht belichtet, dass es nicht gescannt wurde. Es ist ein Portrait von einem Mädchen. Wahrscheinlich aus Luka. Gelegentlich werde ich versuchen, ob noch etwas Erkennbares zu retten ist. Was ich erreiche, stelle ich dann vor.

Neues aus Stary Bychow...

Hallo Hallo aus Weißrussland
Hans-Jurgen, grosse Dank für Material !!

Ihre Arbeit ist sehr wichtig für die Menschen in Weißrussland. Die Informationen, die Sie gesammelt haben, ist unbezahlbar.
Dank Ihrer großen Werk, können Zehntausende von Menschen bei Weißrussland erfahren Sie mehr über die Geschichte der Stadt Bychow, die Ereignisse des Juli 1941.
Ihre Arbeit ist unbezahlbar, sind Sie den Menschen helfen, besser ausgebildet, aufmerksam, kompetent der Geschichte. Grosse Dank, einschließlich der Einwohner der Stadt Bychow!
Ich würde gerne über Kultur, Musik, Philosophie zu sprechen. Aber es ist so passiert, dass das Thema unseres Gesprächs - die Ereignisse des Krieges. Und unser Ziel - die Erinnerung, die Achtung der Menschen und die Entwicklung der menschlichen Kultur.
In Erinnerung an die im Krieg gefallen, schlage ich vor, um Die Lieder der Kriegszeit anzuhören:
Oleg: Neulich fand ich im Internet Erinnerungen eines Augenzeugen über den Einmarsch des Panzer-Regimentes 35  - am 4.07. 941 in Stary Bychow:

4. Juli 1941 06.22 ...Die  Mutter ist in Orscha aus dem Zug ausgestiegen. Sie hatte noch den letzten Zug in Richtung Bychow erreicht. Bei der Anfahrt an Bychow, sah sie Rauch über dem Flugplatz, wie sich herausstellte, wurde er heute bombardiert. Dann wurde der Flughafen wieder und wieder bombardiert, das letzte Mal vor dem Einmarsch der Deutschen.
Ihr Bruder arbeitete als Elektriker bei der Post. Anfang Juli, abends ging der Kontakt zu Tschetschewitschi verloren, aber,  weil es sehr viel  Arbeit gab, beschloss man die Reparatur auf den nächsten Tag zu verschieben. Wie mir mein  Onkel erzählt hat, nahm er die Steigeisen mit den Krallen für den Telegraphenmast und suchte den Defekt. Als er den Drahtbruch gesehen hat, kletterte auf einen Pfosten (Telegraphenmasten), setzte die Kopfhörer auf und fing mit der Reparatur an. Nach Abschluss der Arbeiten hatte er einen Anruf zur Kontrolle gemacht. Als Tschetschewitschi antwortete fragte er, ob es da in der Nähe die Deutschen gäbe. "Welche Deutsche?" -  war die Antwort. Bevor er runter kommen konnte, hörte er das Rauschen der Technik ( Panzermotoren). In der Nähe sah er  einen deutschen Panzer, in dem man bis zur Taille einen Soldaten in schwarzer Uniform sehen konnte. "Der Deutsche schaute mich an und lächelte. In der Kolonne gab es viele Panzer; auf den ersten Blick einige Dutzende  aus der  Tschetschewitschi-Richtung. Ich saß auf dem Telgraphenmasten und wusste nicht, was ich machen sollte. Aber dann haben sie wahrscheinlich die Anweisungen bekommen und die Panzer gingen zu der Brücke über den Dnjepr.
(Letzter Funkspruch v. Cossel an Eberbach "Wir stehen vor der Brücke, was sollen wir tun?" - Antwort Eberbach: Stoßen Sie weiter vor!) Ich erkannte die Gefahr, habe mich sofort  nach Hause begeben. In die gleiche Richtung, aber über parallele Straßen. Plötzlich begannen die Granaten zu explodieren und mehrere Häuser sind auch explodiert. Unsere Artillerie feuerte aus Voronino. Ich fiel in einen Graben, und lag da bis Ende des Beschusses. Dann bin ich nach Hause gekommen. Der Beschuss  endete ebenso plötzlich wie er begonnen hat. Aus den Gärten kriechen die Nachbarn und besprachen das Ereignis. Bald hörte man ein Geräusch und Schreie oben in der Stadt. Die Nachbarskinder wollten es sehen, aber die Erwachsenen ließen sie nicht dahin. Einige von ihnen sind doch weggelaufen. Bald kamen sie zurück und berichteten - die Deutschen spielen im Stadion Fußball.

In Verbindung mit den Erinnerungen möchte ich Sie fragen:
1) Wie viele Panzer sind in Bychow 1941.07.04 einmarschiert? (Ich meine die Tankanlage 

(Kampfverband) v. Cossel) 
Das waren definitiv nur die 5 Panzer.
Die Brücke in Tschetschewitschi wurde erst gegen 11:oo Uhr repariert
Alle anderen Panzer der 1. und 3. Kompanie sind später nachgezogen. 
Wir müssen uns hier auf die Tagebücher Lt. Müller, Gefr. KOB von Rosen und das offzizielle Kriegstagebuch, wo alles sehr genau dokumentiert ist, verlassen.
Jürgen Achatz hat hier die besten Informationen, da er wegen seines Vaters sehr genau recherchiert. Frederick arbeitet an der Biographie Meinrad von Lauchert.

Der Dnjepr...
Wegen seiner historischen Bedeutung hat der Dnepr mehrfach einen Namenswechsel erfahren. Von den Griechen und Römern der Antike wurde er als Borysthenes bezeichnet, dies bedeutet im Griechischen "der vom Norden Fließende". Die spätantiken griechischen und lateinischen Texte haben jedoch die Form Danapris bzw. Danaper.

Als die Turkvölker über seinen Unterlauf herrschten, erhielt der Dnepr dort den Namen Usu und Ohu, danach Exi, Danapros und Lussem. Wegen seiner großen Bedeutung in der slawischen Welt wird der Dnepr manchmal auch Slawutitsch bzw. Slavuta oder Slavutyc, was Sohn des Ruhmes bedeutet, genannt. Das heutige Wort Dnepr hat einen iranisch-skythischen Ursprung und bedeutet Großes Wasser. 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Film Nr.36 - 30.1.-3.3.1943 Archiv Dr. W. Grigat - Verzeichnis

1943 Film 37 - Dr. W. Grigat - Seredyna-Buda - schlechte Aussicht...

Das ist Dein Blickfeld als Kommandant! Du wirst lernen, dass der junge Bauer als Funker, das halbe Kind als Ladeschütze, der gelernte Metzger als Fahrer, der Friseur als Richtschütze Deine Lebensversicherung sind. Denn sie haben vielleicht bessere Instinkte als der Herr Offizier vom Gymnasium. Haben bessere Augen, haben einen Sinn für Gefahr...Der Herr Leutnant wird sich sehr genau überlegen, wen er sich als Besatzung in den Panzer holt!

1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - "Panzer marsch!" Der Tod fährt mit...

Otto Eidloth als Panzerkommandant über einen Vorgesetzten: " Er hatte Angst vor Minen, deshalb fuhr "er" in meiner Spur"... - Die Angst fuhr immer mit....