Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Montag, 1. Juli 2013

Glückwunsch Edi Achatz, Ingeborg und Herr Major v. Cossel

Der "Major"
Eduard "Edi" Achatz - Erster Soldat in der Stalin-Linie
"Meinem lieben Achatz, dem Lenker des "Giganten" für seine treue Kriegskameradschaft - sein Chef ... Es gibt kein höheres Lob von einem Chef!


Geburtsort der Cossel Zwillinge ...



Familie Cossel verlor alles, zuerst seine Existenz in Deutsch-Südwest, dann die Existenz in Taschenberg, dann beide Söhne ...
Gerd Georgi und Ingeborg v. Cossel
Edi Achatz habe ich in unser aller Namen gratuliert und seine Familie hat die Glückwünsche entgegengenommen und weitergeleitet. Edi Achatz verdanken wir einen ganz wertvollen Teil unseres Bildarchives, das noch nicht umfassend veröffentlicht wurde. Im Zuge des nun erhaltenen KTB können neue Zusammenhänge in Polen und Frankreich bebildert werden.
                                                                    ------------
Heute habe ich der immer noch geistig voll frischen Ingeborg von Cossel in unser aller Namen gratuliert. Es war wie immer ein wundervolles Gespräch. Alleine die Tatsache, dass ich der einzige Gesprächspartner für ihre Vergangenheit und ihre frühen Erlebnisse mit Opa, Bruder Hans-Detloff und Eberhardt bin, macht sie immer traurig und fröhlich zugleich. Einsamkeit ist die schlimmste Geißel des Alters. Gleichwohl hat sie sich sofort für die Freilassung der inhaftierten Punkband Mitglieder der "Pussy Riot" eingesetzt. Vielleicht wird sie gehört und man kann Gnade vor Recht ergehen lassen.

Bei der Gelegenheit hat sie mir noch eine bisher unbekannte Anekdote ihres Vaters aus "Südwest" erzählt:

"Ihr Vater wollte in Afrika gerne einen Löwen erlegen und machte sich zu diesem Zweck mit seinem Burschen auf in die Wüste. Sie schlugen ihr Zelt auf und Hptm. von Cossel stellte die Schüssel seiner abendlichen Reinigung vor das Zelt.
Des nachts hörten sie ein "schlabbern" und verhielten sich sehr ruhig...
Am Morgen sahen sie, dass dasWasser aus der Schüssel geschlürft wurde und daneben große Abdrücke von Löwentatzen! - Ihr Vater hatte dann genug von der Löwenjagd und gab im Familienkreis diese Anekdote zum Besten".











Dienstag, 25. Juni 2013

Panzerketten

"Panzerketten" sind erschienen! 
 Dr. Peter Schwarzmann


15 Jahre Forschungsarbeit im Bereich "heavy metal" sind beendet
Das Buch hat eine Hardcover-Bindung, feines seidenmattes Papier, 280 Seiten, über 500 Abbildungen und es ist durchgehend in Farbe gedruckt. Das Format ist 20 x 28 cm. Selbstverständlich sind da auch einige Aufnahmen von und mit Fahrzeugen des Panzerregiments 35 enthalten.
Das Werk dürfte viele interessieren, die sich in irgendeiner Weise mit der Panzerei beschäftigen. Es sind auch praktisch sämtliche Kettenfahrzeuge vertreten, die in der Zeit des Zweiten Weltkrieges gebaut wurden, selbst die ganz seltenen.
Wer Dr. Peter Schwarzmann kennt, weiss um die Bemühungen seiner Arbeit, echte Qualität zu liefern.











Montag, 24. Juni 2013

Beutekunst - Kommandantura!

Beutekunst? Was ist das?
Ein Unwort, mehr nicht! Unsere Tagebücher zeigen uns den Weg unseres Panzerregimentes 1941 an den gleichen Tagen im Juni auf und wir können jeden Tag unseres Raubzuges verfolgen. Wir lesen auf den Seiten unserer Soldaten, wie sie alles was sie habhaft werden konnten, sich im Glauben einer Kriegsbeute aneignen konnten. Das fing bei Eiern, Hühnern und Schweinen an und umfasste alle nur erdenklichen Dinge des täglichen Lebens. Alles was einen Wert für einen Soldaten und eine Armee besaß wurde geraubt. Alles! Das hat noch Jahre angedauert und tausende von russischen Bauern bekamen von der Deutschen Wehrmacht einen Zettel mit einem Stempel der Kommandantur für ihr Schwein etc ...
Noch heute stehen in deutschen Wohnzimmern die russischen Samoware, welche so begehrt waren. Auch wenn man nicht kyrillisch lesen konnte, so fand sich gar manches russische Buch in deutschen Bücherschränken...
Wie kann man da eine Diskussion über "Beutekunst" führen?

Das Panzerregiment 35 schenkt alles was zur Diskussion führt, gerne den russischen Museen...

Für einen kleinen Teil des Friedens ist es uns wert. Frieden ist der Schatz welchen es zu hüten gilt. Kunst soll ein Spiegel der Kultur sein. Kultur Europas. Unser aller Kultur. Unser aller Kultur war aber nicht der Frieden sondern der Krieg. Der Krieg führte uns zu unserer gepflegtesten Kunst - der Kriegskunst. Darin waren wir Meister! Behaltet die "Beutekunst!". Behaltet die "Kriegskunst!".
Wo bleibt die "Friedenskunst?"
Gemeinsam mit den Historikern in allen betroffenen Ländern praktizieren wir die Kunst des Friedens...

Donnerstag, 13. Juni 2013

Die letzten Kriegstage in Bamberg


Panzerkaserne Bamberg
Helmut Weis hilft die Geschichte der Panzerkaserne zu klären, historisch aufzuarbeiten und zu konservieren.




Der "Heldenklau" geht um.

Bamberg nahe Stadion  Stadion
Das "Letzte Aufgebot" würde auch die gefundene 35er Erkennungsmarke im Raum Schesslitz erklären.


 Schiess-Stände mit dem geschichtsträchtigen Sonderschießstand 75m der Panzerkaserne - Bamberg - Auch der "Sonderschießbahn" gilt unser Gedenken. Hier endete manche Hoffnung und vergessenes deutsche Soldatenschicksal, ohne Gedenktafel...

Das Panzerregiment 35 war nachweislich in Jüterbog zu Manövern.
Einige Fotos wurden im Archiv von Eduard (Edi) Achatz gefunden.

1946

Mittwoch, 12. Juni 2013

Kriegstagebuch 4. Kp. Panzerregiment 35

In diesen Tagen wird das noch siegestrunkene Kriegstagebuch der 4. Kompanie, Panzerregiment 35 mit unserem heutigen Wissenstand zu lesen sein. Es zeigt die dunkle Seite des Regimentes, die Hörigkeit und Unterwürfigkeit der Offiziere, ihrer Untergebenen. Für unsere polnischen Freunde sicher nicht einfach, die Wahrheit von der Lüge zu trennen und dabei ruhig und objektiv zu bleiben. Zu tief sind die Wunden, zu lebendig die Vergangenheit. Wir müssen gemeinsam erkennen, wie furchtbar der Krieg sich entwickeln kann und mit den Gefallenen gnädig sein. Bereits ein Jahr später sind Olt. Pfister und viele der genannten Offiziere, Unteroffiziere, Feldwebel und Soldaten tot. ( Olt.Fritz Schneider: von den schweren Verlusten des Unteroffizierskorps 1941 hat sich das Regiment niemehr erholt) Mit ihm geht im Laufe der Kriegsjahre das Panzerregiment 35 einen leidvollen und blutigen Weg bis zum bitteren Ende auf der Nehrung. Nur die historischen Fakten und Namen sind im Zusammenhang mit unserem Archiv wichtig und alleine darauf werden wir uns konzentrieren.




 Nicht frei verfügbar! -  Nur in besonderen Ausnahmen kann Einblick gewährt werden.

Zu diesem (offiziellem) Kriegstagebuch und den erhaltenen Anfragen:
Das Kriegstagebuch der 4. Kp. ist siegestrunken und in einer verletzenden Weise abgefasst worden, sodass ich nichts mit gutem Gewissen davon veröffentlichen kann! In all den Jahren unserer Arbeit um die Historie des Pz.Rgt.35 habe ich nichts gefunden, das es wert gewesen wäre, veröffentlicht zu werden. Wenig Wahrheit, dafür umso mehr Propaganda. Alles was im Rahmen meiner / unserer Arbeit zu lesen war, verunglimpft das Leid der polnischen Soldaten und Zivilisten. Fand ich dann wirklich von Veteranen Interessantes, so hatte der Besitzer seine Aufzeichnungen vernichtet und nur namenlose Fotos blieben erhalten. Nur hinter vorgehaltener Hand erzählten mir Veteranen des Pz.Rgt.35 kleine Episoden. Der vollen Wahrheit verpflichtet kann ich nur sagen, dass die polnischen Soldaten hart und tapfer, voller Liebe und Aufopferung zu ihrer Heimat gekämpft haben und der Sieg der Deutschen Wehrmacht nicht so leicht und elegant abgelaufen ist, wie zu lesen ist. Mancher Soldat erinnerte sich daran und war der Meinung, dass ohne das Eingreifen der Russen die Lage anders ausgesehen hätte! Mir wurde von Angesicht zu Angesicht z.Bspl. gesagt, dass Ofw. Gabriel Erdmann mit Gen. Heinz Guderian (junior) in Bamberg sehr energisch wurde und deutlich an Ereignisse in Polen an einer Bahnunterführung erinnerte, wo es zu krassen Fehleinschätzungen der verantwortlichen Offiziere des Rgt.35 mit "Verlusten" gekommen sein muss.
Rgt. Kommandeur Eberbach war tief enttäuscht darüber, dass "sein" Regiment nicht an der Siegesparade in Warschau teilnehmen durfte. Alle der vielen von mir gesammelten Ereignisse sind "inoffiziell". Es sind die Erlebnisse der "kleinen"Soldaten. Alles andere ist meist gelogen, verfälscht, manipuliert und ist nicht wert veröffentlich zu werden.
Mich interessieren nicht die großen Lügen, sondern die kleinen Wahrheiten.
Als ich Frau Christa Plötscher sprach und mich am Telefon mit ihr über "Hugo" unterhielt, sagte sie mir, dass Hugo bis zu seinem Tode mit seinem Kameraden vom Bodensee regen Kontakt hielt. Die Freundschaft begann in Polen...
Die Panzer waren im Kampfeinsatz und kehrten zu ihrer Sammelstelle zurück - bis auf den Panzer von "Hugo" Plötscher. Es wurde gewartet und nach verstrichenere Zeit war man der Ansicht, dass Hugo nicht mehr zurückkehrt. Abmarsch!
Der gute Freund von Hugo weigerte sich mitzufahren und sagte dass er noch fühle, dass sein Kumpel Hugo noch zurückkehre... "Ich lasse meinen Hugo nicht im Stich!" Alles half nichts und der Kamerad von Hugo war nicht zu einem Verlassen der Sammelstelle zu bewegen! Die ganze Einheit rückte ab...
So verblieb der einzelne Panzer in gefährlicher Mission alleine stehen und wartete!
Nach schier endloser Zeit kam Hugo Plötscher mit seinem Panzer angerollt!
Unvorstellbare Freude über den wartenden Freund, der einen Kettenschaden hatte und seinen Panzer reparieren musste.
Hugo Plötscher sagte immer wieder, dass er ohne den wartenden Kameraden verloren gewesen wäre!
Das sind die Geschichten die mir wichtig sind! 

Die verlogenen Propaganda Story´s sollen bleiben wo sie sind, die Soldaten mit den großen "Erinnerungslücken" sind vor ihrem großen Richter (hoffentlich) Machen wir es einfach mit einer neuen Chance - einem geeinten und friedlichen Europa -  besser!
Herzlich, Hans-Jürgen Zeis








Donnerstag, 30. Mai 2013

Der "Panzerbär" das Maskottchen des Regimentes an den Gedenksteinen der 35er und der 103er...

Der Gedenkstein unseres Regimentes - rechts daneben der Gedenkstein Art.Rgt.103

Maskottchen und Talisman
Mehr als 2.000 junge Menschen gingen alleine vom Panzerregiment der 35er von hier aus in den Tod.
Abertausende von Menschen in Polen, Frankreich und Russland fanden durch sie den Tod...

Durch den dichten Nebel der über Bamberg lag, fanden die alliierten Bomberverbände im Kriege nicht das gewünschte Ziel und alle drei Kavallerie, Panzer und Artillerie - Kasernen sind fast noch im Originalzustand mit allen Ensembles erhalten. Bestens erhalten und gepflegt mit Unsummen von Dollars unserer amerkanischen Freunde und Verbündeten.
Eine unglaubliche Chance für uns Nachkommende, den Toten zu gedenken und die Gebäude einer besseren Verwendung zuzuführen, wenn das riesige Areal freigegeben wird.
Nirgendwo gibt es eine Kavalleriekaserne solchen Ausmaßes und in solchem Zustand, welche jungen Menschen die Chance gibt, Schule, Berufsausbildung und die Kunst des Reitens, mit sozialer Kompetenz und Verantwortung gemeinsam zu erlernen. Wenn man weiss und erlebt hat, welche Bedeutung ein Pferd und der Umgang mit einem Pferd für junge Mädchen, Jungens haben kann, wie junge Menschen in die Gefühlswelt eines solchen Tieres eintauchen, dann kann man nur erahnen wie wichtig die Einrichtung einer solchen Ausbildungseinheit, gleichgültig, ob Gesamtschule, Internat, Universität sein könnte.
Eine wohl einmalige Chance in Bayern, pädagogische Arbeit in nie gekannter Dimension und Qualität zu bilden und zu nützen. Unsere Jugend bräuchte dringend uneingeschränkte Zuwendung, räumliche Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit vor und nicht nach Problemen.
Drei Kasernen mit riesigen Freiflächen bilden einen ganzen Stadttteil. Noch frei von jedweden Einschränkungen. Eine Jahrhundertchance für Bayern und Bamberg, Schulgeschichte im positiven Sinne zu schreiben.

Wir können nur hoffen und beten, dass nicht der Kommerz über den Verstand und die Moral siegt!

Dienstag, 28. Mai 2013

langer, steiniger, blutiger Weg der "Panzerbären"

Czersk - Heiderode Long - Endstation für Lt. Gsell

Danzig

Danzig

Zoppot
Mit vielen Gedanken und oft schwerem Herzen in Kaschubien, Pommern, Westpreussen unterwegs ...
Viele ältere und auch sehr alte Besucher waren zu sehen. Die einen kommen aus Wehmut um die verlorene Heimat, die anderen um um einen Menschen zu trauern. Andere kommen aus Schweden, um sich billig zusaufen zu können. Viele kommen um der Kunst und Schönheit willen. Die Route entlang der Hansestädte und der Backsteingotik rentiert sich allemal. Kraniche, Störche und Rehe begleiten uns. Meine Gedanken lassen sich hier nur in schwarz/ weiss ausdrücken ...

Donnerstag, 16. Mai 2013

Es wird Nacht Senorita...


Armin Fischermeier trauert um seinen langjährigen Freund der Panzerkameradschaft Nürnberg und gibt bekannt ...
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... klang einst ein Lied und seit gestern neige ich dazu diesen Blog langsam zu beenden.
Es scheint die Zeit dazu gekommen zu sein.
Unser historisch arbeitender Freund aus Moskau machte mich auf eine Versteigerung von Bildern in EBAY aufmerksam:
http://www.ebay.de/sch/avdpl-2008/m.html?_nkw=&_armrs=1&_from=&_ipg=&_trksid=p3686

Ich erkannte schnell an den Bildern, dass es sich um Aufnahmen von der II. Abteilung des Pz.Rgt.35 handelte.
Ich sah anhand der Adresse des Verkäufers, dass es sich um einen Zirndorfer Verteranen handeln musste.
Am Abend rief ich den Verkäufer an und fragte nach der Person des Veteranen. Er antwortete, dass die Verwandten ihn gebeten hätten, dies vertraulich zu behandeln und den Namen des Veteranen nicht zu nennen!
Anhand unserer Mitgliederliste der Nürnberger Kameradschaft kamen ja nicht allzu viele in Betracht. Aber die Tatsache, dass  man einen verstorbenen Veteranen quasi verstecken muss und dann trotzdem seine Bilder versteigern lässt, macht mich mutlos.
Wir arbeiten hier mit Menschen aus vielen Nationen zusammen, die durch den deutschen Einmarsch unsagbares Leid erfahren haben. Sie sind es die unser Verhalten beurteilen! Die das Recht haben mich, uns und unsere Arbeit zu beurteilen, und zu kritisieren.

Noch nie seit der Arbeit am Blog und dem Regiment habe ich eine einzige negative Mail bekommen!

Und ausgerechnet unsere Nachfahren dieser Soldaten diesen Regimentes verstecken den Namen des Veteranen und scheuen sich jedoch nicht seine Fotos, die Erinnerung an Gefallene, Vermisste, Kameraden uns vorzuenthalten und dann doch zu verhökern um eine paar läppischen Judas-Euro willen?

Viele Kinder, Enkelkinder, Verwandte suchen händeringend nach einem Bild ihres nahestehenden Menschen!
Manche  Kinder haben ihren Vater nie gesehen und hoffen durch meine und unsere Recherche vielleicht doch noch wenigstens ein Angedenken an den nie gesehenen, für immer verlorenen Menschen zu bekommen.
Wir verweigern auch den Menschen in den Kriegsgebieten die Information!
In einem der Bilder sieht man Posen sowie Stary Bychow. Den Menschen dort wird nochmal ein Teil ihrer Geschichte vorenthalten! 
Ein Frau in Weissrussland sagte zu mir: 
" Nur die Deutschen hatten Photoapparate! 
Nur die Deutschen hatten Zeit ihren vermeintlichen Sieg zu fotografieren, wir Russen hatten keine Photoapparate! Ihr könnt uns jetzt einen wichtigen Teil unserer Geschichte zurückgeben!"

Hat das jemand dieser Ebay Versteigerer eigentlich wirklich inhaltlich begriffen? 

Alle unsere veröffentlichen Bilder sind auf eigene, teilweise erheblichen Kosten besorgt, beschafft, gescannt und öffentlich gemacht!
Ich würde mich schämen, auch nur einen Cent dafür zu verlangen!

Jeder Nation ihren Dichter und ihr spezielles Gedicht!
Den Deutschen Friedrich von Schiller und: "Die Räuber"

Und dann werden bis jetzt immer und bei jeder Nachfrage, selbst kleine digitale Kopien verweigert mit fadenscheinigen Begründungen, das Urheberrecht würde verletzt und die Bilder im Wert gemindert werden.

Von verletzter Ehre einem Gestorbenen, von verweigerter Information einem Kinde gegenüber, von zurückgehaltenem Bilde einem Verwandten gegenüber ist keine Spur!

Selten ist ein Panzermann alleine auf einem Bild zu sehen. Meist im Kreise seiner Panzer - Besatzung, seiner Kameraden. Die mit abgebildeten Kameraden können die Väter, Verwandten von unseren oft verzweifelt Suchenden sein!
Das ist aber kein Einzelfall, sondern beinahe schon die Regel!
Von etlichen Fällen weiss ich, dass Kinder und Nachkommen existieren welche alle Erinnerungen einem Auktionbshaus überlassen. Wenn sie wenigstens das Geld spenden würden!

Auch ich würde auf Knien danken, fände ich noch Bilder vom Olt. Hans G. Müller und der ersten Kompanie. Alle seine Besitztümer sind in den Bombennächten mitsamt der Wohnung verbrannt. Die kümmerlichen Reste seiner Habe gab mir seine Mutter als Erbe mit der einzigen Bitte:
"Ihren geliebten Sohn Hans nicht zu vergessen!"
Das ist mein eigentlicher Auftrag, den ich nun seit mehr als dreissig Jahren erfülle ...

Wir sind keine Nazis und brauchen uns für unsere Arbeit nicht zu schämen!
Olt. Gerhard Georgi sagte zum frischgebackenen Vater, Benzinfahrer Gefr.Becker: "Ich gebe Ihnen einen  guten Rat; denken Sie nicht zu laut!" - Laut zu denken war bereits tödlich! ( Die weitergeleitete Denunzierung eines Kameraden hätte den Tod von Becker bedeutet! Es gab schon Verhöre, welche tödlich waren!) Olt. Georgi hat hier gegen seinen Befehl aus Menschlichkeit gehandelt! Er hat viel riskiert um das Leben dieses Mannes zu retten!

Ohne wahrheitsgemässe Aufarbeitung der Geschichte blühen aber wieder fehlgeleitete Ideen auf, wie wir jetzt gerade wieder in einem spektakulären Prozess erleben. Das wären niemals Sympathisanten dieser Panzermänner gewesen, oder geworden!



Mittwoch, 1. Mai 2013

Der "Lachner Sepp" - Einer der letzten Bamberger Reiter....

Josef (Sepp) Lachner 18. Februar 1919 - 17. April 2013
Vor einigen Tagen sah ich die Traueranzeige...
Mir war es, als hätte ich einen langjährigen Freund verloren. Ich will nicht traurig sein, sondern sehr dankbar, dass ich diesen Menschen gefunden habe und ich Euch etwas von diesem einmaligen Mann mitgeben kann. Er war so aufgeschlossen, so energiegeladen, so freundlich. Ein echter menschlicher Schatz, den ich nur ein Stückchen heben kann.

Der Lachner Sepp...
Als der Xaverl bei mir war, trainierten wir fleissig für das Seepferdchen. Früh um sieben ins Nordbad und ab in die Dusche, dann ins Schwimmbecken und alles was Spass macht ausprobieren, schwimmen, tauchen...
Oft sah ich bereits einen rüstigen freundlichen Mann, der mir schon öfters in der Dusche und im Schwimmbecken begegnet war. Bereitwillig erzählt er von sich und ist sehr aufgeschlossen. Ich weiss dass er von Fischbach ins Nordbad kommt, wenn das Langwasserbad geschlossen ist. Das ist Montag und Mittwoch. Als ich mit Xaverl sprach, dass schwimmen eine lebensnotwendige Fertigkeit ist kam ich mit "Sepp" ins Gespräch.
Ich dachte mir schon, dass er noch Soldat war und sagte deshalb, dass so viele Soldaten im Dnjepr ertrunken sind, und sie besser Schwimmunterricht, denn Kasernendrill hätten bekommen sollen.
Sepp war gleich mittendrin und erzählte von Bamberg und seiner Ausbildung.

Er trauert noch immer um sein Pferd, das unter ihm zusammengeschossen wurde!

Es war eine spannende Sache und ungeheuer interessant.
Nach dem Badegang gab er mir ein kleines Heftchen mit seiner Biographie.
Die finde ich so toll dass ich Euch teilhaben lassen möchte.
Sie wurde von einem Dr. Bauer zu Papier gebracht und das finde ich auch ganz wunderbar.
Hier ein Auszug aus dieser Biographie...

nachstehend der Link zu dem Heftchen...
http://www.mediafire.com/?ehwrkj60gss73

Sollte sich ein Übersetzer finden, so wäre das wunderbar und den Bericht wirklich wert, denn die trockenen Kommentare vom Sepp in Fränkischer Mundart sind wunderbar. Auf die Frage nach dem Verbleib der beiden Verwandten: " Der Eine ist im Altersheim, der Andere lebt noch!"

Donnerstag, 25. April 2013

Die Gefangenen ...

Bei der Gelegenheit eine Tatsachenerzählung:
Mein Vater hatte im Herbst 43 Heimat - Urlaub...
Nürnberg, Maxfeld, Schmausengartenstrasse 9 - Hinterhaus... Fam. Zeis
Er trat früh morgens vor das schmiedeeiserne Tor des Vorderhauses, welches mit einer Mauer das Nebenhaus abtrennte. Da wurde eine lange Kolonne Kriegsgefangener zum Arbeitseinsatz vorbeigeführt.
Zu dieser Zeit produzierten die Haushalte nur Asche aus den Holz und Kohle - Öfen und etwas Bioabfall. Ein Aschhe Kübel mit ca. 30 Liter reichte die halbe, oder ganze Woche. Weil die Asche meist noch heiß war, waren die Behälter aus Metall. Diese Mülleimer wurden von den "Kehrichtbauern" wie wir sie nannten, in die Müllautos entleert. Das war eine staubige und schmutzige und eigenartig riechende Arbeit.
In einem dieser, vor den Häusern auf den Gehwegen abgestellten Kübel hatte eine Hausfrau einen Strauss verblühter Astern gelegt.
Als die Kolonne der Gefangenen die Höhe meines vor demTor wartenden Vaters passiert hatte, sprang ein Russe aus der Reihe, riss die Köpfe der verblühten Astern ab - und stopfte sie sich in den Mund!
Mein Vater griff sich spontan angesichts dieser überraschenden Erkenntnis der halbverhungerten Russen in die Jacke, riss seine Zigarettenpackung auf und warf die Zigaretten in die Kolonne.
Es gab sofort einen grossen Tumult - die Kolonne geriet durcheinander und jeder versuchte eine Zigarette zu erhaschen. Zigaretten war genauso wichtig wie Essen! Es war eine Kostbarkeit.
Mein Vater tat dies aus reinem Instinkt und Menschenwürde - eine Selbstverständlichkeit für jeden Soldaten mit Herz und Verstand.
Das hatte jedoch sofort Folgen. Ein Posten kam auf ihn zu und verlangte sofort seine Papiere ( Ausweis, Soldbuch, etc.) Dann erklärte er, dass sofort Meldung gemacht würde und der Truppenteil meines Vaters verständigt werden würde.
Mein Vater sagte sofort, dass er Frontsoldat und auch in Russland eingesetzt ist...
Er sagte, dass auch er jederzeit ebenfalls sehr schnell Kriegsgefangener sein könnte und dann auch auf eine menschliche Behandlung hoffen würde!
Vielleicht hat dies den Posten nachdenklich gemacht, denn mein Vater hat nichts mehr über diesen Zwischenfall gehört...
Die Behandlung der russischen Kriegsgefangenen  war jedenfalls zu dieser Zeit an diesem Ort in Nürnberg unmenschlich und grausam!






Die Nürnberger Panzerkameradschaft 1987

Namensliste wird noch komplettiert und bearbeitet ...
Luber
Dietsch
Olt. Fritz Schneider - Kp.Chef 8.Kp. - Nürnberg
Olt. Hellmuth Seiter Ersatz Abt. Bamberg - Nürnberg
Hptm.Gerhard Lange - Nürnberg
Lt.. Dr.Rudi Hautmann - Nürnberg zuletzt dt.Afrika Korps
Lt.. Dr.Heinz Ludwig 35- zuletzt Pz.Abt.129 - Nürnberg
Rose
Hans Wehner - Nürnberg
Oswald
Volleth
Tag
Hans Luther San. Fw. (SOS im Panzersturm)

Franz Schneider ( Pz. Mann Panther Abt.)
Armin Fischermeier

Kämpfer
Bürkel - Petersaurach

Hirth
Schellenberger
Fischer

... und Heinz Goller - Nürnberg und vielen anderen, hier noch nicht genannten Veteranen.

Die 8. Kompanie bildete in der Kameradschaft einen eigenen Kreis mit:
Waldemar Barthels - Lohr
August Dürr - Schwarzenbach / Saale
Ludwig Fritzmann - Zeil am Main
Georg Hofmockel - Lehrberg
Willi Kanis - Nandlstadt
Helmut Lorenz - Leverkusen
Paul Menning - Eisingen
Hans Schmidt - Neuendettelsau
Fritz Schneider - Nürnberg
Robert Wern - Nürnberg
Sebastian Wittmann - Kelheim
Jupp Kessler - Koblenz und weiteren...


Sonntag, 17. März 2013

HDV - Heeresdienstvorschrift - Die Heilige Kuh


Deutsche Gründlichkeit, deutsche Sauberkeit, deutsche Ordnung!
Ein Eckpfeiler der deutschen militärischen Ausbildung.

Kontrolle auf Sauberkeit in allen Bereichen - der Ausrüstung - am Körper. Fingernägel, selbst nach zurückziehen der Vorhaut, wurde die Eichel nach dem Antreten zur gewünschten Zeit besehen. Oft auch aus triftigem Grund und wirklich mangelnder Hygiene. Von den "Quarkstangen", "Quarkln", oder "Randln" hörte ich noch zwanzig Jahre nach dem Kriege, wenn sich Veteranen unterhielten. - Die gravierenden hygienischen Nachteile einer nicht erfolgten Beschneidung...

Nur ein winziges Beispiel soll zeigen, wie die Denkungsart damals war.
Die Hose von Oberst Eberbach 1941 nach dem "Generalsanschiss" von Langermann und Erlencamp-
und die Trageweise 1943 - von Olt. Hans Müller nach harten Kriegsjahren an der Front. Fritz Schneider: " Oberst Eberbach war schneeweiss im Gesicht, so hat er sich geärgert, über den masslossen Anschiss des Generals! Sofort mussten alle Hosen wieder lang getragen werden". Einige Tage später erreichte das Regiment den Dnjepr.
.
1941
1943

Heeresdienstvorschriften und Verordnungen
Im Dnjepr sind die ersten Soldaten des Panzerregimentes 35 ( Gefr. Turbanisch) ertrunken, weil sie entweder gar nicht, oder nicht genügend schwimmen konnten. Disziplin war alles. Die Strafen waren drakonisch. Siehe die Kriegsgerichtsurteile der 4. PD. Recht und Gerechtigkeit lagen im Ermessen dessen, der die Gewalt darüber hatte.

saubere Finger? - Rekruten in Bamberg -
1938


Dienstag, 12. März 2013

Doris Wehner ist tot...

Heute ist die Traueranzeige von Doris Wehner zu lesen. Sie war eine der treuesten "Panzerfrauen" und hat selbst unter großen Behinderungen und Schmerzen, die Panzertreffen im Kameradenkreis besucht. Sie war die Witwe von Hans Wehner, dem Panzerkommandanten, welcher den Untergang der Goya als einer der ganz Wenigen ( Blogbericht ) überlebte... Armin Fischermeier und alle noch lebenden Veteranen der Panzerkameradschaft trauern über diesen Verlust.


Mit ihrem "Hans" wieder vereint...

Samstag, 9. März 2013

Bamberg und das Panzerregiment 35

Bamberg und das Panzerregiment 35,
soll einmal die erste Seite zum "virtuellem" Museum Panzerregiment 35 werden.
Bis dahin wird versucht mit sehr engagierten Historikern wie Helmut Weis, die dafür notwendigen digitalen Grundlagen zu der Kasernenerforschung in Bamberg im Internet zu legen.
Viele Bilder zu der Kaserne können folgen. Historiker Helmut Weis hat fundierte Kenntnisse, die er gerne einbringt.
Zur Person: Helmut Weis, arbeitet bei der US Army in Bamberg seit 1981, ist seit 25 Jahren Historiker der US Army in Bamberg. Hat in Amberg bei der 4/123 Panzer gedient und war vor Jahren beim Stammtisch des Pz.Reg. in Bamberg.
Wie bekannt schließt die US Kaserne in Bamberg im Oktober oder April 2015 (noch kein Konzept).  

Helmut Weis: "Ich würde mich freuen, im Laufe des Jahres mit den Interessierten des Pz. Reg. 35 auf eine geschichtliche Tour durch die Kaserne zu gehen. Ich kenne jedes Gebäude und jeden Stein in "meiner" Kaserne und die könnte die entsprechende Geschichte dazu liefern" ... 
Anmeldung unter:  panzerregiment35 (at) aol.com

siehe Archiv: Bamberg 1937-45


hochaufgelöstes Bild ist im Link - Archiv (oben) zu finden.
Peter Weber hat den Text des Zeitungsausschnittes abgeschrieben. So kann er leicht in jede gewünschte Sprache übersetzt werden. Sicher ein sehr interessanter Beitrag:

Neues, zweckmäßiges und dabei schönes Bauen  Mittwoch, 6.10.1937

Das Offiziersheim des Panzer-Regiments 3 im Kasernenbereich / heute Übergabe des Neubaus


Draußen am Rande des Hauptsmoorwaldes, im Bereich der neuen Kasernen, entstand ein neues schmuckes Gebäude, das als Offiziersheim dient, Das eindrucksvolle, den übrigen Bauten angepasste zweistöckige Haus wurde nach den Plänen des Architekten Otto Wiederhold – Bamberg erbaut, der mit diesem Bau die Stadt Bamberg um ein wertvolles architektonisches Gebilde, das trotz der Schlichtheit seiner äußeren Bauformen auf künstlerischer Höhe steht, bereicherte. Architekt Wiederhold wird das Gebäude heute an den Kommandeur des Panzerregiments 3, Oberst Harpe übergeben. Morgen wird es in schlichter Feier eingeweiht.
In einjähriger Bauzeit entstand das Gebäude, bei dem durchwegs einheimisches Material verwendet wurde. Oberfränkischer Muschelkalk, Fichtelgebirgs-Granit, Frankenwaldschiefer, Beyerer Marmor und Medlitzer Sandstein sind die vorwiegenden Rohstoffe, zu denen sich auch noch Thüringer Schiefer gesellt. Durch den Eingang an der Nordseite gelangt man über einen kleinen Stiegenaufgang in das Erdgeschoß. An den Wänden sorgen schlichte, aber sehr fein wirkende vernickelte elektrische Wandleuchter mit gelbfarbigen, als Halbkugeln aufgerichteten Lampenschirmen für ausreichend Licht. Auf der rechten Gangseite führen die Türen  in die Wirtschaftsräume, wie Anrichte, Büffet usw., ferner zur Kleiderablage, während links die Türen in die Gesellschaftsräume münden. Letztere sind in einer Gangflucht angelegt. Der größte und stattlichste der Räume ist der geräumige Festsaal. Sein Boden besteht aus mehrfarbigem Parkett. Eiche natur, Eiche geräuchert und Mooreiche wechseln miteinander ab, während die Fensterkoffer aus deutschem Nussbaumholz hergestellt sind. Die Stirnseite des Saales wird von einem mächtigen heraldischen Adler mit den Symbolen des nationalsozialistischen Deutschlands und der neuerstandenen Wehrmacht beherrscht. Dieses Kunstwerk der Stucktechnik schuf der baltische, nunmehr in München lebende Künstler Walter von Ruckteschel, der auch der Meister der 2,70 Meter hohen Stele aus Kirchheimer Marmor ist, die eine Büste des Führers bekrönt. Der Beleuchtung dienen zwei große Kronleuchter aus Metall und Glas.
Vom Festsaal führt eine Doppeltüre in das mit deutschen Nußbaummöbeln  ausgestattete Herrenzimmer. An den Wänden und als Bodenstehlampen sind Schmiedeeiserne Beleuchtungskörper angebracht. Nur durch eine Glasschiebetüre getrennt, reiht sich das Damen oder Teezimmer an. Die Wände zeigen Stoffbespannung, während die Einrichtung aus Grauahorn besteht. Diesem Raum folgt das Frühstückszimmer, in Rüsterholz mit Lampen, die als Eschenkonsolen an den Wänden angebracht sind.
Einen Sehr schönen Raum stellt das Traditionszimmer dar. Die Wandbekleidung und Türbogen sind aus Eiche; die Heizkörper-Gitter und die Wand- und Bodenstehlampen sind meisterliche Werke der Handschmiedekunst. Die Möbel sind in geräucherter Eiche hergestellt und mit Schweinslederpolsterungen überzogen. An den Rückenlehnen weißen die Sessel die Symbole der Traditionsregimenter auf, sowie die Wappen der einstigen Garnisonstädte Kamenz und Dresden und den Stadtritter der nunmehrigen „Panzerheimat“ Bamberg. - Danke Peter Weber!

 
Wer kennt die Namen der Bamberger Offiziere? (hochaufgelöst im Archiv Bamberg)
Wer weiss etwas zu diesem Bild Bamberger Soldaten (hochaufgelöst im Archiv)




 


Fallschirmjäger 1940 in Bamberg in "Knochensäcken".von H.Weis
Wo mögen wohl die Gräber dieser Männer liegen? Narvik, Kreta?
Eigentlich nichts ungewöhnliches, dass Soldaten anderer Waffengattungen,
anderer Nationen in Bamberg an Panzern ausgebildet, oder dorthin abgestellt wurden.
Alle Bilder sind höher aufgelöst im Archiv - Bamberg 37-45 zu finden.



Helmut Weis hat die Örtlichkeiten bestimmt. Siehe Link - Archiv oben, Bamberg 1937-45

Bild: Ulrich Pohl

Bild: Ulrich Pohl


Panzerkaserne Rgt.35



Der gleiche Platz 2014 - von Ulrich Pohl fotografiert
von Ulrich Pohl: Kriegsbild und der gleiche Ort 2014

Danke Edi!
Danke Helmut!
Danke Tom,
Danke für die Erklärung!
Danke für die ganzen Bilder!
Danke einmal an alle, welche an diesem so besonderen Panzer - Regiment 35 mitarbeiten, die Arbeit von Generationen zu erhalten, weiterzuführen und noch weiter auszubauen.
Zu irgendeiner Zeit wird man froh sein, ein solch umfassendes Archivmaterial zu finden.
Hat sehr geholfen. Was wäre die ganze Arbeit ohne Euch?
Die ganze Schar der fachlich so hochstehenden Mitarbeiter macht alles zu dem was es letztlich ist.
Gestern habe ich mit Armin Fischermeier telefoniert. Schade, dass ich so selten allen Beteiligten danken kann für die Unterstützung!
Ich konnte ihm versichern, dass seine Arbeit, seine Lebensleistung auf den Schultern von Vielen ruht.
Das größte Kapital sind die zahlreichen historisch arbeitenden Mitarbeiter!

2. Januar 2015:
An diesem Tage jährt sich zum 70. Male der verheerende Bombenangriff vom 2. Januar 1945 auf Nürnberg. Viele Menschen erinnern sich noch mit Grauen an diesen Tag.
Am 2. Januar hat auch unser langjähriger Vorsitzender der "Panzerkameradschaft Nürnberg" Armin Fischermeier Geburtstag. So habe ich gerne ihm gestern im Namen "seiner" Panzerkameraden gratuliert. Bei der Gelegenheit erzählte er mir, dass er am 2. Januar 1945 Rekrut in Bamberg war.  Aus 100 km Entfernung sahen sie Nürnberg brennen und das Licht des Feuersturmes. Am 3. Januar 1945 fuhren sie mit der Kompanie nach Nürnberg Bahnhof Doos, um als Aufräum Kommando zu verschiedensten Arbeiten eingesetzt zu werden. In der Pirckheimerstrasse fand er seine Mutter unter Bombenschutt des Wohnhauses im Keller. Gesund und unversehrt. In den ersten Tagen des Februars wurde er mit seiner Einheit nach Litauen versetzt, um den Rückzug der deutschen Truppen aus dem Kurland zu decken. (Ich habe das schon einmal kurz beschrieben) Auch die Tatsache, dass ihnen ein Schiff versprochen wurde, um sie wieder zurückzubringen. Dieses Schiff kam niemals und Armin Fischermeier ging für drei Jahre in russische Gefangenschaft. Besonders die Rückkehr gestaltete sich sehr dramatisch, da immer wieder nach Tätowierungen, oder Verletzungen unter dem Arm gesucht wurde, um etwaige Soldaten der SS zu finden und auszusortieren.