Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Donnerstag, 2. August 2012

Rudolf Völk - 2. Kompanie Pantherabtlg. HptFw. Ernst Andreä


Rudolf Völk
 Sehr geehrter Herr Zeis, mein Onkel
                                                        Rudolf Völk,
                       geb. 29.11.23, vermisst am 26.03.1945 in Danzig / Emaus
                            2. Kompanie, Panzerregiment 35, 4. Panzerdivision.

In den Unterlagen meiner bereits verstorbenen Mutter, Agnes Schmidt, geb. Völk, habe ich ein Schreiben des Roten Kreuzes vom 19.09.1945 sowie ein Schreiben von Herrn Hauptfeldwebel Ernst Andreä und einen Brief von Herrn Helmut Ludwig aufgefunden. Aus den Schreiben geht hervor, daß der Panzer in dem sich mein Onkel befand, am 26.03.1945 in Danzig / Emaus abgeschossen wurde. Als einziger Überlebender konnte sich Herr Helmut Ludwig schwerverwundet aus dem brennenden Panzer retten. 
Daraufhin habe ich bei der Dienststelle "Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht" in Berlin sowie beim Volksbund Deutscher Kriegsgräber eine Nachfrage gestellt. In den Antwortschreiben wurde mir mitgeteilt, daß über eine Grabanlage  meines Onkel nichts bekannt sei. Es muß davon ausgegangen werden, daß er und seine Kameraden im Panzer umgekommen sind.
Daraufhin habe ich im Internet nachgeforscht und bin auf die Seite des 35. Pz.Rg. gestoßen.
Da mich die Geschichte meines Onkels während  seiner Zeit beim  35. Pz.Reg. sehr interessiert, würde ich mich freuen, wenn Angehörige des 35. Pz.Reg. darüber zu berichten wüßten.       
Mit freundlichen Grüßen - Wolfgang Schmidt

Anbei übersende ich Ihnen als Anhang die Bilder meines Onkels, Rudolf Völk.
Er war Funker in dem Panzer und ist auf dem Bild mit der Besatzung vor dem Panzer, der 2. von links.
Mit Hr. Fritz Schneider habe ich bereits tel. Kontakt aufgenommen. Zum Verbleib der 2. Kompanie konnte er mir keine Auskunft geben. Auch der Name Rudolf Völk sagte ihm nichts. Die Kompanien war lt. seinen Angaben zu weit voaneinander getrennt.
Gruss W. Schm.


2.v.li. Rudolf Völk ( Funker) Fahrer: xxx Kommandant: Helmut Ludwig?  Richtschütze: xxx Ladeschütze: xxx

Mit Zimmeritanstrich

 Wertvolle Unterlagen für unsere historischen Mitarbeiter. Im Gedenken an die Gefallenen erweisen wir den Spezialisten der historischen Forschung mit den Bildern einen großen Dienst. Vielleicht können sich unsere Mitarbeiter in Danzig und bei den "Pantherspezialisten" bei Wolfgang Schmidt melden, wenn Erkennstnisse über die 2.Kp. diese Panzerbesatzung und die Kämpfe an diesem Ort und vielleicht zu diesem Panzer vorliegen, die dann wieder in diesen Post einfließen werden. Ich persönlich danke für die offenherzige Bereitstellung der Familienunterlagen.

Hallo Herr Zeis,
ich kann Ihnen leider nichts , über die Namen der Kameraden meines Onkels, Rudi Völk, sagen. Lediglich aus dem Brief von Herrn Helmut Ludwig weis ich, daß er sich als einziger Überlebender aus dem Panzer retten konnte. Welche Funktion er im Panzer hatte, ist aus dem Brief nicht zu entnehmen. In seinem Brief schreibt Ludwig, daß der Panzer am Nachmittag des 26.03.1945 von einem russischen Panzer  seitlich getroffen wurde. Der Treffer lag im Bereich des Tanks u. der Munitionslagerung. Der Panzer brannte sofort lichterloh u. es waren Explosionen zu vernehmen. Nach dem Treffer war kein Laut mehr aus dem Panzer zu hören.  Herrn Ludwig war es aufgrund des Beschusses und seiner schweren Verwundung nicht mehr möglich an den Panzer heranzutreten.
Gruß Wolfgang

Fortsetzung: Mitarbeiter Jürgen hat recherchiert und kann einstweilen folgende Texte beisteuern:
Ich habe mir gerade einmal mal die Divisionsgeschichte der 7.Infanteriedivision vorgeknöpft. Darin ist folgendes zu lesen:

Das Grenadierregiment 61 liegt in der Nacht zum 26.3.45 im Raum östlich Pietzkendorf (das ist nordöstlich Emaus!). Anm.:  Für mich müsste es westlich P. heißen, da P. bereits von den Russen eingenommen wurde. Insoweit  machen dann nämlich auch die weiteren Ausführungen Sinn. In der Nacht wird das Regiment der 4.PD unterstellt. Aus der HKL (wo, wann?) trat das Regiment mit Panzerunterstützung  nach Pietzkendorf an (südlich davon  befindet sich offenbar die 252. InfDiv im Rückzug). Die Einnahme scheitert. Einem umfassenden Gegenangriff müssen die deutschen Einheiten
In Richtung Jäschkental/Langfuhr (weiter in nördliche Richtung) ausweichen). Ev. waren aber auch noch Panzerfahrzeuge der PzAbt.4 beteiligt!

Ein weiterer Hinweis auf den Einsatz von Angehörigen des PzRgt.35 ergibt sich auch für den 27.03.45: Einzelpanzer ( Zigankenberg) und „Panzerinfanterie“ (Schidlitz).

Unser Mitarbeiter und Speziualist für Panther hat sich mit dem Angehörigen von Rudolf Völk kurzgeschlossen und verschiedene Informationen ausgetauscht. 

Mailnachricht des Angehörigen von Rudolf Völk:....ich möchte mich, auch im Namen meiner Angehörigen, recht herzlich für Ihre Nachforschungen bedanken.
Nie hätte ich gedacht, daß zu dem Datum an dem mein Onkel gefallen ist, noch derartig genaue Angaben zu Truppenbewegungen und Standort der einzelnen Verbände gemacht werden können.  Ich freue mich auch, daß mein Onkel Rudi, so nicht in Vergessenheit gerät, mußte er doch - wie so viele -  in so jungen Jahren sein Leben lassen, und daß nur wenige Wochen vor Kriegsende.

Die Fotos, welche bereits im Blog eingestellt sind, sind die einzigen, über die ich momentan verfüge. Sollten noch weitere Fotos auftauchen, werde ich mich bei Ihnen melden. Über die restliche Besatzung des Panzers, kann ich, außer dem Namen des einzigen Überlebenden, Herrn Helmut Ludwig, keine Angaben machen. Aus dem Schreiben von Herrn Ludwig geht noch hervor, daß er und mein Onkel alte Kameraden gewesen seien, die sich bereits seit der Rekrutenzeit kannten. Bei welchem der Männer auf dem Foto es sich um Herrn Ludwig handelt, kann ich jedoch nicht sagen.   

Wir werden alle zusammen dranbleiben und bei neuer Infomationslage melden.
Hallo Polen, Danzig! Hallo Andrzej, hallo Miro, hallo Robert etc, gibt es altes Kartenmaterial, Bilder zu den Ereignissen?
Wer hat Unterlagen, Info, Bilder? Wer kann sich in die Erforschung dieses Zeitabschnittes einbringen?


Samstag, 28. Juli 2012

Neue Erkenntnisse zur Thorarolle von OSm. Rockstroh und Karl Schneider...


Die Zeit mag zwar alle Wunden heilen, doch auch wieder aufreissen um sie dann noch besser heilen zu können....

Ich habe heute eine sensationelle Mail bekommen:

Sehr geehrter Herr Zeis,
in Bezug auf die, im Zuge des zweiten Weltkrieges, aus Russland entwendete Tora-Rolle, schreibe ich Ihnen. Diese wurde in der Nachlasssache meines Großvaters aufgefunden und bei Rechtsanwalt Roland Keller in Wiesentheid hinterlegt.
Für eine Rückführung der Tora an die rechtmäßigen Eigentümer, welcher die Erben ausdrücklich zustimmen, kann sie unter nachfolgender Adresse abgeholt werden.

RA Keller & Partner

Hr. Roland Keller
Korbacherstraße 8

97353 Wiesentheid 

Ich habe meine Hilfe bei der Rückführung, bzw. Übergabe an eine geeignete Stelle angeboten. In der Zwischenzeit hat ja auch der Sohn von Oberschirrmeister Rockstroh zu uns gefunden. Es ist für mich ein wirklich grosser Moment, dass sich diese Stituation zu einem solch guten Ende findet. Dafür danke ich der Familie um Karl Schneider im Namen des Panzerregimentes 35.

Aus Rollen der Thora Dichtungen für benzingetriebene Panzermotoren ( Dieselmotoren waren technisch nicht möglich )zu stanzen war ein Befehl der Deutschen Wehrmacht.  Zu retten was noch zu retten war, ist der Verdienst von Rockstroh und Schneider. Man erkennt das aus dem Bemühen, Jahrzehnte diese wenigen Reste zu bewahren. Zur Zeit hat niemand von uns eine Ahnung, in wieweit historischen Interesse an diesen Resten der Thora als Zeugnis dieser Ereignisse besteht. Ich habe verschiedene Stellen informiert und fachliche Hilfe erbeten, um das geeignete zu unternehmen.

Die Thora, die hebräische Bibel, ist für Juden „das Buch der Bücher". Sie ist in hebräischen Buchstaben ohne Vokale geschrieben und umfasst die fünf Bücher Moses mit den 613 Vorschriften (248 Gebote und 365 Verbote).
Der hebräische Begriff bedeutet Lehre, Unterricht, Belehrung, Gesetz.
Den einzelnen Wörtern und Buchstaben der Thora liegt ein komplexes aber klar strukturiertes System zu Grunde. Deshalb existiert das ungeschriebene Gesetz, dass beim Kopieren der Thorarolle kein Buchstabe - auch wenn er falsch, zu klein oder zu groß geschrieben ist – verändert werden darf.
Der Text wird auf handgefertigtem Pergament aus der Haut reiner Tiere geschrieben. Zum Schreiben werden Gänsekiele und reine Tinte verwendet. Die Thorarolle ist auf zwei Stäbe aufgewickelt. Die Holzstäbe werden als „Baum des Lebens" bezeichnet.

1. August Wiesentheid - Heute habe ich die spärlichen Reste der Thora von RA Keller abgeholt. Es sind mehr Stanzrückstände, denn eine Thora..

Die traurigen Reste einer ganzen jüdischen Gemeinde...

Samstag, 21. Juli 2012

4. Kp.Pz.Rgt.35 - Pantherabteilung

Guter Mann! Gute Seele! Er hat vielen geholfen und hatte ein großes Herz... Die Mutter der Kompanie...
005 auch hier (von rechts) Spieß (Alois) Reder, Chef Gerlach, der kleine dann wieder Lichtenberg

(#012) Alle noch ohne Namen!

021 - Mit Schiffchen Kp.Chef Gerlach - 2. v. li.RK Träger

Vermutlich Ankunft der 4. Kp in Neufahrwasser (#028)

(#035) Oblt. Gerlach, Spieß Hfw. Alois Reder, Fahrer Fw. Berthold Nies, vorletzter Fw. Ernst Lichtenberg - Nachttrag von Oliver: bei Bild 035 habe als letzten in der Reihe (also ganz links) einen Träger des Deutschen Kreuz gesehen. In der 4. Kompanie gab's da außer Gerlach nur noch den Uffz. Johann Böhm, geb. 04.12.1917 in Zirndorf (hat überlebt)... !
Um den Gefallenen ihre Würde zu belassen und nicht zu stören, stelle ich die Bilder von Oliver Lörscher in einen extra Blog...


Ofw.Walter Wolf - Fw. Georg Körner - Uffz. Carl Philipp von Rauscher auf Weeg - Lt.Martin


Unserem bienenfleissigen Oliver ist es zu verdanken, über diese Männer der 4. Kp. (Panther) noch etwas zu erfahren. Man war bisher der Meinung, daß Ofw. Wolf nach Festfahren durch einen Scharfschützen getötet wurde und der Fw. Körner bei versuchter Hilfeleistung.
Herr Schönke ( Zeitzeuge) meint aber, der Wagen wäre abgeschossen worden und die drei dabei gefallen. Herr Schönke war in der selben (4.) Kompanie, aber nicht bei diesem Einsatz dabei.


Ich wurde bereits einmal nach Carl Philipp von Rauscher auf Weeg gefragt... Jetzt kann ich etwas zu seinem Schicksal beitragen. Mit großer Bestimmtheit muss es heissen, Rauscher auf Weeg...Das muss der Bruder gewesen sein: Georg von Rauscher auf Weeg, * 1922, + 1941 - Es gibt noch - Hans RA - Johannes Hugo von Rauscher auf Weeg in München.



Nachname:Martin
Vorname:Georg
Dienstgrad:Leutnant
Geburtsdatum:05.07.1923
Geburtsort:Würzburg
Todes-/Vermisstendatum: 28.12.1944 ( Auch Todeszeitpunkt des Vaters in Würzburg)
Todes-/Vermisstenort:nordwestl. Russas(an der roten Mühle)

Georg Holzinger?

( Auszug) guten Abend Herr Zeis.
Ich habe Fotos vom Panzerregiment 35 bekommen.Lose Bilder, welche ich alle einzeln eingescannt und ca 80 Stück in ein altes Fotoalbum "geklebt" habe.Ich bin niemand der Sachen kauft und wieder verkauft, sondern die Gegenstände bleiben in meiner kleinen Sammlung.Wie so oft sind leider nur 4 oder 5 Bilder beschriftet. Der Fahrer des Panzers war im der 1 Kompanie Polenfeldzug und ist danach in die 2 Kompanie nach Norwegen abkommandiert worden... M.S...

Ich sage Danke, und wären nur alle Besitzer von Bildern des Regimentes und seiner Soldaten so fair und würden sich bei uns melden. 
Marco will mir noch weitere Bilder senden und unser Archiv damit bereichern. Vielleicht findet sich noch jemand, der sich an der Geschichte ein Beispiel nimmt und seine Bilder und seinen "Patensoldaten" hilft ein gesicht, eine Biographie zu bekommen. Die Historie der Soldaten, welche vom Pz.Rgt.35 nach Norwegen gesendet wurden wird wieder belebt und bearbeitet. Adam Utzmann hätte den abgebildeten Soldaten sicher gekannt.

Fortsetzung folgt....

Samstag, 14. Juli 2012

Panzerkampfabzeichen

Panzerkampfabzeichen als Erinnerung an Panzertreffen - Plastik ca.40mm hoch

 Das Panzerkampfabzeichen war für den "normalsterblichen" Panzermann die hohe Auszeichnung. Viele Werkstattmänner hätten diese Auszeichnung gerne gehabt. Durften aber nicht mitfahren, Spezialisten waren zu wertvoll! Die "Etappenhengste" in Bamberg mussten diese Auszeichnung aber unbedingt bekommen, da sie sonst bei den Rekruten keine Achtung gehabt hätten. Ein hochdekorierter Gefreiter mit EK I und anderen hohen Auszeichnungen, der nach Verwundung in Bamberg war, war ein besonderes Problem... Manche Offiziere wurden deshalb aus der Etappe extra nach Russland geschickt, um im Schnellverfahren diese Auszeichnung zu bekommen.

Erinnerungsstücke

1945 - Rückseite eines Taschenspiegels 60mm - Ununterbrochene Traditionsarbeit der Panzermänner

Bild im Wandteller

Wandteller 245 mm

Dienstag, 10. Juli 2012

Karl Schneider hat heute Geburtstag...

Hellmitzheim abends am 8.Juli (Hptm. Gerhard Georgis Todestag) 21:06 ... Man denkt mit Wehmut an Karl, jedes Mal, wenn man in Hellmitzheim an der Kirche vorbeifährt... Diesen Sonnenuntergang widme ich diesem großen "kleinen" Mann des Regimentes. Es ist der Blick nach Westen zu Marktbreit und Kitzingen.
Karl Schneider: "Immer wenn ich Geburtstag hatte, war die Scheisse am dampfen!" Russlandfeldzug, Panzerschlacht von Kursk, der Georgi am 8.gefallen...

Als er noch bei den Pionieren war sagten ihm im Frühjahr 1941 die Lokführer: "Ihr marschiert ja nach Russland!" Karl Schneider antwortete: "So ein Blödsinn! Wir haben doch einen Nichtangriffspakt mit Russland!" Die Lokführer lachten nur: " Wir fahren doch schon seit Wochen Kriegsmaterial an die Grenze!"
So weiss der "Kleine Mann" doch meist mehr  als die grosse Politik preisgibt.

Sonntag, 1. Juli 2012

Geburtstagsglückwünsche mit Kornblumen...

Deine Karte vom 29.06.2012 um 09:49 Uhr wurde soeben versandt an: (Unsere Cosselin zum 96.)

Dein PokaMax-Team

Gleichzeitung wünschen wir ebenfalls bei dieser Gelegenheit nach Kielce unserem "Miro" Pajdak alles Gute und allen, die auch am 1. Juli mit Ingeborg und Hans-Detloff von Cossel Geburtstag haben... Mögen Euch allen die geliebten Kornblumen des "Majors" Sommer- und Kameradengrüße mit auf den Weg geben! Die Karte wurde in Euerem Namen und aller Mitarbeiter und Freunde des Regimentes geschrieben!
( Am 1. Juli 1941 trat die Kompanie nachts um 12:oo an und gratulierte ihrem Chef) Wir möchten gerne bitten, liegenbleiben zu dürfen... Die Glückwünsche kommen trotzdem aus ganzem Herzen. Der zweite Juli 41 wurde an der Beresina zum Nachfeiern genützt. Gefr. KOB v. Rosen ( General Richard von Rosen ) erinnert sich noch sehr lebendig an seine heftigen Attacken, die auf der Panzerluke hinten, unten aushalten musste! Zu viele Eier mit Salmonellen! Dann kam Stary Bychow und die Welt war nicht mehr die gleiche!!!

Dr. Rudi Hautmann, Lt. Zugführer und Pz. Kommandant: " Cossel war unglaublich schneidig! Mitten im Artilleriefeuer kletterte er auf einen Telegraphenmast und orientierte sich!"

Weil 96 Jahre und die quicklebendige Zwillingsschwester beileibe nicht selbstverständlich sind, noch einige Worte in diesem Blog... Heute früh mit der putzmunteren "Cosselin" telefoniert. Ihre Freude ist ehrlich und wahrhaftig jedes Mal riesengross. Auch sie hat Kormblumen gepflückt, aber vergessen, sie mitzunehmen. Über unsere Karte hat sie sich riesig gefreut und grüßt Euch alle sehr herzlich. Ein Vetter v. Cossel ( Sohn des Bruders ihres Vaters) nimmt regen Anteil an unseren Berichten und über den Namen v. Cossel. Herr Vogt aus Windhoek, mit dem ich bereits einmal in Windhoek leider nur telefonisch sprach, hat Unterlagen zu der Deutsch Südwest Historie. Mehr dazu demnächst. Walter von Eberhardt aus Wernigerrode und Gaspard von Eberhardt aus Fehmarn waren ihr selbstverständlich auch ein Begriff und dass beide ebenfalls Generäle waren war ihr natürlich geläufig. Leider scheint dieser Familienstamm ausgestorben zu sein, aber nicht vergessen.
Bei einigen Hundert Post, weiss man gar nicht mehr genau, was man schon geschrieben hat...
Von Ingeborg von Cossel berichtet:
Der Grossvater der Zwillinge väterlicherseits, also Hans-Detloff seniors Vater verlor bei einem Manöver in Schlesien vor dem ersten WK seinen mit Wappen, derer von Cossel, verzierten Familienring. 
Jahrzehnte später...
Der Enkelsohn Eberhardt von Cossel war passionierter Reiter  und war bei einem Reitturnier in Schlesien...
Er telefonierte mit seinem Vater und sprach: "Vati, ein Mann hat mir einen Ring angeboten mit unserem Wappen!" - Es war tatsächlich der vom Grossvater verlorene Ring!
Vater v. Cossel: "Kauf ihn sofort! das ist der Ring vom Opa!"
Auf diese merkwürdige Weise kam nach Jahrzehnten wieder der Ring vom Opa in die Familie zurück! 






Samstag, 30. Juni 2012

Das Arbeitsgerät der I.Abt. Pz.Rgt.35 als 1:18 Modell aus den USA...

1:18 Modell der 1. Kompanie mit dem Bären
Arbeitsgerät der deutschen Wehrmacht und der I.Abt. nach der Umstellung II. Abteilung...
Geborgenheit, Schutz, Schlafplatz, Dach zum "Heldenkeller" und eisernes Grab vieler Soldaten...
Jetzt hat der "Bärenpanzer" mit allen haarkleinen Details der 1. Kp. eine weite Reise aus China nach Amerika und nach Nürnberg hinter sich. Er musste auch eine Unbedenklichkeitsprüfung machen. Als General v. Saucken am 31. Jan.1944 die Schwerter zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes bekam, wurde allmählich aus der I.Abt. die II.Abteilung. Danach erfolgte die Kompaniebeschriftung mit der 5. Kompanie 6.7.8. Nach Libau wurde alles zusammengekratzt, was Ketten besass.Zu dieser Zeit waren solche Panzer IV H Mangelware und oft hatte die II.Abt. nur noch Sturmgeschütze. ( Die I.Abt. war die Pantherabteilung)

Donnerstag, 28. Juni 2012

"The longest day of the year..."



The tank  PzKpfw IV(F),  from the 35th panzerregiment 4PD was destroyed on the 6th of October, 1941. 
We don't know what happened to its crew.

















There was another tank of an unknown model nearby.
The Soviet tank T-34-76 was destroyed during attacking 4 PD. This tank was shown to F. Porsche by major Lauchert.


On that day 6 German tanks were destroyed(2-PzKpfw II, 2- PzKpfw III, 2-PzKpfw IV) . It was a dramatic day in the history of 35 Panzer Regiment. 
See the attached photos from Ebay.
One photo is taken from the album of 17 PD.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Stabsgefreiter Baier - von Pz.Rgt.3 zu Pz.Rgt.35

Stabsgefreiter Baier

Auf den Spuren des Grossvaters - von Pz.Rgt.3 zum Pz.Rgt.35 nach Bamberg...

Hallo Herr Zeis,
Vielen Dank für ihre Antwort. Konnte bisher über das Pz. Rgt.3 lediglich herausfinden, dass es 1935, wie sie auch schon schrieben in Kamenz aufgestellt wurde und ab 1939 nach dem Einmarsch in Österreich bei Wien stationiert war. Könnten sie mir vielleicht einen Literatur oder Net-Verweis zur Vorkriegs-Geschichte des Pz.Rgt.3 senden? Habe die Kasernenfotos im Fotoalbum meines Grossvaters mit der US-Kaserene in Bbg. verglichen und sie sind identisch! Kamenz hingegen hatte eine ganz anders aussehende Kaserne! 
( 2 Kasernen für jede Abt.) War er vielleicht nur auf Besuch in Bbg.wenn das RGT 3 dort nie stationiert war? Bei Kriegsbeginn war mein Grossvater im Stab der ersten Panzerdivision als persönlicher Fahrer von Oberst Krampe welcher auch vom Pz.3 kam...
Anbei ein paar Bilder mit den Kasernenfotos und Urkunden welche ich unter anderem noch habe.
Infos an: Michael Baier  karriereknick1945at gmx.net

Herr Gätzschmann hat mich angerufen.
Er ist 96 und geisttig taufrisch!
Wenn Ihr noch was mit den Bildern und den Erinnerungen von Pz.3 braucht, dann müsst Ihr Euch mal mit ihm in Verbindung setzen!
Gruss HJ
Franz-Ludwig Seniorenwohnzentrum
Franz-Ludwig-Straße 7c
I.OG Zi.43
96047 Bamberg

Montag, 18. Juni 2012

Oberschirrmeister Gerhard Rockstroh....

e-Mail Korrespondenz: ... durch Recherche bin ich auf Ihre Seite gestoßen,
Mein Vater, Gerhard Rockstroh diente als Oberschirrmeister im Panzer Reg. 35. Über das DRK haben wir 1958* erfahren, dass er mit der Goya am 16.04.1945 untergegangen ist. Der letzte Feldpost Brief ist auf den 16.03.1945 datiert.
Sollten Sie in Ihrem Fundus Erinnerungen von Kameraden  KS ( Thora Rolle) haben, wäre ich Ihnen für Überstellung von Bildern oder Textkopien sehr dankbar.
* Hallo Herr Zeis,der Grund ist der Tatsache geschuldet, das wir bis 1990 in der ehemaligen DDR wohnten und offizielle Suchanfragen nicht erwünscht waren und abgeschmettert wurden.
Selbstverständlich werde ich Ihnen berichten was mir über meinen Vater bekannt ist.
Es sind diese besonderen Ereignisse, die das Regiment so lebendig erhalten...
Nicht die großen Ereignisse des furchtbaren Krieges müssen uns belasten, sondern die kleinen Freuden des Lebens bringen uns näher.
Deshalb möchte ich heute wieder etwas aus unserem täglichen, normalen Leben erzählen, das trotzdem so wundersam und wunderbar sein kann:
Heute morgen die "Cosselin" angerufen.
Es ist immer wieder aufbauend, zu erleben wie man mit einem einfachen Telefongespräch einem Menschen eine große Freude bereiten kann.
Zuerst ließ sie mich herzlich alle geneigten Leser mit "Ohren und Augen" grüßen!
Dann besonders Axel Schröder, dessen Buch sie sehr bewegt und an ihre eigene Kindheit erinnert hat.
Sie wollte so gerne Kornblumen zum Geburtstag ihres Bruders ( Ihres eigenen aber auch!) am 1. Juli suchen, fand aber keine mehr...
Ich erzählte ihr von Berlin, von der Spree, der Neisse mit den immer noch zerstörten Brücken, von Küstrin, von Schwedt, wohin der Hans-Detloff als "Blauer Dragoner" eingerückt war.
Ich erzählte ihr von einem Meer von Kornblumen, das wir an der Spree fanden und das "Cosselfeld" nannten. Sie weiss natürlich, dass der tote Major auf Kornblumen, seinen Lieblingsblumen gebettet wurde. Sie vergoss dann Tränen, aber es waren mehr Tränen der Rührung über unser aller Engagement, denn des Leides. Sie freute sich so über die vielen Anrufe von Fritz Schneider!

Das Feld zum Gedenken an Major Hans-Detloff von Cossel an der Spree vor einigen Tagen
Schickt doch bitte der "Cosselin" zum 1. Juli und 96. Geb. eine Kornblume!
Ingeborg Kaulbach (geb. v. Cossel)
61348 Bad Homburg
Castillostrasse 4a
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Fritz Schneider rief mich dann an und gestand mir, die ganze Nacht nicht geschlafen zu haben, wegen Oberschirrmeister Rockstroh!


Seine 8.Kompanie! Er, der letzte Kompaniechef! Nach all den Jahren solche Überraschungen. Man kann nicht fassen, wie groß immer noch die Anteilnahme an solchen Meldungen ist. Ein Bild vom Oberschirrmeister wird folgen und auch Fritz hat schon danach gefragt. Wie sehr hatte sich all die Jahrzehnte die Gefallenenliste der Goya mit den besten und verdientesten Unteroffiziere in die Herzen der Veteranen und Überlebenden eingebrannt.




Hallo, herzlichen Dank für Ihre lieben Zeilen.
Ich bin sichtlich angerührt und muss das auch nach 67 Jahren erst mal emotional verarbeiten.Ich werde im August voraussichtlich in Danzig sein und dort symbolich der Ostsee ein Blumengebinde übergeben.
Anbei die versprochenen Bilder als jpg.
Noch einen schönen Abend!  Mit besten Grüßen Lutz-J. Rockstroh

Spieß Boumans -  v-Moltke? - Olt. Petrelli Lt. Gsell - Karl Schneider ( Das Bild wurde bereits mit den bekannten Namen  vorgestellt und ist nun um OSm. G. Rockstroh erweitert)


Sicher auch für unseren Wayne Gsell interessant, dass wieder eine persönliche Beziehung existiert.


Einen schönen guten Morgen,
hier die versprochenen Angaben zu meinem Vater OSm Gerhard Rockstroh.
Jahrgang 1915, geb. in Planitz, heute Stadtteil von Kreisstadt Zwickau / Sa.
Lehre als Anwaltsgehilfe mit sehr gutem Abschluss in einer Planitzer Anwaltskanzlei.
Er stammte aus bescheidenen Verhältnissen einer Kinderreichen Familie.
Da seine Eltern ein beabsichtigtes Jurastudium nicht finanziell stemmen konnten, entschied er sich um weiter zu kommen bei der Panzertruppe die Laufbahn als Berufssoldat mit entsprechenden Fortbildungsmaßnahmen einzuschlagen( Erzählung meiner Mutter, dass ein Krieg mit Fiasko und unsäglichem menschlichen Leid ins Haus stand konnte er nicht wissen.)
Aus seinen Feldpostbriefen konnte ich entnehmen, dass er an allen Einsätzen des 35. Panzer Reg.schadlos teilgenommen hat.
Ich bin nicht abergläubig, aber das heiligste einer Synagoge, die Thora Rolle zur Herstellung von Vergaserdichtungen für das Flottmachen von Panzern zu verwenden zeugt zwar von Einfallsreichtum in auswegloser Situation, war aber vieleicht doch nicht die beste Idee.
Anmerkung: Es sei ihm vergeben, aber dass die Reste der Thora Rolle, oder Rollen nicht wieder zurückgegeben werden konnten, ist eine sehr traurige Angelegenheit. Was hätten wir wenigstens für einen Anstand zeigen können! Das war und ist ein großes Versagen der Erben und der Nachkommen von Karl Schneider. Vielleicht überlegt es sich noch jemand und kann dem Ansehen des Regimentes helfen.


Hallo, hier die Fortsetzung.
was ist geschehen in all den Jahren bis 1958....
Wie bereits ausgeführt lebten wir, d.h. meine Mutter und ich in sehr bescheidenen Verhältnissen in der Ostzone bis 1949, nach dem Krieg immer fest im Glauben das unser Vater doch noch am Leben ist und in russischer Kriegsgefangenschaft irgend wo in Sibirien ist und eines Tages vor der Tür steht, wie vielfach geschehen, da wir nichts von der Goya wußten. Die Jahre vergingen ohne ein Lebenszeichen. Als jedoch Konrad Adenauer die letzten Gefangen aus der Sowjetunion 1955 nach Hause holte, verloren wir den letzten Funken Hoffnung.
Da eine Suche nach Vermissten aus dem 2. Weltkrieg in  der damaligen DDR ein Tabu war, liefen alle Bemühungen gegen die Wand.
1957 haben wir dann versucht, auf Hinweise von Verwandten über den Suchdienst des DRK in der BRD Auskunft zum Verbleib des Gerhard Rockstroh zu erhalten, indem meine Mutter seine Daten zum Panzer Regiments 35 ,sowie den letzen Aufenthalt im März 1945 auf der Halbinsel Hela übermittelt hat.
Im Sommer 1958 kam dann über  unsere Kontaktadresse in Steinbach a. Wald( Obf.) die langersehnte Nachricht, welche uns Klarheit brachte, daß mein Vater mit der Goya am 16.04.1945 untergegangen ist. Meine Mutter beantragte darauf hin  im August eine besuchsweise Ausreise, ohne den wahren Grund zu nennen, zu Verwandten in Hamm ( Westf.) Diesen Besuch nutze Sie um mit der vom DRK genanten Person persönlich zu sprechen und die Gewissheit zu haben und um seinen Tod betrauern zu können. Meine Mutter hat seinen Tod nie verwunden und hat nicht wieder geheiratet.Ihr Hochzeitsbild  im Großformat mit dem schneidigen Unteroffizier schmückte ihr Wohnzimmer bis zum Tod 1997.
Soweit die Geschichte was ich zur Sache weiss.
Ich würde mich riesig freuen, wenn es Publikationen über den Rußland-Feldzug gäbe wo vielleicht Episoden mit Gerhard Rockstroh festgehalten sind, wie im Blog an zwei Stellen erwähnt.
Mit besten Grüßen Lutz-J. Rockstroh


An Oberschirrmeister Gerhard Rockstroh wird wieder bewusst, wie wichtig unser Panzerblog auch noch nach Jahrzehnten ist. Wenn jemand Informationen, oder Bilder hat, dann lasst bitte diese Informationen Lutz-J. Rockstroh zukommen. 

OSM. Rockstroh bei der Arbeit

 Karl Schneider: Wir arbeiteten schon an den Panzern, da sassen die Besatzungen noch drin, oder im "Heldenkeller" 


Oberschirrmeister Gerhard Rockstroh

Der FW. Dietz aus Staffelstein wurde oft von Karl erwähnt - ob jemand schon nach ihm in Staffelstein gefragt hätte... Der Tolerenzo war aus Südtirol...

Der Fw. Dietz - gefallen

Jetzt kann man bereits etliche Männer aus der I-Staffel identifizieren...
Nun wurde aus einem "normalen" Post, ein OSm. Rockstroh Post - Gut so!

Freitag, 15. Juni 2012

Die schrecklichen Kämpfer


While everything is silent - i will post  one picturesque photo.

The photo was on sale on ebay  with the title: "i/35 a"
Danke im Namen des Regimentes nach Russland!

Samstag, 5. Mai 2012

Gedenken den Gefallenen und Vermissten des Panzerregimentes 35 im Bamberger Dom


  Am Garten des Diözesanmuseums in Bamberg...
Zeit für Besinnung und Gedenken an die vielen jungen Menschen im Regiment, die Opfer des Krieges wurden. Einige unserer von weit her angereisten Teilnehmer haben ihren Vater, Großvater nie gesehen, oder waren noch so klein, dass die Erinnerung verblasst ist. Einmal wollten sie einen Veteranen sehen, kennenlernen, der ihrem Verwandten nahe stand, oder von ihm berichten konnte. 
Fritz Schneider über Lt. Gsell: " Ich nannte ihn "Carlo", er mich "Fritzi!". Wenn er schlecht drauf war kam er oft zu mir und sagte, dass er keinen Pfarrer brauche, aber einen Witz von Fritzi!"

Warten auf  Godot...


Erzbischof Ludwig Schick mit den weit angereisten treuen Wayne und Joey Gsell aus Portland.

Danke! Herr Erzbischof für Ihre herzlichen Worte! Sie geben unserem Treffen der verlorenen Kinder, die ohne Vater aufwuchsen, Halt und unserer Arbeit Gewicht.



Wer so viel historisch mit den Tagebüchern der Soldaten des Regimentes arbeitet, wie unser Jürgen, wird zwangsläufig zum Spezialisten für Sütterlin...


5. Mai 2012 - Ernennung des - "PANZERRATS" -

Am 5. Mai 2012 wurde ein persönlich anwesender Panzerrat ernannt, der in Zukunft die Geschicke, Traditionsarbeit, Traditionsgegenstände,  des Panzerregiment 35 gemeinsam demokratisch verwalten und führen wird.

Gerd Georgi sen.
Gerd Georgi jun.
Wolf Georgi
Richard Georgi
Oliver Lörscher
Ulrich Pohl
Jürgen Achatz
Wayne Gsell
Frederick Clemens
Hilmar Ludwig
Frank Pfeil
Hans-Jürgen Zeis
Harald Wagner
Axel Schröder
Peter Weber

Abgestimmt wird durch e-voting, Jedes Ratsmitglied hat eine Stimme.
1. Gemeinsam beschlossenes Projekt: Verlagerung der Traditionsgegenstände in öffentlich gemachte Räume. Wenn dies im Militärmuseum Dresden möglich ist, so ist das zu geschehen. Projektleiter: Wolf Georgi

2. Gemeinsam beschlossenes Projekt: Kontakt mit Veteranen und Hinterbliebenen, um den Erhalt von Traditionsgut zu sichern. Jeder der o.gen. Personen versucht so viele als mögliche Personen zu erreichen und sich einzubringen.

3. Gemeinsam beschlossenes Projekt: Der Gedenkstein soll unbedingt erhalten werden. Unsere amerik. Ratsmitglieder werden dazu im Headquartier der U.S. Army intervenieren. Die Bamberger Ratsmitglieder werden öffentliche Stellen ansprechen und den Verlauf der Entscheidungen kundtun.

Derzeitiges Ergebnis:
Ein paar Wochen, kontaktierte ich den USAG Bamberg Büro für öffentliche Angelegenheiten, über der US-Armee Absichten hinsichtlich der Garnison Memorial Park und das PzRgt35 Gedenkstein erkundigen ... da dies war einer der Tagesordnungspunkte der Sitzung am Samstag 5 Mai.

Heute morgen erhielt ich die Antwort von unten USAG Bamberg über die Anordnung der Denkmäler. Wie Sie in dieser Nachricht lesen können, Memorial Park und alle vorhandenen Denkmäler werden unter der Kontrolle der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) / Bundesrepublik Deutschland kommen wird kontrolliert und ist daher nicht mehr in der Kontrolle von der US Army.
 
Der Panzerrat ist also aktiv an der Lösung von Fragen beteiligt und bringt sich über Länder und Kontinente in die Interessen des Regimentes ein! Danke an Wayne Gsell in Portland USA! 


Unsere Mitarbeiter in Polen, Weissrussland, Russland, Italien, Griechenland, Frankreich, Belgien, Deutschland etc. haben durch die Ernennung des Panzerrates keine Benachteiligung. Der Panzerrat war jedoch notwendig, um wirksame Entscheidungen für kommende Belange, fällen zu können. Unsere Mitarbeiter werden auch in Zukunft nach Kräften bei ihren historischen Forschungen und Arbeiten unterstützt und als "historisch arbeitende Mitarbeiter" des Panzerregiment 35 unser Panzerregiment repräsentieren.

Es ist eine historische Tatsache, dass Arno Debus das Amt des Traditionsverwalters im Sinne der Kommandeure Eberbach, Schultz, Schulz-Merkel, Guderian ausführte und zuletzt an Herrn Hans-Jürgen Zeis persönlich übertrug und im Rahmen der Traditionsarbeit zur Schaffung unter Anderem dieses offiziellem Regiment - Blogs führte. H.J.Zeis übertrug dieses ideelle Amt dem Panzerrat um die Möglichkeit der Ernennung von weiteren Beauftragten durch den Panzerrat sicherzustellen. Obwohl formaljuristisch von keiner Bedeutung ist dieses Amt die einzig legitime Auszeichnung und sichert die direkte Fortführung der gesamten Traditionsarbeit. Die Fortführung der Erinnerung an dieses Regiment war ein persöliches Anliegen von General Heinrich Eberbach, General von Saucken, General Reinhardt, General Guderian jr. General von Rosen, Major Schultz, Major Schulz-Merkel, dem gesamten Offizierkorps und hat niemals eine Unterbrechung bis zum heutigen Tag erfahren.Um nochmals Klarheit zu schaffen: Es ist keine Erniedrigung, nicht Mitglied des Panzerrates zu sein. Man könnte es mit den weissen und schwarzen Turbanen der Muslime vergleichen. So wie es ja auch keine anders gewichtete Christen gibt. Vielmehr ist es die Garantie dafür, dass die Traditionsgemeinschaft jenseits aller formaljuristischen Formen erhalten bleibt. Wir haben in erster Linie einen moralischen Auftrag zu erfüllen. Es ist und bleibt ein Ehrenamt, jenseits aller Forderungen, Bestimmungen, persönlicher Interessen und finanzieller Anliegen. Wir erweisen in erster Linie den Gefallenen, Vermissten, jung gefallenen Menschen ohne Biographie unsere Referenz.

5.Mai Bamberg
Offizielle Homepage: www.Panzerregiment35.de
Offizieller Blog, bis zur Ernennung des Panzerrates: www.panzerregimet35.blogspot.com

Sonntag, 22. April 2012

Panzerblog des Pz. Rgt.35

Auch nach so vielen Jahren besteht noch Interesse an der Geschichte des Pz.Rgt.35
Es existieren jetzt noch Rollfilme von Olt. Gerd Georgi (posthum Hauptmann) die aber nicht kommentiert wurden, da Olt. Georgi am 8. Juli bei Teploje gefallen ist. Anhand des grossen Archives kann man aber sehr gut nachvollziehen, wo die Bilder entstanden sind. Mit Jürgen Achatz jun. habe ich auch gesprochen und vereinbart, dass es wohl das beste ist, dass die meist unkommentierten und viele durch Tausch erworbenen Bilder nach und nach veröffentlicht werden. So bsteht die Möglichkeit, Historikern speziell über dieses Regiment viel Forschungsmaterial in die Hand zu geben.

Die bebilderte und sehr gut recherchierte Dokumentation zu Stary Bychow ( 21 Tage im Sommer 1941) ist mit Hilfe von Jürgen Achatz und weissrussischen Historikern sehr gut vervollständigt worden. Es sind momentan 84 Seiten und die Kosten eines provisorischen Digitaldruckes belaufen sich bei einer kleinen Auflage auf ca. 40€ per Stück. Sollten genügend Anfragen bei Jürgen Achatz eingehen, kann ein digitaler Vordruck erfolgen. ( Neue Dokumente und Bilder sind zu den Ereignissen auf der Brücke aufgetaucht und müssen wieder bearbeitet werden. Der ganze Bericht wird wieder aktualisiert und mit allen neuen, dramatischen Erkenntnissen ergänzt (August 2012 )