Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Sonntag, 16. Oktober 2011

Film 37 - 11.-14.3.1943 Juskowsky I.Pz.Rgt.35

 
Stabsgefreiter Erich Schmidt † in Seredina Buda

Meldung an das Regiment: "Adam Utzmann ist tot!" ...


Adam Utzmann, wie wir ihn in Erinnerung behalten


Fw. Adam Utzmann 1. Kompanie, Pz.Rgt.35
18.12.1917 - 15. 10.2011
Einer unserer honorigsten und dienstältesten Panzermänner ist gestern am 15. Oktober um 16:oo gestorben. Sein feiner Humor, sein liebenswerter Charme, seine Treue zu seinem Kameradenkreis, seine Zuverlässigkeit schliessen ein ganzes Kapitel unserer Miltärgeschichte. Seine Lücke schliesst niemand.

Sein Platz bleibt leer.
Sein Stuhl bleibt erhalten.
Sein Name, seine Würde werden hier vertreten.

ADAM UTZMANN
Militärische Dienstzeit:
Adam meldete sich 1938 freiwillig zum Militär und wurde bereits zur Aufstellung des neuen Panzer-Regiments 35 eingezogen. In seiner Kompanie waren bei der Einberufung insgesamt 70 Mann. Er selbst hatte die Nummer 63 (Nummernvergabe in alphabetischer Reihenfolge).Die meiste Zeit des Krieges über war er beim Panzer-Regiment 35, 1. Abteilung, 1. Kompanie, 1. Zug, 1. Panzer. Wie schon an den Zahlen zu erkennen, saß Adam überwiegend im Befehlspanzer, also im Wagen Nummer 1 (gleichzeitig die letzte Ziffer der Turmzahl). In diesem Panzer überlebte er mehrere Kompaniechefs, die durch Volltreffer des Panzers oder durch Scharfschützen gefallen sind.
Adam war bei Einsätzen dabei in Polen, Frankreich, Norwegen, Finnland und Russland. Zuerst war er Funker, dann Funkmeister. Die Ausbildung zum "Funkmeister für 120 Zeichen pro Minute" hatte er schon als Unteroffizier. In den ersten Jahren fuhr er viele Einsätze auf verschiedenen Panzern mit. Später war er hauptsächlich mit der Ausbildung von neuen Funkern betraut.
Insgesamt musste Adam neun Mal aus stark beschädigten oder zerstörten Panzern ausbooten. In einem Fall war er sogar der einzige Überlebende. Die Panzer waren teils durch Abschuss, teils durch Minen außer Gefecht gesetzt worden. Einer der Panzer war auf dem Rückzug in den Pripjet-Sümpfen in das Eis eingebrochen und vollständig versunken. Der Panzer (ein Pz. III) muss sich noch heute dort befinden.
Besonders bemerkenswert ist auch, dass es ihm insgesamt gleich drei Mal gelang, aus Kriegsgefangenschaft zu fliehen, zuletzt Ende April oder Anfang Mai 1945 aus einem tschechischen Lager.

Auszeichnungen:
- Eisernes Kreuz zweiter Klasse (1939 in Polen)
- Verwundetenabzeichen in schwarz (21. August 1941)
- Kriegsverdienstkreuz zweiter Klasse (22. November 1941 in Norwegen)
- Panzerkampfabzeichen in silber (1. März 1942 in Lappland)
- Finnische Tapferkeitsmedaille von General von Mannerheim persönlich überreicht.
   (genaues Verleihungsdatum nicht bekannt)
- Eisernes Kreuz erster Klasse (12. Februar 1944 in Russland)

Privatleben:

Adam wurde am 18. Dezember 1917 in Trailsdorf geboren. Er arbeitete bereits als Kind in der Landwirtschaft seiner Eltern mit. Schon sehr früh war er leidenschaftlicher Imker. Er züchtete Bienen (vornehmlich Königinnen) seit er 14 Jahre alt war. Er hatte immer 12 bis 15 Völker. 2011 waren es immerhin noch fünf Bienenvölker. Die restlichen Bienen hatte zwischenzeitlich sein Sohn Günter übernommen. Für seine Verdienste um die Imkerei wurde er im Januar 2011 mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Nach dem Krieg profitierte Adam von seinen Kenntnissen, die er sich als Funkmeister erworben hatte. Er ging als Telegrafenarbeiter zur Deutschen Bundespost, wo er sich bis zum Bautruppführer emporarbeitete.

Im Jahr 1946 heiratete er Resi (Theresia Utzmann, geb. Schwarzmann). 1950 zogen die beiden nach Forchheim. Adam und Resi haben zwei Kinder, fünf Enkel und drei Urenkel.

Adam war bis zuletzt geistig und körperlich unglaublich rüstig. Jeder, der ihn bei den Panzertreffen erlebte, kann dies nur bestätigen. Er nahm an allen Treffen seiner Imkerfreunde, seiner ehemaligen Arbeitskollegen von der Post und seiner alten Panzerkameraden teil. Auch fuhr er bis zuletzt noch selber Auto.
Bis vor drei Monaten ging es ihm ausgezeichnet. Dann wurde ihm die Diagnose "Krebs" mitgeteilt. Die damit einhergehenden psychischen Belastungen und die schnell fortschreitende Krankheit schwächten ihn zusehends. Adam verstarb am 15. Oktober 2011 gegen 16:00 Uhr im Krankenhaus Forchheim.

Freitag, 14. Oktober 2011

Offizierstellenbesetzung 15.7. 1943


Unsere früheste Stellenbestzung aus dem Jahr 43, danach haben wir fast jedes Monat komplett.

Offizierstellung 42- Orientierung für Anfang 43




Um einen aktuellen Bezug zwischen den Bildern und den beteiligten Soldaten herstellen zu können füge ich eine Offiziersliste ein.1943 ist gut dokumentiert, allerdings nicht so früh. Hauptmann Herre hat jetzt auch einen "Paten" bekommen, Lt. Honstetter sowieso, Lt. Heinz Wagner, Lt. Karl Gsell hat jetzt deren zwei und viele Andere... Also ist dies eine kleine Orientierungshilfe für die gezeigten und noch kommenden Aufnahmen des Lt. Grigat.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

14. Februar 1943 - L´gov - Ligov - OGfr. Barth - Gefr. N. Schuster - Uffz. Arno Seiler - Gefr. Link - Gefr. Schlötterer - Uffz. Friedrich Ludwig


  
Uffz Arno Seiler mit Bertl Cramers Uhr


OGfr. Barth - Gefr. Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler


OGfr. Barth - Gefr.Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler - Gefr. Link - Gefr. Schlötterer - Uffz. Friedrich Ludwig aus Hagen fällt in Lokot am 26. 8. 43

OGfr. Barth - Gefr. Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler - Gefr. Link - Uffz. Ludwig
OGfr. Barth - Gefr. Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler - Gefr. Link - Gefr. Schlötterer - Uffz. Ludwig
Es könnte gut sein, dass Gefr. Schuster der UKW-Funker von Cossel wird und im Panzer verbrennt, und Uffz. Seiler unser MW- Funker Arno Seiler, der MW- Funker von Cossel ist und verwundet überlebt.

1943 Pz.Rgt.35 - Verladen alter Ketten

Wer spektakuläre Bilder erwartet, wird etwas enttäuscht... Der Krieg schaut manchmal völlig "normal" aus... Vielleicht ist es gerade das, was so trügerisch ist. Einmal tiefster Frieden - und dann wieder sofort sterben...

1943 - Nachts in Bobrowa 2.März -ohne Sprit - brennender Waggon


Das muss nicht so wichtig gewesen sein, denn es fehlt eine Erklärung...

Mittwoch, 12. Oktober 2011

1943 - Luka bei Juskowsky 3. März - Russischer Bauernhof


Es wurden zu Zeiten des Krieges seltsame Motive gewählt. Aber scheinbar war es dem Lt. Grigat wichtig.
So sehen wir nun den Hof des Kleinbauern. Wahrscheinlich Unterkunft der Besatzung Lt. Grigat.

Das Bild von der Ukrainerin ist so schlecht belichtet, dass es nicht gescannt wurde. Es ist ein Portrait von einem Mädchen. Wahrscheinlich aus Luka. Gelegentlich werde ich versuchen, ob noch etwas Erkennbares zu retten ist. Was ich erreiche, stelle ich dann vor.

Neues aus Stary Bychow...

Hallo Hallo aus Weißrussland
Hans-Jurgen, grosse Dank für Material !!

Ihre Arbeit ist sehr wichtig für die Menschen in Weißrussland. Die Informationen, die Sie gesammelt haben, ist unbezahlbar.
Dank Ihrer großen Werk, können Zehntausende von Menschen bei Weißrussland erfahren Sie mehr über die Geschichte der Stadt Bychow, die Ereignisse des Juli 1941.
Ihre Arbeit ist unbezahlbar, sind Sie den Menschen helfen, besser ausgebildet, aufmerksam, kompetent der Geschichte. Grosse Dank, einschließlich der Einwohner der Stadt Bychow!
Ich würde gerne über Kultur, Musik, Philosophie zu sprechen. Aber es ist so passiert, dass das Thema unseres Gesprächs - die Ereignisse des Krieges. Und unser Ziel - die Erinnerung, die Achtung der Menschen und die Entwicklung der menschlichen Kultur.
In Erinnerung an die im Krieg gefallen, schlage ich vor, um Die Lieder der Kriegszeit anzuhören:
Oleg: Neulich fand ich im Internet Erinnerungen eines Augenzeugen über den Einmarsch des Panzer-Regimentes 35  - am 4.07. 941 in Stary Bychow:

4. Juli 1941 06.22 ...Die  Mutter ist in Orscha aus dem Zug ausgestiegen. Sie hatte noch den letzten Zug in Richtung Bychow erreicht. Bei der Anfahrt an Bychow, sah sie Rauch über dem Flugplatz, wie sich herausstellte, wurde er heute bombardiert. Dann wurde der Flughafen wieder und wieder bombardiert, das letzte Mal vor dem Einmarsch der Deutschen.
Ihr Bruder arbeitete als Elektriker bei der Post. Anfang Juli, abends ging der Kontakt zu Tschetschewitschi verloren, aber,  weil es sehr viel  Arbeit gab, beschloss man die Reparatur auf den nächsten Tag zu verschieben. Wie mir mein  Onkel erzählt hat, nahm er die Steigeisen mit den Krallen für den Telegraphenmast und suchte den Defekt. Als er den Drahtbruch gesehen hat, kletterte auf einen Pfosten (Telegraphenmasten), setzte die Kopfhörer auf und fing mit der Reparatur an. Nach Abschluss der Arbeiten hatte er einen Anruf zur Kontrolle gemacht. Als Tschetschewitschi antwortete fragte er, ob es da in der Nähe die Deutschen gäbe. "Welche Deutsche?" -  war die Antwort. Bevor er runter kommen konnte, hörte er das Rauschen der Technik ( Panzermotoren). In der Nähe sah er  einen deutschen Panzer, in dem man bis zur Taille einen Soldaten in schwarzer Uniform sehen konnte. "Der Deutsche schaute mich an und lächelte. In der Kolonne gab es viele Panzer; auf den ersten Blick einige Dutzende  aus der  Tschetschewitschi-Richtung. Ich saß auf dem Telgraphenmasten und wusste nicht, was ich machen sollte. Aber dann haben sie wahrscheinlich die Anweisungen bekommen und die Panzer gingen zu der Brücke über den Dnjepr.
(Letzter Funkspruch v. Cossel an Eberbach "Wir stehen vor der Brücke, was sollen wir tun?" - Antwort Eberbach: Stoßen Sie weiter vor!) Ich erkannte die Gefahr, habe mich sofort  nach Hause begeben. In die gleiche Richtung, aber über parallele Straßen. Plötzlich begannen die Granaten zu explodieren und mehrere Häuser sind auch explodiert. Unsere Artillerie feuerte aus Voronino. Ich fiel in einen Graben, und lag da bis Ende des Beschusses. Dann bin ich nach Hause gekommen. Der Beschuss  endete ebenso plötzlich wie er begonnen hat. Aus den Gärten kriechen die Nachbarn und besprachen das Ereignis. Bald hörte man ein Geräusch und Schreie oben in der Stadt. Die Nachbarskinder wollten es sehen, aber die Erwachsenen ließen sie nicht dahin. Einige von ihnen sind doch weggelaufen. Bald kamen sie zurück und berichteten - die Deutschen spielen im Stadion Fußball.

In Verbindung mit den Erinnerungen möchte ich Sie fragen:
1) Wie viele Panzer sind in Bychow 1941.07.04 einmarschiert? (Ich meine die Tankanlage 

(Kampfverband) v. Cossel) 
Das waren definitiv nur die 5 Panzer.
Die Brücke in Tschetschewitschi wurde erst gegen 11:oo Uhr repariert
Alle anderen Panzer der 1. und 3. Kompanie sind später nachgezogen. 
Wir müssen uns hier auf die Tagebücher Lt. Müller, Gefr. KOB von Rosen und das offzizielle Kriegstagebuch, wo alles sehr genau dokumentiert ist, verlassen.
Jürgen Achatz hat hier die besten Informationen, da er wegen seines Vaters sehr genau recherchiert. Frederick arbeitet an der Biographie Meinrad von Lauchert.

Der Dnjepr...
Wegen seiner historischen Bedeutung hat der Dnepr mehrfach einen Namenswechsel erfahren. Von den Griechen und Römern der Antike wurde er als Borysthenes bezeichnet, dies bedeutet im Griechischen "der vom Norden Fließende". Die spätantiken griechischen und lateinischen Texte haben jedoch die Form Danapris bzw. Danaper.

Als die Turkvölker über seinen Unterlauf herrschten, erhielt der Dnepr dort den Namen Usu und Ohu, danach Exi, Danapros und Lussem. Wegen seiner großen Bedeutung in der slawischen Welt wird der Dnepr manchmal auch Slawutitsch bzw. Slavuta oder Slavutyc, was Sohn des Ruhmes bedeutet, genannt. Das heutige Wort Dnepr hat einen iranisch-skythischen Ursprung und bedeutet Großes Wasser. 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Film Nr.36 - 30.1.-3.3.1943 Archiv Dr. W. Grigat - Verzeichnis

1943 Film 37 - Dr. W. Grigat - Seredyna-Buda - schlechte Aussicht...

Das ist Dein Blickfeld als Kommandant! Du wirst lernen, dass der junge Bauer als Funker, das halbe Kind als Ladeschütze, der gelernte Metzger als Fahrer, der Friseur als Richtschütze Deine Lebensversicherung sind. Denn sie haben vielleicht bessere Instinkte als der Herr Offizier vom Gymnasium. Haben bessere Augen, haben einen Sinn für Gefahr...Der Herr Leutnant wird sich sehr genau überlegen, wen er sich als Besatzung in den Panzer holt!

1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - "Panzer marsch!" Der Tod fährt mit...

Otto Eidloth als Panzerkommandant über einen Vorgesetzten: " Er hatte Angst vor Minen, deshalb fuhr "er" in meiner Spur"... - Die Angst fuhr immer mit....

Montag, 10. Oktober 2011

1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - "Panzer marsch!"

Du weisst nie, ob Du den nächsten Tag erlebst. Um Dich herum wird gestorben... Du bist einsam, hast Heimweh... Fühle die Emotionen des Sterbens... Dann kannst Du den Frieden besser respektieren... Cossel hat Fritz in Frankreich einmal eine Stunde lang einen Vortrag über die Aufgabe und das Wesen eines deutschen Offizieres gehalten: "Es geht nicht so sehr um das Vorleben, sondern um das Vorsterben!" Uffz. Wallowski liess in Frankreich die ROB die Bäume hochklettern und befahl: "Ein Lied!" ROB Sigi Breu sang daraufhin: "Im tiefen Keller sitz ich hier!" - Je mehr Zeit vergeht, desto weniger werden wir diese Zeit verstehen können...

Samstag, 8. Oktober 2011

1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda

Der letzte Sommer für Olt. Heinz Burkard
Hier endet die Karriere des Olt. Heinz Burkard. Die Russen wissen, dass sie diesen Krieg gewinnen werden, die Alliierten wissen es auch, nur die Deutschen glauben es auch 1943 nicht. Sie denken, dass wenn alle sich als letzte Reserven in den Krieg werfen, das Rad der Geschichte noch zu wenden ist. Heute fragen wir uns, wie das möglich war... Sind wir schlauer geworden?

15.März 1943 - Sein Vater war Prof. und hatte die Bibliothek in Würzburg. Fritz sollte als Gefreiter im Urlaub, Frankenwein dort abholen. Er transportierte ihn nach Russland, doch im Zug tranken die Soldaten seinen Wein und füllten Wasser ein! In Russland war es eine grosse Blamage für ihn, das "Wasser" abzuliefern. Gross war die Enttäuschung - Jesus machte Wasser zu Wein - die Landser Wein zu Wasser! Fritz war nach dem Kriege bei den Eltern und versuchte sie über den Tod des einzigen Sohnes zu trösten. - Er war einer der jüngsten Offiziere. Er fiel als Nachfolger von Cossel und Müller als Kp. Chef der I. Kp. an Otto Eidloths Seite. Arno Seiler sah ihn schwer verwundet auf dem LKW liegen, als sie ihn brachten... Mit Heinz Burkard kamen die russischen Tiefflieger und verwundeten auch Arno Seiler ( in schwarzer Uniform auf weissem Schnee) schwer.






Freitag, 7. Oktober 2011

1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - Befehlspanzer "Bärenführer"

Die Russen kennen den Kommandeur v. Cossel genau, sie kennen auch diesen Panzer gut. Wenn v. Cossel aus dem Urlaub kam, wurde er mit Namen begrüsst: "Na wie war der Urlaub, Herr Cossel?" In diesem Jahr werden sie ihn kriegen, und viele gute Offiziere dazu... Olt.Georgi, Olt.Müller, Lt.Burkard, noch steht er im Turm... Schöne Bilde die leicht täuschen, aber ein Krieg wie er gnadenloser nicht sein kann. Die Pause die der Tod nach diesem Krieg macht, wird unser Frieden werden... Mit dem Blut der Soldaten wird nur ein wenig Zeit erkauft. Mit irrsinniger Propaganda immer wieder neue Hoffnung erlogen. Es ist längst zu spät. Wer es ausspricht ist verloren. "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland" schreibt jemand. Die Lüge und die falsche Versprechung des Systems, der Verantwortlichen ebenfalls.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - "Bubi" Schultz - Dr. Schulz-Merkel - v.Cossel

Am Turm beobachtet Adj. Lt. Heinz Burkard - li. "Bubi" Schultz - Dr. Schulz-Merkel - re. Abt. Kdr. H.D. v. Cossel
Drei Abteilungskommandeure auf einem Bild. 

Mittwoch, 5. Oktober 2011

1943 Film Nummer 37 - Dr. W. Grigat Archiv

1/4 - Bei der Verladung heruntergefallener Pz.III 11.3.43
4/7 - ...der Panzerschütze Bauer
9/7-8 - Ofw. Klamp, oder Klemp beim Einweisen
10/11 - Oberzahlmeister Rehm, Inspektor Jäger, HptFw. Schuhmacher
12/13 - Oberschirrmeister Hufenauer, Uffz Harms
15/13-16 - Am Bahnhof
17/16-17 - Verladeneder Tross ( Nachschub, Verpflegung, persönliche Sachen d. Soldaten )
20/19 - HptFw. Schuhmacher, Ass. Arzt Dr.Klein, Inspektor Jäger
23/ 22-23 - "Spiess" Hauptfeldwebel Schumacher
24/25 - Mein Panzer im Quartier Kalijowka 12.3.43 mit Gefr. Hampl, oder Hempl und OGfr. Lehrrider
28/30 - Papierkrieg in der Sonne


1943 - Seredyna-Buda - Angriff und Gefechtspause Pz. Besatzung Lt. Grigat


Gefechtspause - Lt. Grigat - Lehrrieder,  Hempl und Schneider - Das erste Bild vom Film Nr.38 und für die Leser das letzte Bild, es gibt dann den nächsten Film...

Samstag, 1. Oktober 2011

1943 Film 38 - Dr. W. Grigat - Seredyna-Buda - OGfr. Lehrrieder

Obergefreiter Lehrrieder - ohne Worte...
"Du musst diese Bilder nicht nur mit den Augen sehen,
Du musst mit dem Herzen sehen!
Dann siehst Du die Details und Kleinigkeiten"
Wenn der Landser vom "Frontschwein" sprach, dann meinte er die arme Sau auf der Schlachtbank des Krieges... Wenn da das EK I erreichbar war, dann war es schon maximal. Meist nur ein Birkenkreuz...

Meine Frage zu Heinz Goller: " Hast Du unseren Hans Müller gekannt?"
"ja öfters gesehen habe ich Lt. Müller schon..."
"Du warst ja zwar in der zweiten Kompanie und er in der ersten, aber...."
"Die Offiziere waren für uns Götter! Wir haben immer geschaut, einen Bogen um sie zu machen und ihnen nicht in die Hände zu laufen! Entweder hast Du einen Befehl zu einer Arbeit bekommen, oder sie haben dir einen Anschiss verpasst!"
Dann folgt noch eine erlebte schwere Kränkung für ihn und er sagt zu mir:
" In der Schule hat die Lehrerin einmal zu meiner Tochter gesagt, dass alle Soldaten Mörder sind!"
Als Fritz (Schneider) und ich eingezogen wurden, haben sie den Buben erschossen an der Festungsmauer in Coburg, weil er Heimweh hatte und einfach nach Hause ging! ( desertiert) Da sahen wir noch das Blut ..."
( Das waren noch keine Männer, als sie eingezogen wurden, das waren "Buben" grosse Jungs, als alte Männer kamen sie nach Hause) Fritz sagt dann noch zu mir, dass der Heinz Goller ein ganz feiner und zuverlässiger Soldat gewesen ist, Feldwebel und Panzerkommandant wurde , ein toller Fussballer, der in einer Gefechtspause zwei Panzer als Torbegrenzung zusammenfuhr und mit den Besatzungen Fussball spielte! Fritz hat als Lt. einen Schock bekommen und Einhalt geboten, weil bereits die Granaten flogen!
Otto Eidloth fing einen Arrest von drei Tagen ein, weil er 2 Minuten zu spät ( Damenbesuch) kam, als das Regiment Orel räumte!
Zu Otto kam ein guter Freund, den er aus Bamberg kannte als Fahrer zum Regiment.
Er rief ihm laut mit "Du" zu, ob er mit zum auftanken fahren möchte...
Sie fuhren gemeinsam zum auftanken der Panzer.
Otto begrüsste ihn herzlich mit "Du" Das hatte sofort einen Anschiss zur Folge von "unserem" Hans Müller, weil das duzen von Rangunterschiedlichen nicht gerne gesehen wurde...

Einmal war Abmarsch...
Die Panzer und Sturmgeschütze standen schon bereit mit laufenden Motoren.
Otto kam vom feiern mit diesem besagten Fahrer, denn der brachte Schnaps aus Bamberg mit und war stockbesoffen!
Er torkelte zu seinem Sturmgeschütz.
"Unser" Hans Müller sah das und befahl scharf:
"Eidloth wir sprechen uns noch!"

Lt. Müller liess vor dem Gefecht kurz halten und überlegte wie sie vorgehen sollten,
Otto Eidloth rief mutig und immer noch im Vollrausch:
"Dann wollen wir mal!"
und griff besoffen, wie eine Haubitze, als Spitzenpanzer die Russen an...
Er schoss vier Panzer  im Laufe des Gefechtes ab und wurde auch wieder nüchtern.
Es wurde eine richtige Panzerschlacht und die russischen Panzer hatten teilweise keine Munition mehr, sie rammten ohne Munition die deutschen Panzer!
Sie ergaben sich nicht!
- Kp.Chef Lt. Müller verzichtete auf eine "Rücksprache"

- Erst nach Müllers Tod bekam Otto das EKI -
Hans Müller war auf einem anderen moralischen "Level"
(Otto: Ich hätte Moskau erobern können und Müller hätte mir nicht das EKI gegeben)
So hoch hingen damals noch für manche die Orden!

Wenn ich Otto besuche, sage ich oft beim Abschied:
"Eidloth wir sprechen uns noch!"
Dann lacht er herzlich... ( manchmal sagt er, dass er ein schlechtes Gewissen hat, denn mit Olt. Hans Müller stand er nicht gut, und jetzt wird er von dessen Nachfahren verwöhnt )
Otto polarisierte... Er war anders,als viele Soldaten, auch als Offiziere.
Harte Jugend, blaue Augen, mutig, bärenstark, ein Draufgänger, ein Frauenschwarm.
Das schuf Feinde. Seine Abenteuer in der Sauna von Batagowo und mit Werner Berlin aus Berlin, werde ich noch berichten...Werner Berlin spielte die Ziehharmonika, Otto machte mit Löffeln das Schlagzeug...

Jetzt, etliche Jahre nach Otto Eidloths Tod, arbeite ich eines der ganz wenigen Interviews auf, das ich noch im Altersheim in Sassanfart machte... Otto wäre einen Film wert gewesen. Vorbei!


1943 Film 38 - Dr. W. Grigat - Seredyna-Buda - Pz.Schtz. Könenkamp und Hempl

Pz. Schtz. Könenkamp - Hempl
"Ohne Mampf (Nahrung) kein Kampf!" sagten die Soldaten.
Wenn schon sterben, dann nicht noch hungrig...
Schaut alles recht friedlich aus, aber der Tod lauert um die Ecke und kann sofort da sein.
Die Kamera hat ein Objektiv, ist aber nicht objektiv!

OGfr. Günter Schröder:
" Am 24. März rückten wir in eine kaputt geschossene Stadt (Name???) ein. Ich glaube sie hieß Sswesk. Wir haben ein bewohnbares Haus gesucht und wirklich am Stadtrand einen Palast gefundenen.
Ich bin in der Waffen-Instandsetzungsstaffel der Werkstattkompanie gelandet, in der außer mir noch vier Mann sind.
Oberfeldwebel Klomp, der die Gruppe führt, Unteroffizier Reinbold, Obergefreiter Grigel, und unser kleiner Oberschütze Seppel Berandi. Es war gefordert, dass jeder jeden ersetzen konnte.
Oberfeldwebel Klomp ist Rheinländer, und nur dann Vorgesetzter, wenn er es unbedingt sein muss. Er singt gerne. Besonders für alle lauten Lieder ist er immer zu haben. Unteroffizier Reinbold, unser Karl, hat ein ruhiges Wesen. Sein Hobby ist gutes Essen. Wenn es nach ihm ginge, müsste ich den ganzen Tag Gitarre spielen. Er hat vor kurzem seine Meisterprüfung gemacht und kommt aus Nürnberg. Obergefreiter Grigel ist von Figur ein Riese mit schwarzem Haar. Er hat eine sehr gute Stimme. Früher hat er die Nürnberger Nachtlokale unsicher gemacht. Er kennt fast jeden Schlager, und er ist ein guter Kamerad, der zu allem bereit und fähig ist. Seppel ist aus Mainz. Er war dort am Stadttheater als Solotänzer im Ballett tätig. Von Beruf ist er Elektriker und macht hier als Oberschütze die elektrischen Anlagen.
Ich selbst als Gefreiter bin wegen meiner Musik in der ganzen Abteilung bekannt und soll, wenn es nach unseren Offizieren geht, jeden Abend unterwegs sein, um für sie zu singen. Das geht natürlich nicht, denn ich bin ja keine Singmaschine."

Ein herzliches Dankeschön für die Mitarbeit des Sohnes Axel Schröder!

Freitag, 30. September 2011

1943 - 23.März - Kudjar

li. Schulz Merkel - Olt. Wilhelm Essers Panzer IV in Kudjar
Zu den Bildern von Panzern, die im März bei Sseredina - Buda in Sumpf und Eis eingebrochen sind, gibt es ganze Fotoserien. Auch im Regimentsbuch sind Bilder vom 19.März.

Wilhelm Esser wird Anfang 1944 Abt.Kdr. im Pz.Rgt. 23  und gilt seitdem als vermisst...
Seine Witwe sucht ihn jahrelang. Immer wieder Schein- und Falschmeldungen.
Es wird mit der Not der Witwe Geld gemacht...
( Danke Oliver!)

Donnerstag, 29. September 2011

Mittwoch, 28. September 2011

1943 - Hauptverbandsplatz Nowhorod-Siwerskyj - Novgorod - Sewersk - Pz.Rgt.35 Dr. W. Grigat

schaut jetzt recht trocken aus...


Novgorod - Sewersk 1943 vom Lazarettfenster aus...

Anschlussbild nach links

Die Bucht der Desna mit Anschlussbild links

Anschlussbild zu Ansicht der Stadt

Blick nach Süden
Anschlussbild zu Novgorod - Sewersk


Lt. Grigat ist verwundet und photographiert vom Fenster des Hauptverbandsplatzes die Desna. Also Nerven muss dieser Mann besessen haben. Er hatte gewiss andere Probleme, als Landschaften zu photographieren...