Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunziertem Benzinfahrer Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat!
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Noch ein Stück Wahrheit...

Eine ganz schlimme Sache...
Natürlich hatten die Soldaten auch Kontakt zu russischen Mädchen.Die Soldaten waren ja schlau und wussten genau, was nicht in Russland zu kaufen war und was ein junges Mädchen gerne im Besitz hatte.
Die russischen Frauen und Mädchen waren aber sehr tugendhaft und verteidigten ihre "Ehre" bewundernswert.
Keine anständige russische Frau hatte Sex vor der Ehe.
Die Jungfräulichkeit war eine ganz wichtige Angelegenheit.
Einem deutschen Soldaten in Vaters Einheit stand eine junge russische Frau sehr nahe, sie gab aber zu verstehen, dass eine engere Beziehung, ohne vollzogene Ehe niemals in Frage käme. Da ließen sich der Soldat mit seinen Kameraden einen bösen Trick einfallen: Sie organisierten eine Scheinhochzeit! Eine umgedrehte Mütze war die "Kopfbedeckung" des angeblichen Pfarrers. Auch etwas ähnliches wie eine Soutane hatten sie gebastelt. So wurde die ahnungslose Frau Opfer dieses grausamen Scherzes, den die Soldaten sich mit ihr machten.
Die ganze Zeremonie wurde durchgespielt und am Ende bekam der frischgebackene "Ehemann" dann das, um was er so lange vergeblich sich bemüht hatte. Die Nachrichteneinheit war recht lange an dem gleichen Ort und das junge Paar lebte wie ein rechtmässig verheiratetes Paar mit allen Glückseeligkeiten.
Schlimm wurde es, als die Einheit verlegt wurde.
Die Frau schrie und klammerte sich an die LKW Bordwand und wollte nicht von ihrem "Mann" getrennt werden. Sie ließ nicht los und ließ sich vom LKW mitschleifen!
Es half alles nichts, schreiend und völlig verzweifelt blieb die Frau zurück...
So unglaublich handelten junge Soldaten und erst nach vielen Jahren und zu spät begriffen sie, was sie der Frau angetan hatten.
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Eines der schlimmsten Erlebnisse meines Vaters kann man heute gar nicht mehr so richtig nachvollziehen...
Es war im Jahre 1943, genau in der Nacht vom 6. auf den 7. August. Mein Vater schlief wie immer in seinem PKW. Dort hatte er sich ein gemütliches Bett eingerichtet und das war für ihn die beste Schlafstatt. Plötzlich huschten in der Nacht vermummte Gestalten um seinen Wagen!
Mein Vater erschrak tödlich und dachte sofort an einen Partisanenüberfall.
Die dunklen Gestalten schaukelten sein Auto,  schrien als wenn sie ihn masakrieren wollten und hüpften ums Auto. Aus tiefen Schlaf erwacht, muss das Erlebnis und der Schock schrecklich gewesen sein... Vater tastete nach seiner Pistole, die er im Seitenfach stecken hatte. Er lud durch und war eben im Begriff, sein Leben zu verteidigen und wenigstens so zu schießen, wie es nur ging, da lachten die Maskierten laut auf, entblößten sich und gratulierten ihm zum Geburtstag! Das war kurz davor, als Vater zu schießen anfing. Vater freute sich nicht, sondern schrie sich die ganze Panik und Todesangst aus dem Leibe. "Ich wollte gerade schießen! Brüllte er noch voller Adrenalin" Er hatte noch längere Zeit Darmprobleme... ( Noch Jahrzehnte danach immer wieder ) Solch blöde Späße wurden auch gemacht!
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Fallschirmjägereinheit
Eines schönen Tages wurde eine ganze Brigade junger Frauen in Uniform hinter den deutschen Linien mit Fallschirmen abgesetzt. Man musste sich in der Berechnung des Absprungpunktes unglaublich verrechnet haben. Jedenfalls ging die Meldung wie ein Lauffeuer rundum, dass jede Menge junger Frauen gelandet seien. Sofort wurde alles in Bewegung gesetzt, was Räder hatte und innerhalb von kürzester Zeit wurden die jungen Frauen aufgesammelt und auf alle möglichen Stellen der Divison verteilt. Küchenpersonal, Wäscherinnen, etc.
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Ein älterer Jagdkamerad erzählte mir auch glaubhaft, dass sie Zeuge waren, wie eine ganze Einheit russischer Fallschirmjäger abgesetzt wurden - ohne Fallschirme! Die lagen dann tot auf dem Gelände...
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Mein Lehrer Ludwig Haßler von ganzen Wellen russischer Soldaten, die nur mit Bajonetten auf Birkenstöcken bewaffnet waren und die von Kommissaren mit Revolvern, gegen die deutschen MG Stellungen getrieben wurden.
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Wieder ein grosses Stück "Ballast" der Seele entsorgt. Mir wird langsam leichter ums Herz ...

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