Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Mittwoch, 2. Mai 2018

Zürich, 29.12.1933 - Lesen! -

Walter Angst an Christian Krause
Zürich, 29.12.33

Sehr geehrter Herr Krause!
Schade, dass Sie Ihren Brief nicht einige Tage früher an mich schickten. Sie hätten
dann nicht so lange auf eine Antwort warten müssen. Ihr Schreiben kam nämlich
gerade in meine Hände, als ich von einer Reise nach Leipzig-Berlin nach Hause
zurückkehrte. Ich hatte einen Transport deutscher Kinder, die zu einem
achtwöchigen Aufenthalt in die Schweiz reisten, in Berlin abgeholt und stattete bei
der Hinreise Leipzig einen kurzen halbtägigen Besuch ab. Sicherlich hätte sich bei
dieser Gelegenheit eine Zusammenkunft einrichten lassen.
Sie sehen schon aus meiner Einleitung, dass ich mit Deutschland und deutschen
Freunden immer noch rege Beziehungen unterhalte. Ich war im vergangenen
Sommer schon zum vierten Male in Süderoog und habe es schöner denn je
getroffen. Dies Jahr waren auch zwei deutsche Knaben je acht Wochen in meinem
neuerbauten Heim zu Gaste. Der eine Junge, den ich bei meiner letzten Reise selbst
abholte, stammt aus der Gegend von Halle und erinnerte mich durch seine Mundart
sofort sehr lebhaft an Sie und Ihre Süderooger Gefährten aus dem Sachsenlande.

Sie fragen mich um meine Meinung über das neue Deutschland. Ich setze mich zwar
der Gefahr aus, von Ihnen als minderwertig eingeschätzt zu werden, denn Sie
schreiben, dass nur minderwertige Elemente fremder Völker anderer Meinung als Sie
sein könnten. Aber ich wage es trotzdem, Ihnen in einigen Punkten meine Meinung
kund zu tun.
Über den Nationalsozialismus will ich mich nur ganz knapp äußern. Es wäre eine
Kühnheit, nach der kurzen Zeit diese gewaltige Bewegung beurteilen zu wollen und
darüber voreilig zu schwatzen. Vorerst nehme ich die Rolle eines stillen Beobachters
ein. Irgend eine umfassende Kritik könnte höchsten Ihnen und mir
Unannehmlichkeiten bringen und jeden Einwand könnten Sie mit der Einrede
entkräften, dass ich eben nicht in den Verhältnissen drinnen stecke.
Wir kennen ja die deutschen Verhältnisse nur aus den wenigen Mitteilungen unserer
Tageszeitungen und aus den Lob-Artikeln der deutschen Blätter. Wie objektiv die
Presse Verhältnisse schildern kann, habe ich zur Genüge in der Kriegszeit erfahren
und bin für mein ganzes Leben vom Glauben geheilt, dass alles so sei, wie die
Druckerschwärze es schildert. Damals konnten wir aus den Meldungen der
feindlichen Agenturen tagtäglich den Widerspruch der Berichte erkennen und
ersehen, dass die Zeitungen in Kriegs- und Revolutionszeiten eben der Vermittlung
wahrer Tatsachen nicht mehr dienen, sondern in erster Linie ihre Leser suggestiv
bearbeiten und sie für irgendetwas zu begeistern haben.

Mein Urteil wird also noch auf sich warten lassen. Ich richte mich nicht nach Worten,
sondern nach Taten. Entscheidend für mein Urteil ist, wie das neue Deutschland mit
dem Elend der Arbeitslosigkeit fertig wird!
Nur zu einer Einzelfrage, die ich etwas näher zu kennen glaube, will ich mich äußern.
Ich kann Ihre Einstellung zu den Juden nicht ganz verstehen. Den Judenhass, der
sich auch in Ihrem Briefe zeigt, kann ich nicht mit christlichem Glauben in Einklang
bringen. Ihr Deutschen müsst doch ein eigenartiges Christentum haben, wenn Ihr die
Gebote der Nächstenliebe und das „Liebet Eure Feinde, segnet, die Euch fluchen,
auf dass Ihr Kinder Eures Vaters seid“ derart missachtet. Diese beiden Gebote habe
ich immer für die Perlen des Christentums angesehen. Ich bin kein Kirchengänger
und zweifle an vielem, was die Religion anbetrifft, aber ich zähle mich doch noch zu
den Christen, weil ich mich bestrebe, Nächstenliebe zu üben. Mir scheint, dass der
Jude nun als Sündenbock für all das Üble herhalten muss. Sie schreiben von den
Warenhäusern, die den Mittelstand vernichten. Haben denn die Fabriken, deren
Besitzer Christen sind, nicht auch den gewerblichen Mittelstand vernichtet? Die
Warenhäuser spielen doch im Handel dieselbe Rolle wie die Fabriken in der
Industrie.
Mir scheint auch, dass mit der Unterdrückung der Juden die Hauptschuldigen am
deutschen Volke am wenigsten getroffen werden, denn diese Helden haben ihr Geld
schon längst über die Grenze gebracht und fühlen sich in ausländischen Kurorten
sehr wohl. Aber diejenigen Juden, die sich schlecht und recht, wie ihre arischen
Mitbürger, durchs Leben gekämpft haben und auch keine Ersparnisse zur Seite
legen konnten, werden nun von der ganzen Härte der neuen Gesetze bedrückt.
Übrigens seien wir doch so ehrlich: Auch unter den Christen gibt es gemeine
selbstsüchtige Leute genug!!
Ich will Ihnen nicht verhehlen, dass uns Schweizer natürlich die Umwälzung in
Deutschland ziemlich schmerzlich berührt hat und zwar aus einem psychologischen
Grund. Sie können es einem Demokraten aus Überzeugung nicht verargen, dass er
sich dem deutschen Demokraten näher fühlt als dem deutschen Nationalsozialisten.
Vielleicht haben Sie es schon erlebt, dass aus Ihrem Bekanntenkreis jemand vom
Protestantismus zum Katholizismus übergetreten ist. Sicher hat Ihnen dieser
Gesinnungswechsel bittern Schmerz ausgelöst, auch wenn diese Umstellung zum
Vorteil des Beteiligten geschah. Sie werden sich sicher nachher dem Betreffenden
ferner gefühlt haben. Ähnliche Gefühle hat in mir der politische Wechsel in
Deutschland meinen deutschen Freunden gegenüber bewirkt.
Nun zur zweiten Frage, die unser eigenes Haus betrifft: „Sind die Schweizer noch
Deutsche oder sind sie nur! Schweizer, die sich in ihren vier Wänden wohl fühlen und
nicht darüber hinaus wollen?“
Da muss ich Ihnen denn schon mit dem Brustton tiefster Überzeugung sagen, dass
wir in erster Linie Schweizer sind. Wir fühlen uns als ein Volk, das sich nicht trennen
lässt. Wir Deutsch-Schweizer haben uns in Not und Gefahr mit unsern welschen
Brüdern französischer und italienischer Zunge zusammengefunden und keine
wissenschaftliche Rassenkunde wird uns von ihnen entfernen können. Da redet nicht
die Wissenschaft, da spricht das Herz mit seiner allgewaltigen Sprache. Vor zwei
Jahren noch wusste man wenig vom Rassenfimmel! Man halte dieses trennende Gift
von uns fern! Wir wollen gerne ein minderwertiges Gemisch verschiedenen Blutes
sein, aber frei und einig miteinander leben. Wir brauchen diese ins Kraut
geschossenen Theorien nicht um uns zu finden, wir sind schon lange kräftig
beisammen und haben unsere Verbindung in harten Tagen bewährt!
Wir freuen uns, Deutschland zu unsern Freunden zu zählen!
Aber Freundschaft ist noch keine Heirat!
Und jeder Versuch Deutschlands, uns von unsern welschen Volksgenossen entfernen zu wollen,
käme mir ebenso niederträchtig vor, wie das
Bestreben eines Menschen, in die Ehe seines Freundes Zwietracht zu säen, um die
Scheidung herbeizuführen!
Sie müssen mich entschuldigen, wenn ich etwas warm werde und kräftiger als in der
Einleitung auf die Tasten hämmere, aber hier rede ich von meinen höchsten Werten
und Idealen, und das greift ans Herz.
Bei uns denkt kein Mensch je an Anschluss; trotzdem bei uns die Gedanken und
Worte noch ganz frei sind, wird es niemandem einfallen, je ein Wort darüber zu
verlieren!
Selbstverständlich ist in den letzten Zeiten durch die Vorgänge in Ihrem Lande
bedingt sehr viel von der Staatsform gesprochen worden. Doch wie sich die
Vorgänge auch gestalten, wir Schweizer bleiben der Demokratie treu. Wir sind mit
dieser Form der Regierung gut gefahren. Unser Parlamentarismus hat nie versagt
wie der deutsche. Unsere Landesväter und Volksvertreter haben uns vor Krieg und
Hunger zu bewahren gewusst, und es wäre von uns in höchstem Maße töricht,
wollten wir erprobte Einrichtungen über Bord werfen! Unsere Demokratie ist nicht erst
vierzehn, sondern schon über hundert Jahre alt, erprobt und gefestigt. Doch was sich
bei uns bewährt hat, konnte sich bei Ihnen in allerdings merklich anderer Form nicht
durchsetzen und führte zum Zerfall!
Gewiss gibt es auch bei uns Leute, die mit der Regierung unzufrieden sind, aber
Unzufriedene wird es immer geben! Diese Sorte, die eben nur im
Konzentrationslager zu bessern wäre, gründet bei uns neue Parteien. Wir lassen sie
ruhig gewähren und reden. Diese Leute haben keine hoch gesteckten Ziele, sie
warten nur darauf, Führer spielen zu können, endlose Streitereien und Zwiste
beweisen zur Genüge, welche Erwartungen diese Leute hegen!
Wenn Ihre Zeitungen das Gebaren dieser Leute aufbauschen und den Anschein
erwecken, als würden wir Schweizer nur darauf warten, gleichgeschaltet zu werden,
so sind solche Berichte den Gräuelnachrichten schlimmster ausländischer Zeitungen
gleichzusetzen!
Ich fasse zusammen: Ich hoffe sehnlichst, dass Ihr deutsches Volk bessern Zeiten
entgegengeht, über den Weg zu seinem Glück muss es sich selbst am besten
auskennen. Wir Schweizer haben allen Grund, mit unseren Einrichtungen zufrieden
zu sein und sie zu unserm Wohlergehen zu verteidigen. Wir wollen mit dem
deutschen Volke in Freundschaft leben und in friedlicher Zusammenarbeit uns
gegenseitig fördern.
Achte jeden Mannes Vaterland, das deinige aber liebe.

Mit frohen Neujahrsgrüßen
Walter Angst
(Leider kein Bild von Walter Angst)

Christian Krause
Christian Krause hatte als Schüler Anfang der 1930er Jahre zwei Mal – gemeinsam
mit seinem Bruder Helmut 
(später "PiKra" Olt. Krause Chef 3. Kp.Pz.Rgt. 35) 
– an einem internationalen Ferienlager auf der Hallig
Süderoog bei Pellworm (Nordsee) teilgenommen. 
Dieses Lager war von dem
Schweizer Sekundar-Lehrer (Gymnasial-Lehrer) 
Walter Angst geleitet worden. 
Der19-jährige Christian Krause hatte 1933 einen Brief an den väterlichen Freund in die Schweiz geschrieben, auf den er die im Folgenden wiedergegebene Antwort erhielt.


Info zu Joachim Krause und dem erschienenen Buch "Fremde Eltern"








Joachim Krause
Die gefundenen Briefe führten u.a. zum Buch und noch zu viel mehr...


https://www.halligsuederoog.de/geschichte-der-hallig/

Mittwoch, 11. April 2018

gemeinsame Suche nach "Troyanowo" und "Mala Bobrowo"

17.März 2018
Hi there. My name is Alexander Fomin, I'm from Russia. My wife Irina is working at Zheleznogorsk Local History Museum.
During the prepare of a museum's War Hall for 75th anniversary of Zheleznogorsk Region's Release (dating back to World War II), she found some photos related to those days and things that had happened. While she was looking for the origin of that photos, she found the blog dedicated to Panzer Regiment 35, and there were that photos for the origin of she was looking for.
So she would like to make an info exchange without any purpose but historical accuracy. She may share the info about the populated localities named in your messages as "Trojanowo" and "Mala Bobrowo" because these populated localities mentioned above are located in and near Zheleznogorsk Region and they are near to the city of Zheleznogorsk where we live. Some questions she would like you to answer, may fulfill the puzzle of that historical times.
If my offer is interesting to you, reply to this message please.
Our conversation/interested info may be in English (desirable) or in Russian language. Neither I, nor my wife do not know German, online translators may cause misunderstandings in some cases.
Desirely waiting for the reply.

Hallo. Mein Name ist Alexander Fomin, ich komme aus Russland. Meine Frau Irina arbeitet im Schelesnogorsker Heimatmuseum.Während der Vorbereitung der Kriegshalle eines Museums zum 75. Jahrestag der Befreiung der Region Zheleznogorsk (aus dem Zweiten Weltkrieg) fand sie einige Fotos, die sich auf diese Tage und Dinge bezogen, die sich ereignet hatten. Während sie nach dem Ursprung dieser Fotos suchte, fand sie den dem Panzerregiment 35 gewidmeten Blog, und da waren die Fotos für die Herkunft, nach der sie gesucht hatte.Sie würde also gerne einen Informationsaustausch ohne irgendeinen Zweck, aber historische Genauigkeit machen. Sie kann die Informationen über die bevölkerten Ortschaften, die in Ihren Nachrichten genannt werden, als "Trojanowo" und "Mala Bobrowo" teilen, da diese oben erwähnten Orte in und in der Nähe der Zheleznogorsk Region liegen und in der Nähe der Stadt Zheleznogorsk, wo wir leben. Einige Fragen, die sie gerne beantworten würde, können das Puzzle dieser historischen Zeiten erfüllen.
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Dear Alexander!I read everything very well!I understood everything!You may believe me that I will do anything to help you!It is an honor for me and my work to look for the traces of the past together with them.Where can I find "Trojanowo" and "Mala Bobrowo"
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18. März 2018 Die Dörfer Troyanovo, Deryugino und Malo Bobrovo befinden sich an der Grenze zwischen der Region Orlovskaya und der Kurskaya Region in 10-15 km Entfernung. Heute befindet sich in der Nähe des Dorfes Troyanovo, in dem wir leben, eine junge Stadt Schelesnogorsk. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs existierte die Stadt Zheleznogorsk nicht und das Territorium Zentrum war Mikhailovka sloboda. Vom 3. Oktober 1941 bis zum 3. März 1943 wurde dieses Gebiet von deutschen Truppen besetzt. Die Partizan-Bewegung war sehr aktiv - am 31. Dezember 1942, kurz vor dem deutschen "Jäger-Trupp" -Marsch-Wurf, wurde der Bahn-Bahnhof Deryugino zerstört (vielleicht war die Herleitung der "Jäger-Truppe" daran gebunden).

Die Operation "Eisbär" wurde vom Sonderkommissar General Adolph Heusinger vorbereitet und wurde 1942-1943 auf dem Territorium von Belarus und Russland durchgeführt. Hauptzweck dieser Operation war die Bekämpfung der Partisanen- und Intimitätsdelikte der Urbevölkerung mit dem Abbrennen der Dörfer und ihrer Bewohner, die in der Nähe der Wälder lagen. Im Oktober 1942 wurden auf dem Territorium der heutigen Region Zheleznogorsk mehr als 10 Dörfer auf diese Weise zerstört, mehr als 600 Zivilisten wurden niedergeschossen, aufgehängt oder lebendig verbrannt. Die Operation der Züchter wurde von Gestapo-Chef Zonderführer Paul Lawe, Gendarmerie Chiefs von Dmitriev Town und Mikhailovka Sloboda Schiffer bzw. Schprengel geführt. Die auf den Fotos abgebildeten Dörfer blieben unverbrannt.Die Fotos in Ihrem Blog wurden zu einer großen Überraschung. Es würde wahrscheinlich die maximale Information über sie bekommen: wer hat sie gemacht, welche Rolle hat der Fotograf gespielt, wie hast du diese Fotos angewendet, als die erklärende Botschaft gemacht wurde - während des Zweiten Weltkriegs oder danach? Irgendwelche zusätzlichen Informationen wären wahrscheinlich.

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Ich habe diese Fotos als Original-Negative vom ehemaligen Leutnant Grigat erhalten. Diese Bilder waren wichtiger Bestandteil der Suche nach unserem gefallenen Familienmitglied Hans Müller. Lt. Grigat war zu dieser Zeit bei der Stabskompanie Pz.Rgt.35 - Er hat die Bilder in seinem Archiv beschriftet. Sie sind lückenlos nummeriert und deshalb historisch wichtig. Teile des Panzerregiment 35 wurden immer wieder anderen militärischen Verbänden unterstellt und abkommandiert. So wird es auch beim "Jagdkommando Huzel" gewesen sein. 1943 bestand das I.Panzerregiment 35 aus 4 Kompanien und Stabskompanie. Die II.Abteilung war bereits seit 1942 in Frankreich. Die einzelnen Kompanien waren oft weit verstreut: Briansk, Karatscheff, Narischkino, Trosna, Llgov, etc. und wurden oft verlegt. 
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Mala Bobrowo - Trojanowo - Bahnhof Derjugino ist jetzt nicht mehr zu finden. Teil von Sheleznogorsk


Übersichtskarte



Oberst (Bw) Hans Huzel 
* 14.02.1912   Ludwigsburg
+ 24.06.1981   Erfstadt-Lechenich
01.04.1937 Leutnant 
01.09.1939 Oberleutnant
01.04.1942 Hauptmann, Major, Oberstleutnant, Oberst
Führer SturmRgt 215
12.10.1937 in der 5. / Infanterieregiment 119 (Schwäbisch Gmünd)
10.11.1938 Adjutant des II. / Infanterieregiment 119 (Schwäbisch Gmünd)
RK: 18.02.45 


#45 im Archiv Hptm. Huzel und Lt. Burkard
Immer wieder wurden Teile des Panzerregiment 35 zur "Bandenbekämpfung" anderen Einheiten unterstellt. Das hatte auch den Tod unseres Familienmitgliedes Olt. Hans Müller verursacht. Selbst ein Divisionskommandeur konnte nichts gegen diese Strategie unternehmen. Die Einheit wurde ständig zerrissen und zu Brennpunkten verlegt, da Infanteristen nicht gerne ohne Panzerbeteiligung kämpften und durch ihre Anwesenheit ein Gefühl der Sicherheit erhielten.

Wer wissen will, was sich hinter der Front ereignete möge dies lesen:


Lt. Schnappauf war 1943 einmal in der Gegend um Minsk, als er eine ungarische Schlittenkolonne mit achtzehn Panjepferd Schlitten antraf. Einer der ungarischen Soldaten unterhielt sich mit ihm. Er sagte zu ihm: "Uns gehören nur zwei Schlitten! Die anderen sechzehn gehören alle dem Kommandeur! Stell Dir vor, er hat sogar seine Paradeuniform dabei!" 

Huzel erteilt den Offizieren des Panzerregimentes 35 Befehle. Man beachte die Körpersprache. Cossel war RK Träger und Kp.Chef! Huzel muss eine mächtige Dienststellung innegehabt haben. Die Elite des Pz.Rgt.35 steht wie Rekruten da... 
Hauptmann Huzel Mai/ Juli Raum Oserskaja 1942





Several months ago two photos were explored by Zheleznogorsk local history museum. They were signed "German Jagd-Commando passes through Troyanovo village". The photos and their signatures called out many questions to them from museum's co-workers. The big issue work was expected, and it brought surprising results 
Signings on the photos: upper - "German soldiers are loading their sledges and equipment on the platforms at Deryugino station. 25th of January,1943"; at the bottom - "Germans making a march-throw via Troyanovo" (left one), "Places of the march-throw via Troyanovo nowadays" (right), "Alexandra Egorovna Rodina (one of the oldest inhabitants of Troyanovo) helped us to determine the place where the films had been made" (common, at the very bottom of the page).
Photos will tell about the history It seemed that about the Great Patriotic War was known very well but the new documents and evidences being discovered. 
So it hadhappenned to this photos. While looking into german soldiers' smiling faces, it was hard to believe that they didn't take part in a jollycountry-skiing over Russian snowy vastnesses. 
Each of them was a man hunt participator, which was held in 1941-1943 at the Mikhailovka region's territory.
From the historical course we know that in times of the Great Patriotic War in the north of Kursk Region arose Dmitrovsk-Mikhailovka zone, where Dmitrovsk, Dmitriev, Mikhailovka, Trosna and other partizan squads had been acting. 
Partizans kept german occupants on guard all the time through, restraining the invaders every time of the day or the night. Partizans did their best to destabilize the situation at 2nd German Tank Army's rearward, which was responsible for the support of "new order" at the territories of Oryol, Bryansk and Kursk Regions.
Until the end of 1941, german headquarters didn't pay proper attention to "forest bandits". But, as partizan movement was getting stronger, guard troops were actively forming. Here are some data, in the evidence of previous words: german sources said that in 1941 78 guard troops acted against Soviet partizans, in 1942 there were 140 of them, in a first half of 1943 - already 270 guard troops. Despite of all invaders efforts, by 1943 the situation in the occupied regions of USSR began to get out of hand. The 2nd German Tank Army commandment began to pay a special attention to anti-partizan missions, the purpose of which was destruction of rebellion's outbreaks. Periodically sanctionned demonstrative punitive expeditions with forefront unions' assistance. In so-called 'patrizan clear-outs' of occupied territories also the Jagd- Commando were actively used. Most times they were used for battle explores or searching for the partizans in forests. Mainly, such destroyers' mobile groups were formed with penals which had got hunting instinct and survival skills. Good war skills wasn't desired to them.
Since December of 1942, united partizan troops of north-west regions of Kursk Region began to attack german garrisons more frequently. 
That time polce departments at Alyoshino, Malo-Bobrovo, Ostapovo, Pogodino and some others were destroyed. By 2nd of January,1943 partizan raid over Deryugino station took place. After two hours of the assault, railroad, switches, water tower, semaphores, freight train were blown up and all of communication lines were destroyed. The station was inactive for 3 days. As the result of the events mentioned above, the real threat of seizure and destruction of important transport node, through which Wehrmacht military echelons were moving to the forefront, had arisen. In addition to the policemen and forefront unions, the Jagd-Commando of 35th Panzer Regiment of 2nd Wehrmacht Tank army also took
part in the mission. All of 1942 the regiment took part in defensive combats in Oryol Region, and after that it took part in unsuccessful - for the germans - Kursk Battle. Movement of that exact JagdCommando was imprinted on the photos acquired by the museum. As it became known during the issue work, these photos were not the only ones. In a private archive of a little german town there is a film roll with photos of that days. During intensive correspondence with film negative's owner we discovered an amazing story of these photos. A few dozens of photos are telling us about soldiers and officers of Captain Huzel's Jagd-Commando's weekdays. The photos were made on January of 1943 by another participant of march-throw and the member of JagdCommando - nonpro photographer, Leutenant Wilfred Grigat. He saved original
negatives and shared them for the issue works to its present owner - Hans-Juergen Zeis. The detailed, film-by-film register was attached to it. Thanks to german pedantism and accuracy affection, we can exactly say that photos were made at Malo-Bobrovo, Troyanovo,
Deryugino localities during the days of ending of the 2nd "White Bear" mission (took place during 11-24 of January, 1943). Our german colleague-researcher Zeis helped us with the decipher of the register written in German as well as naming each of the filmed officers.
Film maker shared us the memories about those days: "At the very beginning of the "partizan hunt" we couldn't get any result. Therefore, policemen had been sent and they began to interrogate locals". On the last films of the roll german soldiers are loading their sledges and equipment on the platforms at Deryugino station. On 25th of January,1943 after mission's completion, mobile anti-partizan group had moved for the rest.
"White Bear" mission didn't bring the expected success, though partizans incurred big losses. More than one month later the territory of Mikhailovka region would be free from occupants. Meanwhile, calm and relax "hunters" on the film were sure that situation was under
control. Fom the history of the Great Patriotic War we know that, despite of occupants' efforts, partizan movement haven't been crushed.
Jagdcommands, due to their better skills, received tactical results and overcome partizans, but it didnt't work in total. German commandment couldn't restrain partizan movement only with military means. For effective struggle against partizan squads the locals' support on the occupied territory was strongly required. But, after punitive missions during which whole localities were destroyed, germans hardened more against themselves the inhabitants of the occupied regions.
During the research, we received the answer on the another question that had not been asked: What memories about that war do the citizens of nowadays Germany keep in mind?
Hans-Juergen Zeis: "I have never heard that russians were called evil or bad. All the veterans said that russians sufferred silently and they deserved our respect".
The Great Patriotic War ended 73 years ago. Each Russian knows about the great price paid for the Great Victory, about that fact that the war is fearsome any way. Today, our common goals are to keep the memories about that war and to make our best for not occur this again.

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Wir gedenken zur Zeit des dreissig jährigen Krieges, der vor 400 Jahren begann und bis heute nicht genügend aufgearbeitet wurde. (Forscher sprechen vom "schlimmsten Krieg der Weltgeschichte" wenn es denn solche Vergleiche überhaupt gibt)
Alle Grausamkeiten, alle Verwüstungen begannen damals in gleicher Weise und gipfelten in der Auslöschung großer Teile der Bevölkerung. In manchen Gegenden 50 -60% 

In Tagebüchern von damals erkennen wir, dass die Grausamkeiten und Kriegspraktiken sich gleichen. "Der Krieg ernährt den Krieg!" Napoleon griff auf alte Erfahrungen zurück. 

Die alten Soldaten erinnerten sich an "Verdun"* als sie an den Brücken der Pronja das russische Artilleriefeuer durchlebten! 
Alles beginnt harmlos. Mit einem Nichtangriffspakt, mit Diplomatie, manchmal mit einem Fenstersturz wie in Prag. 

"Die Dinge sind soweit gekommen, dass alle Kriege, die in Europa geführt werden, sich miteinander vermischt und zu einem einzigen geworden sind"
König Gustav Adolf 1627

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Verdun ( Frühe Jahrgänge hatten an der Schlacht, als Soldaten im 1.WK teilgenommen) 






Sonntag, 25. Februar 2018

Fw. August Rühland meldet sich...

Stand Februar 2018:
Mein guter Freund aus Moskau schreibt mir, dass Fotos aufgetaucht sind...
Der Sammler hat ein Herz und übermittelt mir Bilder.
Es gelingen verschiedene Identifizierungen der Fotos:





















Feldwebel August Rühland im 221 - 2. Kompanie, 2.Zug, Zugführer im Pz.Nr.1

Samstag, 3. Februar 2018

Die Litzendorfer Panzer - von Albert Knoblach

Die Litzendorfer Panzer

Kriegsende in der Gemeinde Litzendorf
Autor:  Albert Knoblach
überarbeitete Auflage 2018


45 Seiten Heimatforschung
copyright auch auszugsweise bei Albert Knoblach
                       

Dienstag, 19. Dezember 2017

Der Russlandfeldzug des Fritz Schneider als Feldpostbriefe


Ich begebe mich wieder an die Arbeit, denn es noch viel zu tun... Ich mache den Versuch, das vorliegende Material abzuschreiben und unseren interessierten Lesern zur Verfügung zu stellen. 
Es wird schwer werden, denn der eigene Vater hasst die Schreibschrift seines Sohnes und kann die Briefe nicht lesen. 
Die Mutter, zu der Fritz ein sehr enges Verhältnis hat, wird sie dem Vater vorlesen.

Als Fritz nach dem Kriege heimkehrt bemerkt sein Vater nur: "Mit Dir hat keiner mehr gerechnet!"
Er hatte andere berufliche Pläne und muss seinen Wunsch, als Baumeister zu arbeiten wieder aufgeben. Er befiehlt seiner Frau, das Zeichenbrett wieder auf den Dachboden zu stellen. Das bedeutet das Ende seiner Architektentätigkeit. 

Zum Verständnis dieser Zeit: Die Mutter von Fritz brät einmal eine Gans... Schweigen.. Alle essen. Die Mutter fragt ihren Mann: "schmeckt es ?" - keine Antwort... Sie fragt wieder: "schmeckt es ?" -
Antwort des Herrn Schneider senior: " Merk Dir einmal - wenn ich nichts sage, dann schmeckt es! Und wenn Du nochmals fragst, - dann werfe ich den ganzen Gänsebraten zum Fenster hinaus!"

Fritz Schneider junior...

Junger Mann aus gutem Hause, einziger Sohn wohlhabender Eltern zieht in den Krieg...
Pimpfenzeit, Abitur, Studium der Chemie in Erlangen, (Abbruch wegen Krieg) Arbeitsdienst liegen hinter ihm. Er ist ein Kind seiner Zeit und durch und durch geprägt.
Wir begleiten ihn, soweit möglich von seinem ersten Kriegstag bis ins Jahr 2014...



5. Kriegstag Krieg in Russland - 1. Brief (Panzerschütze ROB)
Panzerkommandant: Uffz.Pröbster
Kompaniechef: 1. Kompanie (Olt. v. Cossel) 

Regimentskommandeur:  Oberst Eberbach
Divisionsgeneral: von Langermann und Erlencamp
Armeegruppe:  Guderian

Meine Lieben!
folgt...

Weihnachtsgeschichte 2017 - Ein wahres Märchen...

Es waren einmal vor langer Zeit....
So fängt dieses wahre Märchen an, das noch unvollendet ist, weil ich keine weiteren Fakten (noch nicht) bekommen habe...

Vor vielen Jahren bereits fiel mir diese Grabplatte auf, welche in einem Vorgarten in der Eintrachtstraße in Nürnberg unter einer Douglastanne liegt...

Irgendwann nach etlichen Jahren ging ich auf den alten Mann zu, den ich bereits aus unzähligen flüchtigen Begegnungen auf der Strasse kannte.

Er erzählte mir folgende Geschichte:
Dieter Goeschen und er waren beste Freunde, als sie zum Militärdienst einberufen wurden. Ich nehme an, dass sie beide in der Sturmgeschützabteilung in Schweinfurt dienten.

Sie schlossen folgenden Pakt: Sollte einer von ihnen den Soldatentod sterben, so möge der andere jeweils dessen Mutter bei sich aufnehmen und für sie sorgen!

So fügte sich das Schicksal und in dem Hause lebte fortan die Mutter von Dieter Goeschen als "Oma" in der Familie des späteren Doktor.

Eines Tages traf ich wieder den Doktor und es entspann sich ein kurzes, aber doch lebhaftes Gespräch, denn mein Schwiegervater war ebenfalls in Schweinfurt bei der Sturmgeschützabteilung stationiert. Ich hätte natürlich gerne Bilder von Dieter Goeschen und dem damals jungen Doktor gehabt. Doch die Zeit fließt dahin und die Menschen gehen ihren Dingen nach. Als ich mich wieder nach dem Doktor erkundigte, sagte mir die Tochter, dass er bereits verstorben ist...

Vielleicht lässt sich die Geschichte erweitern, sollte es mir gelingen weitere Fakten zu bekommen. Das Wichtigste jedoch steht oben! Kameradschaft über den Tod hinaus, Anteilnahme und alle Eigenschaften, die uns Menschen ausmachen sollten! Nehmen wir uns ein Beispiel an dem beschriebenen Menschen, der etwas bewirkt hat, das ich so eigentlich noch nie vernahm... Gedenken wir dem gefallenen Dieter Goeschen und dem großartigen Doktor!



Montag, 11. Dezember 2017

unser "unmöglicher" Robert Wern ist gestorben...

wenn es im Regiment einen "braven Soldaten Schwejk" gegeben hat, dann ist dies:

 Robert Wern!
Sonntag dem 10.Dezember 2017 verstorben

Eigentlich ein 25iger, denn er wurde nach Erlangen zum Pz.Rgt.25 eingezogen und kam erst nach vielen Verirrungen zum Panzerregiment 35, nachdem er wieder einmal abgeschossen wurde und in der Gegend umherirrte...
Eingefleischter "Zaboer" und Nürnberger Dialekt sprechender in der breitesten Mundart.
Eigentlich "Zerzabelshof" aber im Nürnberger Dialekt "Zabo" 
Hier kannte er jeden Stein und auch er war wohlbekannt.

Seine Erlebnisse würden Bände füllen!
In drei Gefangenschaften: Russisch, englisch und amerikanisch, doch jedes Mal entwischt!

Nachzulesen im Post "Neues von Robert Wern"


Sonntag, 20. August 2017

Herzlichen Glückwunsch zum 98. Geburtstag!


Olt. Werner Baeck, der letzte Kompanieführer

am 20.August 98 Jahre!

Wir gratulieren herzlich und sagen Danke für seinen Beitrag und seinen Willen für den Frieden und die Aussöhnung zu arbeiten. Nach unendlichem Leid nie wieder Krieg, ist die Botschaft dieser Generation!

Der letzte, noch lebende Kompanieführer des Regimentes


Im Tagebuch von Franz Weber wird er erwähnt...
Eine Offizierstellenbesetzung





Donnerstag, 2. März 2017

vom Gefreiten Ludwig, zum Panzeroffizier - Prof. Dr. Karl-Heinz Ludwig


vom Gefreiten Ludwig, zum Panzeroffizier 
in Memoriam
- Prof. Dr. Karl-Heinz Ludwig -

Eine ganze Generation kommt zum Regiment - und bleibt sich bis zum Tode treu... Sie finden sich in der Panzerkameradschaft Nürnberg und Bamberg wieder.1942 noch ein Name unter vielen, später herausragenden Persönlichkeiten, die sich in den Verleihungslisten wiederfinden.

Das Paket kommt wie versprochen...

Viel, viel Arbeit steckt in diesen Heften und ist noch zu leisten mit 
Übersetzung und Transkription aus der Sütterlinschrift... 
Jede Seite landet im Scanner und wartet auf den fleissigen Mitarbeiter.

Leutnant Karl-Heinz Ludwig
"Ist das nicht ein fescher Leutnant?"
Handschrift, Bildrückseite



Wir hätten noch so viele Fragen gehabt... Es waren die "Weisen alten Männer" 
die  frühzeitig und jetzt für immer verstummt sind vor dem schrecklichen Hintergrund der Geschichte...Es war so wenig, was ich direkt aus seinem Munde erfuhr. 
Die Parade Ostern 1945 auf dem Markusplatz (italienisch Piazza San Marco) in Venedig- die letzten sechzehn Panzer IV vom Italienischen General, mit denen er die Strasse nach Triest befuhr, um Truppenstärke vorzutäuschen, Er als verbranntes Bündel Mensch neben seinem zerschossenem Panzer und ein Soldat, der ihn mit dem Stiefel berührte und merkte, dass der verbrannte Mensch noch lebte... Die Operation durch den Leibarzt der Queen. Die Merkwürdigkeit, dass sowohl sein Vater im ersten Weltkrieg und auch er jeweils ein Bein verloren!  
(Portrait angefordert)
Ich hatt einen Kameraden...(Weihnachtsausgabe 1944 Pz. Abt.129)
Leutnants Ludwig Nachrede auf den hochgeachteten Lt. Walter Weik, vom dem immer noch in Kameradenkreisen gesprochen wurde, dessen Familie und den Zwillingssöhnen, Damit schließt sich gleichzeitig wieder und gänzlich unerwartet ein Kreis um den legendären Feldwebel Walter Weik zu dessen Erwähnung bis jetzt die Initialzündung fehlte. In den 3 Büchern der Regimentsgeschichte und in anderen Schriften wurde er mehrfach erwähnt und abgebildet.

Die Worte vom damaligen Lt. Ludwig zum Geleit des Gefallenen 
sollen auch ihm selbst jetzt gelten:
Ich hatt´ einen Kameraden...

Es war im Herbst 1940 in Frankreich kurz nach dem Westfeldzug, als ich Dir das erste Mal begegnete. Ich kam als junger Rekrut in die kampferprobte Kompanie. Du als Ausbilder und Oberfeldwebel, damals schon mit dem EK I ausgezeichnet, warst für uns junge das Ideal des Panzerkommandanten.
Im Polen Feldzug bei der Vorausabteilung des Panzerregiment 35 warst Du bereits am 8. September 1939 mit einem leichten Zug nach Warschau hinein vorgestoßen und hattest Dir das EK II verdient. Im Westfeldzug hatte Dir Deine umsichtige, ruhige und überlegene Führung beim Durchbruch durch die Weygand Linie das EK I eingetragen. 
Deine unerschütterliche Ruhe, Dein goldener Schwabenhumor und Deine umfassenden Panzerkenntnisse ließen sofort ein festes Vertrauen zu Dir entstehen, so dass wir bald alle nur den einen Wunsch hatten, mit Dir in den Einsatz zu gehen. 
Am 22.6.1941 war es dann soweit. Unsere Panzer (2. Kp.) rollten über den Bug in die unendliche Weite des russischen Raumes hinein.Wieder führtest du den leichten Zug und immer, wenn Du mit deinen schnellen Panzern II an unseren schweren Panzer III vorbei nach vorne fuhrst, galt jeder Besatzung ein aufmunternder Zuruf, so dass wir beruhigt weiter fuhren. Und dann beim Angriff auf die Stalin Linie! Die Kompanie greift im Breitkeil an. Du mit Deinem leichten Zug noch als Aufklärung vorneweg. Plötzlich aus der linken Flanke starkes Pak Feuer. Ohne Befehl greifst Du, ohne zu zögern, mit Deinen fünf Panzern II die Pak Front an. Vier Deiner Panzer gehen in Flammen auf, auch Dein Panzer erhält mehrere Treffer. Aber die Pak Front ist zerschlagen. Die "großen Brüder", die Panzer III können mit ihrer geballten Kraft die Stalin Linie durchbrechen. 

Dann traf ich Dich 1942 wieder bei der Neuaufstellung unserer Abteilung. (Pz. Abt.129) Ich war nun junger Leutnant und Du, ein alter erfahrener Stabsfeldwebel. Es war wirklich eine väterliche Freundschaft, die uns beide verband. Auf Sizilien zogen wir beide als Zugführer in den Kampf. 



Ich sehe Dich heute noch vor mir, wie Du gleich in den ersten Tagen zurück kamst von Vorne (HKL) Du hattest Deinen Panzer sprengen müssen. Lange vorher hattest Du Deine Besatzung weggeschickt und erst als Letzter, als es keine andere Möglichkeit mehr gab, hast Du nach der völligen Vernichtung Dein Sturmgeschütz verlassen. Und nun standen Dir die Tränen der Wut in den Augen, dass Du Deinen Panzer nicht mehr zurückbekommen konntest. Dann wurdest Du Oberfähnrich, solltest Offizier werden. Mit manchem Rat konnte ich Dir nun zur Seite stehen. 

Und nachdem die 4. Kompanie nach Deutschland kam, blieben wir beide mit unseren Besatzungen bei der Abteilung. Dann wurdest Du Leutnant. Keiner war mehr erfreut als ich. Wieder tatest Du in Cassino* und Nettuno* mit unerschütterliche Ruhe mehr als deine Pflicht. 

Du warst jeweils der ruhende Pol. Und Deine Ruhe strahlte auch auf Deine Umgebung aus. 

Ich hielt Dich fast für kugelsicher. Und als Dein Bunker durch einen Volltreffer einstürzte und alle unter sich begrub, nur Du kannst heil heraus, da glaubte ich es fest. 

Als erster Mann unserer stolzen Panzerabteilung 129 bekamst Du das Deutsche Kreuz in Gold. 

Ich freute mich mit Dir. Du freilich in Deiner Bescheidenheit hast es mir damals gar nicht ins Lazarett zu schreiben getraut. 

Lediglich von Deinen beiden reizenden Kindern, dem kleinen Pärchen, (Jungs-Zwillinge) hast du mir erzählt. Wie glücklich warst Du als stolzer Vater. 

Dann kam der Rückzug von Rom. 

Wieder standest Du im Brennpunkt der Kämpfe. Im Kampf gegen eine Übermacht von Feindpanzern wurdest Du abgeschossen und schwer verwundet. 

Deine letzten Worte, an die Infanteristen die Dich zurück tragen wollten waren: 
„lasst mich, es ist ja doch umsonst !"

seitdem wissen wir nichts mehr von Dir. Ich konnte es kaum glauben, als ich erfuhr, und heute noch fasse ich es nicht, dass Du nicht mehr unter uns weilst. 

Aber wo Du auch weilst, lieber Walter, ob Du nach Walhall gleich den anderen Gefallenen eingezogen bist oder nicht, heute gilt Dir unser Gruß. 

Und in Dir grüßen wir auch alle anderen Gefallenen und Vermissten unserer stolzen Abteilung.

Sie haben gekämpft und gelitten...

*Cassino, Nettuno - schwere Kämpfe der Pz.Abt.129 an diesen Orten

Nürnberg, 5. März 2017
Lieber Karl-Heinz! 
Deine Familie hat mir Deine Tagebücher zur digitalen Speicherung überlassen. Es wird eine Mammut Arbeit, Deine Schrift zu entziffern, zu transkribieren, soweit überhaupt möglich.  Über den Sinn, die Verantwortung in Deinen Erinnerungen zu kramen, ließe sich lange debattieren. Ich werde deshalb sehr abwägen, was Sinn macht und was wirklich für die Nachwelt wichtig ist. Viele Deiner Aufzeichnungen sind deckungsgleich mit den Erzählungen, mit den Aufzeichnungen Deiner Kameraden. Viele von Ihnen stehen förmlich auf aus der Erinnerung und finden sich oft wieder in diesem Blog über dieses Regiment. So viele sind gefallen, deren Namen noch heute geläufig sind. Ihrer wurde gedacht und sie werden im Rahmen dieser Arbeit in Erinnerung gehalten. Ein sehr bewegendes Ereignis dürfen wir jedoch der Nachwelt nicht vorenthalten!  Ich messe persönlich diesem Ereignis große Bedeutung bei, denn es zeigt dass dies der "erste Tote" der noch jungen Soldaten war und Teil der gesamten Ausbildung war. Wenn Heinz Goller als lang gedienter und kampferprobter Feldwebel und Panzerkommandant im Regiment. Überlebender unzähliger Kämpfe, nach den unzähligen Kriegserlebnissen und den ganzen Jahren des Fronteinsatzes, ausgerechnet dieses Ereignis bis zu seinem eigenen Ende immer wieder im Gespräch mit Fritz Schneider erwähnt, dann sollte uns dies zu denken geben! Heinz Goller und Fritz Schneider hatten noch viele Tote gesehen, Hunderte, wenn nicht Tausende... Und dieser junge, heimwehkranke Bursche, der aus Sehnsucht desertierte, scheint sich unauslöschlich in das Bewusstsein eingegraben zu haben! Bis zum Lebensende war es dieses Ereignis. das sie Beide auch mir erzählten und das ich jetzt eigenhändig dokumentiert sehe, das sie nie mehr verließ. Es ist einer dieser "Marker" welche uns aufzeigen, wie die Psyche der Menschen instrumentalisiert wurde.. Zumindest für dieses Ereignis hat sich bereits die ganze Arbeit gelohnt und wenn wir dem armen jungen Soldaten vom 16.10.1940 hiermit ein kleines Denkmal setzen können und seiner gedenken, dann ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit hiermit getan.


Geschrieben steht: "Am heutigen Vormittag wurde der Fahnenflüchtige der 4. Kompanie hier am mittleren M.G.Stand erschossen."












Heinz Ludwig wurde wie viele Nürnberger und mit seinen oben genannten Kameraden zur Infanterie Grundausbildung nach Coburg eingezogen. Einige der Genannten kamen mit ihm zu Panzer 35. S. Breu fiel in Stary Bychow. Infanterie-Ersatz-Bataillon 319 Coburg



Ohne die freundliche Hilfe der Familie Götz von Rochow, Oliver Lörscher und Lutz Auerswald, wäre dieser Post nicht möglich gewesen. Ich sage herzlichen Dank!

Samstag, 27. August 2016

PiKra - "Pionier Krause" der intime Teil seines Lebens...Es kommt sein Fahrer, Uffz. Werner Gitter hinzu!

Danke Joachim! Ich sass einen ganzen Tag im Garten und habe gelesen, gelesen, gelesen
- dann gar nicht so gut geschlafen! Immer wieder gegrübelt und Personen gegenüber
gestellt. Es steht so viel dramatisches zwischen den Zeilen! Wie so oft!
Ich habe die Schatten der Vergangenheit gleich mitfotografiert...
PiKra ist der einzige Protagonist des Panzerregimentes 35, über den wir so viel Intimes aus seinem Privatleben erfahren. Ohne Joachim Krause und seinem Mut wäre das niemals möglich gewesen. Mir selbst wurden solche Einblicke niemals gewährt. Selbst im engsten Familienkreis wurden alle wichtigen Unterlagen und sehr privaten Aufzeichnungen noch als letzte Arbeit eines Todgeweihten vernichtet. Es zeigt den Grad der Verschwiegenheit , auch den engsten Familienmitgliedern gegenüber an. Zu solchen herausragenden schriftstellerischen Leistungen wären die meisten meiner Familienmitglieder auch nicht intellektuell in der Lage gewesen. Familie Krause bewegte sich auf einem anderen "Level", einem anderen Bildungsniveau.
Ein Brief, nämlich der von Walter Angst vom 29.12.1933 aus Zürich hat mich gefesselt und mich sehr nachdenklich gemacht. Glasklar, ohne Verbrämung, ohne pathetische Sülze! Es gab sie, die Menschen mit dem scharfen Blick für die Realitität. Vergeblich suchte ich nach weiteren Briefen von diesem Mann. Mit einigen Sätzen entlarvte er alles Scheinheilige und damit den ganzen Nationalsozialismus.
Persönlich bin ich der Überzeugung, dass alle Briefe mit der Massgabe geschrieben sind, so scheinen zu wollen, wie es einem Idealbild der Zeit entsprach. Alles wurde idealisiert und verbrämt, einer gigantischen Wagneroper gleich.
So zu sein, so zu denken, so zu sprechen wie ich es mit meinem Vater tat, wie ich mit verschiedenen Veteranen sprach, wäre undenkbar, ordinär und unvorstellbar gewesen.

Man schwebte gemeinsam auf einem tödlichen Olymp, als Abkömmling der Olympier in allerhöchsten Sphären, in einer Sprache, die eines Thomas Mann würdig gewesen wäre. Welche Abgründe tun sich in meiner Erinnerung mit Zeitgenossen auf, die auf unterster Ebene, in untersten Dienstgraden um ihr Leben, ihre Zukunft und ihr Überleben kämpften.

Einen wirklichen Zugang zu dieser hochintellektuellen Welt hatte ich nie und fand ich nie. Diese Welt wollte mich nicht und ich wiederum auch nicht sie. Mir erzählten die Soldaten andere, intimste Dinge, die ihnen alltäglich waren. Sex, Puffs in Frankreich, Alkoholgelage, Tripper , vollgeschissne Hosen, Blut, Gestank und verweste Körper... Neid, Missgunst, Verrat, Überleben, Karriere, und über allem: Die Götter, die Ehre, der Gehorsam, die Disziplin, die Offiziere! Der Geist und das Rückrat dieser Zeit.

Zur besseren Erklärung möchte ich meinen Vater zitieren, der im Stadtteil Maxfeld in Nürnberg aufwuchs. Er spielte manchmal in einer Seitenstrasse am Stadtpark, wo auch Familie Urschlechter wohnte. Wenn Andreas (der spätere Oberbürgermeister) mit ihnen spielte, dauerte es nicht lange und am Fenster erschien seine Mutter, immer hochgeschlossenes Kleid und rief zu ihrem Sohn hinunter: "Andreas! spiele nicht mit den Gassenjungen! Komm herauf!"

Die "Gassenjungen" das waren die anderen! Sie gingen nicht auf Oberschulen, Gymnasien, etc. Sie gingen mit vierzehn Jahren in die Lehre und blieben Arbeiter. Sie waren das Proletariat, wohnten in Hinterhöfen mit Plumpsklo, machten abends Heimarbeit und waren meist kinderreich. Gelang ihnen der Aufstieg in den Offiziersrang, so äfften sie umso eifriger die Lebensgewohnheiten der oberen Gesellschaftsschicht nach und meinten noch konsequenter, noch härter sein zu müssen, um dem neuen Anspruch gerecht zu werden.

Dieses Buch schließt eine wichtige Lücke für all diejenigen, welche immer noch ratlos und vollkommen irritiert ihren hochdekorierten Offiziersvätern, Großvätern hinterher starren und niemals eine Antwort fanden, wieso, weshalb, warum?

PiKra macht es vor. Er zeigt wie man als guter Christ auch massenhaftes Töten akzeptieren kann, ohne Schuldzuweisung, im festen Glauben, der Menschheit einen großen Dienst zu erweisen. Zwischen diesen Welten liegt die Wahrheit, das Schicksal der Menschen, ihre Schuld, ihr Unvermögen, ihr totales Versagen, eine friedliche Welt zu gestalten...

Sonntag, 28.8. - Mit Joachim Krause telefoniert, mit ging es auch um den beeindruckenden Brief von Walter Angst. Es ist mir ein Anliegen, mehr von diesem Mann zu erfahren.

Joachim Krause
Hauptstr. 46, 08393 Schönberg
Tel. 03764-3140, Fax 03764-796761
www.krause-schoenberg.de
krause.schoenberg@t-online.de

Mein neues Buch
„Fremde Eltern - Zeitgeschichte in Tagebüchern und Briefen 1933-1945“
(ISBN: 978-3-86729-177-4; 408 Seiten, Festumschlag, Ladenpreis 24,80 Euro)

Kann jetzt online bestellt werden:
A) beim Sax-Verlag: https://www.sax-verlag.de/shop/saxverlag/apply/viewdetail/id/429/
B) über AMAZON: https://www.amazon.de/Fremde-Eltern-Zeitgeschichte-Tageb%C3%BCchern-Briefen/dp/3867291772/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1469017414&sr=1-1&keywords=krause+fremde+eltern

Einen Text zur Einführung und Leseproben finden Sie HIER:
http://www.krause-schoenberg.de/sachinfos_MeineFremdenEltern.html

Es geht weiter mit der Geschichte um Olt. Helmut Krause:

23. April 2018 - Betrifft: Uffz.Werner Gitter

Sehr geehrter Herr Hans-Jürgen Zeis!

ich bin durch Zufall auf Ihren Blogg gestossen und es hat mich unendlich traurig gemacht, das ich Das meinem Vater" Werner Gitter" Uffz.Gitter, nicht mehr zeigen konnte.
Nun, mein Vater war der Fahrer von " PiKra" im Panzer Nr. 300 .
Ich sah hier einige Bilder, die auch mein Vater im Besitz hatte. Er hat erzählt das Helmut Krause immer eine Kamera auf dem Panzer hatte um Bilder von Kämpfen u.s.w. zu schiessen.
Ich bin noch im Besitz von einpaar Bildern, die aus dieser Kamera stammen muessen.
Mein Vater heiratete im Jahre 1943 und bekam anlässlich seiner Hochzeit ein Buch von Helmut`s Eltern( Willibald und Dora Krause) , mit einer persönlichen Wittmung zum Gedenken an Helmut`s Tod. Dieses Buch hiess" So kämpften Panzer" Autor- Jungenfeld .

Hier sind Bilder des Sohnes von Uffz.Werner Gitter:


Brand von Kostjukowitschi WNW- Kritschew am Sosh
Warthelager Vor Einmarsch in Russland











3 Tage nach Abschuß Helmuts Panzer in Kostjukowitschi 24.7.41 - Nach Hilpert im August










Panzer 314 des Feldwebel Blum abgeschossen 4.7.41 bei Stary Bychov (Helmut bis 6.7. dort) Lag noch im November 42 am Waldrande

links unten: Funker Ubel, links: Uffz Gitter, Helmuts Panzer 300 mit Feldwebel Hildigund am 17.7. bei Propoisk verwundet. Bis 23.8.41 aufgenommen von Ladeschütze Gefreiter Strunz
Nahe Konotop In der Nacht schliefen Helmut und Hilpert auf Bohnenstroh...
Helmut mit Kopfhörer bei Stary Bychow
Noch leben alle...
Uffz. Werner Gitter auf seinem Panzer IV
abgeschossener russischer Panzer nach der Brücke I (Bild 190) Kostjukowitschi

Helmut mit seiner Besatzung 20.6.41 Letzter Tag in Polen, oben Mitte, Richtschütze Guegel oben links Funker Uffz. Ligdanzer gefallen bei Kostjukowitschi 22.7.41 unten links: Ladeschütze Gefreiter Strunz Nürnberg. vorn Helmut, vor Fahrer Uffz Gitter, Neuhaus am  Rennsteig in Thueringen







li. Uffz. Werner Gitter 1944 in Italien