Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Dienstag, 25. September 2012

Hptm. Wilhelm "Bill" Esser´s Frau ist daheim...


Nach all den verzweifelten Jahren der Suche nach ihrem geliebten Manne, der falschen Hoffnungen, der Enttäuschungen, der arglistigen Täuschungen der eigenen Kameraden, wird Frau Waldtraud Karch nun wissen, was das Schicksal ihres damaligen Mannes war.

Heute nachm. (25.Sept.2012) mit Ingeborg v. Cossel telefoniert und Ihr alle Neuigkeiten berichtet.  Sie klingt unglaublich frisch und lebendig und war höchst interessiert, dass Taschenberg wieder renoviert wurde und sie eingeladen wurde. Vielleicht schaffe ich es mit ihr gemeinsam in die Uckermark zu fahren. Mit Fam. Esser war H.D. v. Cossel natürlich eng befreundet und Dr. Doepke war der Arzt vieler Offiziere von Pz.35. Sie konnte sich sehr gut erinnern, anlässlich der Verleihung des RK mit ihrem Bruder und Fa. Esser bei Doepkes in Bamberg zu Besuch gewesen zu sein.






 
Zur Zeit versuchen wir mit Hilfe unserer Mitarbeiter in Russland, das Verschwinden Hptm. Essers zu klären...Dank nach Moskau und in die Schweiz!

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_sowjetischer_Kriegsgefangenenlager_des_Zweiten_Weltkriegs 
 
Nordregion 
In der Nordregion bestanden fünf Lagerverwaltungen mit 38 Einzellagern. Sie lagen im europäischen Teil des heutigen Russland.
Nr. Städte mit Lagerverwaltungen
150 Grjasowez
437 Tscherepowez

Westregion 
In der Westregion bestanden 30 Lagerverwaltungen mit 315 Einzellagern. Sie lagen in den heutigen Staaten Estland, Lettland, Litauen und Weißrussland sowie in Russlands Exklave Oblast Kaliningrad (Königsberg).
168 Minsk


Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962—1977 (die Bände II, III, IV, V/1-3, VI, VII, VIII und das 1. Beiheft beschäftigen sich mit den Kriegsgefangenen in der Sowjetunion)
Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion (1941–1956) : Findbuch. Stiftung Sächsische Gedenkstätte, Dresden 2010, ISBN 978-3-934382-22-0.
Erich Maschke (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Gieseking, Bielefeld 1962–1977 (Bände II, III, IV, V/1-3, VI, VII, VIII und das 1. Beiheft beschäftigen sich mit den Kriegsgefangenen in der Sowjetunion; die Angaben beziehen sich auf Heimkehreraussagen, die in erheblichem Umfang in den 1940er- bis 1960er-Jahren systematisch gesammelt und ausgewertet wurden).


03.04.2013, 15:01, "Panzerregiment35" :
Hauptmann Wilhelm "Bill" Esser bleibt verschwunden.
Er war Kompanie Chef bei Panzer Regiment 35
in der 4. Panzerdivision
Ab dem Herbst 1943 Kommandeur der II.Abteilung bei Panzerregiment 23
vermisst seit 27.3.1944 südlich des Dnjestr bei Janantschi - Chotin
Nähe Kamenez Podolski
Erstes Gefangenenlager: Grjasonez 7150
Zweites Gefangenenlager: Tscherepourez 7437
Drittes Gefangenenlager: Minsk 7168/11
Dort im April 1950 mit Heimkehrern zusammen gewesen.
Er war zu 25 Jahren verurteilt.
 
Es arbeiten zur Zeit einige Historiker in Moskau, Deutschland, und der Schweiz am Auffinden von Hptm. Esser...
Сначала я поеду в Орел, в архив.
Узнаю какие там документы.
Подарю наш фотоальбом-книгу (взятка:)
Узнаю что надо, Надеюсь родственники не нужны.
Но  в архив ФСБ правило одно- только родственники, так правильно. 
 
Wir bleiben dran... 

Donnerstag, 13. September 2012

deutsche Bildberichterstatter in Warschau

Sollte jemand nach Nürnberg kommen wollen, so bin ich gerne beim Besuch der Ausstellung behilflich.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am 27.Sept. statt. Wer mit mir zur Eröffnung gehen will, soll sich bitte bis 20. September bei mir melden. hjzeis(at)gmail.com

50.000 Zugriffe - ein kurzer Gedanke dazu mit Tiziano Terzani

50.000
Welch eine Zahl! Eine Zahl für die Toten, nicht für die Lebendigen. Nichts macht lebendiger, gibt mehr Kraft, als an die Toten zu denken. Für die Toten zu arbeiten ist eine heilige Handlung. Statt vieler Worte denke ich an Tiziano Terzani. Auch er ist bereits gestorben und wirkt lebendig weiter. Ihn lass ich statt meiner sprechen. Durch sein Vermächtnis, durch seine Schriften.
"Briefe gegen den Krieg"

Ich sehe die Länder, aus denen der Blog aufgerufen wird und weiss dass dieser Blog als das vestanden wird, das er sein soll. Die Zugriffe der Länder machen mir bewusst, dass der bisherige Weg ein guter Weg war. Alles was ich noch über diesen Blog schreiben könnte, hat Tiziano viel besser geschrieben. Ein Mann schreibt die besten Briefe im Angesichts des Todes, wenn er dazu noch die innere Kraft hat.Tiziano hatte sie. Ich werde noch viel von ihm lesen und nachdenken. Allen geneigten Lesern dieses Blogs eine gute und friedliche Zeit.  
( Frieden war die Zeit, zwischen zwei großen Kriegen, - der nächste Frieden wird noch länger dauern...)

Mittwoch, 29. August 2012

Einladung der polnischen Kavallerie zum Gedenktag MOKRA III - 31.8. bis 2. Sept.


Zbigniew Strzeżywój hat geschrieben:
 „Pozdrawiam. Może chciałby Pan w ramach Pojednania przyjechać na Pole Bitwy pod Mokrą w dniach 31 sierpnia -2 września 2012r. Mamy wyżywienie i zapewnimy zakwaterowanie.“

Sehr geehrte Mitglieder der polnischen Kavallerie!
Das ist eine grosse Ehre für mich und das Panzerregiment 35!
In Gedanken werden wir bei Euch in Mokra III sein.
Über die Gräber unserer Toten, sich die Hände zu reichen, ist die Erfüllung meiner und unser aller vornehmste Aufgabe.
Ich muss leider arbeiten und kann nicht kommen. Ein Mitarbeiter unserer Historikergruppe aus Kielce wird bei Euch sein. Wir versichern Euch unsere Freundschaft und werden auch in Zukunft an die polnische Kavallerie denken, wenn wir an unserem Archiv arbeiten und wenn wir Photos zu Euch geben können.



Der wichtige Panzer der zweiten Abteilung... Wer den Wind säht...

Ernte des Todes in MOKRA III für Pz.Rgt.35 - Sie wollten erobern...

Sie wollten nur leben...







Sie haben ihre Heimat verteidigt...


Und doch ist Friede möglich....

Die grosse Frage bleibt:
Warum haben wir uns das angetan?

Bilder vom Gedenktag in Mokra von Miroslav - Danke und einen Gruss an Alle!





Dienstag, 21. August 2012

Mainfränkische Division und mainfränkische Menschen...

Friedhof fränkischer Bürger jüdischen Glaubens in Rödelsee...



Friedhof Rödelsee vor Sonnenaufgang
Karl Schneider kannte Menschen jüdischen Glaubens, hatte Freunde...Die religiösen Unterschiede waren meist ohne Bedeutung. Es zählten die menschlichen Werte und Bedürfnisse. Einen guten Arzt fragt man nicht nach seiner religiösen Einstellung. Die Eltern seiner Generation waren zusammen im furchtbaren I.Weltkrieg wo Juden auf Juden, Franken auf Franken, Sachsen auf Sachsen schossen. Alle Völker und Stämme Europas liessen sich durch den Fleischwolf drehen. Viele der Kriegsteilnehmer waren auch im II.Weltkrieg Soldaten. Wieviele spätere Soldaten wurden wohl von Ärzten auf die Welt gebracht, die auf diesem Friedhof liegen? Wieviele Verbindungen zu "unserem" Regiment gab es wohl? Karl Schneider erzählte mir immer lachend, dass ihn sein Kumpel Samson Hahn (Viehhändler zu Marktbreit) immer mit "Ihr mit Euerem Zimmermännchen" (engl. little Carpenter) aufzwickte (einen Joke machen). Keiner nahm dem Anderen etwas krumm, oder übel. Man machte gegenseitig Witze..

Zwischen Iphofen und Rödelsee liegt der Friedhof mit seinem grossen Einzugsgebiet. Viele der Menschen dort kannten die Soldaten der mainfränkischen 4.Pz. Division und des Pz. Rgt. 35 - Mit den Bildern gedenken wir diesen und unseren Toten...

Der Schwanberg - Berg der Kelten und Menschen vor unserer Zeitrechnung - genau hinter dem Gipfel wird gleich die Sonne aufgehen...Ohne die jüdischen Weinhändler wäre der Bocksbeutel nicht zu dem geworden, was er heute ist.

Donnerstag, 9. August 2012

Danzig 2013 - 21.Mai - ...

DANZIG - ZOPPOT
Wayne und Joeye, HJ und Geraldine... und wer noch Interesse hat ist herzlich eingeladen, mit uns dorthin zu reisen!
Wayne will nach K.H. Gsell in Heiderode/Long suchen...

Vor zwei Jahren, als ich in Danzig, Hela, Zoppot war, hatte ich guten Kontakt zu unseren jungen polnischen Historikern. Ich hätte mehr Zeit gebraucht. Viel mehr Zeit. Man wollte mir gerne wichtige, historische Orte zur Geschichte unseres Panzerregimentes zeigen, aber ich musste nach Hause. Nächstes Jahr wäre ein guter Zeitpunkt für mich wieder dorthin zu reisen.
Wenn jemand ebenfalls Interesse hat, dann soll er sich bitte bei mir melden. Startplatz wäre, wenn buchbar, das Stabsquartier der I.Abt. Haus am Meer, jetzt Pension Wanda...


Di. 21.Mai Fahrt nach Cersk - Übernachtung
22. Mai weiter nach Danzig, Zoppot, Hela, Frische Nehrung...
25. je nach Situation nach Berlin, oder noch Ostsee...

Meine Vorstellungen sind Zoppot, Hela, Weichselmündung,Frische Nehrung,Tucheler Heide, am besten so viel als möglich was mit der Geschichte des Regimentes zu tun hat.



Hans Wehner hat die wichtigen Orte seiner Erlebnisse rot unterlegt

Wechselvolle Geschichte und Namen. Czersk - Lag, von den Deutschen umbenannt in Heiderode - Long - Jetzt wieder Czersk. K.H. Gsell ( Grablage im Garten des Krankenhauses ) und Fritz Schneiders Hospital.
Zu diesem Thema: Schlacht um Danzig

Vorbei.... Kapitulation am 9.Mai 1945 auf der Frischen Nehrung. Russ. Offizier auf amerikanischem Dodge Fahrzeug ( Bild: Stanislav Sopov Moskau)
Kapitulation am 9.Mai 1945 auf der Frischen Nehrung. Russ. Offizier auf amerikanischem Dodge Fahrzeug ( Bild: Stanislav Sopov Moskau)

Samstag, 4. August 2012

1.Kp.Pantherabtlg. Pz.Rgt.35

Alfons Binmöller
Hallo Jürgen,
einer "meiner" Veteranen ist gestorben, wie ich heute erfahren habe:
                                                          Alfons Binmöller
                                      * 08.05.1924 / + 10.05.2012 in Würzburg
                            Obergefreiter und Funker in der 1.(Panther)/Pz.Rgt. 35 
                                                          von 1944 bis 45.
 
Herr Binmöller hatte mir auch mal seine "Einsatztage" gezeigt, für den 26.03.1945 steht dort "Ernstthal", jetzt bezogen auf den neuesten Eintrag im Blog über den Gefreiten Völk, aber Herr Binmöller war wie gesagt in der 1. Kompanie, nicht in der 2. - Gruß Oliver
 

Donnerstag, 2. August 2012

Rudolf Völk - 2. Kompanie Pantherabtlg. HptFw. Ernst Andreä


Rudolf Völk
 Sehr geehrter Herr Zeis, mein Onkel
                                                        Rudolf Völk,
                       geb. 29.11.23, vermisst am 26.03.1945 in Danzig / Emaus
                            2. Kompanie, Panzerregiment 35, 4. Panzerdivision.

In den Unterlagen meiner bereits verstorbenen Mutter, Agnes Schmidt, geb. Völk, habe ich ein Schreiben des Roten Kreuzes vom 19.09.1945 sowie ein Schreiben von Herrn Hauptfeldwebel Ernst Andreä und einen Brief von Herrn Helmut Ludwig aufgefunden. Aus den Schreiben geht hervor, daß der Panzer in dem sich mein Onkel befand, am 26.03.1945 in Danzig / Emaus abgeschossen wurde. Als einziger Überlebender konnte sich Herr Helmut Ludwig schwerverwundet aus dem brennenden Panzer retten. 
Daraufhin habe ich bei der Dienststelle "Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht" in Berlin sowie beim Volksbund Deutscher Kriegsgräber eine Nachfrage gestellt. In den Antwortschreiben wurde mir mitgeteilt, daß über eine Grabanlage  meines Onkel nichts bekannt sei. Es muß davon ausgegangen werden, daß er und seine Kameraden im Panzer umgekommen sind.
Daraufhin habe ich im Internet nachgeforscht und bin auf die Seite des 35. Pz.Rg. gestoßen.
Da mich die Geschichte meines Onkels während  seiner Zeit beim  35. Pz.Reg. sehr interessiert, würde ich mich freuen, wenn Angehörige des 35. Pz.Reg. darüber zu berichten wüßten.       
Mit freundlichen Grüßen - Wolfgang Schmidt

Anbei übersende ich Ihnen als Anhang die Bilder meines Onkels, Rudolf Völk.
Er war Funker in dem Panzer und ist auf dem Bild mit der Besatzung vor dem Panzer, der 2. von links.
Mit Hr. Fritz Schneider habe ich bereits tel. Kontakt aufgenommen. Zum Verbleib der 2. Kompanie konnte er mir keine Auskunft geben. Auch der Name Rudolf Völk sagte ihm nichts. Die Kompanien war lt. seinen Angaben zu weit voaneinander getrennt.
Gruss W. Schm.


2.v.li. Rudolf Völk ( Funker) Fahrer: xxx Kommandant: Helmut Ludwig?  Richtschütze: xxx Ladeschütze: xxx

Mit Zimmeritanstrich

 Wertvolle Unterlagen für unsere historischen Mitarbeiter. Im Gedenken an die Gefallenen erweisen wir den Spezialisten der historischen Forschung mit den Bildern einen großen Dienst. Vielleicht können sich unsere Mitarbeiter in Danzig und bei den "Pantherspezialisten" bei Wolfgang Schmidt melden, wenn Erkennstnisse über die 2.Kp. diese Panzerbesatzung und die Kämpfe an diesem Ort und vielleicht zu diesem Panzer vorliegen, die dann wieder in diesen Post einfließen werden. Ich persönlich danke für die offenherzige Bereitstellung der Familienunterlagen.

Hallo Herr Zeis,
ich kann Ihnen leider nichts , über die Namen der Kameraden meines Onkels, Rudi Völk, sagen. Lediglich aus dem Brief von Herrn Helmut Ludwig weis ich, daß er sich als einziger Überlebender aus dem Panzer retten konnte. Welche Funktion er im Panzer hatte, ist aus dem Brief nicht zu entnehmen. In seinem Brief schreibt Ludwig, daß der Panzer am Nachmittag des 26.03.1945 von einem russischen Panzer  seitlich getroffen wurde. Der Treffer lag im Bereich des Tanks u. der Munitionslagerung. Der Panzer brannte sofort lichterloh u. es waren Explosionen zu vernehmen. Nach dem Treffer war kein Laut mehr aus dem Panzer zu hören.  Herrn Ludwig war es aufgrund des Beschusses und seiner schweren Verwundung nicht mehr möglich an den Panzer heranzutreten.
Gruß Wolfgang

Fortsetzung: Mitarbeiter Jürgen hat recherchiert und kann einstweilen folgende Texte beisteuern:
Ich habe mir gerade einmal mal die Divisionsgeschichte der 7.Infanteriedivision vorgeknöpft. Darin ist folgendes zu lesen:

Das Grenadierregiment 61 liegt in der Nacht zum 26.3.45 im Raum östlich Pietzkendorf (das ist nordöstlich Emaus!). Anm.:  Für mich müsste es westlich P. heißen, da P. bereits von den Russen eingenommen wurde. Insoweit  machen dann nämlich auch die weiteren Ausführungen Sinn. In der Nacht wird das Regiment der 4.PD unterstellt. Aus der HKL (wo, wann?) trat das Regiment mit Panzerunterstützung  nach Pietzkendorf an (südlich davon  befindet sich offenbar die 252. InfDiv im Rückzug). Die Einnahme scheitert. Einem umfassenden Gegenangriff müssen die deutschen Einheiten
In Richtung Jäschkental/Langfuhr (weiter in nördliche Richtung) ausweichen). Ev. waren aber auch noch Panzerfahrzeuge der PzAbt.4 beteiligt!

Ein weiterer Hinweis auf den Einsatz von Angehörigen des PzRgt.35 ergibt sich auch für den 27.03.45: Einzelpanzer ( Zigankenberg) und „Panzerinfanterie“ (Schidlitz).

Unser Mitarbeiter und Speziualist für Panther hat sich mit dem Angehörigen von Rudolf Völk kurzgeschlossen und verschiedene Informationen ausgetauscht. 

Mailnachricht des Angehörigen von Rudolf Völk:....ich möchte mich, auch im Namen meiner Angehörigen, recht herzlich für Ihre Nachforschungen bedanken.
Nie hätte ich gedacht, daß zu dem Datum an dem mein Onkel gefallen ist, noch derartig genaue Angaben zu Truppenbewegungen und Standort der einzelnen Verbände gemacht werden können.  Ich freue mich auch, daß mein Onkel Rudi, so nicht in Vergessenheit gerät, mußte er doch - wie so viele -  in so jungen Jahren sein Leben lassen, und daß nur wenige Wochen vor Kriegsende.

Die Fotos, welche bereits im Blog eingestellt sind, sind die einzigen, über die ich momentan verfüge. Sollten noch weitere Fotos auftauchen, werde ich mich bei Ihnen melden. Über die restliche Besatzung des Panzers, kann ich, außer dem Namen des einzigen Überlebenden, Herrn Helmut Ludwig, keine Angaben machen. Aus dem Schreiben von Herrn Ludwig geht noch hervor, daß er und mein Onkel alte Kameraden gewesen seien, die sich bereits seit der Rekrutenzeit kannten. Bei welchem der Männer auf dem Foto es sich um Herrn Ludwig handelt, kann ich jedoch nicht sagen.   

Wir werden alle zusammen dranbleiben und bei neuer Infomationslage melden.
Hallo Polen, Danzig! Hallo Andrzej, hallo Miro, hallo Robert etc, gibt es altes Kartenmaterial, Bilder zu den Ereignissen?
Wer hat Unterlagen, Info, Bilder? Wer kann sich in die Erforschung dieses Zeitabschnittes einbringen?


Samstag, 28. Juli 2012

Neue Erkenntnisse zur Thorarolle von OSm. Rockstroh und Karl Schneider...


Die Zeit mag zwar alle Wunden heilen, doch auch wieder aufreissen um sie dann noch besser heilen zu können....

Ich habe heute eine sensationelle Mail bekommen:

Sehr geehrter Herr Zeis,
in Bezug auf die, im Zuge des zweiten Weltkrieges, aus Russland entwendete Tora-Rolle, schreibe ich Ihnen. Diese wurde in der Nachlasssache meines Großvaters aufgefunden und bei Rechtsanwalt Roland Keller in Wiesentheid hinterlegt.
Für eine Rückführung der Tora an die rechtmäßigen Eigentümer, welcher die Erben ausdrücklich zustimmen, kann sie unter nachfolgender Adresse abgeholt werden.

RA Keller & Partner

Hr. Roland Keller
Korbacherstraße 8

97353 Wiesentheid 

Ich habe meine Hilfe bei der Rückführung, bzw. Übergabe an eine geeignete Stelle angeboten. In der Zwischenzeit hat ja auch der Sohn von Oberschirrmeister Rockstroh zu uns gefunden. Es ist für mich ein wirklich grosser Moment, dass sich diese Stituation zu einem solch guten Ende findet. Dafür danke ich der Familie um Karl Schneider im Namen des Panzerregimentes 35.

Aus Rollen der Thora Dichtungen für benzingetriebene Panzermotoren ( Dieselmotoren waren technisch nicht möglich )zu stanzen war ein Befehl der Deutschen Wehrmacht.  Zu retten was noch zu retten war, ist der Verdienst von Rockstroh und Schneider. Man erkennt das aus dem Bemühen, Jahrzehnte diese wenigen Reste zu bewahren. Zur Zeit hat niemand von uns eine Ahnung, in wieweit historischen Interesse an diesen Resten der Thora als Zeugnis dieser Ereignisse besteht. Ich habe verschiedene Stellen informiert und fachliche Hilfe erbeten, um das geeignete zu unternehmen.

Die Thora, die hebräische Bibel, ist für Juden „das Buch der Bücher". Sie ist in hebräischen Buchstaben ohne Vokale geschrieben und umfasst die fünf Bücher Moses mit den 613 Vorschriften (248 Gebote und 365 Verbote).
Der hebräische Begriff bedeutet Lehre, Unterricht, Belehrung, Gesetz.
Den einzelnen Wörtern und Buchstaben der Thora liegt ein komplexes aber klar strukturiertes System zu Grunde. Deshalb existiert das ungeschriebene Gesetz, dass beim Kopieren der Thorarolle kein Buchstabe - auch wenn er falsch, zu klein oder zu groß geschrieben ist – verändert werden darf.
Der Text wird auf handgefertigtem Pergament aus der Haut reiner Tiere geschrieben. Zum Schreiben werden Gänsekiele und reine Tinte verwendet. Die Thorarolle ist auf zwei Stäbe aufgewickelt. Die Holzstäbe werden als „Baum des Lebens" bezeichnet.

1. August Wiesentheid - Heute habe ich die spärlichen Reste der Thora von RA Keller abgeholt. Es sind mehr Stanzrückstände, denn eine Thora..

Die traurigen Reste einer ganzen jüdischen Gemeinde...

Samstag, 21. Juli 2012

4. Kp.Pz.Rgt.35 - Pantherabteilung

Guter Mann! Gute Seele! Er hat vielen geholfen und hatte ein großes Herz... Die Mutter der Kompanie...
005 auch hier (von rechts) Spieß (Alois) Reder, Chef Gerlach, der kleine dann wieder Lichtenberg

(#012) Alle noch ohne Namen!

021 - Mit Schiffchen Kp.Chef Gerlach - 2. v. li.RK Träger

Vermutlich Ankunft der 4. Kp in Neufahrwasser (#028)

(#035) Oblt. Gerlach, Spieß Hfw. Alois Reder, Fahrer Fw. Berthold Nies, vorletzter Fw. Ernst Lichtenberg - Nachttrag von Oliver: bei Bild 035 habe als letzten in der Reihe (also ganz links) einen Träger des Deutschen Kreuz gesehen. In der 4. Kompanie gab's da außer Gerlach nur noch den Uffz. Johann Böhm, geb. 04.12.1917 in Zirndorf (hat überlebt)... !
Um den Gefallenen ihre Würde zu belassen und nicht zu stören, stelle ich die Bilder von Oliver Lörscher in einen extra Blog...


Ofw.Walter Wolf - Fw. Georg Körner - Uffz. Carl Philipp von Rauscher auf Weeg - Lt.Martin


Unserem bienenfleissigen Oliver ist es zu verdanken, über diese Männer der 4. Kp. (Panther) noch etwas zu erfahren. Man war bisher der Meinung, daß Ofw. Wolf nach Festfahren durch einen Scharfschützen getötet wurde und der Fw. Körner bei versuchter Hilfeleistung.
Herr Schönke ( Zeitzeuge) meint aber, der Wagen wäre abgeschossen worden und die drei dabei gefallen. Herr Schönke war in der selben (4.) Kompanie, aber nicht bei diesem Einsatz dabei.


Ich wurde bereits einmal nach Carl Philipp von Rauscher auf Weeg gefragt... Jetzt kann ich etwas zu seinem Schicksal beitragen. Mit großer Bestimmtheit muss es heissen, Rauscher auf Weeg...Das muss der Bruder gewesen sein: Georg von Rauscher auf Weeg, * 1922, + 1941 - Es gibt noch - Hans RA - Johannes Hugo von Rauscher auf Weeg in München.



Nachname:Martin
Vorname:Georg
Dienstgrad:Leutnant
Geburtsdatum:05.07.1923
Geburtsort:Würzburg
Todes-/Vermisstendatum: 28.12.1944 ( Auch Todeszeitpunkt des Vaters in Würzburg)
Todes-/Vermisstenort:nordwestl. Russas(an der roten Mühle)

Georg Holzinger?

( Auszug) guten Abend Herr Zeis.
Ich habe Fotos vom Panzerregiment 35 bekommen.Lose Bilder, welche ich alle einzeln eingescannt und ca 80 Stück in ein altes Fotoalbum "geklebt" habe.Ich bin niemand der Sachen kauft und wieder verkauft, sondern die Gegenstände bleiben in meiner kleinen Sammlung.Wie so oft sind leider nur 4 oder 5 Bilder beschriftet. Der Fahrer des Panzers war im der 1 Kompanie Polenfeldzug und ist danach in die 2 Kompanie nach Norwegen abkommandiert worden... M.S...

Ich sage Danke, und wären nur alle Besitzer von Bildern des Regimentes und seiner Soldaten so fair und würden sich bei uns melden. 
Marco will mir noch weitere Bilder senden und unser Archiv damit bereichern. Vielleicht findet sich noch jemand, der sich an der Geschichte ein Beispiel nimmt und seine Bilder und seinen "Patensoldaten" hilft ein gesicht, eine Biographie zu bekommen. Die Historie der Soldaten, welche vom Pz.Rgt.35 nach Norwegen gesendet wurden wird wieder belebt und bearbeitet. Adam Utzmann hätte den abgebildeten Soldaten sicher gekannt.

Fortsetzung folgt....

Samstag, 14. Juli 2012

Panzerkampfabzeichen

Panzerkampfabzeichen als Erinnerung an Panzertreffen - Plastik ca.40mm hoch

 Das Panzerkampfabzeichen war für den "normalsterblichen" Panzermann die hohe Auszeichnung. Viele Werkstattmänner hätten diese Auszeichnung gerne gehabt. Durften aber nicht mitfahren, Spezialisten waren zu wertvoll! Die "Etappenhengste" in Bamberg mussten diese Auszeichnung aber unbedingt bekommen, da sie sonst bei den Rekruten keine Achtung gehabt hätten. Ein hochdekorierter Gefreiter mit EK I und anderen hohen Auszeichnungen, der nach Verwundung in Bamberg war, war ein besonderes Problem... Manche Offiziere wurden deshalb aus der Etappe extra nach Russland geschickt, um im Schnellverfahren diese Auszeichnung zu bekommen.

Erinnerungsstücke

1945 - Rückseite eines Taschenspiegels 60mm - Ununterbrochene Traditionsarbeit der Panzermänner

Bild im Wandteller

Wandteller 245 mm