Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Mzensk 1941 special... Olt Krause Chef. 3. Kp. (gelber Bär)




Beerdigung Olt. Krause - Fritz Schneider sagte, dass er noch einen Meter lang war. Alles andere war verbrannt.
Grosser Schock für das Regiment: Der Chef der 3. Kp. und der Chef der 4. Kp. fallen kurz hintereinander.
Die Hinterbliebenen wollen bei Major v. Lauchert erreichen, dass Olt. Krause posthum das Ritterkreuz bekommt!

Mzensk 1941 special... Fremde Gäste unerwünscht...

Wenn Sie als Gast kommen, bitte Handgranaten draussen lassen...



Mzensk 1941 special...Karte

Mzensk 1941 special... Ferdinand Porsche inspiziert russ. Panzer

Die besseren Panzer

Fritz Schneider trifft n.dem Kriege Albert Speer in Kloster Melk. Er sagt, dass die deutschen Panzer den russischen unterlegen waren. Albert Speer: "Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir den T34 weitergebaut und weiterentwickelt. Aber Hitler hat das verboten!" Hitler hat auch immer Mercedes favoritisiert und nicht M.A.N.

Major von Lauchert führt die Delegation

Bericht vor Ort

Mzensk 1941 special...




Wegen dem grossen Echo, das Mzensk hervorgerufen hat, wollen wir den Historiker Kollegen ein "special" bieten...

Okt. 1942 - Pz.Rgt.35 gräbt sich in "Mütterchen Russlands Erde" ein!

Das ist deutsch! Ordnung und Sauberkeit! So haben wir es auch von unseren Vätern oft schmerzhaft lernen müssen. Über die Idiotie die dahinter steckt, sich in Russland Erde eingraben zu wollen, auf diese Weise siegen zu können, liest man wenig. Es badarf der Kunst des Spurenlesens, den besonderen Sinn dieser Bilder zu erfassen. Diese Bilder sagen für den Kundigen mehr aus, als ein spektakulär babgeschossener Panzer. Ganze Häuser werden in die Erde versenkt, um einen zweifelhaften Schutz zu bieten. Stellungskrieg! In Zeiten von Bewegungskriegen. Hauptsache Therapie für Soldaten, um sie am Nachdenken zu hindern. Die Elite des Reiches feiert in Berlin und sammelt Kunstschätze... Der Opportunist sitzt im Bunker und gaukelt sich heile deutsche Welt vor...

Die Pistole auf dem Schreibtisch, alles geordnet und sauber!

Dienstag, 6. Dezember 2011

Mzensk 1941 im Oktober

So etwas entsteht wenn deutsche und russische Historiker zusammenarbeiten. Danke an Станислав
Stanislav bedauert, dass die modernen Fotoobjektive andere Fotografien abliefern als die Leica IIIc (Model GG) 1940

9 russische "Hilfswillige" in Charkov - 1943 -

Vater und die neun russischen Hiwi...(http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfswilliger)
Mein Vater hatte als Schirrmeister in Charkow neun Hiwi. Das waren russische "Hilfswillige". Diese waren ausserordentlich tüchtige Mechaniker. Auf freiem Felde unter Artilleriebeschuss wurden Fahrzeuge repariert. Mit Baumstämmen wurde das Fahrzeug gehoben. Mitten auf der Wiese wurden die Motoren zerlegt und die Kurbelwellen ausgezinnt. Über die technischen Fähigkeiten war mein Vater immer des Lobes voll.

Eines Tages kam ein Anruf, dass er sofort einen Grund finden müsse, um mit seinen Hiwis nach Charkow zur Polizei zu fahren. Er solle dies unbemerkt machen, damit niemand Verdacht schöpfen könne. Es muss sofort geschehen. Vater sagte daraufhin seinen Hiwis, dass KFZ Teile in Charkow geholt werden müssen. Das kam öfter vor und war plausibel.

Iwan, der "Capo" der Hilfswilligen, war in der relativ langen Zeit der Zusammenarbeit wie sein Freund geworden und genoss viele Privilegien und sie alle hatte ein gutes Leben bei meinem Vater. Er und noch ein Hiwi nahm neben ihm Platz und die anderen sieben Hiwis kletterten auf die Ladefläche. Vater verzurrte die Plane fest und fuhr in flotten Tempo nach Charkow. Er fuhr forsch die Strasse entlang und bog plötzlich in das Gelände der Feldgendarmerie ein. Man hatte ihn bereits erwartet. Sofort wurde hinter ihm das Tor geschlossen und Posten zogen auf. Sein LKW wurde von bewaffneten Posten umstellt und alle Russen wurden abgeführt.
Vater sagte mir, dass die Hiwi sofort wussten was los war, als er das Lenkrad einschlug und eine Kurve fuhr...

Vater kam ins Büro, dort wurde ihm die Sachlage erklärt:
Bei einem "Verhör" kam hatte jemand gestanden, dass die Hiwis des Schirrmeisters Zeis bereits Nachschlüssel zu den Fahrzeugen gemacht hätten und ihm in dieser Nacht die Kehle durchschneiden wollten und dann im Konvoi zu den russischen Truppen überlaufen wollten!

Mein Vater war fertig mit den Nerven und wollte es nicht glauben!
Niemals! Nicht seine Hiwis! Mit Iwan war er mittlerweilen gut befreundet, sie verstanden und sprachen jeweils die Sprache des Anderen....

Vater bat inständig den Wachhabenden Offizier, wenigstens mit Iwan noch einmal sprechen zu dürfen!
Diese Bitte wurde ihm gewährt. Iwan wurde herein geführt - Vater fragte ihn ungläubig zu dem ungeheuerlichen Vorwurf...
Iwan sank weinend auf die Knie und umarmte die Beine meines Vaters. Unter Tränen gestand er den mörderischen Plan...
Verzeihung Pan! Verzeihung Pan!

Vater war wie betäubt - Niemals hätte er dies für möglich gehalten.
Iwan gestand meinem Vater, dass sie genau in dieser Nacht ihm die Kehle im Schlafe durchschneiden wollten und mit den erbeuteten Fahrzeugen zum Russen überlaufen wollten!
Traurig und stumm musste mein Vater mit ansehen, wie Iwan wieder abgeführt wurde -
Alle neun Hiwi wurden noch am gleichen Tag erschossen....

Offizierstellenbesetzung 1942 - Bekannte Namen -

"Unser" Hans Müller ist auch Zugführer - Lt. Helmut Blank aus D´dorf besucht die Mutter von Hans Müller, sie ist ganz hin- und hergerissen: "So einen schönen Leutnant hat sie noch nie gesehen!"

Der Vater unseres "Doc" ist Zugführer und wird bald nach Afrika versetzt


Lt. Grigat kommt vom Pz. Rgt.6 - Olt. Königsfeld fällt als Hauptmann, indem er sich vor Gefangennahme erschießt.

Oktober 1942 Swoboda - Scheino - Tisch am Erdbunkerfenster des Lt. W. Grigat

Um Details zu sehen, etwas abgedunkelt... Mit den Bildern und den Link´s  aus Russland erweitert sich unser Blickfeld und historisch wird alles umfassender und noch interessanter. Danke Russland! Mzensk war 1941 hart umkämpft. Hier fiel der Chef der "gelben Bären" 3. Kp "PiKra" Helmuth Krause und noch so viele. PiKra steht für Pionier Krause. Bei ihm hatte Fritz Schneider Ausbildung.

Man erkennt die Genauigkeit, die Perfektion von Lt. W. Grigat. Er wird auch Bankier bei Trinkaus & Partner und macht Karriere. Seine guten Kontakte zur Offizierselite halten noch Jahrzehnte an....

Informationen von einem Mitarbeiter, der in Mzensk geboren wurde: The Cathedral св Nikolay is destroyed то1930
Now on its place a chapel
 The Peter and Paul church
 The new bridge, reconstruction 2000
It is constructed in 1947 captured Germans
http://www.megabook.ru/MObjects2/data/pict2004/goroda/mtsensk.jpg

Kind from Peter and Pavel's church on the bridge, a red chapel - on a cathedral place 
 Photo from the same place, the cathedral rests are in the distance visible
http://mzensk1941.narod.ru/mtsensk/mzensk1941kv-lakomov/kv2f29254be0d7.jpg?rand=133902654590994


Montag, 5. Dezember 2011

Oktober 1942 Swoboda - Scheino - Mzensk - Ofen

handgearbeiteter Kessel mit zwei russischen Fliegen -
Mein Vater erzählte mir, dass er in Russland einmal Suppe fassen durfte, da schwammen kleine schwarze Fliegen in einer dicken Schicht auf der Suppe. Mein Vater ließ sie vor Ekel stehen. Da fragte ihn ein Ostpreusse, ob er die Suppe essen könne? Mein Vater bejahte und der Kamerad löffelte die Suppe mit sichtlichem Appetit und Genuss aus und sagte hinterher: "Das beste an der Suppe waren die gerösteten Zwiebelchen! "
Das Wichtigste zuerst! Der Ofen im Bunker des "Chefs" Der Ofen war schon immer die Mitte des Hauses und der wichtigste Platz für den Menschen. An dieser Einstellung hat sich bis heute nichts geändert. Wärme, Behaglichkeit, warmes Wasser sind ungeheuer wichtig. Etwas später werden wir sehen, wie dieser Ofen gemauert wird.

Oktober 1942 Swoboda - Scheino - Mzensk

Wir gehen mit dem Film Nr. 34 im Oktober 1942 in die Stellungen des Pz. Rgt. 35 am Ufer der Ssuscha. Darüber gibt es viel zu lesen. In den erschienenen Panzernachrichten, im Buch des Regimentes.

Samstag, 3. Dezember 2011

aktueller Zwischenbericht...

Hello Hans-Juergen,
I just wanted to let you know that yesterday I received a very nice letter in the post from Mr. Werner Gallenz on the behalf of his father-in-law, Otto Eidloth.  Werner wrote to me to let me know that he read my posted letter to Otto and that Otto enjoyed hearing my words.  Joey and I also included in Otto's letter, a photo of the two of us so he can see what his new friends in the USA look like. I'm happy that we now have even more new friends in Germany, thanks to Pzr Rgt 35 Blog!

Danke Werner Gallenz, Danke Wayne Gsell. Ich danke für Euer Engagement!
Putzt alle Euere Fahrräder, denn unsere Gisi Weiss vom Leonora Projekt hat schon Pläne für USA- Bike Trip! - "Das I.Panzerregiment 35 auf USA Tour ? - General Patton würde sich vor Freude auf die Schenkel hauen!  Ich pinkel dann in den Missisippi!

Freitag, 2. Dezember 2011

Neuer Film Nr. 34 - Oktober 1942

kurzer Erfolg...

Komp.Grigat und die Bunker am Ufer der Ssuscha bei Mzensk
Dieser Film beginnt von vorne, um einen besseren Überblick zu bekommen. Bitte eine  Spende für unseren "Doc" Hautmann nicht vergessen. Er hat einige wichtige Projekte, die wir unterstützen müssen. Hier wissen wir genau für wen und für was. Kein Cent geht in eine Verwaltung. Ihr bekommt wirklich einmalige Bilder dafür! ... Und Ihr seht genau, wie ein deutscher Bunker gebaut wird!

Mittwoch, 30. November 2011

Januar 1943 - Die Störche nehmen die Verwundeten auf ...

Bild 12 - Die Offiziere werden verladen und sofort geht es wieder weiter...Unterarzt Dr.Klein versorgt. Sein Name steht in den Offizierslisten.

Bild 10
Bild 11 - Was ist das für ein "Ding" das da unten hängt?

Zum gestrigen Tag...Am 29. November 1941 ging vom Bahnhof Märzfeld auf dem damaligen Reichsparteitagsgelände der erste Deportationszug mit über 1000 Juden aus Franken Richtung Osten in das Lager Jungfernhof bei Riga

Gestern abend war ich mit meiner Frau und einer Jugendfreundin anwesend. Deren Grossvater wurde von den braunen Horden wie ein Hund in Nürnberg erschlagen. Seine Frau wurde nach Izbika verschleppt und dort umgebracht. Die Mutter unserer Freundin hatte das Glück zu überleben, weil ihr Mann Frontsoldat war und seine Frau nicht den Nazischergen übergab.
Meine Mutter war überzeugte Nazianhängerin und wachte erst allmählich auf. Ausgerechnet die Holocaust Überlebende Lotte wurde jahrzehntelang eine ihrer besten und engsten Freundinnen. Durch sie erfuhr sie die Leiden und die Todesangst die diese Menschen in diesen unseligen Jahren durchstehen mussten. Meine Mutter verleugnete nie ihre Einstellung und Liebe zu Deutschland. Trotzdem fanden sie sich, weil ihre Werte, Zuneigung, Mitgefühl, Treue sich ergänzten und sie sich in gegenseitigem Respekt fanden.Die beiden schafften den Spagat, sich zu finden trotz der gegensätzlichsten Erlebnisse, die nur vorstellbar waren.

Während der Gedenkveranstaltung und den bewegend vorgetragenden Erlebnissen der Zeitzeugen liefen auf der Projektionswand Bilder von verschleppten und ermordeten Menschen aus Nürnberg ab. Es waren Menschen wie Du und Ich! Menschen wie aus unserer Nachbarschaft. Nur durch die Brandmarkung und Abstempelung wurden sie aus unserer Gesellschaft ausgegrenzt, allem - wirklich allem beraubt und ermordet. Sie hatten viele willige Helfer!

Meine Eltern heirateten im Mai 1941- Mein Vater bekam als Soldat einen Wermachts LKW gestellt und sie konnten in der Hirtengasse in Nürnberg Hausrat abholen. Es war die Wohnung von Juden, die weinend in der Ecke standen, während ein SA Mann in der Asche des Ofens nach versteckten Reichtümern suchte. Jeder wusste, dass erst durch Vertreibung und Deportation, sich das gesamte Vermögen dieser Menschen beschlagnahmen liess. Junge Ehepaare wurden so zu Nutznießern und Teilhabern an Vertreibung und Mord gemacht.
Meine Mutter hatte in der Firma Friedmann - Wäschefabrik gearbeitet am Tage der Reichsprogromnacht. SA Leute schütteten Säure auf die wertvollen Teppiche und zerschlugen das Büro.
Familie Friedmann hatte zwei kleine süße blonde Kinder! Herr Friedmann war Frontkämpfer im I.WK und sie glaubten dadurch geschützt zu sein. Sie wurden alle ermordet. Auch WK I Veteranen mit dem EK I wurden ohne Rücksicht verschleppt und ermordet.


Wir machen hier keinen Spagat zwischen Hakenkreuz und Davidstern. Wir versuchen wahrhaftig zu sein, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Wir haben eine Geschichte, wir haben eine Historie, wir haben eine militärische Vergangenheit, wir haben die Tradition des Pz. Rgt.35.
Würden wir alles ignorieren würden wir uns nur verstellen und unglaubwürdig werden. Ohne Historie, ohne Geschichte, ohne Würde kann kein Mensch leben und auch keine Nation.

Dummheit, Brutalität und Grausamkeit lassen sich nicht verbieten, sondern verbergen sich geschickt und tarnen sich vortrefflich. Wir müssen erkennen, lernen und daraus unser Wertesystem immer und immer wieder auf den Prüfstand stellen. Nur dann arbeiten wir mit Messlatte und Richtschnur.

Menschen ohne Respekt für Werte, ohne Gefühl, Nächstenliebe, Mitgefühl wurden früher aus der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen. Wir sollten das gleiche tun und sie nicht noch füttern.
Das Leid der Menschen die wir Juden nannten ist unaussprechlich. Die oft lächerliche Bestrafung der Täter war ein Hohn für die Opfer.

Für einen Holocaust Überlebenden wird dieser Blog eine Zumutung sein. Wir brauchen ihn trotzdem, Ohne Historie sind wir wie Blätter im Wind. Ich hoffe inständig, dass wir immer wieder unsere Werte glaubhaft vermitteln und Verständnis für unsere Arbeit finden.

Videointerview: Ernest Haas, Überlebender

Persönlicher Bericht: Arno Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde

Gespräch: Peter und Samual Stern (Überlebende), Rudi Ceslanski (Sohn Deportierter), Hans-Christian Täubrich (Leiter Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände)

Hans- Jürgen Zeis
aus Nürnberg, der Stadt der Reichspareitage, der Nürnberger Rasse - Gesetze ...
und jetzt Stadt der Menschenrechte...
Diesen neuen Titel gilt es zu beweisen.

Immer wieder höre ich die Entschuldigung, dass der Eine, oder Andere noch nicht zu dem Zeitpunkt geboren war. Ich auch nicht! Trotzdem überdauerte der Schrank der Familie aus der Hirtengasse Jahrzehnte und zog dreimal mit unserer Familie um! Immer als stummer Zeuge und Erinnerung, dass auch unbeteiligte Menschen irgendwie in die Sache verwickelt waren. Auch ich hatte meine Kleider und Spielsachen viele Jahre darin verwahrt. Lange stand er noch auf dem Dachboden und immer wenn ich dorthinkam, war der erste Gedanke an die Familie aus der Hirtengasse und dass der Schrank eigentlich kein Glück bringen kann. Vor einigen Jahren habe ich ihn unter Mühen entsorgt. Er war sehr massiv und schwer gebaut. Solide Handwerksarbeit. 

Wieviele Firmen, Betriebe entstanden in den Nachkriegsjahren aus dem Beutezug der Habgier. Viele sind wieder verschwunden, waren letztlich "unrecht Gut" das nicht gedeihet. Scheinheilig arisiert, ohne den Segen, den ein "rechtes Gut" begleiten soll. Also sollten wir uns es nicht so leicht mit der "Nichtbeteiligung" machen.

Januar 1943 - Die Störche sind gelandet ...

Der Propeller dreht sich noch...

Die Piloten steigen aus und sprechen mit den Soldaten...

Dienstag, 29. November 2011

Januar 1943 - Die Störche kommen...

Bild 14 - Gelandet - Muss etwas Besonderes sein. Auch Kinder vom Dorf sehen zu. Kann man sich erinnern?

Bild 13 - Der Fieseler Storch landet
Aufgepasst! Auch ein kleiner Betrag hilft unserem Doc Hautmann bei seinen Projekten und zeigt unsere Hilfsbereitschaft und unsere Anteilnahme. Bei Spendennachweis darf auch das entsprechende Foto einmalig genützt werden.

Montag, 28. November 2011

1943 Zwei verwundete Offiziere werden mit Fieseler Störchen ausgeflogen ( Olt. Burger - Lt. Rauh )

Jeweils mit einem Verwundeten starten die zwei Fieseler Störche... Um den ganzen Ablauf dieser Aktion nicht zu zerreissen, fange ich bei den nächsten Bildern mit dem Anfang des Filmes an. Beim nächsten Film mache ich es dann auch so. Ein kompletter Film fängt dann mit Bild 1 an...Es wird dann etwas übersichtlicher und logischer.

Mittwoch 30. November - Otto Eidloth 91


Otto Eidloth - SeniVita Seniorenhaus St. Mauritius GmbH
Pfarrer-Berger-Straße 2 - 96114 Hirschaid
Tel. 09543 - 41 82 173
Station 1  - 09543 8454 - (4) 16
Fax: 09543/8454-44

Otto lässt alle herzlich grüßen und hat sich sehr gefreut, dass er und "sein Regiment" noch nicht vergessen sind.
Otto ist immer humorvoll und hat auch jetzt noch immer etwas Lustiges zu sagen. Vielen herzlichen Dank richtet er aus, an alle die sich um das Regiment bemühen. Auch heute wieder hatte er sofort eine Anekdote auf  Lager. Wie so oft spielte auch hier wieder ein Mädchen eine Rolle. Dazu später einmal mehr...
Herzlichen Dank auch an Werner Gallenz, der sich sehr eingebracht hat und Vieles ermöglicht hat.

Samstag, 26. November 2011

Kleine Weihnachtsgeschichte..."Der deutsche Offizier strickt nicht!"

Quelle Wikipedia, siehe Link
Es war einmal im Jahre 1943...
So fangen normalerweise alle Märchen an. So erzählt es in unserem Falle der Regimentsteddy: Ist aber garantiert die reine Wahrheit; erzählt von Fritz Schneider, als wir uns mit dem "Entenzieher"*
Hilmar, dem Sohn vom Fw. Ludwig in Trailsdorf beim Schwarzmann trafen.
Früher gab es ja noch keinen FS, oder TV, keine Soaps, keine DsdS, oder den ganzen Mist. Keine Playstation wievielwas. Da sass die Oma noch auf dem Kanapee, Chaiselonge, oder Sofa, oder sonstwo und... strickte und strickte und strickte! Meist wunderbare Socken, denn die wurden immer gebraucht. Keine doofen Klorollen fürs Auto, oder Verzweiflungstopflappen. Fritzchen sah zu - und machte es nach! Oma war eine sehr gute Lehrmeisterin. Mit der Zeit wurde aus Fritzchen ein guter Stricker, aus Fritz ein noch besserer Stricker!
Fritzchen machte das Abitur, Fritz kam zum Arbeitsdienst und Fritz kam zum Militär.
Friedrich wurde deutscher Offizier im Pz.Rgt. 35 und fuhr als junger Leutnant vom Urlaub zurück nach Russland. Ihm gegenüber sass eine Frau und strickte. Irgendwann musste sie ihren Platz verlassen und sie bat Fritz, doch auf ihre Sachen aufzupassen. Fritz nahm sich des Strickzeuges an - und fing an weiter zu stricken! 2 links- 2 rechts, eine fallen lassen. Munter klapperten die Nadeln, denn Fritz hatte nichts verlernt und war immer ein fleissiger Stricker. Plötzlich wurde die Türe von der Feldgendarmerie aufgerissen und er wurde sofort von den "Kettenhunden" * verhaftet. Die schlauen Beamten identifizierten ihn sofort als Agenten einer feindlichen Macht! Die verblüffende Erkenntnis wurde ihm entgegengebrüllt*: "Der deutsche Offizier strickt nicht!" Das hatte also genügt, den Funken der genialen Intelligenz überspringen zu lassen an den Ort wo das Hirn vermutet wird! Alles bitten und betteln half nichts. In den leuchtenden Augen der Häscher funkelte bereits der zu erwartende Erfolg. Beförderung, Auszeichnung schienen in Reichweite. Verhör und Erschiessungskommando würden das Ende des feindlichen Agenten besiegeln. Fritz blieb nichts anderes übrig, als zu warten, bis eine Fernsprechverbindung zu Eberbach hergestellt wurde! Fritz kam frei. Wurde von Eberbach empfangen, der ihn herzlich umarmte! Und der ihm einen Cognak einschenkte! ( schwäbisch: Schneyderleyn, Schneyderleyn, was machet Sie fier Sache!)

* - "Entenzieher" deshalb, weil der kleine Hilmar mit seiner Holzente, die er hinter sich herzog, zum Bamberger Bahnhof lief "um auf seinen Papa zu warten".
* - "Kettenhunde" Abwertiger Ausdruck in der Sprache der Landser für die Militärpolizei. Ein Hund, der an der Kette hängend, oft sehr böse wurde und gefährlich. Die Kette mit dem Schild (Ringkragen) auf der Brust zeichnete sie als Militärpolizei aus.
* - Heute nochmals mit Fritz gesprochen. Er hat laut gelacht, als ich ihm von der Veröffentlichung erzählt habe. Dabei sagte er mir, dass ihn der Kettenhund angebrüllt hat... ( Fritz freut sich sehr, dass er und seine Erlebnisse ihn noch lange überdauern werden. Er und seine Veteranenkameraden wissen genau, dass die Blumen auf den Gräbern schnell verwelken. Aus diesem Grunde fragt er auch immer wieder, wie lange das hier im Internet zu lesen ist. Mit dem Begriff Internet kann er allerdings nichts genaues anfangen. Es erscheint sehr mysteriös, aber es muss etwas Tolles sein.)

Adventszeit - Spendenzeit - Kleinvieh macht auch Mist!

Unser Doc Hautmann ist auf vielen Gebieten aktiv: "Man ist da auch schon mit anderen organisationen verbandelt wie "lachen und helfen". Ausserdem engagiert man sich sehr bei der soldaten- tumor- hilfe und natuerlich bei der unterstuetzung unserer eigenen kriegsopfer bzw. -versehrten und deren angehoerigen. Das ist natuerlich auch eine ganz tolle sache. By the way - ich habe zuletzt fuer die verwundeten unseres pzgrenbtl 112 aus regen ueber einen privaten kontakt 20 freikarten von herrn roger waters von pink floyd fuer ein konzert bekommen".(vom Handy gesendet)
Immer wenn ein bewegendes Foto aus dem Archiv veröffentlicht wird, müsst Ihr bedenken, wieviele Jahrzehnte der Film gehütet wurde und mit welcher Mühe und mit welchem Aufwand aus dem Negativfilm, diese Bilder erstellt wurden. Dazu benötigt man modernste Trommelscanner, sonst hätte man nie diese Qualität erreicht. Wer kann, soll bitte einen kleinen Betrag an Doc Hautmann spenden und kann dann die Spendenquittung zur einmaligen Nutzung eines Bildes hernehmen.

1943 Jagdkommando Hptm. Huzel - Marsch durch Trojanowo - "Ein Verwaltungsakt"

Das wird noch ein hartes Jahr 1943 - und noch lange bis? Die Männer sollten jetzt zuhause sein, bei ihren Familien, mit ihren Kindern Schiefahren, oder Schlittenfahren, aber nicht in russischen Dörfern Menschen jagen. Das ist ein "Verwaltungsakt" befohlen irgendwo, nur nicht von den Soldaten, die hier auf Schieern durch den Schnee in eisiger Kälte rutschen.
Die Männer in den Krieg zu schicken, sie bis in die 50er Jahre in Gefangenschaft zu lassen, das sind "Verwaltungsakte" - Man bekommt Post, dann kann man die Koffer packen. Die Juden in Deutschland bekommen auch "Post". Auch sie müssen die Koffer packen, ohne einen Schuss - ganz leise als "Verwaltungsakt" werden sie verladen. Auch sie werden letztlich Opfer der Behörden. Auch sie werden ihre Heimat nie mehr wiedersehen, wie so viele der Soldaten.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht...
Mit zwei Handgranaten im Gürtel auf Schiefahren... Da rückt bei uns heute ein Spezialkommando mit fünfzig Mann aus...
Ganze Volksgemeinschaften werden durch "Verwaltungsakte" liquidiert.
Millionen von Soldaten sterben durch "Verwaltungsakte".  Es regiert nicht mehr der Verstand. Es regiert nur eine kleine Gemeinschaft von Bürokraten, Technokraten, die keine Schie an den Füssen haben, keine Handgranate im Gürtel, die noch nicht jeden Tag um ihr Leben fürchten müssen.

Eva Braun: " Beim Sekt dachte niemand an die Zukunft"