Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Montag, 28. März 2011

Zaehler hinzugefuegt.

Hallo zusammen. Ich habe nun doch den Zaehler eingefuegt, bemuehe mich wegen unserer Gaeste im Ausland die gefuerchteten Umlaute wegzulassen. Da wir sehr kritisch arbeiten und die Wahrheit nicht beugen wollen, war mit einem solchen Interesse niemals zu rechnen. Auch nicht bei uns, denn wir arbeiten nicht immer konform und haben viele Demuetigungen aushalten muessen. Das ist aber egal, wir haben den jungen Menschen, die ihr Leben lassen mussten, ein kleines Stueck Identitaet zurueckgegeben. Ihre Namen zu rufen, das war wichtig. Ihren sinnlosen Tod, den unbeschreiblichen Schmerz ihrer Muetter, die auch nicht mehr leben, sichtbar zu machen. Der Zaehler soll Mut machen. Mut zur Wahrheit! Wir, die wir leben, haben eine Verpflichtung uebernommen. Ihr Tod auf allen Seiten wurde unser Frieden. Wir sind Ihnen etwas schuldig, so, oder so... Ihnen und Ihren Opfern...
Ich bemerke, dass viele Menschen, jetzt wo sie ein stattliches Alter erreicht haben und zur Ruhe kommen, sich dem Onkel, dem Opa, dem Vater widmen.
Teilweise nach vielen Jahren.

Was dem einen der Vater, der Grossvater, ist dem Anderen die Heimat.
So erfuhr ich es in Polen, in Weissrussland. Sie wollen genau wissen, was und wie es passiert ist.
Wieder ein Anderer interessiert sich für Heerestechnik. Wie dem auch sei, wir schliessen alle ein und helfen so gut es geht. Es bleibt noch viel Arbeit, machen wir weiter...

In diesem Sinne arbeite ich weiter mein "Ehrenwort" zu erfuellen, das ich vor über vierzig Jahren Thea Müller gegeben habe, ihren Sohn Hans nicht zu vergssen.

Donnerstag, 24. März 2011

Noch ein Schneider...

In Kapstadt stieg ich mit Geraldine in eines der berühmt berüchtigten, aber sehr schnellen und aussderdem noch preiswerten Taxis. Hinter dem Fahrer sitzt der "Manager" mit Vuvuzela und preist lautstark die Fahrt an. Also schnell rein und Richtung Waterfront. Vor mir sitzt einer, mit dem ich sofort ins Gerede komme. Sein Freund ist Araber. Solche Verbindungen sieht man in Kapstadt häufig. Scheint eine richtige Szene zu sein, aber ist mir egal. Der Semmelblonde ist sehr freundlich und ich frage ihn woher er kommt... Tel Aviv ist die Antwort. "Oh Scheisse" sag ich, ehrlich erschrocken, " I´m German!" darauf er: " Das macht nichts! Mein Freund ist Araber und alles ist vorbei und vergessen!" Ich darauf: " Vergessen mit Sicherheit nicht!"
Er locker: " Meine Vorfahren kamen aus Bremen, sie waren Taylor, also Schneider ( schon wieder) Hitler hat sie alle umgebracht!" - In mir steigt wieder Beklemmung hoch. Fühle mich an Hendrik M. Broder erinnert und sein "Gottestaxi". Auf den paar Kilometern bis zur Waterfront sind wir dann zu der Überzeugung gekommen, dass nicht die Nationalität, nicht die Uniform, dasSchreckliche ausmachen, sondern dass der Mensch an sich die Bestie ist! Irgendwie fühlte ich mich ereleichert, es war so ein tolles Gespräch zwischen Menschen, verschiedener Rassen, Nationalitäten. Die Schwarzen im Toyota Bus hörten alle sehr neugierig zu, denn wir plauderten halb englisch, halb deutsch. Philosophie im gefürchteten Taxi auf kürzester Distanz... Wenn man dazu fähig ist... Wenn man willens ist...


Montag, 21. März 2011

4.828 Seitenaufrufe bis heute...

Ich kann es selbst nicht glauben, dass dieser Blog solch ein Interesse hervorruft. Aber Geschichte, wenn sie glaubhaft und wahrheitsgetreu weitergegeben wird, scheint viele Menschen zu beruehren. Ein Grund mehr unserer Ueberzeugung treu zu bleiben und zuerst der Wahrheit zu dienen, denn diese stirbt immer zuerst. Karl Schneider hat geholfen, diese Wahrheit ein Stueck naeher zu bringen. Wenn die Familie mir hilft das letzte grosse Stueck Wahrheit wieder dorthin zu bringen, wohin es gehoert, dann gebuehrt Karl Schneider und seiner Familie ein ganz grosser Dank. Ich kann nur aus Namibia geistig am Sarg von Karl Schneider stehen und in seinem Angesicht die Familie bitten, die Reste der Thora Rolle nicht in unbefugte Haende zu geben, sondern die Gunst der Stunde zu nutzen, eine gerechte Tat zu vollbringen. Die Reste der Thora mit den Spuren der Stanzeisen fuer Motorendichtungen gehoeren in das Holocaust Museum Yad Vashem! Der Lohn mag dafuer nicht von dieser Welt sein, aber Karl und viele Andere wuerden besser ruhen und ihren Frieden finden! Ich bitte von ganzem Herzen die Familie Schneider und alle Kinder und Enkelkinder im Namen aller vergangenen menschlich denkenden Mitglieder dieses beruehmten Panzer - Regimentes 35 darum und hoffe damit ein kleines Stueck Gerechtigkeit beizutragen... Herzlich, Euer Hans-Juergen Zeis aus Swakopmund....

Sonntag, 20. März 2011

aus swakopmund...

gestern morgen erfuhr ich von Karls enkel alexander die nachricht vom Tode.Dienstag um 15.00 ist die beerdigung. bitte veroeffentlichen, da ich hier nur muehsam tippen kann und das I-phone dabei habe. alexander will uns helfen, die ueberlieferten schaetze von karl zu sichern.gestern war ich im - prinzessin rupprecht heim - dort wurden die cossel zwillinge geboren. die zimmer sehen noch original aus. alle haben zimmernamen nach bayerischen staedten. ideal fuer uebernachtungen hier. ich habe auch sofort eine cd mit alten bildern bekommen, denn das haus war lazarett - und dann rot kreuz haus unter der prinzessin von bayern. ueberall ist grosses interesse, im gegensatz zu uns zuhause, wo viele menschen merkwuerdig schauen, wenn sie von unserer arbeit hoeren. in der naehe ist noch ein schlachtfeld, das seit dem geschehen noch voellig unberuehrt ist. in der namib wueste stehen noch die patronenkisten wie neu umher. von windhoek bis hierher ist ein hoehenunterschied von 1.600m. alles ist gefenct.also eingezaeunt. farmen mit 6.000 8.000 ha. hunderte safarianbietern bieten ihre dienste an. nichts fuer mich. disneyland in afrika. nur im norden ist freies land. irgendwie schliesst sich hier auch der geschichtliche kreis, denn die -cossel- saga ist auch eine geschichte der entwicklung deutschlands. oder was davon uebrig geblieben ist. alles auf engstem raum, begreifbar. abschliessend mochte ich noch sagen, dass ich versuchen werde, den letzten akt meiner geplanten arbeit mit karl schneider zu ende zu bringen. ich werde der familie mitteilen, dass die reste der thora nicht im eigentum von karl stand und dass auch daran kein eigentum erworben werden kann. das war und ist geraubtes kulturgut und auch wir und unsere arbeit werden daran genessen, wie wir mit einer solchen aufgabe umgehen. glueck hat diese thora keinem gebracht. Ofw. Rockstroh ist untergegangen und auch karl schneider hat sie kein ausgeprochenes und sichtbares glueck gebracht. wir haben die verantwortung fuer dieses regiment uebernommen, ich sehe es als meine pflicht an, wenigstens ein kleines bischen wieder gut zu machen und gerecht zu wirken. Bis bald demnaechst wieder, euer hans-juergen...

Samstag, 19. März 2011

"Schneiderov jetzt kommst du heim"

...sagte die russische Ärztin, die Karl noch aus Donezk mit den Teerflaschen als Warzenmedizin kannte, als er im Lager Friedland in seine Heimat uebergeben wurde... Sie hat einmal Karl gefragt, ob er denn Familie habe? Karl antwortete darauf, dass er seit Jahren nichts mehr gehört habe. Die Ärztin besorgte daruf hin Postkarten vom Roten Kreuz und Karl konnte seine ersten Karten zu seinen Eltern nach Hellmitzheim senden.   ein kleiner Mann, aber ein grosser Geist!

ofw. und ehren ltn. karl schneider ist tot...

hallo zusammen, tieftrauriguss ich vermelden, dass heute nacht karl schneider gestorben ist. auch im fernsten afrika musste ich gerade heute nacht an ihn denken. mir fielen die vielen anekdoten ein, die er mir erzaehlte. ich ueberlegte, wieviele der geschichten ich bereits an euch berichtete..nun ist diese quelle versiegt. ich werde auch in seinem sinne seine geschichte weitertragen. die letzte grosse aufgabe, die weiterleitung der thora-rolle konnte ich nicht zu ende bringen. euer hj

Freitag, 18. März 2011

karl schneider

gebe gott, dass unser aeltester veteran noch seinen 97. feiern kann. wir wuerden einen riesigen verlust betrauern muessen! heute habe ich ueber ihn hier in swakopmund gesprochen. er ist einer unserer wichtigsten zeitzeugen! alles gute lieber karl von " deinem panzerregiment!"

von cossel in swakopmund...

ich habe heute in der sam cohen bibliothek recherchiert. nur einen eintrag ueber hauptmann von cossel, dem vater gefunden. hans-detloff(unser cossel) und schwester ingeborg wurden im "prinzessin ruprecht heim" geboren. hilfreiche suche hier und grosses interesse an unserer arbeit. mehr dazu, wenn ich wieder vor ort bin!

Mittwoch, 2. März 2011

Grüsse von der Nichte Bertl Cramers - und ein Alex Schröder hat sich gemeldet...

Hallo Herr Zeis,
hiermit moechte ich Ihnen herzliche Gruesse von Mallorca senden. Vielen Dank fuer Ihre Bemuehungen. Leider ist das Wetter z.Zt. nicht schoen, kalt - 12 Grad - und Regen. Erst fuers Wochenende ist Besserung angekuendigt. Brigitte Hoppe
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Der Sohn von einem Rgt.Mitglied OFw. Schröder aus Berlin/Erfurt hat sich gemeldet und möchte gemeinsam mit uns nachforschen. Axel Schröder - sein Vater war in der Werkstattkompanie-Waffenmeisterei. Er wird sich um eine engere Mitarbeit noch bemühen.  

Mittwoch, 23. Februar 2011

"Schörners Kuh" und noch etwas mehr...

Anlässlich meiner Gespräche mit Fritz möchte ich noch etwas besser zu Lesendes nachreichen. Die anderen Sachen sind belastend - für die Psyche, denn wie mir Fritz gestern sagte, kommen immer wieder die Bilder der Vergangenheit mit erschreckender Deutlichkeit zurück. Auch wenn so viele Jahrzehnte dazwischen lagen, so ist die Intensität der Ereignisse eingegraben. Er hat mir von den russischen Kommisaren erzählt, die sich lieber selbst erschossen haben, als sich den Deutschehn gefangen zu geben. Das wurde mir auch von Arno Debus erzählt, als sich in Orel eine Panzerbesatzung selbst erschossen hat, ohne den Deckel aufzumachen. Sie hörten oben auf dem Panzer sitzend die dumpfen Abschüsse. Gleichwohl werde ich nie begreifen, wie es möglich ist, bestimmte geschichtliche Ereignisse vollkommen ausuzuklammern. Es wird einfach nicht darüber geredet. Wie auf Lotusblättern perlen alle Anspielungen ab.Es wurde und wird einfach nicht zur Kenntnis genommen. Zur historischen Forschung gehören aber alle Ereignisse dieser Zeit. Fritz konte auch nie verstehen, dass Gen.Eberbach niemals auf irgendwelche Bemerkungen einging, die Fritz auf Anspielungen von v.Lauchert machte, der in seinen Augen "blutrünstig" war. Dieses Verhalten fand er auch bei einigen seiner Kameraden vor. Immer wieder berichtet er vom Fahrer v. Laucherts, der ihm in Bamberg sagte, das er einen "eigenen Friedhof habe!".
Ein Veteran sitzt zur Zeit friedlich und sympatisch im Altersheim - er war in den Augen von Fritz einer der Schlimmsten. Er hatte sich sofort freiwillig zu dem Kommando gemeldet, um den Pfarresohn in Briask zu erschiessen. Der hatte defätistische Äusserungen gemacht. Leider habe ich seit Jahren ergebnislos versucht, wenigstens seinen Namen heraus zu finden.

Sein Funker - Robert Wern -  hatte tatsächlich zu Fritz damals gesagt: " hier gibt es nichts zu fressen! Ich gehe jetzt zum Russen und schau da, ob dort es etwas zu fressen gibt! Machte sich auf und davon! Nach drei Tagen kam er wieder zurück und sagte zu Lt. Fritz: Die haben auch nichts zu fressen!"
"Ich sollte Dich erschiessen lassen!"
antwortete Fritz!
Da hat sich aber der Robert Wern auch nichts darum geschert.
Sie blieben einfach Kameraden.
 Fritz hat dann noch später den Robert Wern aus dem brennenden Panzer gezogen und sind Freunde bis heute geblieben. Fritz hat mir immer wieder bestätigt, dass die Geschichte wirklich wahr ist!
Robert Wern lebt noch und manchmal rufen Fritz und Robert sich noch an....




Dienstag, 22. Februar 2011

Stabskompanie - 1.2.3.4. Kompanie






Dann noch die II.Abteilung mit 5.6.7.8. Kompanie
und dann noch die Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Sigurd Hutschenreuther

Das Kriegstagebuch wurde uns von seinem Neffen Pier Dal Ri dem Archiv zur Verfügung gestellt. Das Tagebuch ermöglicht weitere wichtige Forschungen ab dem 22.6.41 bis Stary Bychow, Proproisk und den Pronja Brücken. Dann gehen die Schilderungen über Orel bis Weneff. Neu ist die Sicht der Dinge als Fahrer des Arztpanzers Stabskompanie Pz.Rgt.35 - Dazu ein ganz grosses Dankeschön im Namen des Regimentes!

Sonntag, 30. Januar 2011

Gespräche mit Veteranen des Pz.Regimentes 35 - "Wir haben alle Dreck am Stecken!"

Fritz wird am 16.März 90 Jahre! Seine gesamten erhaltenen Feldpostbriefe und seine Nachkriegs Korrespondenz mit General Eberbach bis zu dessen Tode hat er dem Archiv des Regimentes zur Verfügung gestellt

22.Februar 2011 - 16:oo Ich habe Fritz seine Feldpostbriefe und seine Korrespondenz mit Gen.Eberbach zurückgegeben. Wir haben uns dann sehr intensiv unterhalten. Seine Ehrlichkeit überrascht mich immer wieder. Er sieht die Dinge ohne Pathos und sehr realistisch. Der Kontakt mit seinen Ehemaligen und die Suggestion von Kameradschaft mildern die Abrechnung mit der Realität. Wir haben uns explizit über die russischen "Kommisare" unterhalten. Die wichtigste Aussage: "Wir haben alle Dreck am Stecken!" -

Unserem Ehrenvorsitzenden Armin Fischermeier zum 85.

Wir gratulieren unserem Ehrenvorsitzenden Armin Fischermeier zum 85. Geburtstag am 2. Januar. Mit 17 Jahren nach Libau eingezogen- Befehl: " Ihr wartet hier in Libau - Ihr werdet dann mit dem nächsten Schiff nach Danzig gebracht!" Es kam nur keiner mehr... Es kamen die Soldaten der Roten Armee. Es folgte Stalinogorsk und die Erlebnisse der russischen Gefangenschaft. Lange Jahre hütete er "seine" Panzerkameradschaft Nürnberg, bis zur Zusammenlegung mit Bamberg.

Mittwoch, 26. Januar 2011

"die Vögel kommen heim" von Marlies Schultz

"die Vögel kommen heim" Marlies Schultz 2010 - Öl auf Malkarton
Unsere langjährige Panzerkameradin Marlies Schultz hat uns einen bemerkenswerten Brief geschrieben mit dem oben abgebildeten Gemälde. Nicht nur excellenten Wein, sondern auch die Kunst des Malens beherrscht sie neben der Kunst des Winzers. Dazu noch ein ganz großes Herz für die "Panzermänner", die mehrheitlich aus "Panzerfrauen" bestehen. Ohne die Fürsorglichkeit und die Treue der Panzerfrauen, hätte die ganze Kameradschaft nimmermehr so lange bestehen können. Welch eine Frau! Sie schliesst ihren Brief mit den Worten: " Ich freue mich immer, von den "Panzern" zu hören! Ihre Marlies Schultz ... Viel Gesundheit und noch viele gute Jahre im Kreise ihrer Familie wünschen alle "Panzermänner -Panzerfrauen" aus allen Teilen eines friedlich vereinten Europas und aus Amerika natürlich ebenso...

Montag, 20. Dezember 2010

Adam Utzmann zum 93.

Unserem Adam zum 93. Geburtstag Alles Gute!
Alles Wichtige haben wir ihm in einer ganz persönlichen Glückwunschkarte mitgeteilt. Ganz kurz: Er ist ein wunderbarer Mensch! Mehr muss man gar nicht sagen, wir wünschen ihm noch viele gute Jahre! Deine Panzerkameradschaft!

Montag, 6. Dezember 2010

Letzter Weihnachtsbrief von Lt. Sepp Achhammer aus Mühlbach / Dietfurt


Liebe kleine Lodzia,
Ich wünsche Dir frohe und glückliche Weihnachten.
Das Christkind hat bei mir für Dich auch ein kleines Geschenk hinterlassen. 
Lass Dir die Bonbons gut schmecken und denke auch 
am Heiligen Abend an mich. Ich möchte gerne bei Dir sein, 
aber die Soldaten müssen jetzt im Kriege sein. 
Ich schliesse nun. Schlafe süss und träume viel 
vom lieben Christkindlein. 
Viele Grüsse und einen Gutenachtkuss von Deinem Sepp.
Statt vieler Worte und Wünsche an dieser Stelle der Brief vom Sepp.
Im nächsten Jahr fallen die beiden Brüder...
Geniesst Eueren Frieden und besinnt Euch der Geschichte... 

Frohe Weihnachten von allen historisch forschenden 
Mitarbeitern und Beauftragten
des ehem. Pz.Rgt.35

Dezember 2022 - Die damals noch kleine Lodzia ist leider am 8. Dezember 2022 verstorben.. Wenn ich ein Sterbebild bekomme, dann stelle ich es ein. Friedliche Weihnachten 2022 und auch ein friedliches 2023 

Sonntag, 5. Dezember 2010

Xaverl mit Fritz Schneider

Geschichtsbewusstsein braucht Förderung... Die 4. Generation nach Hans G. Müller auf Besuch bei Olt. Fritz.

Samstag, 30. Oktober 2010

Schloss in Stary Bychow - Fürst Lev Sapega

Westufer des Dnjepr
In den Uferhang ragt die Ruine. Nach den bisherigen Erkenntnissen vermuteten wir das ehemalige Fort. Die Schlossruine befindet sich hinter dem Platz auf dem sich die im Kriege zerstörte Kathedrale befand. Mir wurde auch berichtet, dass bei Grabungsarbeiten in Stary Bychow, vor etlichen Jahren zahlreiche Gräber von deutschen Soldaten gefunden worden seien. Aus welcher Epoche konnte mir niemand sagen. Den Toten waren mit ihren Mänteln die Gesichter bedeckt worden und sie hatten blaue Glasflaschen mit Zetteln über ihre Identität bei sich gehabt. Ein größerer Zinksarg war auch dabei. Alles wurde jedoch vernichtet. Übrigens: Der Sohn des letzten Sachsenkönigs, Prinz Ernst Heinrich von Sachsen, hatte eine Schwadron im I. WK in Stary Bychow. Beschrieben in seinem wunderbaren Buch: " Mein Leben" - Vom Königsschloss zum Bauernhof -

Freitag, 29. Oktober 2010

Panzertreffen 26.November

Achtung!
Fester Termin für nächstes Panzertreffen am 26. November...
Bitte Teilnahme anmelden, um alle Vorbereitungen zu ermöglichen.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Besuch bei Karl Schneider Hellmitzheim...

Heute haben Xaverl und ich Karl besucht. Er hat sich sehr gefreut und grüßt alle Kameraden. Besonders Fritz Schneider und Heinz Goller. Er hat mir sein Buch "Hellmitzheimer Geschichte und Geschichten! mit Widmung geschenkt. Das ist eine grosse Ehre und Xaverl wird noch in vielen Jahren dieses Buch für seine Arbeiten lesen und Interesse daran finden.

Nachts fallen ihm immer wieder Sachen und Geschichten ein, welche er dann bei unseren Besuchen nicht immer parat hat. Schade dass wir nicht öfter vor Ort sein können und seine Geschichten aufzeichnen.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Das "Schweinderl"

Den herrlichsten Spruch des Tages ließ unsere Doris Wehner los, die Witwe von Hans Wehner, als sie mich beim Ansehen der Bilder fragte was wohl dieses Schweinchen am Panzer bedeuten möge!

Wir haben herrlich gelacht - auch das muss sein -

Panzertreffen am 20 Oktober in Trailsdorf

mit Original Speisekarte!

Freitag, 15. Oktober 2010

Wanda und Sepp - Eine deutsch-polnische Geschichte

lasst mich eine kurze Geschichte erzählen...
Wir arbeiten an einem brisanten Thema, das noch lange nicht abgeschlossen ist.
Immer wieder werden in den Zeitungen Berichte, Kommentare, Debatten von wichtigen Persönlichkeiten angeregt, welche uns eigentlich nur irritieren können.
Quo Vadis? fragt mich einer unserer Beauftragten...
Wir alle sind menschliche Wesen, die eigentlich nur in Frieden leben und arbeiten wollen...
Die Wirklichkeit sah und sieht anders aus.
Wir finden tausend Gründe uns zu massakrieren, aber es gibt nur wenige Ereignisse, welche uns als Menschen zueinander finden lassen.
Ich sende euch ein Bild von einer hübschen jungen Frau und einem deutschen Soldaten.
"Wanda und Sepp"
Eigentlich völlig normal...
Der deutsche Soldat ist zu Ende des Krieges gefallen ...
Die junge Frau hat viel getrauert, dann geheiratet und im Alter erzählte sie wieder von ihrer grossen Liebe Sepp..
Das Besondere daran ist, dass Wanda Polin ist...
Die Verwandtschaft war nicht sehr erbaut, über Wandas Erklärungen.
Aber das Alter hat Wanda gesprächig gemacht und die beginnende Demenz ließ die Schranken fallen...
Wanda lebt noch, aber ihre Persönlichkeit entflieht ins Dunkel der Zeit...
Wandas Vater hatte einmal gesagt, dass er den Deutschen, den Sepp versteckt hätte, wenn er gewusst hätte, dass ihr geliebter Sepp fallen würde...
Wandas Eltern und die Eltern vom Sepp hatten sich auch während des Krieges einmal in Wien getroffen, um über die Zukunft ihrer Kinder zu sprechen!

Wanda und Olt."Sepp" Achammer aus Mühlbach b. Dietfurt

Was zählt also im Leben? - Es zählt nur die Liebe!
Nur sie durchbricht alle Schranken, setzt sich über alle Grenzen hinweg...
Der Liebe ist egal, welche Spreche du sprichst- welche Uniform du anhast...
Sie gibt uns die Richtung vor in die wir arbeiten müssen...
Quo Vadis?
Zu Gerechtigkeit - Zu Verständnis - zu Respekt!

Nachtrag: Josef Achhammer - Geburtsdatum:    10.02.1922
Geburtsort:    Mühlbach bei Dietfurt
Todes-/Vermisstendatum:    02.08.1944
Todes-/Vermisstenort:    bei Malkinia 


Eine weitere kleine Geschichte, weil grad der Tag der grossen Trauer in allen Ländern Europas ist, der höchste Feiertag im Jahr der Kelten und mir Anna den einzigen erhaltenen Brief von Sepp gegeben hat.
Wanda hatte ein kleine Schwester mit Namen Leokadia Koseform "Lodzia". Ihr hat der Sepp einen ganz rührigen Weihnachtsbrief geschrieben - den letzten- ... Ich werde ihn euch noch zeigen...
Die Tochter der kleinen Schwester hat ihn aufgehoben!
Alle anderen Briefe wurden aus Angst vernichtet, denn es war sehr gefährlich, einen Deutschen Soldaten zu lieben, oder geliebt zu haben.
Das kleine Mädchen hat den Brief versteckt und Anna die Tochter der Lodzia hat ihn mir vor einigen Tagen gegeben.
Heute habe ich nun versucht in Dietfurt einen Achhammer zu finden - nur in einem angrenzenden Ort fand ich einen Achhammer. Er war sehr hilfsbereit und er fuhr extra nach Mühlbach, denn er wusste von keinen Achhammern aus Mühlbach 13a. Auch besitzt er eine  Ahnentafel der Achhammer bis ins 16. Jahrhundert. Er hat heute auf dem Kriegerdenkmal in Mühlbach nachgesehen und mich dann angerufen:
Am 8.2.44 ist der Bruder Herrmann Achhammer gefallen, am 2.8.44 der "Sepp" ...
Die Linie ist dann nach Vater und Mutter ausgestorben...

Sehr traurig, wie fast alle unsere Arbeit, aber auch eine kleine Hoffnung, dass nach all den Jahren der Sepp und die Achhammers in Erinnerung gerufen werden ...
Der wunderbare Beweis, dass auch nach endlosen Jahren die Erinnerung wach sein kann und über Grenzen und Länder ein Band der Liebe webt... Ein Engel der Verbundenheit schwebt...

Der Vater hieß Johann Achhammer, die Mutter wurde ausgepflegt am Hof, der nicht mehr existiert...


Einen lieben Gruss nach Ribnik, nach Mühlbach und nach Nürnberg...

Freitag, 8. Oktober 2010

Zu einem der letzten "Bamberger Reiter" Oberst a. D. Peter Sauerbruch †

Im Gedenken an diesen Offizier und bemerkenswerten Mann:

Sehr geehrter Herr Zeis

Wie Sie wahrscheinlich wissen, wohnt Ihr General von Rosen im gleichen Seniorenheim wie ich.
Gestern Abend kam er noch zu mir und brachte Ihre Geschenke, die mich tief berührt haben.

Ich bin 1932 in das 17. bayerische Kavallerie Regiment als Fahnenjunker eingetreten, das vom
königlich bayerischen Regiment übergewechselt, nun eines der 18 Kavallerie Regimenter der Weimarer Republik wurde. Sie wissen ja, wie schmachvoll die Alliierten als Sieger an unserem Bismarck Reich gehaust haben und jeden Weg einer neuen modernen Technik entsprechenden neuem Heer mit Luftwaffe, Panzern und schwerer Artillerie usw. vertraglich verboten hatten.
Dass ich mich ausgerechnet entschlossen hatte Kavallerist zu werden, hing mit meiner grossen Liebe zum Reitsport zusammen, den ich mit 6 Jahren zu lernen begonnen hatte und schweren Herzens im 80.Lebensjahre nach mehreren Unfällen aufhören musste.

( Ich bin 96)
Ich habe 1934 nach Beendigung der Kavallerieschule bis 1939 als Offizier im Kavallerieregiment 17 zuletzt als Regiments Adjudant weitergedient ( eine herrliche Zeit) und bin mit der Aufklärungsabteilung
Abteilung 27 (mot) in den Polen- und Frankreich Krieg mit der in Nürnberg aufgestellten 27 ID gezogen.
Nach Ende des Frankreichfeldzuges wurde die AA27 ( Aufklärungsabteilung) aufgelöst und voll motorisiert. Ich wurde auf den 3. Kurs zur Generalstabs Ausbildung nach Berlin kommandiert.
Dann wurde ich Ordonnanzoffizier bei Generaloberst Halder und ging nach diesem Probejahr als Ib zur 14.Panzer Division.
Es folgten weitere Front und Generalstabs Einsätze mit denen ich Sie nicht langweilen will.

Aber dabei immer wieder auch mit dem Panzer Regiment 35

Die Bilder sind ja von Einsätzen im Kurland, wo es auch wieder 35er Panzer waren, als ich unter 4. Panzerdivision Saucken und dem Betzel, Ia dieser Division war.

An den guten Christern erinnere ich mich, wir waren gute Freunde geworden.
Er war eigentlich der beste Panzermann unter den vielen, die ich kennenlernte, dazu ein Original mit viel Humor.
Die Tätigkeiten die ich in der 2. Panzerarmee als Ic und in der 1.Armee als Ia hatte, haben mir nie so ganz geschmeckt. Das ist aber ein anderes Thema und hatte auch sehr mit Hitlers Führung zu tun. Ebenso wie 3 Wochen in der Albrecht Strasse und anderen Gestapo Gefängnissen. Daher meine Freundschaft mit dem einmaligen Graf Stauffenberg die meine ganze Lebenszeit mich nicht verlassen hat.
Ich habe Ihnen ein wenig aus meinem Leben als Soldat erzählt. Sie sollten wissen, das Gedenken der 35er ist für mich ein wertvolles Geschenk.

Bitte sagen Sie es den Kameraden, ich werde sie nie vergessen!


( Zwei Tage später verschlechterte sich der Zustand von Oberst Sauerbruch und er musste nach München )



Donnerstag, 7. Oktober 2010

Text zu dem Bild mit Kommandant Rudi (Dr.) Hautmann...

Hallo Herr Zeis,
zunächst zu dem angesprochenen Panzer III. Ich habe wieder etwas dazu gelernt. es handelt sich um einen industriell kampfwertgesteigerten Panzer III Ausf. F oder frühere Version. Dabei hat man neben dem Wechsel der KWK von 3,7 cm auf 5 cm u.a. auch eine 30 mm Zusatzpanzerung angebracht. Diese hatte ich (trotz einer "Unmenge" mir vorliegender Panzer III Aufnahmen so noch nie bewußt wahrgenommen.

( Anmerkung: Danke im Namen aller historisch Arbeitenden! Das Bild wurde 1941 in, oder um Stary Bychow aufgenommen. Fw. Schlechter starb auf der Goya. Der Überlebende Fahrer Voltz sagte zu unserem Fritz Schneider, dass ihm auf der Brücke von St. Bychow nur die Kettenersatzglieder , welche noch vorne angebracht waren, das Leben retteten. Sie hatten über sechzig Pak-Treffer auf der Frontpanzerung)

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Theresia Utzmann zum Geburtstag...

Unserer lieben Theresia Utzmann am 5.Oktober alles Gute zum Geburtstag. Im Namen aller Veteranen aus nah und fern wünschen wir ihr noch viele gute Jahre an der Seite ihres Mannes und ihrer Familie. Wir freuen uns bereits, sie wieder in unserem Panzerkreis begrüßen zu dürfen. Natürlich wieder bei unserem Gasthof Schwarzmann in Trailsdorf. Ihre Freunde und Kameraden der Panzerkameradschaft Nürnberg und Bamberg.

Freitag, 1. Oktober 2010

Heinz Goller 90. Geburtstag



Einer unserer letzten Panzerkommandanten, noch dazu aus der "Cossel" 1. Kompanie, damals Besatzung Lt. Rudi Hautmann konnte diese Woche seinen 90. Geburtstag feiern. Wir hoffen, dass er noch lange sich jeden Tages erfreuen kann und grüßen ihn im Namen aller Kameraden und wünschen ihm das Allerbeste! Bis vor einigen Monaten konnte er noch immer an unseren Panzertreffen teilnehmen.

Donnerstag, 30. September 2010

HptFw. Boumanns

Zu verdanken haben wir die Möglichkeit der Rehabilitation von HptFw. Boumanns, Martin Haase, der sich um seinen Opa Friedrich Haase kümmert und uns mit Bildern versorgte. Bei der Suche nach Friedrich Haase erfuhren wir durch den I-Staffel Führer Karl Schneider vom schlimmen und ungerechten Schicksal des HptFW. Boumanns. So wird auf wunderbare Weise deutlich, wie Arbeit mit Historie und aufarbeiten von Geschehnissen noch nach Jahrzehnten etwas Gutes bewirken kann.

späte Rehabilitation von HptFw. Boumanns

Spiess Boumanns mit "seiner" 3.Kp. Olt.Petrelli - Lt. Karl Gsell, OSm Rockstroh, usw...

Rehabilitation
Hauptfeldwebel Boumanns wird rehabilitiert und wird wieder mit allen Ehrenbezeichnungen in seinen Dienstgrad erhoben.
Im Namen aller Beauftragten für die Tradition des Regimentes und im Namen aller hohen und höchsten Offiziere, bekunden wir unser Mitgefühl für die erlittenen Demütigungen und das Unrecht das ihm in vollkommen ungerechtfertigter Weise angetan wurde. Hauptfeldwebel Boumanns hat sich nach eigenen Aussagen vor jedem Stein auf der Strasse geschämt. Das möchten wir wieder gut machen, soweit dies überhaupt möglich ist. HptFw. Boumanns war ein ausserordentlich tapferer und fähiger Soldat, der im geglaubten Pflichtgefühl einen Sack Zucker aus einem brennenden Verpflegungslager bei Radzimin-Wolonim brachte und für seine Männer in die Feldküche schaffte. Nach einer Meldung wegen Plünderung durch die Feldgendarmerie wurde er degradiert. Alles intervenieren seiner Männer und Freunde, die sogar den Feldgendarmen persönlich von früher kannten, nützte nichts. Er überlebte den Krieg als OGfr. und wanderte verbittert nach Kanada aus. Dies kann nur ein symbolischer Akt sein, aber es ist die einzige Möglichkeit, HptFw. Boumanns wieder etwas zurückzugeben, das ihm angetan wurde. Es zeigt die Unmenschlichkeit des Apparates und die Ohnmacht der Beteiligten.


HptFw. Boumanns wird ( 1944 ) vom damaligen OTL. und späteren General Eberbach ausgezeichnet!
Als "Spiess" in der 3. Kp. als Nachfolger von Spiess Woitke, der bei der Suche nach Hptm.Gerd Georgi Juli 43 gefallen ist.

In Russland
Was unternahm sein Kompaniechef? Was unternahm sein Abteilungskommandeur? Was unternahm sein ehem. Kommandeur?

Als "Spiess" in Russland - Er wollte trotz dem neuen Amt noch Pz.Kommandant bleiben!

Dienstag, 21. September 2010

Gut Kronenhof...


Wir werden durch junge polnische Historiker sehr unterstützt, deshalb weitere Unterlagen.

Gut Kronenhof war der letzte Standort für Karl Schneider. Hier rollte Karl Schneider zusammen mit Oberst Christern ein Benzinfass auf einen LKW, bevor die Goya auslief. Für die Unterlagen übergebe ich die Bilder von Karl Schneider. Auf dem Steubenfriedhof in Danzig liegen auch noch Gefallene des Regimentes. Es handelte sich um Versprengte, die sich Karl Schneider anschlossen aus Angst, ohne Marschbefehl ( wie so oft passiert)  sonst gehängt zu werden.

Hans Wehner ( Pz.IV) unterstrich auf seiner Karte:
Schiewenhorst, Pasewark, Steegen, Bodenwinkel, Kahlberg usw. Kann man auf der s/w Karte von ihm sehen.

Durch den Tausch der Namen Abteilungen alles sehr kompliziert, aber mit den Pz.nachrichten und mit der Zeit geht das ganz gut. Viel Erfolg beim forschen und studieren!

(Der letzte deutsche Besitzer war Richard Kohnke, der 1945 dieses einmalige Land an der Weichsel für immer verlassen musste. Er überlieferte, dass direkt vor dem Gutshaus 22 Kriegsopfer verscharrt wurden und in dem dem unmittelbar benachbarten Wäldchen rund 100 Tote liegen.) Bericht über Gut Kronenhof

Montag, 20. September 2010

Wunder geschehen immer wieder...

Hello Hans, Jan-Hendrik and everybody!
today I went to the seaside to check which house was used by I.35 as Gefechtsstand in 1945 in Sopot-I found this house!!!
It's still a hotel-Hans: Your wife check it inside when she was considering next hotel for future visit :) She could choosed better one! Ohhh men sometimes world is so small....
Hans: thanks You very much fo photos-really pleasure to watch them!
'Militaria' albums about 4Pz.Div. are being traced. soon will send some scanns with my questions.
MfG Andrzej

Haus Kapitän Benno v. Gebhardt - Gefechtsstand - Hotel Wanda

Donnerstag, 16. September 2010

Hallo Forscher - tolle Danzig Karte damals und heute...

Verlagsanschrift






Ausschnitte Brösen
Ankunft von Libau in Neufahrwasser
Genaue Daten sind verfügbar.




nicht Banwitz - Olt Bonfigt ist richtig!










Bekanntmachung - Dauerleihgaben in Ingolstadt - Adam Utzmann in Ingolstadt

Es gäbe viel zu debattieren über die Dauerleihgaben in Ingolstadt und einen würdigeren Platz in Bamberg. Es gab auch viele Initiativen bezüglich der Verfahrensweise und Abfolge der Aktivitäten.
Das liegt jedoch in der Verantwortung der Akteure. Wenn jedoch einer unserer Ältesteten und vielleicht der älteste Regimentsangehörige  überhaupt nach Ingolstadt fährt und dies wie geschildert erlebt, so ist dies eine grobe Verletzung unserer Arbeit für Tradition und den Erhalt aller historischen Unterlagen. Viele der noch lebenden Veteranen sind tief enttäuscht und wurden niemals befragt, was sie zu Ingolstadt zu sagen hätten.
Hans-Jürgen Zeis



Hallo an alle!
Hier eine kurze Notiz für das "Ruhmesblatt" des Traditionsverbandes:
Adam Utzmann ist nach Ingolstadt gefahren, um sich die Sachen vom PZR35 anzusehen.
An der Kasse: "Panzerregiment 35? Nie gehört! Gehen Sie mal ins Gebäude auf die andere Donauseite." - Dort an der Kasse: "Hä? Nie was von gehört. Gehen Sie mal hoch und fragen Sie die Aufsicht." - Gesagt, getan. Aufsicht: "Nene, von einem Panzerregiment 35 haben wir nichts." - Kollegen gefragt "Nö, sowas gibt es bei uns nicht".
Also hat Adam den Museumsleiter persönlich kommen lassen. Hier dessen wortwörtliche Aussage: "Die Sammlung vom PZR35 war nur ganz kurz ausgestellt. Das Zeug ist längst im Depot verräumt. Es ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und wird auch künftig nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein."
In Anbetracht der verschenkten Möglichkeiten und der ausgeschlagenen Hände aus Richtung Bamberg meinerseits hierzu kein weiterer Kommentar!!
... außer vielleicht:
Dass Fritz Schneider letzten Herbst bei einem der stärker besuchten Treffen - unisono mit allen Anwesenden - als Tagespunkt festgehalten hat: Standort soll wieder Bamberg werden.
... und außer vielleicht:
Dass seltsamerweise 37 (!) von 35 (!) Antworten der Befragten für Ingolstadt gestimmt haben. Seltsam? Naja, vielleicht habe ich ja genau in der betreffenden Mathestunde gefehlt.
... und nochmal außer vielleicht:
Dass noch seltsamerweise ausgerechnet Adam Utzmann - einer der ältesten, dienstältesten und zugleich fittesten Veteranen sowie einer der treuesten Besucher der Panzertreffen wohlgemerkt - bei der Befragung übergangen wurde! Seine Antwort kenne ich übrigens.
Gruß, Peter

Donnerstag, 9. September 2010

Post aus Polen


Hello,
I am very interested in historical information related to battles of Panzerregiment 35
in the area of Krzepice in Poland ( 1.09.1939).
Polish historical materials give information that ihis village was defended by infantry
till 6.30 am.
German OKW information tell that there was a cavalry division and the defence lasted
from 7.00 to 7.30 am.
My grandfather was a cavalry soldier from Cavalry Squadron 7 Infantry Division.
Probably, he fought there, but I can't fully prove this.
I am really interested in photos from that area.
I would also like to ask where the photo from Your site comes from. (Dead uhlan)

I am looking foward for Your response.

Greetings, Miroslav Pajdak

Korrespondenz aus Polen...

Hello Hans,
I hope you had a nice way back home and that Trolly was tasted :) It was a great time for me and Michał to meet You both and listen so many interesting stories (based on facts!!!) I think it would be a valuable contribution to history of my homeland: Pomerania (Vorpommern).
Only think which was limited was time... I hope to have some more converstions with You in future-so far making a question list for Mr. Schneider. I re-read history of 35 PzRgt from reloading in Danzig/Gotenhafen till last  days.
5vol. album from 'Wydawnictwo Militaria' will not be  problem to combine all 5 volumes-only matter of time.
I read in prologue that in Poland are 2700(!!!) photos from 35PzRgt in 5 albums-stored in museum in Warsaw (it's written in the book inside).
It seems that here (Poland) we have the biggest collection of photos.
Perhaps we can go to Warsaw in future and have a look at the collection? I'm going to do this anyway by any co-operation is welcome :) In russian archives are some photos from tanks of 35Pzrgt with captured equipment: Su100 and such rarites like PzIII
I've seen Trolly-very interesting construction-very good fro Polish roads.
Here in Poland: 'alle Autobahnen sind Panzersperren' ;)
Tautorus photo-wow! it looks like it was made yesterday! Those scratches suggest it's made from negative. Very,very interesting photo! Thanks for sharing!!! I already send it to Michał.

IR-Gerat - my nightmare-it looks I'm the only one in Poland who have a knowledge about it's use in Pomerania. I have a rumours about its use n. Gotenhafen by 7Pzdiv. MfG Andrzej

Dienstag, 7. September 2010

Wieder zurück...

Der Golm in Swinemünde Auch Zivilisten liegen hier...

Soldatenschicksal...

Am Golm in Swinemünde


Hallo zusammen, nach über 750km mit dem Rad von Berlin Bernau die Ostsee entlang Swinemünde, dem Golm, nach Hela, Gdingen, Zoppot, Brösig, Neufahrwasser, und Danzig, sind wir wieder wohlbehalten angekommen. Ich habe 15 kg abgenommen und 15,5 kg wieder zugenommen. Nur Heilbutt gegessen, oder Fisch in allen Variationen. Man sieht viel auf einer solchen Reise. Immer waren unsere Gedanken bei den Gefallenen und Vermissten der 4.PD, des Pz.Rgt 35 und bei der Goya. Mit zwei polnischen Historikern, Berufene wie wir hatte ich sehr interessante Gespräche. der Wissenstand dieser Leute ist beeindruckend. Was alles über die 4.PD existiert und von uns noch nicht geshen wurde, ebenfalls. Wir haben noch viele Möglichkeiten! Andrzej und Michael werden uns informieren und uns unterstützen. Im Laufe unserer weiteren Arbeit werden sich sicher weitere Ansatzpunkte ergeben. Mit den Veteranen Karl Schneider, Fritz Schneider, Otto Eidloth und Armin Fischermeier stand ich oft in Kontakt und ließ sie an meinen Unternehmungen teilhaben, so gut es ging.
Dekmal in Berlin für Deserteure