Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Donnerstag, 30. September 2010

HptFw. Boumanns

Zu verdanken haben wir die Möglichkeit der Rehabilitation von HptFw. Boumanns, Martin Haase, der sich um seinen Opa Friedrich Haase kümmert und uns mit Bildern versorgte. Bei der Suche nach Friedrich Haase erfuhren wir durch den I-Staffel Führer Karl Schneider vom schlimmen und ungerechten Schicksal des HptFW. Boumanns. So wird auf wunderbare Weise deutlich, wie Arbeit mit Historie und aufarbeiten von Geschehnissen noch nach Jahrzehnten etwas Gutes bewirken kann.

späte Rehabilitation von HptFw. Boumanns

Spiess Boumanns mit "seiner" 3.Kp. Olt.Petrelli - Lt. Karl Gsell, OSm Rockstroh, usw...

Rehabilitation
Hauptfeldwebel Boumanns wird rehabilitiert und wird wieder mit allen Ehrenbezeichnungen in seinen Dienstgrad erhoben.
Im Namen aller Beauftragten für die Tradition des Regimentes und im Namen aller hohen und höchsten Offiziere, bekunden wir unser Mitgefühl für die erlittenen Demütigungen und das Unrecht das ihm in vollkommen ungerechtfertigter Weise angetan wurde. Hauptfeldwebel Boumanns hat sich nach eigenen Aussagen vor jedem Stein auf der Strasse geschämt. Das möchten wir wieder gut machen, soweit dies überhaupt möglich ist. HptFw. Boumanns war ein ausserordentlich tapferer und fähiger Soldat, der im geglaubten Pflichtgefühl einen Sack Zucker aus einem brennenden Verpflegungslager bei Radzimin-Wolonim brachte und für seine Männer in die Feldküche schaffte. Nach einer Meldung wegen Plünderung durch die Feldgendarmerie wurde er degradiert. Alles intervenieren seiner Männer und Freunde, die sogar den Feldgendarmen persönlich von früher kannten, nützte nichts. Er überlebte den Krieg als OGfr. und wanderte verbittert nach Kanada aus. Dies kann nur ein symbolischer Akt sein, aber es ist die einzige Möglichkeit, HptFw. Boumanns wieder etwas zurückzugeben, das ihm angetan wurde. Es zeigt die Unmenschlichkeit des Apparates und die Ohnmacht der Beteiligten.


HptFw. Boumanns wird ( 1944 ) vom damaligen OTL. und späteren General Eberbach ausgezeichnet!
Als "Spiess" in der 3. Kp. als Nachfolger von Spiess Woitke, der bei der Suche nach Hptm.Gerd Georgi Juli 43 gefallen ist.

In Russland
Was unternahm sein Kompaniechef? Was unternahm sein Abteilungskommandeur? Was unternahm sein ehem. Kommandeur?

Als "Spiess" in Russland - Er wollte trotz dem neuen Amt noch Pz.Kommandant bleiben!

Dienstag, 21. September 2010

Gut Kronenhof...


Wir werden durch junge polnische Historiker sehr unterstützt, deshalb weitere Unterlagen.

Gut Kronenhof war der letzte Standort für Karl Schneider. Hier rollte Karl Schneider zusammen mit Oberst Christern ein Benzinfass auf einen LKW, bevor die Goya auslief. Für die Unterlagen übergebe ich die Bilder von Karl Schneider. Auf dem Steubenfriedhof in Danzig liegen auch noch Gefallene des Regimentes. Es handelte sich um Versprengte, die sich Karl Schneider anschlossen aus Angst, ohne Marschbefehl ( wie so oft passiert)  sonst gehängt zu werden.

Hans Wehner ( Pz.IV) unterstrich auf seiner Karte:
Schiewenhorst, Pasewark, Steegen, Bodenwinkel, Kahlberg usw. Kann man auf der s/w Karte von ihm sehen.

Durch den Tausch der Namen Abteilungen alles sehr kompliziert, aber mit den Pz.nachrichten und mit der Zeit geht das ganz gut. Viel Erfolg beim forschen und studieren!

(Der letzte deutsche Besitzer war Richard Kohnke, der 1945 dieses einmalige Land an der Weichsel für immer verlassen musste. Er überlieferte, dass direkt vor dem Gutshaus 22 Kriegsopfer verscharrt wurden und in dem dem unmittelbar benachbarten Wäldchen rund 100 Tote liegen.) Bericht über Gut Kronenhof

Montag, 20. September 2010

Wunder geschehen immer wieder...

Hello Hans, Jan-Hendrik and everybody!
today I went to the seaside to check which house was used by I.35 as Gefechtsstand in 1945 in Sopot-I found this house!!!
It's still a hotel-Hans: Your wife check it inside when she was considering next hotel for future visit :) She could choosed better one! Ohhh men sometimes world is so small....
Hans: thanks You very much fo photos-really pleasure to watch them!
'Militaria' albums about 4Pz.Div. are being traced. soon will send some scanns with my questions.
MfG Andrzej

Haus Kapitän Benno v. Gebhardt - Gefechtsstand - Hotel Wanda

Donnerstag, 16. September 2010

Hallo Forscher - tolle Danzig Karte damals und heute...

Verlagsanschrift






Ausschnitte Brösen
Ankunft von Libau in Neufahrwasser
Genaue Daten sind verfügbar.




nicht Banwitz - Olt Bonfigt ist richtig!










Bekanntmachung - Dauerleihgaben in Ingolstadt - Adam Utzmann in Ingolstadt

Es gäbe viel zu debattieren über die Dauerleihgaben in Ingolstadt und einen würdigeren Platz in Bamberg. Es gab auch viele Initiativen bezüglich der Verfahrensweise und Abfolge der Aktivitäten.
Das liegt jedoch in der Verantwortung der Akteure. Wenn jedoch einer unserer Ältesteten und vielleicht der älteste Regimentsangehörige  überhaupt nach Ingolstadt fährt und dies wie geschildert erlebt, so ist dies eine grobe Verletzung unserer Arbeit für Tradition und den Erhalt aller historischen Unterlagen. Viele der noch lebenden Veteranen sind tief enttäuscht und wurden niemals befragt, was sie zu Ingolstadt zu sagen hätten.
Hans-Jürgen Zeis



Hallo an alle!
Hier eine kurze Notiz für das "Ruhmesblatt" des Traditionsverbandes:
Adam Utzmann ist nach Ingolstadt gefahren, um sich die Sachen vom PZR35 anzusehen.
An der Kasse: "Panzerregiment 35? Nie gehört! Gehen Sie mal ins Gebäude auf die andere Donauseite." - Dort an der Kasse: "Hä? Nie was von gehört. Gehen Sie mal hoch und fragen Sie die Aufsicht." - Gesagt, getan. Aufsicht: "Nene, von einem Panzerregiment 35 haben wir nichts." - Kollegen gefragt "Nö, sowas gibt es bei uns nicht".
Also hat Adam den Museumsleiter persönlich kommen lassen. Hier dessen wortwörtliche Aussage: "Die Sammlung vom PZR35 war nur ganz kurz ausgestellt. Das Zeug ist längst im Depot verräumt. Es ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und wird auch künftig nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein."
In Anbetracht der verschenkten Möglichkeiten und der ausgeschlagenen Hände aus Richtung Bamberg meinerseits hierzu kein weiterer Kommentar!!
... außer vielleicht:
Dass Fritz Schneider letzten Herbst bei einem der stärker besuchten Treffen - unisono mit allen Anwesenden - als Tagespunkt festgehalten hat: Standort soll wieder Bamberg werden.
... und außer vielleicht:
Dass seltsamerweise 37 (!) von 35 (!) Antworten der Befragten für Ingolstadt gestimmt haben. Seltsam? Naja, vielleicht habe ich ja genau in der betreffenden Mathestunde gefehlt.
... und nochmal außer vielleicht:
Dass noch seltsamerweise ausgerechnet Adam Utzmann - einer der ältesten, dienstältesten und zugleich fittesten Veteranen sowie einer der treuesten Besucher der Panzertreffen wohlgemerkt - bei der Befragung übergangen wurde! Seine Antwort kenne ich übrigens.
Gruß, Peter

Donnerstag, 9. September 2010

Post aus Polen


Hello,
I am very interested in historical information related to battles of Panzerregiment 35
in the area of Krzepice in Poland ( 1.09.1939).
Polish historical materials give information that ihis village was defended by infantry
till 6.30 am.
German OKW information tell that there was a cavalry division and the defence lasted
from 7.00 to 7.30 am.
My grandfather was a cavalry soldier from Cavalry Squadron 7 Infantry Division.
Probably, he fought there, but I can't fully prove this.
I am really interested in photos from that area.
I would also like to ask where the photo from Your site comes from. (Dead uhlan)

I am looking foward for Your response.

Greetings, Miroslav Pajdak

Korrespondenz aus Polen...

Hello Hans,
I hope you had a nice way back home and that Trolly was tasted :) It was a great time for me and Michał to meet You both and listen so many interesting stories (based on facts!!!) I think it would be a valuable contribution to history of my homeland: Pomerania (Vorpommern).
Only think which was limited was time... I hope to have some more converstions with You in future-so far making a question list for Mr. Schneider. I re-read history of 35 PzRgt from reloading in Danzig/Gotenhafen till last  days.
5vol. album from 'Wydawnictwo Militaria' will not be  problem to combine all 5 volumes-only matter of time.
I read in prologue that in Poland are 2700(!!!) photos from 35PzRgt in 5 albums-stored in museum in Warsaw (it's written in the book inside).
It seems that here (Poland) we have the biggest collection of photos.
Perhaps we can go to Warsaw in future and have a look at the collection? I'm going to do this anyway by any co-operation is welcome :) In russian archives are some photos from tanks of 35Pzrgt with captured equipment: Su100 and such rarites like PzIII
I've seen Trolly-very interesting construction-very good fro Polish roads.
Here in Poland: 'alle Autobahnen sind Panzersperren' ;)
Tautorus photo-wow! it looks like it was made yesterday! Those scratches suggest it's made from negative. Very,very interesting photo! Thanks for sharing!!! I already send it to Michał.

IR-Gerat - my nightmare-it looks I'm the only one in Poland who have a knowledge about it's use in Pomerania. I have a rumours about its use n. Gotenhafen by 7Pzdiv. MfG Andrzej

Dienstag, 7. September 2010

Wieder zurück...

Der Golm in Swinemünde Auch Zivilisten liegen hier...

Soldatenschicksal...

Am Golm in Swinemünde


Hallo zusammen, nach über 750km mit dem Rad von Berlin Bernau die Ostsee entlang Swinemünde, dem Golm, nach Hela, Gdingen, Zoppot, Brösig, Neufahrwasser, und Danzig, sind wir wieder wohlbehalten angekommen. Ich habe 15 kg abgenommen und 15,5 kg wieder zugenommen. Nur Heilbutt gegessen, oder Fisch in allen Variationen. Man sieht viel auf einer solchen Reise. Immer waren unsere Gedanken bei den Gefallenen und Vermissten der 4.PD, des Pz.Rgt 35 und bei der Goya. Mit zwei polnischen Historikern, Berufene wie wir hatte ich sehr interessante Gespräche. der Wissenstand dieser Leute ist beeindruckend. Was alles über die 4.PD existiert und von uns noch nicht geshen wurde, ebenfalls. Wir haben noch viele Möglichkeiten! Andrzej und Michael werden uns informieren und uns unterstützen. Im Laufe unserer weiteren Arbeit werden sich sicher weitere Ansatzpunkte ergeben. Mit den Veteranen Karl Schneider, Fritz Schneider, Otto Eidloth und Armin Fischermeier stand ich oft in Kontakt und ließ sie an meinen Unternehmungen teilhaben, so gut es ging.
Dekmal in Berlin für Deserteure











































Montag, 9. August 2010

fleissige Mitarbeiter...

Vermisstenlisten - Hallo, ich habe heute Fritz die Namen alle vorgelesen, aber er konnte sich an keinen erinnern. Die zwei Gefallenen in Maladusha ( Molotusch) haben mich ganz besonders berührt, da ja auch "unser" Hans Müller gefallen ist und ich letztes Jahr dort war. Die Nürnberger Soldaten sieht man sich öfter an und es tut einem immer im Herzen weh, wenn man die Jahrgänge sieht. Dank Oliver und auch unserem Jürgen Wilhelm ist die Erklärung sofort nachgeliefet worden. Wenn wir da einmal weiterkommen würden, dann wäre das eine große Sache, denn viele Veteranen beklagen immer, dass niemals auch nur annähernd komplette Gefallenen- und Vermisstenlisten des Regimentes erstellt wurden. Dafür wäre auf der Webseite noch genügend Platz.

Die Brücke über die Regnitz in Forchheim
Einsames Panzertreffen zu zweit an gleicher Stelle
Heute ( Sonntag 8.8.) waren meine Frau und ich auf Trainingsfahrt, denn Berlin - Danzig rückt näher und es stehen 120 km Etappen an. So haben wir zwei in Trailsdorf ein Panzertreffen "for2" gemacht. Das sind ziemlich genau 100 km hin und her. Die Wege sind weich durch den schweren Regen, aber das Essen in Trailsdorf war eine Wucht! Ein Schnitzel vom Feinsten, Kartoffelsalat zum Weinen und grüner Salat mit Rukola... Danach noch ein Käffchen mit Fränkischen Küchlein! Wir mussten ja irgendwie die Pause füllen, denn es ging ein Gewitter nieder und es regnete wieder wie in den Tropen. Mutter Schwarzmann ist wie immer rührend um uns besorgt. Nur gut dass Dr. Hautmanns Soldaten nicht wissen wie in Trailsdorf geschlachtet und gekocht wird! Sie würden den ganzen Gasthof Schwarzmann in die grünen Container verladen und mit nach Prizren nehmen. Alles, alles wurde vom Schlachttag weg aufgegessen! Kirchweih war überdies und nichts war mehr da! Alles auf den Hüften und in den Bäuchen. Die Statistik über uns Deutsche hat es wieder an den Tag gebracht, wohin die Köstlichkeiten gewandert sind.
Jürgen Egon rührt in seinen 18.664 Seiten rum und wird sich festbeissen, so wie ich ihn kenne.
Wir werden einen excellenten Fachmann für die KTB´s bekommen!
Einen schönen Gruss nach Überall und Prizren!


Donnerstag, 5. August 2010

Panzertreffen am 4. August 2010

3 Generationen Georgi aus Chemnitz - Edi Achatz, der einzige der "Brückenmannschaft. Er saß im Spitzenpanzer von Lt. "King" König, war also der erste Soldat hinter der russischen Stalinlinie der 5 Pz. von Olt.v. Cossel am 4. Juli 1941 in Stary Bychow. Jetzt mit der weitesten Anreise und hinter ihm sein Sohn. Fritz Schneider mit Hut, damals im Panzer von Uffz Pröbster hatte Kettenschaden. Doris Wehner, die Witwe von Hans Wehner einem der wenigen Überlebenden der Goya. Resi und Adam Utzmann, Soldat der ersten Stunde in der 1.Kp. in Bamberg, abkommandiert nach Norwegen und Finnland.

Es war so unwahrscheinlich, dass sich Edi und Fritz noch einmal wiedersehen konnten!
Dementsprechend freuten sie sich auch!
Wir hatten viel zu besprechen, zu verkünden. Die Grüße von allen Veteranen auszurichten, welche nicht teilnehmen konnten! Nur um einige zu nennen: Gen.a.D.Richard Frhr. v. Rosen - Kreuth, Marlies Schultz - Gaubischofsheim, Otto Eidloth - Bamberg, Ingeborg v. Cossel - Bad Homburg, Karl Schneider - Hellmitzheim, Heinz Goller - Nürnberg, Matthäus Meixner - Ingolstadt, Peter Weber - Augsburg, Martin Haase - Rostock, Frederick Clemens - USA, Oliver Lörscher - Trier, Leonid Plotkin - Mogilew, Armin und Lore Fischermeier - Nürnberg, Dr. Michael Hautmann - Prizren, Jürgen Wilhelm, Brigitte Hoppe - Düsseldorf, Ernst Hamm - Sommerhausen, Andrzej Ditrich - Zoppot, Fam. Mangelberger - Roth, Jan-Hendrik Wendler und viele viele andere, welche selbst eine Verbindung, oder  über einen Angehörigen zum Panzerregiment 35 haben...


Hptm. Gerd Georgi Kp.Chef 3. Kp.Pz.Rgt.35

Familie Georgi  schafft es tatsächlich in der vierten Generation Hptm. Gerd Georgi I zu gedenken, der am 8. Juli 1943 gefallen ist. Trotz weiter Anreise und großer familiärer Probleme! (Frau Georgi gute Besserung und Gesundung). Dafür bedanken wir uns sehr und bringen unsere Anerkennung aus. Gerd Georgi II war heuer mit zwei Söhnen im Juni in Teploje und gedachte seines Vaters, den er im Alter von drei Jahren verlor.

Es war für alle ein bewegender Moment, als sich Fritz und Edi wieder in die Arme schlossen. ( Ich habe Dir immer den Schinken aus dem Broschürenkoffer gefressen, gestand Fritz seinem Kumpel) Edi hat ihm das verziehen, wusste dass bei Fritz immer das Essen in erster Linie die große Lebensfrage gewesen ist. Es deckt sich mit unserem Arbeitsprojekt, die Umstände vor dem 4. Juli 1941 genau darzustellen und genau zu dokumentieren, wenn Fritz und Edi  einzelne Details zusammenhanglos aus dem Dunkel der Zeit reissen und versuchen ihr eigenes Puzzle zusammensetzen. Es gelingt nur bruchstückhaft, die Zeit hat gnädig den Mantel des Vergessens darüber gebreitet. Dass ein Russe Edi am Ärmel gezupft hat und ihm bedeutet hat, dass er nun Gefangener der Roten Armee sei, dass er ihm Brot und Mantel gegeben hat, ihm bedeutet hat, er möge sich hinter das Fahrerhaus zu ducken, um sich nicht zu erkälten, ist jedoch unvergessen. Die Tage in Smolensk im Gefängsnis, die Befreiung durch deutsche Truppen, die ihm nur einen Splitter im Hals und um ein Haar doch noch den sicheren Tode gebracht hätten... Das ist noch sehr lebendig, kommt aber nur "bruchstückartig" hervor. Jürgen und ich kennen die Historie genau, kennen die Zusammenhänge durch jahrelange historische Arbeit. Es war eigentlich ein Arbeitstreffen über die erste Kompanie, die Cossel Kompanie. Rudi Hautmann, Hans Müller, Heinz Burghard, Olt.Rosshirt, Hellmut Lange, Richard König, die ganzen Offiziere werden durchgemacht, dann die Feldwebel, Martin Göhrle, Martin Schneider, die Unteroffiziere, Pröpster, die Fahrer, die Funker, die Ladeschützen, die Richtschützen aus denen sogar Generäle wurden. Und, und, und....

Schmerzlich ist der Abschied - Immer steht die Frage im Raum, ob wir uns wohl noch einmal wiedersehen werden. Das macht sentimental und feuchte Augen ...


Es ist so selten, dass sich solche Menschen finden um sich gegenseitig die Gewissheit zu geben, dass Erinnerung bleibt, dass es immer wieder weitergeht. Trauer um die so früh Gefallenen. Unfassbares Geschehen auch nach so langer Zeit.
Herrgott lass es nie wieder geschehen! Lass die Menschen bei all ihrer Leichtigkeit nicht vergessen, dass so nah der Abgrund lauert. Dann haben nicht alle umsonst gelitten, sind zu Millionen gestorben für was?


Ich stelle das Projekt von Dr. Michael Hautmann vor, dessen Vater noch so lebendig in der Erinnerung ist. Es wird sofort geholfen, alle nehmen Anteil und wünschen dem Sohn vom "Rudi" alles erdenklich Gute bei seiner Arbeit! Die Menschen hier wissen was es heisst in der Fremde für sein Land einen Dienst zu verrichten.

Zwischen Erinnerungen drängt sich immer wieder "Kellerbier" Schlachtschüssel mit herrlichen, deftigen Fränkischen Gerichten und Edi und Fritz, Resi und Adam, Manfred und Gerd und Gerd, Doris und dem ganzen Tisch ...

" Erst kommt das Fressen, dann die Moral" - Bertold Brecht kannte die Menschen. "Ohne Mampf, kein Kampf" sagten die Landser. So ist das Leben, es holt uns immer wieder ein. Hohe philosophische Betrachtungen zwischen Sauerkraut und Blutwurst. Weg und Ziel unserer doch recht sensiblen Arbeit. Wir wissen, dass viele Menschen mit unserer Arbeit nicht viel anfangen können. Möchten uns jedoch in Verantwortung der Geschichte so entwickeln, dass eine Überleitung in die jetzige Zeit möglich ist, ohne so zu wirken, dass es auf Menschen mit anderen Lebenserfahrungen verletzend wirkt und es grausen mag, unseren Blog zu lesen.

Das sind wir und es gehört einfach dazu. Nur gut, wenn man sich selbst zu erkennen vermag. Zum Schluss wurde ich mit einem grossartigem Geschenk überrascht! Ein Diorama vom 11. Juli 1941. Teil unserer gemeinsamen Arbeit am Projekt SB... Mehr braucht es nicht mehr für uns, um zu wissen um was es sich handelt. Das Drama auf der Dnjeprbücke das immer noch Menschen von hier bis Mogilew beschäftigt. Wir haben weitreichende Erkenntnisse gewonnen. Dank vieler Unterlagen aus Archiven können wir den Verlauf dieser Tage darstellen, wie es noch nie möglich war. In Chemnitz lagen noch Filmrollen aus dem Besitz des gefallenen Hptm. Georgi. Bobruisk, Stary Bychow bis Orel...
Kriegstagebücher kamen aus USA zu uns und lieferten wichtige Details.
Ein Landkarte kam aus Mogilev Weissrussland..
Bilder vom Fahrer Edi Achatz,
Fotoalben mit fehlendem Bildmaterial von Fritz Schneider..
Komplette Feldpostbriefe von 1941 -1945
Wichtige fehlende Texte konnte Herr Richard v. Rosen beisteuern.
Stück um Stück ergänzte sich der Bestand an Bildern, Daten, Fakten... 
Oliver Lörscher durchwühlte ganze Archive, machte Interviews...
Jürgen Achatz  machte eine brilliante Aufstellung der Geschehnisse auf der Brücke...
Wir sind weit gekommen und blicken zufrieden auf die bisherige Arbeit, wissend dass wir noch einen Berg zu bearbeiten haben.Wir haben aber eine tolle, fleissige  Mannschaft

Alles was das Panzerregiment 35 betrifft suchen wir mit großem Einsatz.
Wenn noch Details und Unterlagen zu übergeben sind, dann sind wir sehr interessiert. Nachlässe werden ins Armeemuseum Ingolstadt überstellt, oder werden nach Katalogisierung wieder zurückgegeben. Schade ist es immer, wenn wir nur aus Versteigerungen, oder "EBAY" von Bildern, oder Unterlagen erfahren, welche das Panzerregiment 35 betreffen. Die Bilder werden dann mit einem fragwürdigem Kopierschutz versehen und einzeln verhökert. Das haben alle Angehörigen des Panzerregimentes 35 nicht verdient.

Mittwoch, 4. August 2010

Projekt " Leonora" läuft an...


Hallo und vielen, vielen Dank. Leonora und die Familie wird es freuen.
Ich garantiere dafür, dass jeder Cent ankommt. ( Da vertrauen wir blind, das wissen wir! )

Angesichts ihrer mail muss ich wiedermal an meinen Vater denken und die Geschichten, die er mir über die Kameradschaft in Eurem Kreis erzählt hat und ich kann Ihnen sagen, ich bekomme hier feuchte Augen.........
M.H.
Applaus an alle Spender

 



Dienstag, 3. August 2010

Panzerregiment 35 für Eleonora

Hallo allerseits! Eigentlich müßte ich jetzt Vorbereitungen für morgen treffen, aber ich habe eine  wichtige Mail bekommen. Es sollte keine Zeit vergeudet werden und wir müssen alle zusammenhelfen, um einmal zu zeigen, zu was dieser Haufen noch fähig ist. 
Hier die Mail:

Eleonora
Viele Grüsse an alle ehemaligen Kameraden meines Vaters aus dem Auslandseinsatz.
Dr. M. Hautmann, Sanitätseinsatzverband, 26. DeuEinsKtgt KFOR, Prizren, Kosovo, über Feldpost, 64298 Darmstadt ( Einige Datails habe ich weggelassen. Anm.HJ. Zeis)

PS. Auf den Fotos sehen Sie mein hiesiges Patenkind, vor 8 Jahren nach
einem Unfall mit schwerern Verbrennungen ( ich hatte damals die
Rettungsaktion geleitet ) und heute mit 12 Jahren, zum Glück mit
verheiltem, hübschem Gesicht aber Verbrennungsnarben am Körper, die
kosmetisch operiert werden können - Geldmittel der armen Familie ( 6
Kinder, Vater mit Einkommen von ca 200 Euro monatlich ) vorausgesetzt.
Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine Spendenaktion angeschoben und
würde mich über Spenden aller Art aus allen Richtungen freuen. Am
besten würden natürlich Geldspenden nützen für eine OP oder für den
Kauf von ( hier billigen) Dingen des alltäglichen Lebens, an denen es
der Familie fehlt. Jeder 5 Euroschein, hätte hier immense Wirkung und
könnte problemlos und weitestgehend sicher an meine obige Adresse
verschickt werden.

(Ich bitte alle Leser unseres Blogs, alle Bevollmächtigten, sich stark zu machen und sich dafür einzusetzen, um zu zeigen zu was unsere Panzerkameradschaft überhaupt fähig ist!)


Eleonora heute

Letzte Meldungen...


Otto hat mich gestern abend angerufen und sich dreimalentschuldigt, dass ihm der Keislauf zu schaffen macht und er deshalb nicht kommen kann. Ein Mann in seinem Alter braucht sich nicht entschuldigen, sagte ich zu ihm. Jedenfalls richtet er die herzlichsten Grüße aus und hofft bald wieder in seinen Benz steigen zu können, um wieder dabei zu sein. Früh traf er beim Bäcker einen Panzermann der 3. Kp. War auch verpflichtet und bei der Post. Es stecken also noch welche vom Regiment irgendwo, nur wissen sie nichts von uns und wir nichts von Ihnen. Die Möglichkeiten der Kommunikation per Internet existieren auch nicht und Autos fahren sie auch nicht mehr.

Kleine Anekdote von ihm:
Er wollte in seiner Jugend Boxer werden. Groß und stark war er und so ging er zu den Boxern. Er traf ausgerechnet auf den Bamberger Stadtmeister, der ihn fürchterlich polierte. Zuhause bekam er gleich nochmals eine Tracht Prügel vom Vater, weil er dort hinging.

Mit Fritz war ich gestern beim Blinden und Sehbehindertenbund. Wertvolle Hilfsmittel, Beratung kann man dort erfahren. Eine elektronische Zeitansage als Schlüsselanhänger hat Fritz begeistert. Auf die Frage wo er geboren sei, antwortete der Schlaumeier: " In Tafelhof als Hausgeburt". Dr. Schwab hat dort alle Hausgeburten betreut und nur Rechnungen an Besserverdienende gestellt. Für die Arbeiter und Armen hat er umsonst gearbeitet. Dreimal darf man raten, wie es ihm gedankt wurde... - Er war Jude.

Anschließend fuhren wir noch zu Heinz Goller. Fritz kommt nicht mehr in den 3. Stock hoch und so schaute der Heinz Goller zum Fenster herunter, der Fritz von der anderen Strassenseite hinauf. Jedesmal wenn der Fritz was hinaufschrie, verstand der Heinz Goller das nicht, denn er hört sehr schlecht. Es war ein verzweifeltes Unterfangen, die Beiden zusammenzubringen. Der pötzliche Regen beendete das Romeo und Julia Treffen und ich fuhr Fritz nach Hause. Wenn die Jugend nicht dem Veter oder Opa hilft, dann ist alle Liebesmüh vergebens.
Heinz Goller Mitte, li.Fw.Möller, re. Karl Schneider
















Pz.Besatzung von Dr. Rudi Hautmann - li.Heinz Goller - Fw. Schlechter ist mit der Goya untergegangen. - Heinz Goller mit Fritz Schneider auf der PRETORIA 1945 von Gotenhafen, verwundet nach Kopenhagen gekommen.



Heinz Goller

Montag, 2. August 2010

Bemerkenswerte Kommentare aus Polen!

Zum Tode von Arno Seiler aus Zoppot bei Danzig:

I'm very so sorry to hear about loss of Arno Seiler.
My warmest condolences to his familiy and friends.
May he rest in peace.
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Zu dem Bild von Karl Schneider aus Zoppot bei Danzig:
nice photo-I think it's very interesting and pleasant experience for you to listen stories of Karl :)
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Zum Geburtstag von Karl Schneider aus Zoppot bei Danzig:

Ich komme gerade zurück von meinem Urlaub.Interessante Erinnerungen an Karl!.Ich mag sehr, wie Geschichten, die sind nicht geschrieben, es typische Geschichte Bücher und sind sehr persönlich.Gratulation und beste Wünsche für Karl!
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Nürnberg, Montag, der 2.August
Heute war ich mit Fritz Schneider zu einer Beratung für Sehbehinderte...
Auf dem Rückweg sind wir bei Heinz Goller vorbeigefahren und haben ihn die Grüße von Karl Schneider ausgerichtet. Heinz Goller lässt auch alle recht herzlich grüßen und hat sich sehr gefreut, wieder einmal Fritz sehen zu können. 
Mittwoch bringt Fritz wieder das dreistöckige Essgeschirr  vom Onkel Fritz vom Regiment List aus dem WKI mit! Sauerkraut, Blut- und Leberwürste, mit Kesselfleisch! Was sagt unser "Ami" zu den Würsten, die aus Schweineblut mit Speckwürfeln gemacht werden? 



Das ist das gute Stück vom Onkel Fritz sen. dem immer eine gewisser Gefreiter Adolf den Wehrsold mit dem Fahrrad in die vorderste Linie brachte. Dieser Onkel Fritz war bei der Einweihung des Kaiserlichen Denkmals auf dem Egidienplatz zugegen. Da hatte er sich verabredet mit einem Freund, der ihn allerdings versetzte. Als er laut rief: " Der kann mich jetzt mal am A...lecken!" wurde er wegen Majestätsbeleidigung verhaftet und musste auf der Polizeidienststelle er einmal das Gegenteil beweisen.

Sonntag, 1. August 2010

Besuch bei Karl Schneider in Hellmitzheim

Karl Schneider lässt Euch alle recht herzlich grüßen und hat sich sehr gefreut, dass ich die Glückwünsche nochmals persönlich überbracht habe. Er leidet natürlich sehr unter den Beschwernissen des Alters. Wieder gestürzt, ist ihm wieder nicht viel passiert. Er stand gerade im Hof und werkelte herum, als ich zu ihm kam. In der Küche brannte der Holzherd und nach wenigen Minuten des Erzählens von meiner Fahrrad - Reise und meinem Besuch in Meiningen (SR 12) ... "jaja der Palm... Der kam mal gefahren mit einem Panzer zu uns, der sah aus wie ein Fahrschulpanzer. Vollständig ohne Turm. Während wir uns nach der Besatzung erkundigten, die gefallen war, war für ihn die Hauptsache, dass der Panzer noch fahrbereit war. Das war im Kurland". Solche und ähnliche Anekdoten höre ich immer wieder, oft auch neue Geschichten. Das Land wird für wenig verpachtet. Keine Erträge, aber hohe Kosten. " Dass es mir im Alter einmal so dreckig geht, habe ich auch nicht gedacht!" Wer keinen Weinbau, oder andere lukrative Einnahmen hat, der leidet unter der strukturellen Situation sehr. Die Partnergemeinde Antau war gerade mit einer Delegation zu Besuch und am Dorfplatz wurde mit Blumen geschmückt, das Zelt aufgebaut und ein Grillabend vorbereitet. Dass Karl der Initiator mit Pz.3 war, werden die wenigsten noch wissen. Karl wird zuhause bleiben, denn er mag den Rummel nicht mehr. Wir fuhren mit den Mountainbikes auf den Schwanberg und Karl freute es sehr, dass ich ein Familiengrab für 10 Urnen auf dem Schwanberg mir gekauft habe. Irgendwann werden wir sozusagen Nachbarn mit "Blickkontakt". Das kann lustig werden. Ein Grab für das Panzerregiment 35 am Schwanberg wäre auch was Tolles gewesen.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Ort des Panzertreffens: Gasthof Schwarzmann

Hallerndorfer Str. 13 
91352 Trailsdorf 
Gemeinde Hallerndorf
09545-7117 
Bitte Zimmer reservieren!

Panzertreffen 4. August Trailsdorf ( Forchheim )

( Auszug aus Mail )
Hallo Hans-Jürgen!
Ich habe heute unseren Edi gefragt, wie es mit Bamberg wäre.
Antwort: "Wenn es für mich nicht zu viel wäre, er schafft das."
Also Achatz 1x Erwachsener und 1x Begleitperson.
So jetzt muss ich den Edi rein holen.
Der sitzt schon vor lauter Vorfreude im Auto und übt Beifahrer.




Grüße vom Sozialwerk Achatz.

(Wenn schon so großartiger Besuch sich ankündigt, dann gleich mal die Bilder dazu! Es war eine tolle Leistung das letzte Mal zu kommen und war für Fritz und alle ein unvergessliches Erlebnis. Um so schöner, wenn es wieder klappen sollte! Edi war der Panzerfahrer von Lt. König und ein Teil des Dramas auf der Brücke von Stary Bychow. Einer der noch ganz wenigen der Panzerbesatzungen.) Gute Fahrt und gute Reise!

Dienstag, 27. Juli 2010

Panzertreffen am 4. August in Trailsdorf...

Wir bleiben bei diesem Namen, obwohl es eigentlich Sozialarbeit und Dienst am Nächsten ist...
Wer weiss wie lange noch dies möglich ist. Lore und Armin Fischermeier fraglich. Heinz Goller mehr als fraglich. Heinz Ludwig eher nicht.Von Rosen lässt grüßen, Matthäus Meixner kann nicht mehr so weit fahren. Karl Schneider auch nicht. Für unseren Edi wird es auch zu weit sein? Georgis Frau ist so schwer gestürzt. Also wird sich der Kreis auf wenige beschränken, aber trotzdem ein wichtiges Zeichen setzen und die Abwesenden in Gedanken mit einschließen. Wir werden sehen, wer kommen kann. Jeder der es schafft, sich oder einen Angehörigen mitzubringen, soll herzlich willkommen sein! Wir werden sehen.... Herzlichen Gruss an Alle von allen angesprochenen Veteranen. Euer Hans-Jürgen Zeis

Grüße nach langen Jahren...

Immer wieder erzählt mir Karl Schneider von Mödling und Juliane Migsich...
Ich habe einen Brief und Bilder gesendet. Familie Migsich hat sich sehr gefreut und leitet den bebilderten Brief an die "Oma" weiter. Es wird ihr sicher neuen Auftrieb geben. Karl Schneider hat es auch sehr gefreut, dass dieser brief geschrieben wurde. Dieses Wochenende ist die Antauer Delegation in Hellmitzheim... Auch das ist Teil unserer Arbeit. Also richte ich Grüße an Alle von Hellmitzheim bis Antau im Burgenland aus!

Sonntag, 11. Juli 2010

Glückwunsch Karl Schneider am 10.Juli zum 96. Geburtstag!

Ein wunderbarer Erzähler, menschlich, mitfühlend, intelligent.
Viele Aufzeichnungen seiner Erzählungen haben die Geschichte des Regimentes bereichert.
Sein harter Lebensweg haben ihn zu einer bedeutenden Persönlichkeit reifen lassen. Es sind oft die Menschen, welche nicht in den vordertsten Reihen stehen, die unsere besondere Aufmerksamkeit verdienen. Er hat in den Lagern Sibiriens die Schuld abgetragen, die andere ihm eingebrockt haben. 13 1/2 Jahre in Uniform, weg von Zuhause. Weg von seiner Heimat und vom Bauernhof, der ihn so dringend brauchte. Und immer noch humorvoll und lustig! Alles Gute und noch viele gute Jahre wünschen wir ihm!

Donnerstag, 1. Juli 2010

Grüße von Karl Schneider an Alle!

Gerade habe ich Karl angerufen. Er hat sich sehr gefreut. Er wird am 10.Juli 96 Jahre! Ich habe ihn gefragt, was er heute vor 67 Jahren gemacht hat. Er hat sich dann gleich erinnert: "Ja der "Gummi" ist mit einer Panzermine unterm Arm gekommen und gefragt, wie wir das Ding zum krachen bringen können" Gleich daruf habe ich Geburtstag gehabt in Teploje. Ich musste zu Gummi´s (G.Georgi) Panzer vor und sehen, was zu machen wäre. Zuvor brachte man einen zerfetzten Leutnent und meinte, dass das Gummi wäre - aber aufgrund der Auszeichnungen erkannte man, dass es nicht der Gummi war. Immer zu meinem Geburtstag war die Hölle los. Das war in Polen, in Frankreich, in Russland und auch beim Rückzug in Radzinim-Wolonim so... Mein Enkel ( K.Schneider) will auch nach Afghanistan... - Krieg wäre schon schon, wenn die Anderen nicht zurückschiessen würden) lacht ein wenig...Na ja, er wird es schon noch lernen. Bei mir wird es nicht mehr lange dauern, ich bin nicht gut beisammen. Laufe mit zwei Krücken. Lebt der Heinz Goller noch? Sag einen schönen Gruss an die Anderen, es war schön, dass Ihr wieder Euch bei mir gemeldet habt!" ( Ich sage zu ihm, dass ich bald vorbei komme und dass der Georgi jr. nach Teploje gefahren ist, um den Ort zu besuchen, wo sein Vater gefallen ist!)

Wir gratulieren Ingeborg von Cossel zum 93.Geburtstag!

Herzlichen Glückwunsch vom "Regiment" Zum letzten Geburtstag Ihres Zwillingsbruders 1943 fragte Olt. Georgi den Karl Schneider wegen dessen Pionierausbildung. Da dieser bei den Pi.79 war, musste er eine deutsche Panzermine mit einer Taschenlampenbatterie zünden. Er warf Bedenken ein... " Ach was, sagte Olt.Georgi, früh um vier schlafen doch alle noch!" In diesem Monat starben Olt. Georgi, Major von Cossel und so viele... Ich werde heute deswegen auch Karl Schneider anrufen und ihn daran erinnern.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Zum Tode von Arno Seiler schreibt die Nichte vom "Bertl" Cramer...

( Auszug) Hallo Herr Zeis,
vielen Dank für Ihre traurige Mitteilung.
Leider ist auch meine Cousine Anfang Mai verstorben. Sie hätte gern Herrn Seiler besucht. Wenn ihre Erkrankung ihr noch Zeit gelassen hätte, wollte sie Herrn Seiler besuchen.
Wie man sieht, sterben die Kriegsgenerationen aus - es sind ja zwei. Umso wertvoller ist es, die Erinnerung zu pflegen. Allerdings kostet es doch Zeit und Überwindung, in dieses Thema einzutauchen. Mir gelingt das nicht immer, besonders wenn man in zwei Ländern unterwegs ist. Ausserdem kommt immer eine gewisse Traurigkeit auf, wenn man sich mit der Vergangenheit beschäftigt, doch je älter man wird, desto häufiger passiert das.
Ich habe nun, da das Thema nicht mehr von meiner Cousine weitergetragen werden kann, meinem Cousin, der noch in der Gärtnerei in Gotha wohnt, soeben eine Mail zukommen lassen und Ihre Mail weitergeleitet. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau einen sonnigen Sommer und alles Gute
Brigitte H.

Ein wichtiger Grund unserer Arbeit und ein Ergebnis:

Nach scannen der kompletten Panzernachrichten, konnten wir Peter die Berichte seines Vaters senden.
Er schreibt:
vielen herzlichen Dank für die Berichte meines Vaters. Es ist unbeschreiblich mit fast 47 Jahren zum ersten mal vom eignen Vater zu "hören" , den ich nur von wenigen Fotos und subjektiven Erzählungen kannte.
Viele Güße Peter
So verstehen wir unsere Arbeit.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Erfolgreiche Suche...

Bei der "Entsorgung" der Altlasten wie Fotos und Unterlagen, werden auch immer
die Identitäten der Personen mit vernichtet. Umso wichtiger dokumentiert sich unsere Arbeit in dieser Form. Es zeigt wie ein sinnvoller Umgang mit der Geschichte erfolgen kann, bei aller Sensibilität der Beteiligten. Wir entdecken auch unbequeme und grausame Wahrheiten, wie sich in den Dokumenten der Archive zeigen lässt. Auch das gehört zu historischer Arbeit. Der Wahrheit und Objektivität sind wir verpflichtet. ----------------------------------------------------------------------------
Fritz hat mit Peter Weber gesprochen - Sie wollen sich treffen -
Fritz war sehr bewegt und hat uns für unsere Arbeit gedankt.
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Hallo Peter Weber!
Unser Veteran Olt.Fritz Schneider glaubt wieder an die Vorsehung!
Er konnte es nicht fassen, als ich so nebenbei erwähnte,
wieder einen ehemaligen Kameraden seines Regimentes zu suchen!
Er hat sich sofort an Deinen Vater erinnert!
Kann man das glauben?
Waldemars Barthels Witwe lebt. Vor zwei Tagen hat er ihr gratuliert!
Adresse hat er! Da dürften auch noch Bilder Deines Vaters zu finden sein!
Waldemar Barthels verlor vor Kowel beide Beine. Er ist verstorben.
Dein Vater war Panzerfahrer in der 4.Kompanie
Fritz Schneider kannte ihn gut, er konnte sich sofort an Deinen Vater erinnern - welch ein Wunder!
Es gab ja Hunderte die im Regiment dienten!
Normalerweise findet man nur Offiziere.
Nach Friedrich Haase ist dies der zweite Erfolg heuer.
Er habe eine Berufskrankheit gehabt, bei der Bahn auf der Lok mit dem Qualm und Rauch, wäre er sehr krank gewordenwußte Fritz zu berichten...
Dein Vater muss aber auch öfter bei den Panzertreffen gewesen sein!
Fritz Schneider wird sich freuen, mit Dir zu sprechen!
Am 9.Okt. ist Panzertreffen!
herzliche Grüße,
HJ Zeis
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An uns gerichtete Anfrage:
Sehr geehrter Herr Zeis,
mein Vater Franz Weber diente von 1942 - 1945 beim Pz. Rgt. 35
Dienstgrad OGefr. Leider verstarb mein Vater im Februar 1963 fünf Monate vor meiner Geburt.
Leider verstarb auch meine Mutter vor kurzem und nun quält mich die Frage umso mehr, was war mein Vater für ein Mensch.
Da meine Mutter der Kriegszeit gegenüber sehr negativ eingestellt war entsorgte sie Fotos und Orden meines Vaters schon vor vielen Jahren.
Mein Anliegen ist, gibt es Fotos aus der Kriegszeit auf denen mein Vater zu sehen ist bzw.
Schriftliche Berichte über meinen Vater oder Kameraden die Ihn persönlich kannten ?
Aus Erzählungen meiner Mutter weiss ich das mein Vater mit einem Waldemar Barthels befreundet war.
Ich habe auch das Buch "So lebten und so starben sie" mit einer Widmung von Waldemar Barthels.
Lebt er noch und wo? Wenn Sie mir in dieser Sache weiterhelfen könnten wäre ich Ihnen sehr dankbar.

mit freundlichen Grüßen

Peter Weber

19.12.93 Brief Panzerwart Peter Oberhuber an I-Staffel Führer 3. Kp.Karl Schneider - "Gerne würde ich noch Petrelli finden"

 
Marktl, den 19.12. 1993
Lieber Karl,
Das Weihnachtsfest sowie das Neue Jahr stehen vor der Tür.
Anlass und Grund dafür guten Kameraden und Freunden Wünsche zu übermitteln.
Lieber Karl mit Frau, ich wünsche Euch ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest für das Neue Jahr 1994 alles Gute, viel Glück, vor allem aber bessere Gesundheit.
Lieber Karl, da das Jahr sich dem Ende zuneigt, möchte ich auf diese diese Zeit heuer noch ein wenig zurückgreifen.
Dabei denke ich auch Deine Hinweise über diese Tage, wo noch Teile des Regiments 35 durch Bombardierung ihr Leben lassen mussten. Leider habe ich noch nicht den genauen Friedhofplatz gefunden, was ich aber noch lösen möchte. Gerne würde ich noch Petrelli finden, kannst Du mir da helfen?
Von Heymer habe ich auch erfahren, dass er von der Bombardierung weiss. Blos meint er, es wären russische Piloten mit erbeuteten deutschen Flugzeugen gewesen, die dieses Unheil vollbrachten. In diesem Bereich haben Polen 2 Kisten ausgegraben vom Panzerregiment 35. Habe ich Dir davon geschrieben? Nun ich glaubte nach 3 Fahrten nach Danzig wäre nun Schluss. Aber es scheint nicht so zu sein. Jedenfalls es haben sich schon wieder 4 Kameraden angeboten, ich solle sie nach Danzig begleiten. ( Dr. Schiller, Hans Wehner) Nun mal sehen, was daraus wird. Somit möchte ich Dir nochmals alles Gute wünschen.
Mit herzlichen Grüßen Dir lieber Karl mit Frau,
Dein Peter Oberhuber...

Lt. Peters - Lt. Nieder-Schaberhard (Spitznam Schlabberhut) - Lt. Rudolf Petrelli.
Rudolf Petrelli besuchte Karl Schneider in Hellmitzheim, als er dienstlich als Bundeswehroffizier in der Gegend war. Lt. Karl Schneider lebte er in Hamburg