Wichtig! - важно!

Jedes Foto vom Panzerregiment 35 ist ein wichtiges und seltenes Zeitdokument.
Viele Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, haben kein Fotos!
Viele russische Menschen haben kein Foto von ihrem Dorf während des Krieges.
Jedes Foto kann bei der Identifizierung von Ort, Zeit und Personen helfen!
Bevor Sie die Fotos, oder Album verkaufen geben Sie uns wenigstens ein Duplikat!
Scan von Vorderseite und Rückseite, wenn Text vorhanden.
Jeder Besitzer eines Fotos hat die Verantwortung für die Vergangenheit in seinen Händen! Helfen Sie uns, damit wir anderen Menschen helfen können!

Каждая фотография Panzerregiment 35 является важным и редким современным документом.
Многие дети никогда не встречались с отцом, у них нет фотографий!
Во время войны у многих русских людей нет фотографии их деревни.
Любая фотография может помочь определить место, время и людей!
Прежде чем продавать фотографии или альбом, дайте нам хотя бы дубликат!
Сканирование спереди и сзади, если текст существует.
Каждый владелец фотографии несет ответственность за прошлое в своих руках! Помогите нам, чтобы мы могли помочь другим людям!

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen und unglaublich zu lesen, dass sich solch Grausames noch zu Kriegsende ereignete: https://andreas-stenglein.de/wp-content/uploads/2017/12/Zum-Teufel-bleiben-Sie-ruhig-stehen-Langhammer-.pdf
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunzierten Benzinfahrer Otto Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat,
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Panzernachrichten

Panzernachrichten
Speer: "Wir wussten, dass der T34 der bessere Panzer ist, aber wir durften ihn auf "seinen" Befehl nicht bauen! Er musste von Krupp und mit Mercedes Motor sein!" Foto: Erbeutete T34 mit dem Bären Logo des Pz.Rgt.35 nach der Eroberung in Orel 1942. Original Diapositiv! Keine Retusche, oder Kolorierung von Lt. (Olt. Hptm. Gerd Georgi, Chemnitz)!

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Samstag, 14. Mai 2011

70 Jahre 4. Juli 1941 Stary Bychow - Unsere Bilder für Stary Bychow

Die 5 dt. Panzer der 1.Kp. stehen im Feuer d. russ. Artillerie -


Der Überlebenskampf  der 5 Pz. Besatzungen beginnt
Flossbau am Ufer - Reparaturarbeiten beginnen



Brückenwache (Eines der ersten Bilder der Brücke im Juli 41)



Pontonbrücke stromaufwärts



Alle Bilder des Regimentes, bzw. der 4.PD sind von Angehörigen des Pz. Rgt 35, bzw. 4.PD von Div. Fotografen, oder Kriegsberichterstattern gemacht worden. Als offizieller Beauftragter des Regimentes übergebe ich diese Bilder den Menschen von Stary Bychow für ihre Historie. Gleichzeitig wollen wir verhindern, dass mit Fotos des Regimentes, bzw. der Division Geschäfte gemacht werden. Der Verkauf, bzw. der Handel mit diesen ist untersagt.

70 Jahre Stary Bychow - Austausch von Bildmaterial

Luftaufnahme eines dt. Aufklärers am Abend des 3. Juli
Die Schicksals Brücke des Pz.Rgt.35 und der 5 Pz. von Olt. Hans-Detloff v. Cossel, Lt. König und den anderen...



dt.Kriegsbrücke und Stary Bychow gegen Westen

Juli 1941

Abt. Stab. v. Lauchert Juli 1941

Abt. Stabskp. v. Lauchert Juli 1941

Abt. Stabskp. v. Lauchert Juli 1941

Abt. Stabskp. v. Lauchert Juli 1941

Erkunderzug Lt. Dahms in Stary Bychow

Erkunderzug Lt. Dahms in Stary Bychow

Mittwoch, 11. Mai 2011

Kontakt mit Stary Bychow....

Bild aus dem Jahr 1918
Stary Bychow hat sich gemeldet und in den Kommentaren könnt Ihr nachlesen, was es zu berichten gibt.
Gerne werden wir den Kontakt vertiefen und zusammenarbeiten. Leider kann von unseren Veteranen  keiner mehr diese Reise zum 70.Jahrestag auf sich nehmen,. Gen. a.D. Frhr.v. Rosen würde sofort nach Stary Bychow fahren, hat er mir versichert. Ich werde wieder nach Stary Bychow kommen! Ich weiss noch nicht wann das sein kann, aber irgendwann möchte ich in der Dreiheiligenkirche wieder Kerzen für die Gefallenen entzünden und Ihrer gedenken. Die Dokumentation über die Ereignisse in Stary Bychow am 3. Juli 41 sind von Jürgen unter grossen Mühen fertig geschrieben und ein einmaliges Dokument geworden. Nach Feinarbeiten wird es zuerst Gen. a.D. Frhr.v. Rosen überreicht, dann Hans-Detloff von Cossels Schwester und noch lebenden Veteranen.

Sonntag, 3. April 2011

Grüsse von Otto Eidloth... Schlachtschüssel Termin!

Nicht zu glauben, dass Otto bereits 90 ist. Geistig fit, körperlich ein Wunder!
Er hat sich sehr gefreut uns zu sehen.Herzliche Grüesse an die Kameradschaft!
Das Bild ist das Einzige, welches im Zimmer hängt. Zeugt von der Wichtigkeit.

Am 13. April ist Schlachtschüssel in Trailsdorf! Wir holen Otto ab und schauen, wieviel wir von der altern Truppe mitnehmen können...

70 Jahre Stary Bychow...

Heuer jährt es sich zum 70. Male, dass unser Edi Achatz, als 1. Soldat der Deutschen Wehrmacht und Fahrer im Panzer Nr. 111 von Lt. König, in der 1. Kp. von Olt. v. Cossel die Füsse über die Stalinlinie getreckt hat... Nicht lange, dann mussten sie umdrehen und eine der dramatischten Geschichte des Panzerregimentes 35 begann. Jürgen Achatz und wir sind bemüht, den immer gehegten Wunsch von Gen. Eberbach und den beteiligten Veteranen zu erfüllen und die Geschichte aufzuarbeiten und genau zu dokumentieren. Da geht es um Stunden, um einzelne Namen der 5 Panzerbesatzungen  und viel Material wurde zusammengetragen, das erst durch die ganze Mitarbeit unseres Teams und den neuen Medien möglich wurde... Edi Achatz lebt noch, Richtschütze von Rosen lebt noch. Sonst ist keiner der Panzerbesatzungen, die jenseits der Brücke waren bekannt, welcher sich noch der Gesundheit und des Lebens erfreuen könnte. Es wäre Grund genug, sich an der immer noch in Resten stehenden Brücke und den dort liegenden Gräbern von Lt. König  und den Panzerbesatzungen zu treffen und zu gedenken.
Von den in Stary Bychow verbliebenen Panzerbesatzungen ist Heinz Goller, Fritz Schneider, Otto Eidloth, Arno Debus, Dr. Heinz Ludwig noch in unserem Kameradenkreis. Sicher leben noch einige der Veteranen verstreut im Lande...

Montag, 28. März 2011

Zaehler hinzugefuegt.

Hallo zusammen. Ich habe nun doch den Zaehler eingefuegt, bemuehe mich wegen unserer Gaeste im Ausland die gefuerchteten Umlaute wegzulassen. Da wir sehr kritisch arbeiten und die Wahrheit nicht beugen wollen, war mit einem solchen Interesse niemals zu rechnen. Auch nicht bei uns, denn wir arbeiten nicht immer konform und haben viele Demuetigungen aushalten muessen. Das ist aber egal, wir haben den jungen Menschen, die ihr Leben lassen mussten, ein kleines Stueck Identitaet zurueckgegeben. Ihre Namen zu rufen, das war wichtig. Ihren sinnlosen Tod, den unbeschreiblichen Schmerz ihrer Muetter, die auch nicht mehr leben, sichtbar zu machen. Der Zaehler soll Mut machen. Mut zur Wahrheit! Wir, die wir leben, haben eine Verpflichtung uebernommen. Ihr Tod auf allen Seiten wurde unser Frieden. Wir sind Ihnen etwas schuldig, so, oder so... Ihnen und Ihren Opfern...
Ich bemerke, dass viele Menschen, jetzt wo sie ein stattliches Alter erreicht haben und zur Ruhe kommen, sich dem Onkel, dem Opa, dem Vater widmen.
Teilweise nach vielen Jahren.

Was dem einen der Vater, der Grossvater, ist dem Anderen die Heimat.
So erfuhr ich es in Polen, in Weissrussland. Sie wollen genau wissen, was und wie es passiert ist.
Wieder ein Anderer interessiert sich für Heerestechnik. Wie dem auch sei, wir schliessen alle ein und helfen so gut es geht. Es bleibt noch viel Arbeit, machen wir weiter...

In diesem Sinne arbeite ich weiter mein "Ehrenwort" zu erfuellen, das ich vor über vierzig Jahren Thea Müller gegeben habe, ihren Sohn Hans nicht zu vergssen.

Donnerstag, 24. März 2011

Noch ein Schneider...

In Kapstadt stieg ich mit Geraldine in eines der berühmt berüchtigten, aber sehr schnellen und aussderdem noch preiswerten Taxis. Hinter dem Fahrer sitzt der "Manager" mit Vuvuzela und preist lautstark die Fahrt an. Also schnell rein und Richtung Waterfront. Vor mir sitzt einer, mit dem ich sofort ins Gerede komme. Sein Freund ist Araber. Solche Verbindungen sieht man in Kapstadt häufig. Scheint eine richtige Szene zu sein, aber ist mir egal. Der Semmelblonde ist sehr freundlich und ich frage ihn woher er kommt... Tel Aviv ist die Antwort. "Oh Scheisse" sag ich, ehrlich erschrocken, " I´m German!" darauf er: " Das macht nichts! Mein Freund ist Araber und alles ist vorbei und vergessen!" Ich darauf: " Vergessen mit Sicherheit nicht!"
Er locker: " Meine Vorfahren kamen aus Bremen, sie waren Taylor, also Schneider ( schon wieder) Hitler hat sie alle umgebracht!" - In mir steigt wieder Beklemmung hoch. Fühle mich an Hendrik M. Broder erinnert und sein "Gottestaxi". Auf den paar Kilometern bis zur Waterfront sind wir dann zu der Überzeugung gekommen, dass nicht die Nationalität, nicht die Uniform, dasSchreckliche ausmachen, sondern dass der Mensch an sich die Bestie ist! Irgendwie fühlte ich mich ereleichert, es war so ein tolles Gespräch zwischen Menschen, verschiedener Rassen, Nationalitäten. Die Schwarzen im Toyota Bus hörten alle sehr neugierig zu, denn wir plauderten halb englisch, halb deutsch. Philosophie im gefürchteten Taxi auf kürzester Distanz... Wenn man dazu fähig ist... Wenn man willens ist...


Montag, 21. März 2011

4.828 Seitenaufrufe bis heute...

Ich kann es selbst nicht glauben, dass dieser Blog solch ein Interesse hervorruft. Aber Geschichte, wenn sie glaubhaft und wahrheitsgetreu weitergegeben wird, scheint viele Menschen zu beruehren. Ein Grund mehr unserer Ueberzeugung treu zu bleiben und zuerst der Wahrheit zu dienen, denn diese stirbt immer zuerst. Karl Schneider hat geholfen, diese Wahrheit ein Stueck naeher zu bringen. Wenn die Familie mir hilft das letzte grosse Stueck Wahrheit wieder dorthin zu bringen, wohin es gehoert, dann gebuehrt Karl Schneider und seiner Familie ein ganz grosser Dank. Ich kann nur aus Namibia geistig am Sarg von Karl Schneider stehen und in seinem Angesicht die Familie bitten, die Reste der Thora Rolle nicht in unbefugte Haende zu geben, sondern die Gunst der Stunde zu nutzen, eine gerechte Tat zu vollbringen. Die Reste der Thora mit den Spuren der Stanzeisen fuer Motorendichtungen gehoeren in das Holocaust Museum Yad Vashem! Der Lohn mag dafuer nicht von dieser Welt sein, aber Karl und viele Andere wuerden besser ruhen und ihren Frieden finden! Ich bitte von ganzem Herzen die Familie Schneider und alle Kinder und Enkelkinder im Namen aller vergangenen menschlich denkenden Mitglieder dieses beruehmten Panzer - Regimentes 35 darum und hoffe damit ein kleines Stueck Gerechtigkeit beizutragen... Herzlich, Euer Hans-Juergen Zeis aus Swakopmund....

Sonntag, 20. März 2011

aus swakopmund...

gestern morgen erfuhr ich von Karls enkel alexander die nachricht vom Tode.Dienstag um 15.00 ist die beerdigung. bitte veroeffentlichen, da ich hier nur muehsam tippen kann und das I-phone dabei habe. alexander will uns helfen, die ueberlieferten schaetze von karl zu sichern.gestern war ich im - prinzessin rupprecht heim - dort wurden die cossel zwillinge geboren. die zimmer sehen noch original aus. alle haben zimmernamen nach bayerischen staedten. ideal fuer uebernachtungen hier. ich habe auch sofort eine cd mit alten bildern bekommen, denn das haus war lazarett - und dann rot kreuz haus unter der prinzessin von bayern. ueberall ist grosses interesse, im gegensatz zu uns zuhause, wo viele menschen merkwuerdig schauen, wenn sie von unserer arbeit hoeren. in der naehe ist noch ein schlachtfeld, das seit dem geschehen noch voellig unberuehrt ist. in der namib wueste stehen noch die patronenkisten wie neu umher. von windhoek bis hierher ist ein hoehenunterschied von 1.600m. alles ist gefenct.also eingezaeunt. farmen mit 6.000 8.000 ha. hunderte safarianbietern bieten ihre dienste an. nichts fuer mich. disneyland in afrika. nur im norden ist freies land. irgendwie schliesst sich hier auch der geschichtliche kreis, denn die -cossel- saga ist auch eine geschichte der entwicklung deutschlands. oder was davon uebrig geblieben ist. alles auf engstem raum, begreifbar. abschliessend mochte ich noch sagen, dass ich versuchen werde, den letzten akt meiner geplanten arbeit mit karl schneider zu ende zu bringen. ich werde der familie mitteilen, dass die reste der thora nicht im eigentum von karl stand und dass auch daran kein eigentum erworben werden kann. das war und ist geraubtes kulturgut und auch wir und unsere arbeit werden daran genessen, wie wir mit einer solchen aufgabe umgehen. glueck hat diese thora keinem gebracht. Ofw. Rockstroh ist untergegangen und auch karl schneider hat sie kein ausgeprochenes und sichtbares glueck gebracht. wir haben die verantwortung fuer dieses regiment uebernommen, ich sehe es als meine pflicht an, wenigstens ein kleines bischen wieder gut zu machen und gerecht zu wirken. Bis bald demnaechst wieder, euer hans-juergen...

Samstag, 19. März 2011

"Schneiderov jetzt kommst du heim"

...sagte die russische Ärztin, die Karl noch aus Donezk mit den Teerflaschen als Warzenmedizin kannte, als er im Lager Friedland in seine Heimat uebergeben wurde... Sie hat einmal Karl gefragt, ob er denn Familie habe? Karl antwortete darauf, dass er seit Jahren nichts mehr gehört habe. Die Ärztin besorgte daruf hin Postkarten vom Roten Kreuz und Karl konnte seine ersten Karten zu seinen Eltern nach Hellmitzheim senden.   ein kleiner Mann, aber ein grosser Geist!

ofw. und ehren ltn. karl schneider ist tot...

hallo zusammen, tieftrauriguss ich vermelden, dass heute nacht karl schneider gestorben ist. auch im fernsten afrika musste ich gerade heute nacht an ihn denken. mir fielen die vielen anekdoten ein, die er mir erzaehlte. ich ueberlegte, wieviele der geschichten ich bereits an euch berichtete..nun ist diese quelle versiegt. ich werde auch in seinem sinne seine geschichte weitertragen. die letzte grosse aufgabe, die weiterleitung der thora-rolle konnte ich nicht zu ende bringen. euer hj

Freitag, 18. März 2011

karl schneider

gebe gott, dass unser aeltester veteran noch seinen 97. feiern kann. wir wuerden einen riesigen verlust betrauern muessen! heute habe ich ueber ihn hier in swakopmund gesprochen. er ist einer unserer wichtigsten zeitzeugen! alles gute lieber karl von " deinem panzerregiment!"

von cossel in swakopmund...

ich habe heute in der sam cohen bibliothek recherchiert. nur einen eintrag ueber hauptmann von cossel, dem vater gefunden. hans-detloff(unser cossel) und schwester ingeborg wurden im "prinzessin ruprecht heim" geboren. hilfreiche suche hier und grosses interesse an unserer arbeit. mehr dazu, wenn ich wieder vor ort bin!

Mittwoch, 2. März 2011

Grüsse von der Nichte Bertl Cramers - und ein Alex Schröder hat sich gemeldet...

Hallo Herr Zeis,
hiermit moechte ich Ihnen herzliche Gruesse von Mallorca senden. Vielen Dank fuer Ihre Bemuehungen. Leider ist das Wetter z.Zt. nicht schoen, kalt - 12 Grad - und Regen. Erst fuers Wochenende ist Besserung angekuendigt. Brigitte Hoppe
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Der Sohn von einem Rgt.Mitglied OFw. Schröder aus Berlin/Erfurt hat sich gemeldet und möchte gemeinsam mit uns nachforschen. Axel Schröder - sein Vater war in der Werkstattkompanie-Waffenmeisterei. Er wird sich um eine engere Mitarbeit noch bemühen.  

Mittwoch, 23. Februar 2011

"Schörners Kuh" und noch etwas mehr...

Anlässlich meiner Gespräche mit Fritz möchte ich noch etwas besser zu Lesendes nachreichen. Die anderen Sachen sind belastend - für die Psyche, denn wie mir Fritz gestern sagte, kommen immer wieder die Bilder der Vergangenheit mit erschreckender Deutlichkeit zurück. Auch wenn so viele Jahrzehnte dazwischen lagen, so ist die Intensität der Ereignisse eingegraben. Er hat mir von den russischen Kommisaren erzählt, die sich lieber selbst erschossen haben, als sich den Deutschehn gefangen zu geben. Das wurde mir auch von Arno Debus erzählt, als sich in Orel eine Panzerbesatzung selbst erschossen hat, ohne den Deckel aufzumachen. Sie hörten oben auf dem Panzer sitzend die dumpfen Abschüsse. Gleichwohl werde ich nie begreifen, wie es möglich ist, bestimmte geschichtliche Ereignisse vollkommen ausuzuklammern. Es wird einfach nicht darüber geredet. Wie auf Lotusblättern perlen alle Anspielungen ab.Es wurde und wird einfach nicht zur Kenntnis genommen. Zur historischen Forschung gehören aber alle Ereignisse dieser Zeit. Fritz konte auch nie verstehen, dass Gen.Eberbach niemals auf irgendwelche Bemerkungen einging, die Fritz auf Anspielungen von v.Lauchert machte, der in seinen Augen "blutrünstig" war. Dieses Verhalten fand er auch bei einigen seiner Kameraden vor. Immer wieder berichtet er vom Fahrer v. Laucherts, der ihm in Bamberg sagte, das er einen "eigenen Friedhof habe!".
Ein Veteran sitzt zur Zeit friedlich und sympatisch im Altersheim - er war in den Augen von Fritz einer der Schlimmsten. Er hatte sich sofort freiwillig zu dem Kommando gemeldet, um den Pfarresohn in Briask zu erschiessen. Der hatte defätistische Äusserungen gemacht. Leider habe ich seit Jahren ergebnislos versucht, wenigstens seinen Namen heraus zu finden.

Sein Funker - Robert Wern -  hatte tatsächlich zu Fritz damals gesagt: " hier gibt es nichts zu fressen! Ich gehe jetzt zum Russen und schau da, ob dort es etwas zu fressen gibt! Machte sich auf und davon! Nach drei Tagen kam er wieder zurück und sagte zu Lt. Fritz: Die haben auch nichts zu fressen!"
"Ich sollte Dich erschiessen lassen!"
antwortete Fritz!
Da hat sich aber der Robert Wern auch nichts darum geschert.
Sie blieben einfach Kameraden.
 Fritz hat dann noch später den Robert Wern aus dem brennenden Panzer gezogen und sind Freunde bis heute geblieben. Fritz hat mir immer wieder bestätigt, dass die Geschichte wirklich wahr ist!
Robert Wern lebt noch und manchmal rufen Fritz und Robert sich noch an....




Dienstag, 22. Februar 2011

Stabskompanie - 1.2.3.4. Kompanie






Dann noch die II.Abteilung mit 5.6.7.8. Kompanie
und dann noch die Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Sigurd Hutschenreuther

Das Kriegstagebuch wurde uns von seinem Neffen Pier Dal Ri dem Archiv zur Verfügung gestellt. Das Tagebuch ermöglicht weitere wichtige Forschungen ab dem 22.6.41 bis Stary Bychow, Proproisk und den Pronja Brücken. Dann gehen die Schilderungen über Orel bis Weneff. Neu ist die Sicht der Dinge als Fahrer des Arztpanzers Stabskompanie Pz.Rgt.35 - Dazu ein ganz grosses Dankeschön im Namen des Regimentes!

Sonntag, 30. Januar 2011

Gespräche mit Veteranen des Pz.Regimentes 35 - "Wir haben alle Dreck am Stecken!"

Fritz wird am 16.März 90 Jahre! Seine gesamten erhaltenen Feldpostbriefe und seine Nachkriegs Korrespondenz mit General Eberbach bis zu dessen Tode hat er dem Archiv des Regimentes zur Verfügung gestellt

22.Februar 2011 - 16:oo Ich habe Fritz seine Feldpostbriefe und seine Korrespondenz mit Gen.Eberbach zurückgegeben. Wir haben uns dann sehr intensiv unterhalten. Seine Ehrlichkeit überrascht mich immer wieder. Er sieht die Dinge ohne Pathos und sehr realistisch. Der Kontakt mit seinen Ehemaligen und die Suggestion von Kameradschaft mildern die Abrechnung mit der Realität. Wir haben uns explizit über die russischen "Kommisare" unterhalten. Die wichtigste Aussage: "Wir haben alle Dreck am Stecken!" -

Unserem Ehrenvorsitzenden Armin Fischermeier zum 85.

Wir gratulieren unserem Ehrenvorsitzenden Armin Fischermeier zum 85. Geburtstag am 2. Januar. Mit 17 Jahren nach Libau eingezogen- Befehl: " Ihr wartet hier in Libau - Ihr werdet dann mit dem nächsten Schiff nach Danzig gebracht!" Es kam nur keiner mehr... Es kamen die Soldaten der Roten Armee. Es folgte Stalinogorsk und die Erlebnisse der russischen Gefangenschaft. Lange Jahre hütete er "seine" Panzerkameradschaft Nürnberg, bis zur Zusammenlegung mit Bamberg.

Mittwoch, 26. Januar 2011

"die Vögel kommen heim" von Marlies Schultz

"die Vögel kommen heim" Marlies Schultz 2010 - Öl auf Malkarton
Unsere langjährige Panzerkameradin Marlies Schultz hat uns einen bemerkenswerten Brief geschrieben mit dem oben abgebildeten Gemälde. Nicht nur excellenten Wein, sondern auch die Kunst des Malens beherrscht sie neben der Kunst des Winzers. Dazu noch ein ganz großes Herz für die "Panzermänner", die mehrheitlich aus "Panzerfrauen" bestehen. Ohne die Fürsorglichkeit und die Treue der Panzerfrauen, hätte die ganze Kameradschaft nimmermehr so lange bestehen können. Welch eine Frau! Sie schliesst ihren Brief mit den Worten: " Ich freue mich immer, von den "Panzern" zu hören! Ihre Marlies Schultz ... Viel Gesundheit und noch viele gute Jahre im Kreise ihrer Familie wünschen alle "Panzermänner -Panzerfrauen" aus allen Teilen eines friedlich vereinten Europas und aus Amerika natürlich ebenso...

Montag, 20. Dezember 2010

Adam Utzmann zum 93.

Unserem Adam zum 93. Geburtstag Alles Gute!
Alles Wichtige haben wir ihm in einer ganz persönlichen Glückwunschkarte mitgeteilt. Ganz kurz: Er ist ein wunderbarer Mensch! Mehr muss man gar nicht sagen, wir wünschen ihm noch viele gute Jahre! Deine Panzerkameradschaft!

Montag, 6. Dezember 2010

Letzter Weihnachtsbrief von Lt. Sepp Achhammer aus Mühlbach / Dietfurt


Liebe kleine Lodzia,
Ich wünsche Dir frohe und glückliche Weihnachten.
Das Christkind hat bei mir für Dich auch ein kleines Geschenk hinterlassen. 
Lass Dir die Bonbons gut schmecken und denke auch 
am Heiligen Abend an mich. Ich möchte gerne bei Dir sein, 
aber die Soldaten müssen jetzt im Kriege sein. 
Ich schliesse nun. Schlafe süss und träume viel 
vom lieben Christkindlein. 
Viele Grüsse und einen Gutenachtkuss von Deinem Sepp.
Statt vieler Worte und Wünsche an dieser Stelle der Brief vom Sepp.
Im nächsten Jahr fallen die beiden Brüder...
Geniesst Eueren Frieden und besinnt Euch der Geschichte... 

Frohe Weihnachten von allen historisch forschenden 
Mitarbeitern und Beauftragten
des ehem. Pz.Rgt.35

Dezember 2022 - Die damals noch kleine Lodzia ist leider am 8. Dezember 2022 verstorben.. Wenn ich ein Sterbebild bekomme, dann stelle ich es ein. Friedliche Weihnachten 2022 und auch ein friedliches 2023 

Sonntag, 5. Dezember 2010

Xaverl mit Fritz Schneider

Geschichtsbewusstsein braucht Förderung... Die 4. Generation nach Hans G. Müller auf Besuch bei Olt. Fritz.