Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunziertem Benzinfahrer Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat!
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Donnerstag, 25. April 2013

Die Gefangenen ...

Bei der Gelegenheit eine Tatsachenerzählung:
Mein Vater hatte im Herbst 43 Heimat - Urlaub...
Nürnberg, Maxfeld, Schmausengartenstrasse 9 - Hinterhaus... Fam. Zeis
Er trat früh morgens vor das schmiedeeiserne Tor des Vorderhauses, welches mit einer Mauer das Nebenhaus abtrennte. Da wurde eine lange Kolonne Kriegsgefangener zum Arbeitseinsatz vorbeigeführt.
Zu dieser Zeit produzierten die Haushalte nur Asche aus den Holz und Kohle - Öfen und etwas Bioabfall. Ein Aschhe Kübel mit ca. 30 Liter reichte die halbe, oder ganze Woche. Weil die Asche meist noch heiß war, waren die Behälter aus Metall. Diese Mülleimer wurden von den "Kehrichtbauern" wie wir sie nannten, in die Müllautos entleert. Das war eine staubige und schmutzige und eigenartig riechende Arbeit.
In einem dieser, vor den Häusern auf den Gehwegen abgestellten Kübel hatte eine Hausfrau einen Strauss verblühter Astern gelegt.
Als die Kolonne der Gefangenen die Höhe meines vor demTor wartenden Vaters passiert hatte, sprang ein Russe aus der Reihe, riss die Köpfe der verblühten Astern ab - und stopfte sie sich in den Mund!
Mein Vater griff sich spontan angesichts dieser überraschenden Erkenntnis der halbverhungerten Russen in die Jacke, riss seine Zigarettenpackung auf und warf die Zigaretten in die Kolonne.
Es gab sofort einen grossen Tumult - die Kolonne geriet durcheinander und jeder versuchte eine Zigarette zu erhaschen. Zigaretten war genauso wichtig wie Essen! Es war eine Kostbarkeit.
Mein Vater tat dies aus reinem Instinkt und Menschenwürde - eine Selbstverständlichkeit für jeden Soldaten mit Herz und Verstand.
Das hatte jedoch sofort Folgen. Ein Posten kam auf ihn zu und verlangte sofort seine Papiere ( Ausweis, Soldbuch, etc.) Dann erklärte er, dass sofort Meldung gemacht würde und der Truppenteil meines Vaters verständigt werden würde.
Mein Vater sagte sofort, dass er Frontsoldat und auch in Russland eingesetzt ist...
Er sagte, dass auch er jederzeit ebenfalls sehr schnell Kriegsgefangener sein könnte und dann auch auf eine menschliche Behandlung hoffen würde!
Vielleicht hat dies den Posten nachdenklich gemacht, denn mein Vater hat nichts mehr über diesen Zwischenfall gehört...
Die Behandlung der russischen Kriegsgefangenen  war jedenfalls zu dieser Zeit an diesem Ort in Nürnberg unmenschlich und grausam!






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