Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunziertem Benzinfahrer Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat!
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Donnerstag, 2. August 2012

Rudolf Völk - 2. Kompanie Pantherabtlg. HptFw. Ernst Andreä


Rudolf Völk
 Sehr geehrter Herr Zeis, mein Onkel
                                                        Rudolf Völk,
                       geb. 29.11.23, vermisst am 26.03.1945 in Danzig / Emaus
                            2. Kompanie, Panzerregiment 35, 4. Panzerdivision.

In den Unterlagen meiner bereits verstorbenen Mutter, Agnes Schmidt, geb. Völk, habe ich ein Schreiben des Roten Kreuzes vom 19.09.1945 sowie ein Schreiben von Herrn Hauptfeldwebel Ernst Andreä und einen Brief von Herrn Helmut Ludwig aufgefunden. Aus den Schreiben geht hervor, daß der Panzer in dem sich mein Onkel befand, am 26.03.1945 in Danzig / Emaus abgeschossen wurde. Als einziger Überlebender konnte sich Herr Helmut Ludwig schwerverwundet aus dem brennenden Panzer retten. 
Daraufhin habe ich bei der Dienststelle "Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht" in Berlin sowie beim Volksbund Deutscher Kriegsgräber eine Nachfrage gestellt. In den Antwortschreiben wurde mir mitgeteilt, daß über eine Grabanlage  meines Onkel nichts bekannt sei. Es muß davon ausgegangen werden, daß er und seine Kameraden im Panzer umgekommen sind.
Daraufhin habe ich im Internet nachgeforscht und bin auf die Seite des 35. Pz.Rg. gestoßen.
Da mich die Geschichte meines Onkels während  seiner Zeit beim  35. Pz.Reg. sehr interessiert, würde ich mich freuen, wenn Angehörige des 35. Pz.Reg. darüber zu berichten wüßten.       
Mit freundlichen Grüßen - Wolfgang Schmidt

Anbei übersende ich Ihnen als Anhang die Bilder meines Onkels, Rudolf Völk.
Er war Funker in dem Panzer und ist auf dem Bild mit der Besatzung vor dem Panzer, der 2. von links.
Mit Hr. Fritz Schneider habe ich bereits tel. Kontakt aufgenommen. Zum Verbleib der 2. Kompanie konnte er mir keine Auskunft geben. Auch der Name Rudolf Völk sagte ihm nichts. Die Kompanien war lt. seinen Angaben zu weit voaneinander getrennt.
Gruss W. Schm.


2.v.li. Rudolf Völk ( Funker) Fahrer: xxx Kommandant: Helmut Ludwig?  Richtschütze: xxx Ladeschütze: xxx

Mit Zimmeritanstrich

 Wertvolle Unterlagen für unsere historischen Mitarbeiter. Im Gedenken an die Gefallenen erweisen wir den Spezialisten der historischen Forschung mit den Bildern einen großen Dienst. Vielleicht können sich unsere Mitarbeiter in Danzig und bei den "Pantherspezialisten" bei Wolfgang Schmidt melden, wenn Erkennstnisse über die 2.Kp. diese Panzerbesatzung und die Kämpfe an diesem Ort und vielleicht zu diesem Panzer vorliegen, die dann wieder in diesen Post einfließen werden. Ich persönlich danke für die offenherzige Bereitstellung der Familienunterlagen.

Hallo Herr Zeis,
ich kann Ihnen leider nichts , über die Namen der Kameraden meines Onkels, Rudi Völk, sagen. Lediglich aus dem Brief von Herrn Helmut Ludwig weis ich, daß er sich als einziger Überlebender aus dem Panzer retten konnte. Welche Funktion er im Panzer hatte, ist aus dem Brief nicht zu entnehmen. In seinem Brief schreibt Ludwig, daß der Panzer am Nachmittag des 26.03.1945 von einem russischen Panzer  seitlich getroffen wurde. Der Treffer lag im Bereich des Tanks u. der Munitionslagerung. Der Panzer brannte sofort lichterloh u. es waren Explosionen zu vernehmen. Nach dem Treffer war kein Laut mehr aus dem Panzer zu hören.  Herrn Ludwig war es aufgrund des Beschusses und seiner schweren Verwundung nicht mehr möglich an den Panzer heranzutreten.
Gruß Wolfgang

Fortsetzung: Mitarbeiter Jürgen hat recherchiert und kann einstweilen folgende Texte beisteuern:
Ich habe mir gerade einmal mal die Divisionsgeschichte der 7.Infanteriedivision vorgeknöpft. Darin ist folgendes zu lesen:

Das Grenadierregiment 61 liegt in der Nacht zum 26.3.45 im Raum östlich Pietzkendorf (das ist nordöstlich Emaus!). Anm.:  Für mich müsste es westlich P. heißen, da P. bereits von den Russen eingenommen wurde. Insoweit  machen dann nämlich auch die weiteren Ausführungen Sinn. In der Nacht wird das Regiment der 4.PD unterstellt. Aus der HKL (wo, wann?) trat das Regiment mit Panzerunterstützung  nach Pietzkendorf an (südlich davon  befindet sich offenbar die 252. InfDiv im Rückzug). Die Einnahme scheitert. Einem umfassenden Gegenangriff müssen die deutschen Einheiten
In Richtung Jäschkental/Langfuhr (weiter in nördliche Richtung) ausweichen). Ev. waren aber auch noch Panzerfahrzeuge der PzAbt.4 beteiligt!

Ein weiterer Hinweis auf den Einsatz von Angehörigen des PzRgt.35 ergibt sich auch für den 27.03.45: Einzelpanzer ( Zigankenberg) und „Panzerinfanterie“ (Schidlitz).

Unser Mitarbeiter und Speziualist für Panther hat sich mit dem Angehörigen von Rudolf Völk kurzgeschlossen und verschiedene Informationen ausgetauscht. 

Mailnachricht des Angehörigen von Rudolf Völk:....ich möchte mich, auch im Namen meiner Angehörigen, recht herzlich für Ihre Nachforschungen bedanken.
Nie hätte ich gedacht, daß zu dem Datum an dem mein Onkel gefallen ist, noch derartig genaue Angaben zu Truppenbewegungen und Standort der einzelnen Verbände gemacht werden können.  Ich freue mich auch, daß mein Onkel Rudi, so nicht in Vergessenheit gerät, mußte er doch - wie so viele -  in so jungen Jahren sein Leben lassen, und daß nur wenige Wochen vor Kriegsende.

Die Fotos, welche bereits im Blog eingestellt sind, sind die einzigen, über die ich momentan verfüge. Sollten noch weitere Fotos auftauchen, werde ich mich bei Ihnen melden. Über die restliche Besatzung des Panzers, kann ich, außer dem Namen des einzigen Überlebenden, Herrn Helmut Ludwig, keine Angaben machen. Aus dem Schreiben von Herrn Ludwig geht noch hervor, daß er und mein Onkel alte Kameraden gewesen seien, die sich bereits seit der Rekrutenzeit kannten. Bei welchem der Männer auf dem Foto es sich um Herrn Ludwig handelt, kann ich jedoch nicht sagen.   

Wir werden alle zusammen dranbleiben und bei neuer Infomationslage melden.
Hallo Polen, Danzig! Hallo Andrzej, hallo Miro, hallo Robert etc, gibt es altes Kartenmaterial, Bilder zu den Ereignissen?
Wer hat Unterlagen, Info, Bilder? Wer kann sich in die Erforschung dieses Zeitabschnittes einbringen?


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