Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunziertem Benzinfahrer Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat!
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Mittwoch, 1. Februar 2012

1942 März- Für die Frau mit Kind in Beresowka

Wir schenken unsere Bilder den Menschen...


da ich für eine grosse Summe alle Filme, welche ich von Menschen ohne 
finanziellem Interesse überlassen bekommen habe, digitalisieren liess,
Grigat Archiv, Georgi Unterlagen, und dazu unser ganzes Archiv mit Panzernachrichten 

ohne 1 Cent veröffentliche, werde ich garantiert kein Geld dafür in Hand nehmen ein Bild in EBAY zu ersteigern.So viele Menschen haben ohne einen Cent an der Tradition und deren Erhalt gearbeitet.
Ihnen allen gebührt unendlich Dank für ihre Mühe Arbeit, die sich nicht in Euro messen lässt.

Diese Art von Bildern wird all den Menschen enthalten, welche für ihre Heimat im Kurland, oder Polen, oder wo dieser Panzer gestanden hat, Interesse haben und historisch arbeiten wollen, oder in Zukunft dies tun möchten.
Sie haben nach all dem, was wir diesen Ländern angetan haben, einen Anspruch auf dieses historische Material.

In allererster Linie gehört das Bild den Menschen in dem Land, wo die Ketten dieses Panzers den Boden aufrissen, die Ernte vernichtete und andere Menschen tötete. In zweiter Linie uns, dem Regiment, denn wir sind die legitimen traditionell arbeitenden Nachfolger dieser Panzerbesatzung!

Es soll an dieser Stelle von mir und im Namen aller Mitarbeiter auch daran erinnert werden, dass auch unter dem Zeichen des Bären am Turm, mit diesen Panzern die Ziele des Nationalsozialismus auf grausame Art und Weise umgesetzt wurden.
Unter diesem Zeichen waren nicht alle willfährige Helfer, aber dennoch Viele und viele hochrangige Offiziere verkörperten die Ziele dieses Systems. Auch wenn das Hakenkreuz nicht zu sehen ist, sondern eher ein harmloser, verniedlichender Bär, so muss sich jeder verantwortungsvolle Mensch darüber im Klaren sein, dass auch dieses Bild gewisse Neigungen befriedigt, und das ganze System verkörpert und idealisiert. Es ist die Faszination der Gewalt, der Viele unterliegen. Ein namenloses Bild besteht physisch aus Zellulose und Silber. Wir belügen uns aber selbst, wenn wir uns wie immer und oft elegant und eloquent um die Sache heraus- und herumreden. Es ist die Faszination von Kanone und Stahl, von Macht und technischer Überlegenheit. Das hat uns als Menschen schon immer beeindruckt und begeistert. Keine Frage. Panther, Tiger, Königstiger PIV, Nachtsichtgeräte, Raketen und all die Waffensysteme und was es alles so gibt. Aber wir vergessen darüber das unendliche Leid. Wären diese Waffen zum Wohle der Menschheit, oder zur Befreiung eingesetzt worden. Welchen Platz in unserer Geschichte hätte man sich reservieren können.

Wir brauchen diese Fotos für einen geschichtlichen, meinetwegen auch technischen Zusammenhang. Mit "wir" meine ich alle historisch arbeitenden Menschen in allen Ländern, von denen aus auf unseren Blog zugegriffen wird. Diese Bilder dürfen nie und nimmer als Handelsware verkauft werden. Wir dürfen das nicht zulassen! Das ist nicht in unserem Sinne, das ist nicht in Ordnung. Der Erlös dient auch keiner guten Sache. Da haben wir wieder den Kannibalismus der Marktwirtschaft. Diese Panzerbesatzung hat freiwillig, oder nicht, Menschen getötet. Ganze Landstriche verwüstet. Jetzt verkaufen geldgierige Sammler auch noch die Bildzeugen dieses Krieges und lassen die Opfer zuschauen! Das ist unmoralisch, verwerflich und wir distanzieren uns hier, obwohl mit diesen Auktionen objektiv gegen kein Gesetz verstossen wird. Der Mensch hat aber genau für diese rechtsfreien Räume einen Verstand und Gefühl. Wenn wir uns in unserem Innern prüfen, dann wissen wir, dass es edlere Möglichkeiten gibt, zu Geld zu kommen. Nicht auf diese Art und Weise! Nicht mit dem Eigentum des Regimentes. Nicht ohne einen sozialen Hintergrund.

Diese Panzer wurden auch mit Hilfe von Zwangsarbeit und unter furchtbaren Bedingungen gebaut. Das wird vergessen und als erstes wird die Kanone begafft. Auf diese Art und Weise lernt die Menschheit nicht aus ihren Fehlern. Der Verkäufer solcher Bilder wird auch nicht reich. Er schädigt unser Ansehen nachhaltig und ist in keiner Weise ein Vorbild.

Gerne kann ich Beiträge verfassen, die das Leid und die Arbeitsumstände eines polnischen Zwangsarbeiters bei den „MAUSER“ Werken schildern. Der liebe und gute Joszef Hofmann aus Posen hat viele Jahre nach dem Kriege bei uns gearbeitet und ich habe genug Zeit gehabt, mir Vieles erzählen zu lassen.

ALLES! Wirklich und wahrhaftig ALLES steckt in einem kleinem Foto eines deutschen Panzers, das in EBAY zu finden ist und mit 1,90€ anfängt!

1 Kommentar:

Axel Schröder hat gesagt…

Lieber Hans – Jürgen,

ich danke Dir für Deine offenen Worte.

Ich kann und will nicht für die Anderen sprechen. Aber ich persönlich stelle mich gern hinter Dich und unterschreibe Deine klare Stellungnahme.
Du gibst ein sauberes Ziel für unsere Arbeit vor.
Kompromisslos zwingst Du zum Nachdenken und zu einer eigenen Entscheidung.
Diese fällt nicht immer leicht, denn in jedem Menschen steckt wohl etwas Egoismus, der immer wieder überwunden werden muss, wenn die Welt ein wenig besser werden soll.
Der kleine russische Junge oben auf dem Bild, auf dem Arm seiner Mutter in Beresowka muss etwas älter sein als ich. Wie hat er die Deutschen erlebt?
So wie ich die Russen damals in Erfurt?