Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunziertem Benzinfahrer Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat!
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Montag, 5. September 2011

Als Karl Schneider in Zoppot ankam...

Karl Schneider I-Staffel:
Wir fuhren von Neufahrwasser nach Gdingen. Dort wohnten wir etwas oben in einem kleinen Schloss. Da blieben wir nicht lange und wurden nach Tuchel gebracht.

Lt. Fritz Schneider wurde am 15. Januar in Zoppot ausgeladen. Er musste mit 50 Panzer - Fahrern, einem Divisions- Vorrauskommando zum Trupenübungsplatz Gruppe, Schwetz fahren und Gerät übernehmen. Dort lagerten riesige Mengen - von französischen und englischen und deutschen PKW. Tausende von Fahrzeugen aller Art. So etwas hatte Fritz noch nicht gesehen! Sie übernahmen Jagdpanzer Pz.IV. Er liess sie sofort weiss anstreichen. Dann stiess er nach Süden vor. Sein Chef Hptm. Lange konnte nicht glauben, dass er so weit kam. Gut Meiental? (Olszewker Mühle, Maienthal?) Dort Fässer mit Lebensmittel aufgeladen.Unterwegs beglückte sein Spiess Fw. Kehne, ein 2m Mann die Damen ( Eine seiner letzten Freuden, denn er ging mit der Goya unter) Fritz sprach ihn darauf an und stellte ihn zur Rede, da er sich von der Truppe entfernte, wann immer er wollte. Darauf der Feldwebel:
"Als Sie noch Gefreiter in Bamberg waren, sind Sie auch immer mit dem Fahrrad abgehauen! Ich habe Sie im Graben schon liegen sehen, wenn ich vorbei gefahren bin! Aber ich habe Sie nie gemeldet. Jetzt mache ich das gleiche Herr Leutnant!" (alle Feldpostbriefe von Fritz vorhanden!) Oberst Hoffmann ( Fritz verzieht die Nase) schickte ihm einen Major nach, weil keiner zu glauben vermochte, dass er so weit voran kam. Dann ging es nach Norden zurück nach Heiderode. Dort wurde Fritz und Gsell verwundet. Gsell verstarb im Krankenhaus. Fritz wundert sich noch heute über sein Glück, überlebt zu haben, denn zu dieser Zeit waren die Verluste sehr hoch.

Fritz Schneider war lange sehr sauer auf Karl Gsell, denn als der sein RK bekam liess er des Nachts noch strafexerzieren...
Karl Schneider: " Karl Gsell war ganz begeistert über sein RK, denn nach dem Kriege sagte er, gehe ich in den diplomatischen Dienst! Ich brauche nie mehr eine Krawatte tragen! Das wird eine feine Sache!"
Er schrieb immer bei Karl in der Werkstatt seine Feldpostbriefe, denn Karl hatte eine Glühstrumpflampe, welche sehr hell machte!
Otto Eidloth: "Als wir in Orel Unteroffizierslehrgang / Fahnenjunker hatten, waren die ganzen Offiziersanwärter dabei, auch Karl Gsell, Fritz Schneider etc." ( Bild von H.D.v. Cossel am Nogr bei Bolchow zeigt ihn mit seinen "Füchsen")

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