Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunziertem Benzinfahrer Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat!
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Samstag, 13. August 2011

Sommerpause - Gelegenheit für Karl Schneider

Nachdem der Sommer allgemeine Ruhe verbreitet und nur an den Finanzmärkten Hektik ausgebrochen ist, nütze ich die Zeit, um Euch vom Karl Schneider einige Gesprächsnotizen lesen zu lassen...


Gefangenschaft: 1945 Oberhalb Moskaus liegt eine grosse Talsperre.
Am Fluss Suchowa - Wolga

Karl Schneider zur Arbeit im Sägewerk
 Losskarn aus seiner I-Staffel leitete eine ganze Metall-Fabrik über dem Fluss. Eines Tages brach der "Weiberrock" am Sägegatter, weil ein Stamm mit Ästen eingeschoben wurde. Der "Natschalnik" war verzweifelt. Karl sagte, dass in der Fabrik vielleicht der "Weiberrock" repariert werden könnte. Der "Natschalnik"besorgte ein Boot und der "Weiberrock" wurde hinübergerudert. Losskarn begutachtete das Stück. Weil es kein Guss war, konnte es geschweisst werden. Der "Natschalnik" war überglücklich - Karl durfte nicht heben und tragen, das besorgte der "Natschalnik" selbst. Er bekam auch Brot und wurde vom "Natschalnik" zuhause eingeladen. Dann bauten sie noch einen stärkeren Motor und breiteren Riemen ein und erhöhten die Sägeleistung von den geforderten 40 Kubikmetern auf 60 Kubikmeter Leistung! Oft wurden sie von den Russen nach ihrer Ernährung befragt. Es sei zu wenig antworteten sie immer. "Ihr bekommt mehr als wir!" antworteten die russischen Arbeiter. "Ihr bekommt noch einen Hirsebrei am Morgen!".Der  "Natschalnik" sagte einmal, dass die Zustände unter dem Zaren besser gewesen seien.
Es war auch ein Stahlwerk an der Suchowa...
Aus den Bessemerbirnen kratzte man Phosphor aus und kippte ihn die Suchowa...Karl sagte mir, dass dies "Thomasmehl" gewesen sei. Nur schwer konnte man die Russen überzeugen, dass die Fische in der Suchowa dadurch sterben. Endlich wurde das Thomasmehl auf einen Haufen gekippt und die Bauern konnten sich davon holen. Das war ein grosser Erfolg für die Landwirtschaft.
"Wir haben den Russen viel geholfen!" sagte Karl Schneider. "Unsere Leute waren sehr tüchtig!"



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