Über jeden Soldaten liesse sich ein Buch schreiben...
- General Eberbach - Kriegshandwerker -
- General Eberbach - Betrachtungen...
- Major d.R. "Bubi" Schultz
- Major (Gen.) Meinrad v. Lauchert
- Hptm. Gerd Georgi - Chemnitz
- Hptm. Hans Georg Müller
- Olt. Heinrich (Heinz) Wagner
- Olt. Harald Wagner Teil 1
- Olt. Honstetter
- Olt. Werner Baeck
- Olt. Fritz Schneider - statt Nachruf lebendige Sei...
- Archiv Fritz Schneider - Feldpost
- Lt. Karl - Heinz Gsell in Kiel - 28.8.1922 - 25. F...
- Lt. Conrad Badekow - Abt. Adjudant II./I. Panzerregiment 35 14.11.44 - 4.4.45
- Lt. Karl-Heinz Ludwig (Prof. Dr.jur.) Tagebücher und Photos 1941
- Lt. Karl Ketterer
- Lt. Heinrich Schnappauf - Lt. Friedrich Graf Castell-Rüdenhausen, Lt. Karl-Heinz Gsell, Lt. Rüdiger von Moltke, Lt. Heinz Geissler, Lt. Manfred Kurze, etc.
- Erinnerungen von Lt. Schnappauf
- Photoalbum Dr.W.Grigat
- StabsFw. Friedrich Wiegand
- HFW Helmut Sommerlatte geb.28.10.1914 aus Wahren
- Ofw. Walter Wolf - Fw. Georg Körner - Uffz. Carl P...
- OFw. Otto Eidloth
- OFw. Eduard Ender vermisst 18.01.1945 in Ostpreußen
- Fw. Karl Kunzmann
- Fw. Willi Schneider - OGfr. Alfred Hilpert - Uffz. Hubert Düll
- Fw. Erwin Wagner
- Uffz. Hermann Ott 19.12.21 - 5.Januar 1945 Džūkste - Lettland
- Uffz. Gitter
- Tagebuch OGfr. Franz Weber
- Sigurd Hutschenreuther
- OREL-MZENSK Bildband
- Korrekturen zum Archiv Band 1
- Archiv- Ruth Kutzner Halver 1940
- Der Gedenkstein des Panzerregiment 35
Freitag, 14. Oktober 2011
Offizierstellung 42- Orientierung für Anfang 43
Um einen aktuellen Bezug zwischen den Bildern und den beteiligten Soldaten herstellen zu können füge ich eine Offiziersliste ein.1943 ist gut dokumentiert, allerdings nicht so früh. Hauptmann Herre hat jetzt auch einen "Paten" bekommen, Lt. Honstetter sowieso, Lt. Heinz Wagner, Lt. Karl Gsell hat jetzt deren zwei und viele Andere... Also ist dies eine kleine Orientierungshilfe für die gezeigten und noch kommenden Aufnahmen des Lt. Grigat.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
14. Februar 1943 - L´gov - Ligov - OGfr. Barth - Gefr. N. Schuster - Uffz. Arno Seiler - Gefr. Link - Gefr. Schlötterer - Uffz. Friedrich Ludwig
Uffz Arno Seiler mit Bertl Cramers Uhr ![]() |
| OGfr. Barth - Gefr. Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler |
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| OGfr. Barth - Gefr.Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler - Gefr. Link - Gefr. Schlötterer - Uffz. Friedrich Ludwig aus Hagen fällt in Lokot am 26. 8. 43 |
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| OGfr. Barth - Gefr. Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler - Gefr. Link - Uffz. Ludwig |
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| OGfr. Barth - Gefr. Nikolaus Schuster - Uffz. Seiler - Gefr. Link - Gefr. Schlötterer - Uffz. Ludwig |
1943 Pz.Rgt.35 - Verladen alter Ketten
Mittwoch, 12. Oktober 2011
1943 - Luka bei Juskowsky 3. März - Russischer Bauernhof
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So sehen wir nun den Hof des Kleinbauern. Wahrscheinlich Unterkunft der Besatzung Lt. Grigat.
Das Bild von der Ukrainerin ist so schlecht belichtet, dass es nicht gescannt wurde. Es ist ein Portrait von einem Mädchen. Wahrscheinlich aus Luka. Gelegentlich werde ich versuchen, ob noch etwas Erkennbares zu retten ist. Was ich erreiche, stelle ich dann vor.
Neues aus Stary Bychow...
Hallo Hallo aus Weißrussland
Hans-Jurgen, grosse Dank für Material !!
Ihre Arbeit ist sehr wichtig für die Menschen in Weißrussland. Die Informationen, die Sie gesammelt haben, ist unbezahlbar.
Dank Ihrer großen Werk, können Zehntausende von Menschen bei Weißrussland erfahren Sie mehr über die Geschichte der Stadt Bychow, die Ereignisse des Juli 1941.
Ihre Arbeit ist unbezahlbar, sind Sie den Menschen helfen, besser ausgebildet, aufmerksam, kompetent der Geschichte. Grosse Dank, einschließlich der Einwohner der Stadt Bychow!
Ich würde gerne über Kultur, Musik, Philosophie zu sprechen. Aber es ist so passiert, dass das Thema unseres Gesprächs - die Ereignisse des Krieges. Und unser Ziel - die Erinnerung, die Achtung der Menschen und die Entwicklung der menschlichen Kultur.
In Erinnerung an die im Krieg gefallen, schlage ich vor, um Die Lieder der Kriegszeit anzuhören:
Oleg: Neulich fand ich im Internet Erinnerungen eines Augenzeugen über den Einmarsch des Panzer-Regimentes 35 - am 4.07. 941 in Stary Bychow:
4. Juli 1941 06.22 ...Die Mutter ist in Orscha aus dem Zug ausgestiegen. Sie hatte noch den letzten Zug in Richtung Bychow erreicht. Bei der Anfahrt an Bychow, sah sie Rauch über dem Flugplatz, wie sich herausstellte, wurde er heute bombardiert. Dann wurde der Flughafen wieder und wieder bombardiert, das letzte Mal vor dem Einmarsch der Deutschen.
Ihr Bruder arbeitete als Elektriker bei der Post. Anfang Juli, abends ging der Kontakt zu Tschetschewitschi verloren, aber, weil es sehr viel Arbeit gab, beschloss man die Reparatur auf den nächsten Tag zu verschieben. Wie mir mein Onkel erzählt hat, nahm er die Steigeisen mit den Krallen für den Telegraphenmast und suchte den Defekt. Als er den Drahtbruch gesehen hat, kletterte auf einen Pfosten (Telegraphenmasten), setzte die Kopfhörer auf und fing mit der Reparatur an. Nach Abschluss der Arbeiten hatte er einen Anruf zur Kontrolle gemacht. Als Tschetschewitschi antwortete fragte er, ob es da in der Nähe die Deutschen gäbe. "Welche Deutsche?" - war die Antwort. Bevor er runter kommen konnte, hörte er das Rauschen der Technik ( Panzermotoren). In der Nähe sah er einen deutschen Panzer, in dem man bis zur Taille einen Soldaten in schwarzer Uniform sehen konnte. "Der Deutsche schaute mich an und lächelte. In der Kolonne gab es viele Panzer; auf den ersten Blick einige Dutzende aus der Tschetschewitschi-Richtung. Ich saß auf dem Telgraphenmasten und wusste nicht, was ich machen sollte. Aber dann haben sie wahrscheinlich die Anweisungen bekommen und die Panzer gingen zu der Brücke über den Dnjepr. (Letzter Funkspruch v. Cossel an Eberbach "Wir stehen vor der Brücke, was sollen wir tun?" - Antwort Eberbach: Stoßen Sie weiter vor!) Ich erkannte die Gefahr, habe mich sofort nach Hause begeben. In die gleiche Richtung, aber über parallele Straßen. Plötzlich begannen die Granaten zu explodieren und mehrere Häuser sind auch explodiert. Unsere Artillerie feuerte aus Voronino. Ich fiel in einen Graben, und lag da bis Ende des Beschusses. Dann bin ich nach Hause gekommen. Der Beschuss endete ebenso plötzlich wie er begonnen hat. Aus den Gärten kriechen die Nachbarn und besprachen das Ereignis. Bald hörte man ein Geräusch und Schreie oben in der Stadt. Die Nachbarskinder wollten es sehen, aber die Erwachsenen ließen sie nicht dahin. Einige von ihnen sind doch weggelaufen. Bald kamen sie zurück und berichteten - die Deutschen spielen im Stadion Fußball.
In Verbindung mit den Erinnerungen möchte ich Sie fragen:
1) Wie viele Panzer sind in Bychow 1941.07.04 einmarschiert? (Ich meine die Tankanlage
(Kampfverband) v. Cossel)
Das waren definitiv nur die 5 Panzer.
Die Brücke in Tschetschewitschi wurde erst gegen 11:oo Uhr repariert
Alle anderen Panzer der 1. und 3. Kompanie sind später nachgezogen.
Wir müssen uns hier auf die Tagebücher Lt. Müller, Gefr. KOB von Rosen und das offzizielle Kriegstagebuch, wo alles sehr genau dokumentiert ist, verlassen.
Jürgen Achatz hat hier die besten Informationen, da er wegen seines Vaters sehr genau recherchiert. Frederick arbeitet an der Biographie Meinrad von Lauchert.
Der Dnjepr...
Wegen seiner historischen Bedeutung hat der Dnepr mehrfach einen Namenswechsel erfahren. Von den Griechen und Römern der Antike wurde er als Borysthenes bezeichnet, dies bedeutet im Griechischen "der vom Norden Fließende". Die spätantiken griechischen und lateinischen Texte haben jedoch die Form Danapris bzw. Danaper.
Als die Turkvölker über seinen Unterlauf herrschten, erhielt der Dnepr dort den Namen Usu und Ohu, danach Exi, Danapros und Lussem. Wegen seiner großen Bedeutung in der slawischen Welt wird der Dnepr manchmal auch Slawutitsch bzw. Slavuta oder Slavutyc, was Sohn des Ruhmes bedeutet, genannt. Das heutige Wort Dnepr hat einen iranisch-skythischen Ursprung und bedeutet Großes Wasser.
4. Juli 1941 06.22 ...Die Mutter ist in Orscha aus dem Zug ausgestiegen. Sie hatte noch den letzten Zug in Richtung Bychow erreicht. Bei der Anfahrt an Bychow, sah sie Rauch über dem Flugplatz, wie sich herausstellte, wurde er heute bombardiert. Dann wurde der Flughafen wieder und wieder bombardiert, das letzte Mal vor dem Einmarsch der Deutschen.
Ihr Bruder arbeitete als Elektriker bei der Post. Anfang Juli, abends ging der Kontakt zu Tschetschewitschi verloren, aber, weil es sehr viel Arbeit gab, beschloss man die Reparatur auf den nächsten Tag zu verschieben. Wie mir mein Onkel erzählt hat, nahm er die Steigeisen mit den Krallen für den Telegraphenmast und suchte den Defekt. Als er den Drahtbruch gesehen hat, kletterte auf einen Pfosten (Telegraphenmasten), setzte die Kopfhörer auf und fing mit der Reparatur an. Nach Abschluss der Arbeiten hatte er einen Anruf zur Kontrolle gemacht. Als Tschetschewitschi antwortete fragte er, ob es da in der Nähe die Deutschen gäbe. "Welche Deutsche?" - war die Antwort. Bevor er runter kommen konnte, hörte er das Rauschen der Technik ( Panzermotoren). In der Nähe sah er einen deutschen Panzer, in dem man bis zur Taille einen Soldaten in schwarzer Uniform sehen konnte. "Der Deutsche schaute mich an und lächelte. In der Kolonne gab es viele Panzer; auf den ersten Blick einige Dutzende aus der Tschetschewitschi-Richtung. Ich saß auf dem Telgraphenmasten und wusste nicht, was ich machen sollte. Aber dann haben sie wahrscheinlich die Anweisungen bekommen und die Panzer gingen zu der Brücke über den Dnjepr. (Letzter Funkspruch v. Cossel an Eberbach "Wir stehen vor der Brücke, was sollen wir tun?" - Antwort Eberbach: Stoßen Sie weiter vor!) Ich erkannte die Gefahr, habe mich sofort nach Hause begeben. In die gleiche Richtung, aber über parallele Straßen. Plötzlich begannen die Granaten zu explodieren und mehrere Häuser sind auch explodiert. Unsere Artillerie feuerte aus Voronino. Ich fiel in einen Graben, und lag da bis Ende des Beschusses. Dann bin ich nach Hause gekommen. Der Beschuss endete ebenso plötzlich wie er begonnen hat. Aus den Gärten kriechen die Nachbarn und besprachen das Ereignis. Bald hörte man ein Geräusch und Schreie oben in der Stadt. Die Nachbarskinder wollten es sehen, aber die Erwachsenen ließen sie nicht dahin. Einige von ihnen sind doch weggelaufen. Bald kamen sie zurück und berichteten - die Deutschen spielen im Stadion Fußball.
In Verbindung mit den Erinnerungen möchte ich Sie fragen:
1) Wie viele Panzer sind in Bychow 1941.07.04 einmarschiert? (Ich meine die Tankanlage
(Kampfverband) v. Cossel)
Das waren definitiv nur die 5 Panzer.
Die Brücke in Tschetschewitschi wurde erst gegen 11:oo Uhr repariert
Alle anderen Panzer der 1. und 3. Kompanie sind später nachgezogen.
Wir müssen uns hier auf die Tagebücher Lt. Müller, Gefr. KOB von Rosen und das offzizielle Kriegstagebuch, wo alles sehr genau dokumentiert ist, verlassen.
Jürgen Achatz hat hier die besten Informationen, da er wegen seines Vaters sehr genau recherchiert. Frederick arbeitet an der Biographie Meinrad von Lauchert.
Der Dnjepr...
Wegen seiner historischen Bedeutung hat der Dnepr mehrfach einen Namenswechsel erfahren. Von den Griechen und Römern der Antike wurde er als Borysthenes bezeichnet, dies bedeutet im Griechischen "der vom Norden Fließende". Die spätantiken griechischen und lateinischen Texte haben jedoch die Form Danapris bzw. Danaper.
Als die Turkvölker über seinen Unterlauf herrschten, erhielt der Dnepr dort den Namen Usu und Ohu, danach Exi, Danapros und Lussem. Wegen seiner großen Bedeutung in der slawischen Welt wird der Dnepr manchmal auch Slawutitsch bzw. Slavuta oder Slavutyc, was Sohn des Ruhmes bedeutet, genannt. Das heutige Wort Dnepr hat einen iranisch-skythischen Ursprung und bedeutet Großes Wasser.
Dienstag, 11. Oktober 2011
1943 Film 37 - Dr. W. Grigat - Seredyna-Buda - schlechte Aussicht...
Das ist Dein Blickfeld als Kommandant! Du wirst lernen, dass der junge Bauer als Funker, das halbe Kind als Ladeschütze, der gelernte Metzger als Fahrer, der Friseur als Richtschütze Deine Lebensversicherung sind. Denn sie haben vielleicht bessere Instinkte als der Herr Offizier vom Gymnasium. Haben bessere Augen, haben einen Sinn für Gefahr...Der Herr Leutnant wird sich sehr genau überlegen, wen er sich als Besatzung in den Panzer holt!
1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - "Panzer marsch!" Der Tod fährt mit...
Montag, 10. Oktober 2011
1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - "Panzer marsch!"
Sonntag, 9. Oktober 2011
1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - "Panzerdoktor" - Dr. Schulz-Merkel - H.D.v.Cossel
Samstag, 8. Oktober 2011
1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda
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| Der letzte Sommer für Olt. Heinz Burkard |
Freitag, 7. Oktober 2011
1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - Befehlspanzer "Bärenführer"
Donnerstag, 6. Oktober 2011
1943 Film 37 - 15. März - Seredyna-Buda - "Bubi" Schultz - Dr. Schulz-Merkel - v.Cossel
Mittwoch, 5. Oktober 2011
1943 Film Nummer 37 - Dr. W. Grigat Archiv
1/4 - Bei der Verladung heruntergefallener Pz.III 11.3.43
4/7 - ...der Panzerschütze Bauer
9/7-8 - Ofw. Klamp, oder Klemp beim Einweisen
10/11 - Oberzahlmeister Rehm, Inspektor Jäger, HptFw. Schuhmacher
12/13 - Oberschirrmeister Hufenauer, Uffz Harms
15/13-16 - Am Bahnhof
17/16-17 - Verladeneder Tross ( Nachschub, Verpflegung, persönliche Sachen d. Soldaten )
20/19 - HptFw. Schuhmacher, Ass. Arzt Dr.Klein, Inspektor Jäger
23/ 22-23 - "Spiess" Hauptfeldwebel Schumacher
24/25 - Mein Panzer im Quartier Kalijowka 12.3.43 mit Gefr. Hampl, oder Hempl und OGfr. Lehrrider
28/30 - Papierkrieg in der Sonne
1943 - Seredyna-Buda - Angriff und Gefechtspause Pz. Besatzung Lt. Grigat
Gefechtspause - Lt. Grigat - Lehrrieder, Hempl und Schneider - Das erste Bild vom Film Nr.38 und für die Leser das letzte Bild, es gibt dann den nächsten Film...
Dienstag, 4. Oktober 2011
Montag, 3. Oktober 2011
Sonntag, 2. Oktober 2011
1943 - 19. März Seredyna-Buda - Sehschlitztreffer
Samstag, 1. Oktober 2011
1943 Film 38 - Dr. W. Grigat - Seredyna-Buda - OGfr. Lehrrieder
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| Obergefreiter Lehrrieder - ohne Worte... "Du musst diese Bilder nicht nur mit den Augen sehen, Du musst mit dem Herzen sehen! Dann siehst Du die Details und Kleinigkeiten" |
Meine Frage zu Heinz Goller: " Hast Du unseren Hans Müller gekannt?"
"ja öfters gesehen habe ich Lt. Müller schon..."
"Du warst ja zwar in der zweiten Kompanie und er in der ersten, aber...."
"Die Offiziere waren für uns Götter! Wir haben immer geschaut, einen Bogen um sie zu machen und ihnen nicht in die Hände zu laufen! Entweder hast Du einen Befehl zu einer Arbeit bekommen, oder sie haben dir einen Anschiss verpasst!"
Dann folgt noch eine erlebte schwere Kränkung für ihn und er sagt zu mir:
" In der Schule hat die Lehrerin einmal zu meiner Tochter gesagt, dass alle Soldaten Mörder sind!"
Als Fritz (Schneider) und ich eingezogen wurden, haben sie den Buben erschossen an der Festungsmauer in Coburg, weil er Heimweh hatte und einfach nach Hause ging! ( desertiert) Da sahen wir noch das Blut ..."
( Das waren noch keine Männer, als sie eingezogen wurden, das waren "Buben" grosse Jungs, als alte Männer kamen sie nach Hause) Fritz sagt dann noch zu mir, dass der Heinz Goller ein ganz feiner und zuverlässiger Soldat gewesen ist, Feldwebel und Panzerkommandant wurde , ein toller Fussballer, der in einer Gefechtspause zwei Panzer als Torbegrenzung zusammenfuhr und mit den Besatzungen Fussball spielte! Fritz hat als Lt. einen Schock bekommen und Einhalt geboten, weil bereits die Granaten flogen!
Otto Eidloth fing einen Arrest von drei Tagen ein, weil er 2 Minuten zu spät ( Damenbesuch) kam, als das Regiment Orel räumte!
Zu Otto kam ein guter Freund, den er aus Bamberg kannte als Fahrer zum Regiment.
Er rief ihm laut mit "Du" zu, ob er mit zum auftanken fahren möchte...
Sie fuhren gemeinsam zum auftanken der Panzer.
Otto begrüsste ihn herzlich mit "Du" Das hatte sofort einen Anschiss zur Folge von "unserem" Hans Müller, weil das duzen von Rangunterschiedlichen nicht gerne gesehen wurde...
Einmal war Abmarsch...
Die Panzer und Sturmgeschütze standen schon bereit mit laufenden Motoren.
Otto kam vom feiern mit diesem besagten Fahrer, denn der brachte Schnaps aus Bamberg mit und war stockbesoffen!
Er torkelte zu seinem Sturmgeschütz.
"Unser" Hans Müller sah das und befahl scharf:
"Eidloth wir sprechen uns noch!"
Lt. Müller liess vor dem Gefecht kurz halten und überlegte wie sie vorgehen sollten,
Otto Eidloth rief mutig und immer noch im Vollrausch:
"Dann wollen wir mal!"
und griff besoffen, wie eine Haubitze, als Spitzenpanzer die Russen an...
Er schoss vier Panzer im Laufe des Gefechtes ab und wurde auch wieder nüchtern.
Es wurde eine richtige Panzerschlacht und die russischen Panzer hatten teilweise keine Munition mehr, sie rammten ohne Munition die deutschen Panzer!
Sie ergaben sich nicht!
- Kp.Chef Lt. Müller verzichtete auf eine "Rücksprache"
- Erst nach Müllers Tod bekam Otto das EKI -
Hans Müller war auf einem anderen moralischen "Level"
(Otto: Ich hätte Moskau erobern können und Müller hätte mir nicht das EKI gegeben)
So hoch hingen damals noch für manche die Orden!
Wenn ich Otto besuche, sage ich oft beim Abschied:
"Eidloth wir sprechen uns noch!"
Dann lacht er herzlich... ( manchmal sagt er, dass er ein schlechtes Gewissen hat, denn mit Olt. Hans Müller stand er nicht gut, und jetzt wird er von dessen Nachfahren verwöhnt )
Otto polarisierte... Er war anders,als viele Soldaten, auch als Offiziere.
Harte Jugend, blaue Augen, mutig, bärenstark, ein Draufgänger, ein Frauenschwarm.
Das schuf Feinde. Seine Abenteuer in der Sauna von Batagowo und mit Werner Berlin aus Berlin, werde ich noch berichten...Werner Berlin spielte die Ziehharmonika, Otto machte mit Löffeln das Schlagzeug...
Jetzt, etliche Jahre nach Otto Eidloths Tod, arbeite ich eines der ganz wenigen Interviews auf, das ich noch im Altersheim in Sassanfart machte... Otto wäre einen Film wert gewesen. Vorbei!
1943 Film 38 - Dr. W. Grigat - Seredyna-Buda - Pz.Schtz. Könenkamp und Hempl
Freitag, 30. September 2011
1943 - 23.März - Kudjar
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| li. Schulz Merkel - Olt. Wilhelm Essers Panzer IV in Kudjar |
Donnerstag, 29. September 2011
1943 - Die Kämpfe um Seredyna-Buda Pz.Rgt.35 Olt. Hans Müller - Dr. Schulz - Merkel
Mittwoch, 28. September 2011
1943 - Hauptverbandsplatz Nowhorod-Siwerskyj - Novgorod - Sewersk - Pz.Rgt.35 Dr. W. Grigat
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| schaut jetzt recht trocken aus... |
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| Novgorod - Sewersk 1943 vom Lazarettfenster aus... |
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| Anschlussbild nach links |
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| Die Bucht der Desna mit Anschlussbild links |
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| Anschlussbild zu Ansicht der Stadt |
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| Blick nach Süden |
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| Anschlussbild zu Novgorod - Sewersk |
Lt. Grigat ist verwundet und photographiert vom Fenster des Hauptverbandsplatzes die Desna. Also Nerven muss dieser Mann besessen haben. Er hatte gewiss andere Probleme, als Landschaften zu photographieren...
Dienstag, 27. September 2011
1943 Film Nummer 38 - Dr. W. Grigat - Zugspitzfahrt
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| Der Eibsee 1943 - tiefster Frieden... |
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| Am Zugspitzblatt 1943 - Olt.Hans Müller: "Wir halten da draussen den Arsch hin - und Ihr geht tanzen!" |
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| Gipfel der Zugspitze 1943 |
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| Zugspitzbahn |
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| 1943 Gondel der Zugspitzbahn |
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| Lt. W. Grigat und SS Untersturmführer Armin Vogel von der Leibstandarte Adolf Hitler |
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| Lt. W. Grigat und SS Untersturmführer Armin Vogel von der Leibstandarte Adolf Hitler |
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| Blick aus dem Fenster der Zugspitzbahn |
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| Eibsee 1943 |
Zwischen dem letzten Film und diesem hier hat sich viel ereignet.
In der Zwischenzeit sind Tausende gefallen, Cossel ist gefallen, Georgi gefallen, unser Hans Müller gefallen, Burkart gefallen, Teploje und die grosse Panzerschlacht vorrüber. Wohl dem, der mit einer Verwundung nach Hause kam. Viele der Soldaten die wir in den kommenden Bildern sehen werden, haben das Kriegsende nicht mehr erlebt. Aus Gefreiten ROB wurden Leutnants, Kompaniechefs, aus Ladeschützen Unteroffiziere, manche mit Portepee, aus Panzerfahrern Kommandanten... Die alte Garde starb schon 41 mit den Feldwebeln, jetzt Offiziere reihenweise...
Ganze Jahrgänge verschwinden von 43 auf 44...
( Manche in der Heimat )
Die harte und unerbittliche Meinung vom Frontoffizier Olt. Hans Müller:
" Wer sich nach seiner Verwundung zuhause herumdrückt und uns
draussen verrecken lässt, ist ein Volksverräter!"
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