Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunziertem Benzinfahrer Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat!
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Dienstag, 13. Oktober 2015

25-10-95 Dieter Buhle war in 3.(alt) Kompanie, an Ernst Hamm - will nichts mehr wissen vom Krieg und dieser Zeit! (zum 3.August 1944)


25.10.1995
Auszug aus dem Brief von Hans-Dietrich (Dieter) Buhle an Ernst Hamm:
Oben die Notiz: "Will nichts mehr wissen!"

...Du forscht allerdings nach einem Kameraden mit erheblichen Gedächtnislücken, weil ich die Erinnerung an jene grausame Zeit vielleicht unbewusst verdrängen wollte, oder weil die starken Narkosen von Fünf Operationen meine Gehirnzellen geschädigt haben, oder weil ich mich gleich nach dem Krieg auf meine Ausbildung als Musiker konzentriert habe...

Aus Deinem Sucheintrag entnehme ich, dass Du wahrscheinlich unser Funker warst, denn bei dem Abschuss (3. Augsut 1944 Radzymin/Warschau) hatte ja die Granate die Frontplatte durchschlagen, dem Funker (Ernst Hamm) den rechten Arm weggerissen und war dann zerspreisselt ( sich zerlegt) in meine beiden Beine (beide Knie), in Bauch und Lunge eingedrungen.

Da ich noch aus eigener Kraft ausbooten konnte, dachten meine Kameraden, ich wäre selbst zurückgelaufen.
Doch ich lag alleine neben unserem Panzer mit zerschossenen Beinen und sah, wie aus einem anderen, ebenfalls abgeschossenen Panzer neben uns, ebenfalls die Leute heraus sprangen.
Einer mit einer schweren Armverletzung.
Weil ich durch eine Sprenggranate noch einen Splitter in Kreuz (Rücken) bekam, suchte ich Deckung unter dem Panzer neben unserem.
Nach etwas zwanzig Minuten sah ich zwei Leute über den Hügel auf mich zu robben.
Sie wollten ihren Kameraden aus dem Panzer bergen unter dem ich lag.
Weil dieser aber bereits tot war, nahmen sie mich mit, indem sie Zeltbahnen aneinander knüpften und mich darauf unter Beschuss über den Hügel in Deckung schleiften.
Dort wurde ich auf ein Kettenkrad verladen, kam später in einen Sanka. in dem Stabsfeldwebel (Schnapsfeldwebel*) Hungerland (Goya+) saß, der mir einen Schnaps anbot, den ich aber ablehnte weil ich einen Bauchschuss hatte...

Dieter Buhle

Einzig in Erinnerung verbliebener Name: Hans Kiesl - Panzerfahrer

Suchmeldung von Ernst Hamm an den Suchdienst DRK (Deutsches Rotes Kreuz)
Pz. Rgt.35, II.Abteilung, 7. Kompanie - Feldpostnummer: 78019 B
Dieter Buhle - Heimatanschrift: Stettin Johannisberg 24

* Spitzname für Stabsfeldwebel


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