Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017

Gedenkensteine in Bamberg, Kaserne 2017
immer noch unvergessen...
1943: Olt. Georgi, Chef 3. Kp.
zu dem von "Kameraden" denunziertem Benzinfahrer Becker:
"Ich gebe Ihnen einen guten Rat!
DENKEN SIE NICHT ZU LAUT!"

Damit rettete er ihm das Leben...
Dieser Satz hat zu jeder Zeit
eine tiefe Bedeutung...

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"

Die "Bären" - Медведь - медведь танков - Sie gaben sich selbst den Namen: "Die Eberbacher"
(1943 Lgov) Mit dem Teddy lebt das Regiment weiter und wird seiner historischen Verantwortung gerecht - Das Panzerregiment 35 mit seinen Stabskompanien, 8 Kompanien in 2 Abteilungen, der Ersatzabteilung in Bamberg mit 6 Kompanien

Geburtstagsliste - Panzerregiment 35 1940

Die "Bären" 1943

Die "Bären" 1943
Februar 1943 Llgov - Stabskompanie

Abteilungsbefehlspanzer März 1943

Abteilungsbefehlspanzer März 1943
Lt. Heinz Burkard (⚔ 8. Jan.1944) 1943 auf dem Befehlspanzer bei Kaljakorowsk

Dienstag, 10. Dezember 2013

Obergefreiter Konrad Hohner und sein 2. Leben

Dies ist die Geschichte von OGfr. Konrad Hohner, 
Christian Lötsch und seiner Familie:
Nach über 70 Jahren beginnt ein neues kleines Leben für einen Vermissten, der in seiner Familie und hier in "unserem" Blog weiterlebt, eine Biographie und eine Geschichte für die ganze Welt erhält:

Konrad Hohner

Jeder Vermisste ist ein ungelöster Kriminalfallund alle damit zusammenhängenden Details sind wieder wichtige verwertbare Spuren in anderen Fällen für andere Spezialisten, die jede noch so kleinste Spur, wie Feldpostnummern, Einsatzorte, Einheitszugehörigkeit, Namen und Dienstgrade genau verfolgen und auswerten. So erweitert auch jetzt noch jede weitere Information das Wissen vieler Forschender in den beteiligten Ländern. Wenn Briefe, Texte neu geschrieben werden, dann besteht die Möglichkeit der Übersetzung mit den verfügbaren Programmen. Das ist für die Historiker und Forscher besonders wichtig. Wir unterschätzen allgemein das historische Interesse in Russland, in Polen. Nur im Westen werden wir von ständigen Berieselungen betäubt und stumpfsinnig der Historie und der Geschichte gegenüber. Ohne Scham verhökern wir den letzten und einzigen, einstigen wertvollsten Besitz unserer Soldaten. Jeder gefallene Soldat hat für seinen Auftraggeber gebüsst und ihm ist verziehen. Das habe ich in Weissrussland selbst erlebt. Wir sollten uns ihrer, im Dienste des Friedens so oft erinnern, wie es nur geht!

Der Beginn: .. durch eine Suchmaschine bin ich auf Ihren Blog gestossen.Mein Grossonkel war auch beim Regiment, II.Abteilung. Er ist leider seit 07.08.1943 im Raum Belgorod/Achtyrka vermisst. Zu diesem Zeitpunkt war dies die 8. Kompanie Panzerregiment 15, 11. Panzerdivision.Ich habe ein paar Fotos und auch Schriftverkehr nach seiner Vermisstmeldung, die ich gerne zur Verfügung stellen würde.

Anfrage von Christian:
Ich habe eine Frage: Mein Großonkel war als Soldat im 2. Weltkrieg in Russland. Am 07. August 1943 ist er bei Golowtschino vermisst gemeldet. Seither haben wir nichts mehr von ihm gehört. Ich habe schon vor längerer Zeit versucht, mehr über sein Schicksal zu erfahren und habe mich auch an die Liga für Russisch-Deutsche Freundschaft gewendet. Leider hat diese Gesellschaft nichts über meinen Großonkel in russischen Archiven gefunden (Kopie habe ich beigefügt). Er hat nichts schlimmes getan, er war einfacher Soldat in einer normalen Wehrmachtseinheit und hat in der Feldküche (Verpflegung) gearbeitet.
Gibt es in oder bei Golowtschino Gräber unbekannter deutscher Soldaten? Vielleicht in der Nähe des Vorskla-Flusses? Falls ja, sind diese Gräber schon einmal geöffnet und die Gefallenen auf richtige Soldatenfriedhöfe umgebettet worden?

Antwort aus Russland:
Guten Tag Herr Christian, Alle diese Tagen, wollte ich Ihnen helfen. Ich suchte und suchte hier an meinem Wohnort, fragte die älteren Generationen darüber. Aber alle meine Versuche Ihnen zu helfen waren leider vergeblich. Es tut mir leid. Ich versuche Ihnen diese Situation zu erklären. Bei uns waren früher wirklich die Begräbnisse der deutschen Soldaten. Aber sie beerdigten früher  alle zusammen und deshalb blieben die Gräber unbekannt. Man erzhält auch, dass viele  Leichname der deutschen Soldaten nach Belgorod ausgeführt waren. Ich suchte auch im Internet in In den Belgoroder Archiven konnte nicht finden. Es tut mir leid, aber Krieg ist Krieg.  Damals hielten alle die deutsch Soldaten  für die Eroberer und beerdigten ohne Ehren, doch haben sie viel Kummer unserem Volk gebracht. Ich bitte für diese Worte um Verzeihung. Es tut mir leid. Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Freiden und Ruhe,
freundliche Grüße Elena



Aussage von Richard Stumpf zu Konrad Hohner am 3.6.51:
Konrad Hohner ist mir persönlich bekannt. 
Er erhielt vom damailgen Kompaniechef, Olt. Jeschke, den Auftrag, 
einen verwundete Kameraden zu bergen. 
Von diesem Einsatz kehrte Hohner nicht mehr zurück und ist seit dem
 6.8.43 bei Achtürge bei der truppe vermisst gewesen. 
Gez. Stumpf Richard








Rüsselsheim, den 27.11.1943
Herrn Hohner
Der Unterzeichnete tritt mit folgender Bitte an Sie: Ich erfahre soeben durch die Wehrmacht, dass Ihr Sohn Konrad vermisst ist. Mein Sohn war auch bei der Einheit 34296 und ist seit 7.8.43 vermisst. Seit wann ist Ihr Sohn vermisst? Mir wurde mitgeteilt, mein Sohn hätte den Auftrag gehabt, mit anderen Kameraden zusammen Verwundete zum Verbandsplatz zu bringen und dabei seien sie nicht mehr zurückgekehrt. Sie seien eingekesselt gewesen. Was haben Sie für Nachricht erhalten? Mir schrieb ein Leutnant mit Namen Kaistra. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir gleich Antwort geben würden, um in nähere Verbindung zu treten.
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Rüsselsheim, den 31.12.1943
Brief Mägert an Hohner 31.12.43

 Liebe Familie Hohner
Heute haben wir Euern lieben Brief erhalten, wofür wir auch herzlichst danken. Vor allem wollen wir Euch auch liebe Familie Hohner ein nachträgliches frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr wünschen. Ich will Ihnen nun noch folgendes mitteilen. Unser lieber Sohn schrieb am 2.8.1943 seinen letzten Brief mit folgenden Worten:
Kurz noch einen Gruß, habe gerade noch ein Kilopaket und 2 hundert Gramm Päckchen sowie 3 mal Zeitungen erhalten, wir machen wieder mal wo anders hin.
Hieraus ersehen Sie dass unser Junge wusste, dass sie wo anders hin machen. Der Brief war auch in der Eile geschrieben. Nachdem wir 4 Wochen keine Post hatten, wendete ich mich an einen Landsmann seine Frau in Oberhessen. Ich fragte dort an ob ihr Mann auch schon längere Zeit nicht geschrieben hätte, da teilt mir die Frau mit, dass ihr Mann am 16.8. geschrieben hatt. Sie waren alle eingekesselt und viele seien nicht mehr zurückgekommen und unser Alfred sei auch nicht mehr da. Am 26. Oktober bekomme ich Post von dem Kamerad ich soll mal zu ihm kommen, er sei auf Urlaub. Ich natürlich sofort hingefahren. Nun habe ich dem Mann gleich gesagt, dass er mir alles sagen soll ich wäre auf alles gefasst. Er hat mir dann alles geschildert und erklärt, ich habe Alfred morgends noch gesehen und haben zusammen gesprochen. Da hat Alfred noch gesagt, dort liegt unser Wagen und ist ausgebrannt. Also der Gepäckwagen, und da war ein toter das war ein Russe der musste den Wagen in Ordnung halten. Dann sagt mir der Kamerad weiter. Er musste dann zurückfahren und kam in Bedrängniss, da haben sie ihren Wagen stehen lassen und sind so los. Konnten sich dann auch durchschlagen. Also was Leutnant Kaistra geschrieben hat, das stimmt. Nämlich das mit dem Handgepäck, dass es verbrannt sei. Das hat mir auch der Kamerad bestätigt. Wir bekamen auch die Nachricht das nichts mehr da sei, es ist alles verbrannt und das stimmt, denn das hat der Kamerad selber gesehen. Liebe Familie Hohner glauben Sie mit sicher, Sie als Mutter tragen den größten Schmerz. Das sagt meine liebe Frau auch. Meine Frau ist manchen Tag ganz fertig dass sie nichts mehr machen kann vor lauter weinen. Wir müssen nun unser Schicksal zusammen tragen in der besten Hoffnung auf ein gesundes Wiedersehen mit unseren Jungens. Ich selbst habe von ihm geträumt und habe ihn gesehn. Meine Frau träumt da stand er neben ihr und hat gesagt aber Mutter warum weinst Du ich bin ja wieder da, ich bin ja gar nicht tot. Ja das sind schwere Stunden. Aber ein festes Gottvertrauen hilft über alles weg. Wenn auch andere darüber lachen . Unseren Glauben den lassen wir uns nicht nehmen. Nun will ich Ihnen noch zur Kenntnis geben. Ich bekomme vom Deutschen Roten Kreuz aus Darmstadt Mitteilung, dass alles getan wird um die Namen festzustellen von denen die in Russischer Gefangenschaft sind. Auch schreibt das Rote Kreuz weiter dass wieder Verhandlungen im Gange sind, dass ein Namenaustausch zustande kommt. Ich hatte auch nach Berlin geschrieben an das Rote Kreuz, meine Sache wurde dann der Zuständigkeit halber nach Darmstadt überwiesen weil wir näher bei Darmstadt wohnen. Es ist nur 1 Stunde von uns entfernt.
Schreiben Sie mir recht bald folgendes.:
Geburtsdatum Tag und Monat Jahr und Geburtsort wo Ihr Sohn geboren ist. Ich werde es sofort in die Wege leiten. Ich bin da ganz streng dahinter und lasse auch nicht locker. Was ich für meinen Jungen tue das tue ich auch für Ihren lieben Sohn. Ich werde alles daran setzen mag es kosten was es wolle. An welcher Bahnstrecke liegt eigentlich PRESSECK? Oder welche größere Stadt. Ihr Brief war 6 Tage unterwegs.
                                                                                                              Viele herzliche Grüße
                                                                                                              Familie Fritz Mägert Inspektor



Betrifft: Vermisstenaktion "Feldküche"
Konrad Hohner - vermisst
Alfred Mägert   - vermisst
Richard Stumpf - Heimkehrer
Rudi Hellmeier  - Heimkehrer ?
.....Meier          - Heimkehrer ?
Oberleutnant Jeschke ?
Leutnant Kaistra † - gefallen Raum Danzig








 03.04.1944
Sehr geehrter Herr Mägert!
Da ich Alfreds Freund war und immer mit ihm beisammen war, möchte ich Ihnen einige Zeilen senden. Mein Kamerad Meier und ich haben vor einigen Wochen wieder über Alfred gesprochen. Da sagte ich ihm, er möchte doch Ihnen einmal schreiben was mit Alfred ist, da ich immer wenig Zeit  zum Schreiben habe und außerdem etwas schreibfaul bin.
Nun zur Sache. Ich war mit Alfred schon in Erlangen beisammen. Wir waren auf einer Stube, im selben Zug  und in derselben Kameradschaft. Ich war auch mit ihm im Lazarett beisammen, denn wir hatten beide Dyphterie. Sind zusammen abgestellt worden und waren in Rußland 1942 im Woronescheinsatz wieder beisammen, und zwar bei der I-Staffel. Ich wurde im August durch Verwundung ins Lazarett in Orell eingeliefert. Er kam ja dann später so viel ich von ihm erfahren habe auch ins Lazarett durch eine Krankheit. Wir trafen uns dann im Februar 1943 wieder in der Genesungskompanie in Sagan. Wurden dort im Mai wieder zusammen abgestellt und kamen wieder in die selbe Abteilung. Er war diesmal allerdings in einer anderen Kompanie. Wir waren aber dennoch immer zusammen. Als er dann in den Einsatz ging, kamen wir wieder zusammen. Im Einsatz teilen sich ja die Kompanien auf wie Sie wissen werden, und zwar in Kampfstaffeln, Versorgungsstaffeln und Tross. Wir waren beide wieder bei der Versorgungsstaffel. Ich war im Panzer und er war auf der Feldküche von seiner Kompanie tätig. Ja, kurz bevor wir nun nach Deutschland kommen sollten, kam dieses traurige Ereignis. Wir waren noch beisammen, als die Russen kamen. Es waren zuerst nur einige feindliche Schützen. Der Alfred hatte die Lage gleich erkannt, sprang auf seinen Feldküchenwagen, um seinen Karabiner zu holen. Er schoss dann was nur aus dem Lauf ging und hatte auch gleich ziemlich Erfolg. Die Russen mussten in Deckung gehen. Nun holte unser Herr Oberleutnant Jeschke sämtliche Leute, die noch zur Verfügung waren, zusammen und wollte einen gewaltsamen Durchbruch machen, da uns ja die Russen in einem kleinen Kessel hatten. Es war aber leider zu spät. Die Russen wurden immer mehr und dann kam das Verhängnis. Ich habe noch gesehen, wie sie von den Russen geschnappt wurden. So viel ich noch gesehen habe, ist er nicht gefallen. Bestimmt kann man ja nichts behaupten, denn was nachdem noch alles geschehen ist, weiss man ja nicht. Aber ich glaube, dass er bestimmt noch lebt. Ja, nun wissen Sie alles. Mehr kann ich Ihnen leider nicht berichten. Es würde mich aber sehr  freuen, wenn Sie mich auf dem Laufenden halten würden bei Ihren Ermittelungen. Wenn der Krieg dann zu Ende ist, wird es sich bestimmt herausstellen und ich hoffe, dass ich mit Alfred ein fröhliches Wiedersehen feiern kann. Sie brauchen ja ganz wenig zu schreiben. Ich gebe Ihnen meine Heimatadresse:
                Rudi Hellmeier
                Bahnhof Höhenberg
                Geisenhausen
                bei Landshut

Meine Feldpostnummer 36432 A. Weitere Nachforschungen sind schlecht möglich, denn ich kannte die Leute, die noch dabei waren, nicht. Sollte es mir aber möglich sein, noch weiteres zu erfahren, so werde ich Ihnen das mitteilen. Wünsche Ihnen nun noch ein frohes Osterfest. Es grüßt Sie aufs herzlichste
                Rudi Hellmeier
Gedenken an die Oma ( Schwester von Konrad)
Meine verstorbene Oma hat mir erzählt, dass er sogar auf den Listen derjenigen war, die nach dem Adenauer-Besuch in Moskau freigelassen werden sollten. Sie war sogar am Bahnhof, um ihren Bruder abzuholen.

2. Kompanie Panzer Ersatz - Abteilung 35 in Bamberg - Eine von sechs Kompanien!
Gut für eine Vorstellung der Größe des Pz. Regimentes 35
mit seinen Stäben und 8 Kompanien
Wer Namen liefern kann, bekommt bessere Auflösung des Bildes!


15.September 2015 - Es bewegt sich etwas ...

"15. September 2015
Es trifft eine Anfrage des Recherche-Teams des Museums Friedland ein, das Kontakt zu Christian Lötsch aufnehmen möchte. 1955/56 kamen im Grenzdurchgangslager Friedland die letzten deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion an. Familien, die immer noch auf einen Vermissten warteten, verbanden dieses Ereignis mit der Hoffnung, dass auch ihr Angehöriger mit dabei sein könnte. Das Museum ist daran interessiert, die Vermisst-Meldung von Konrad Hohner in einem Abschnitt der zukünftigen Dauerausstellung in Friedland zu zeigen, in dem die Virulenz des Themas der Wehrmachtsvermissten im ersten Nachkriegsjahrzehnt thematisiert wird."

Kommentare:

DerFranke hat gesagt…

Ich habe zu dieser Abteilung - Panzer Ersatz und Ausbildungsabteilung 35 - eine Frage.
Ich recherchiere zur Zeit nach der militärischen Laufbahn meines Großvaters und habe mir seine Wehrmachtsdokumente zuschicken lassen. Im Wehrstammbuch habe ich einen Eintrag gefunden dass er am 10.10.1944 wieder eingezogen wurde - eben zu dieser Einheit, das Problem ist nur dass nicht drin steht bis wann dieser Einsatz ging. Bei den vorherigen Einsätzen (Panzerregiment 3) stehen die kompletten Daten und sogar die Kompanie drin.
Das komische ist auch dass er laut Kriegsgefangenschaftskarte am 12.4.1945 (zu dieser Zeit waren die Alliierten ja in Ober/Unterfranken(In Bamberg direkt sogar eine Panzerlehrabteilung 35 (klingt sehr ähnlich ...))) in seiner Heimatstadt festgenommen wurde und dann für über ein Jahr nach Frankreich "verhaftet" wurde.

Könnten Sie mir eventuell dabei helfen?! Weil das Panzerregiment 3 und die besagte Einheit P.E.u.A.Abt 35 waren ja ebenfalls in Bamberg stationiert, wenn meine anderen Recherchen richtig waren.

MfG N. Wendler

Hans-Jürgen Zeis hat gesagt…

Hallo "Franke!" Heute kam Dank unseres Helmut Weis aus Bamberg eine wissenschaftliche Dokumentation der ganzen Kasernenanlage in Bamberg dazu. Oben ist der Link "Geschichte der Panzerkaserne und Warner Barracks" Vielleicht findest Du dort Hinweise? Wenn ich Deine Mail Adresse bekomme, dann kann ich auch unsere oft besser informierten "Hobbyforscher" darauf ansprechen. Auch wenn es "nur" ein Regiment ist, so spreizt sich das Wissensgebiet unglaublich auf. Umsomehr ist jede Information, auch über Soldaten, etc. immer sehr wichtig. Viele Historiker arbeiten am Projekt Pz.Rgt.35 mit und helfen so, genauest möglich ein Pz.Rgt. historisch aufzuarbeiten. Also digitale Kopien werden gerne archiviert!

DerFranke hat gesagt…

Hallo Herr Zeis,

in dem besagten Bericht habe ich leider jetzt nichts finden können.
Mein Großvater war auf jeden Fall von November 1937 bis Juni 1940 beim Panzerregiment 3 (kurzzeitig auch Panzerabteilung 4) die ja anfangs in Bamberg war und dann ca 1938 nach Wien Mödling (II) versetzt wurde. Danach ist er aus der Wehrmacht entlassen worden.
Und wie schon gesagt Oktober 1944 ist er wieder eingezogen worden.

Ja meine E-Mail-Adresse ist
nikolai.wendler@gmx.net

Mit den Dokumenten ist es so eine Sache, denn da habe ich nur die Dokumente die mir die DD-WAST zugeschickt hat und die sind leider etwas unvollständig.
Sind 29 Kopien vom Wehrstammbuch, Reichsarbeitsdienst-Buch und den "Kriegsgefangenen-Dokumente"

Ist die Zahl eventuell - 35 - eventuell ein Indiz dafür dass diese Abteilung in der er war dem Panzerregiment 35 unterstellt war?! - etwa in der Art eines KFZ-Zeichens, wie Landkreis BA zb alle Fahrzeuge aus Bamberg beinhaltet?!

Ist die Struktur bei der Wehrmacht in etwa so gewesen: Division ist über Regiment, dieses ist über Kompanie/Abteilung?! Habe leider (noch) nicht gedient und kenne mich trotz militärgeschichtlicher Interesse da noch nicht ganz 100% aus.

MfG N. Wendler

DerFranke hat gesagt…

Wäre es möglich sich mal real zu treffen?! Dann könnte ich die Unterlagen (Wehrstammbuch, RAD-Ausweis, Verhör wegen eines Unfalls und Kriegsgefangenenakte) mal zur Durchsicht mitbringen, weil ich glaube Sie sind ja Nürnberger, oder? Unter der Woche wohne ich in Nürnberg, da würde sich denke ich mal was einrichten lassen.

MfG N. Wendler

Anonym hat gesagt…

Guten Tag,

Ich bin die Urenkelin von Fritz Mägert und habe heute durch zu Fall Ihre Seite im Internet gefunden. Ich war ziemlich berührt den Brief meines Urgroßvaters zu lesen bezüglich seines Sohnes Alfreds (nachdem übrigens dann mein Vater benannt wurde). Meine Oma (Schwester vom vermissten Alfred) hat mir immer erzählt dass er vermisst wird und nicht gefunden wurde. Aber wie verzweifelt mein Ugroßvater war, liest man aus dem hier veröffentlichten Brief heraus. Leider haben wir keine Dokumente mehr aus dieser Zeit und so war es doch ganz schön (wenn auch der Anlass nicht schön ist) ein Brief meines Urgroßvaters zu lesen. Freundliche Grüße Simone Lederer (Urenkelin)